Dioxin in Lebensmitteln -wie geht ihr damit um?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von nashivadespina 11.01.11 - 18:26 Uhr

Im Moment kann man ja davon ausgehen, dass sich Dioxin in höheren riskanteren Mengen (insbesondere für Kinder und Schwangere) in Eiern, Schweinefleisch, Putenfleisch und Hähnchenfleisch befindet.

Dadurch dass mein Kind einige Lebensmittelunverträglichkeiten/-allergien hat und sie schon auf Kartoffel, Tomate, Möhre und vieles mehr verzichten muss ist eine komplette Vermeidung der betroffenen Lebensmittel schon schwierig -wenn auch nicht unmachbar. Im Moment lasse ich Eier und Geflügelfleisch weg; und werde glaube ich auch zukünftig Schweinefleisch weg lassen.

Wie geht ihr damit um? Verzichtet ihr gänzlich darauf?

Beitrag von seelentrost2007 11.01.11 - 18:33 Uhr

Wir verzichten auf gar nichts!

Beitrag von ina_bunny 11.01.11 - 18:41 Uhr

Wir verzichten auch auf nichts.

Warum willst du jetzt drauf verzichten? Das Dioxin war doch auch schon vor Wochen in den Lebensmitteln. #kratz

LG Ina

Beitrag von sandramutti 11.01.11 - 18:41 Uhr

hallo!

wir essen grundsätzlich sehr, sehr selten eier. kaufe ich welche, landen sie meistens noch unberührt nach dem mhd im müll...
wg. dem dioxin kaufen wir auch nun keine mehr im supermarkt, bekommen nun immer welche von der oma, die selbst hühner hat.

fleisch essen wir auch sehr selten und versuche nun viell. auf "bio" umzusteigen... aber das ganz artet finde ich schon sehr aus.
was ist mit den tortillino aus dem tk, die mit schinken gefüllt sind??? was ist mit dem schinken auf der pizza vom italiener nebenan?
und den chicken mc nuggets???

auf alles verzichten?
ich weiß nicht so recht...

in so so vielen dingen, die wir täglich essen befinden sich auch versteckt schweinefleisch, hühnerfleisch und eier... #zitter

vg!

Beitrag von dodo0405 11.01.11 - 18:44 Uhr

Ich kauf beim Bauern der nichts zukauft und nur das den Tieren füttert, das er selbst produziert.

Beitrag von grinsekatze85 11.01.11 - 18:45 Uhr

Hallo!

Also wir verzichten auch auf nichts. Essen aber seltener Eier, dennoch sind unseren Eier nicht belastet (Nummer steht im Internet, kann man nachschauen).

Schweinefleisch und sowas, haben wir trotzdem eingekauft. Das war ja auch schon vonr Wochen vielleicht schon Monaten im Fleisch und in den Eiern. Deshalb machen wir jetzt nichts anderes.

LG
grinse#katze

Beitrag von schwarzesetwas 11.01.11 - 18:51 Uhr

Nö.

Lg,
SE

Beitrag von brausepulver 11.01.11 - 18:56 Uhr

Hallo

Fleisch kaufen und essen wir hier eh nicht. Eier kann man wohl bedenkenlos Bioeier nehmen, weil die nicht das Futter ankaufen, was jetzt dioxinbelastet ist. Wir essen aber auch nur alle Jubeljahre Eier. Also verzichte ich wohl zufällig eh drauf. ich sterbe wohl eher an Bispehenol A vergiftung und Genveränderten Lebensmitteln #cool

Beitrag von llewellynn 11.01.11 - 18:56 Uhr

Na ja, man kann es auch übertreiben!
Sich informieren hilft ungemein. Iss eben Bioeier, denn bei deren Produktion dürfen keinerlei isolierte Fettsäuren dem Futter zugesetzt werden. Schon ist das Problem kein Problem mehr. Die paar cent mehr machen jetzt den Kohl auch nicht fett, oder?

Kira

Beitrag von nashivadespina 11.01.11 - 19:13 Uhr

Dioxin soll auch in BIO-Eiern vorkommen

http://www.wdr.de/themen/panorama/27/dioxin_eier/index.jhtml

Abgesehen davon verwenden wir eh bevorzugt BIO-Ware u.a. wegen Unverträglichkeiten auf Spritzmittel etc. ;)

Beitrag von llewellynn 11.01.11 - 19:32 Uhr

http://www.test.de/themen/essen-trinken/meldung/Dioxin-in-Eiern-und-Gefluegel-Gift-im-Fruehstuecksei-II-4189842-4189844/

Irgendwie kann ich mir aber nicht vorstellen, daß Stiftung Warentest falsch informiert ist... komisch...

