Nackenfaltenmessung Ja oder Nein?????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von happy.family 11.01.11 - 18:32 Uhr

Hallo ihr Lieben,#winke

ich hab da mal ne Frage an euch.
Ich war gestern bei meiner FÄ und da ich jetzt in die 12 SSW komme, hat sie zu gesagt, ich sollte mir Gedanken über Zusatz Untersuchungen machen, wie z. B. die Nackenfaltenmessung.

Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Ich bin ja erst 27 Jahre alt, dass heißt das Risiko ist ziemlich gering. Ich hab halt einfach Angst das ich mir nach der Untersuchung noch mehr Gedanken machen als vorher.#zitter

Wie genau ist so eine Untersuchung?
Hattet ihr den keine Zweifel?

Vielen Dank für eure Antworten
Sandra

Beitrag von hessimaus33 11.01.11 - 18:37 Uhr

das muss jeder für sich entscheiden...viele sind dagegen,viele lassen es machen.
würdest du im schlimmsten fall nen behindertes kind austragen wollen???dann brauchst du keine machen!
willste kein behindertes kind dann lass dich testen.

meine schwägerin hat jetzt durch nfm erfahren das das kind trisomie 21 haben könnte,sie lässt morgen fruchtwasseruntersuchung machen und würde abtreiben.

Du musst wissen was du willst!


P.S. hab es auch machen lassen!


LG

Beitrag von linzerschnitte 11.01.11 - 18:38 Uhr

Mein Rat: lass es nicht machen wenn du aus einem negativen Ergebnis keine Konsequenzen ziehen würdest!! Erstens ist die Angabe immer nur eine Wahrscheinlichkeit und zweitens ist die Fehlerquote bei Vermessung sehr hoch! Viele machen sich nach einem negativen Ergebnis monatelang verrückt und bekommen ein gesundes Kind!

Wir haben es nicht machen lassen, da wir auch ein Down-Syndrom-Baby mit offenen Armen in unserer Familie begrüßen würden!

Lg
Melli mit Noah (28. SSW)

Beitrag von sienna78 11.01.11 - 18:42 Uhr

Hallo,

bei mir dauerts noch ein Weilchen, aber ich werde es auf jeden Fall machen lassen!

lg

Beitrag von froschi0812 11.01.11 - 18:45 Uhr

Hi,

bei unsere Tochter haben wir damals nix machen lassen (damals war ich auch 27). Alles gut gegangen.

Bei dieser SS gab es zu Beginn ein paar Auffälligkeiten und deshalb gerieten wir in die Spirale der Pränataldiagnostik.

Die Ergebnisse waren schlußendlich alle positiv und die Erleichterung groß.

Ich habe mich in der Zeit des Wartens (auf die Ergebnisse) sehr mit diesem Thema beschäftigt und von vielen Paaren gelesen, die nach solch einer Untersuchung (grade, wenn die Ergbnisse grenzwertig waren) sehr verunsichert waren.

Ich glaube, in deinem Altern und wenn es keine Auffäligkeiten im US gibt, wurde ich nichts untersuchen lassen.

Wie gesagt: wenn du dich für eine NFM entscheidest und die Ergebnisse sind super, ist es sicherlich ein beruhigendes Gefühl. Aber was machst du mit "schlechten" Ergebnissen?

Überleg es dir vorher gut!#herzlich

Beitrag von nanunana79 11.01.11 - 18:55 Uhr

Hallo,

ich kann Dir meine Erfahrungen schildern. Ich bin 31 Jahre und habe einen gesunden fast 3jährigen Sohn.

Mein Mann wollte die NFM gerne haben weil er sich ganz sicher war, eine Bestätigung für ein gesundes Kind zu bekommen. Ich war unentschlossen. Also