Beitrag von nashivadespina 11.01.11 - 23:56 Uhr

Hm das ist wirklich komisch.. Stiftung Warentest und der Wdr sind ja eigentlich beides seriöse Quellen. Über die Dioxinbelastung bei Bioeiern informierte auch die Tagessschau:

http://www.tagesschau.de/inland/dioxin104.html

Beitrag von linagilmore80 11.01.11 - 19:31 Uhr

Ich habe während der Schwangerschaft viel Ei gegessen und da wusste ich noch nichts davon, das die Eier belastet sind - meinem Sohn geht es dennoch gut (hoffentlich bleibt das so).
Ich komme aus einer Familie, wo es viele Krebserkrankungen (auch mit Todesfolge) gibt, daher gehe ich schlicht und ergreifend aus, dass es mich früher oder später trifft.
Von daher: Ich lasse derzeit die Eier weg, bei uns gibt es vermehrt Fisch (liegt einfach daran, dass wir alle da verstärkt Appetit drauf haben) und ansonsten gibt es alles wie immer.

Man kann sich nicht ständig einschränken.

LG,
Lina

Beitrag von derhimmelmusswarten 11.01.11 - 20:04 Uhr

Juckt mich nicht so wirklich. Habe mich auch nicht näher darüber informiert, sondern es nur am Rande in den Nachrichten mit bekommen. Schweinefleisch esse ich sowieso nicht.

Beitrag von zahnweh 11.01.11 - 21:09 Uhr

Nun ja,

nachdem ich Medienwellen von BSE, Schweinegrippe, Maul- und Klauenseuche, Spritzmitteln, Acrylamid, irgendwas in der Schokolade, Gelantine in den Gummibärchen und was weiß ich noch alles bereits überlebt habe... nun denn...

ich achte auf eine ausgewogene Ernährung aus Gemüse (wenn es das Budget erlaubt Demeter), ansonsten auch mal hochgespritztes, Obst (sofern ich es vertrage, mir macht wohl die Fructose zu schaffen), hin und wieder Fleisch...

ich verzichte nicht aus der Panik heraus, versuche uns aber bewusst zu ernähren. Wenn ich Fleisch kaufe (selten), dann direkt vom Metzger meines Vertrauens. Eine Garantie habe ich auch dort nicht. Da ich aber keine eigenen Tiere züchten werde, vertraue ich.

Gemüse und Obst gerne von Demeter (ist aber eine halbe Weltreise und kostet auch fast so viel). Da mische ich nachdem, was wir vertragen. Mein Kind viel Obst, ich vertrage keine 5 Trauben :-(
Gemüse was schmeckt und vertragen wird.
... und alles was man sonst so braucht ...

als meine Eltern noch lebten, gab es noch die Einschränkung Zucker und Zuckeraustauschstoffe. Wenn wir besuch bekommen, stehe ich auch schon mal mit dem Handy beim Bäcker und frage mich durch jedes Brot einzeln.

Worauf ich versuche zu verzichten: Glutamat und Hefeextrakt.
Das geht nicht so sehr Wellenweise durch die Medien, habe aber dennoch schon einiges drüber gelesen und wirklich schmecken tut es mir auch nicht. Jedenfalls nicht mehr, seit ich frisch koche. Seither hat alles mit dem Zeug so einen unangenehmen Beigeschmack... brrrr.

Beitrag von mauz87 12.01.11 - 06:10 Uhr

Wir verzichten auf nix. Wieso auch!? Es wurde schon vor 10 Monaten ein erhöhter Dioxingehalt bei der Firma in Schleswig Holstein gemessen. Also was sagt uns das!? Unbewusst schon sehr lange das Zeug zu uns genommen.

Und ganz erlich, sicherlich ist es nicht gut und die Menschheit erstickt eines Tages an sich selbst und solchen Vorfällen.

Doch Ich will garnicht genau alles wissen was wo und wieviel drin ist, denn dann dürften wir NIX mehr zu uns nehmen.


Auch kein Bio, denn auch da wird ab und an in der Verarbeitung geschummelt...


Also Fakt ist.... Entweder man isst weiter wie vorab auch oder macht sich unnötigen Stress verhindern kann man es nun eh nciht mehr....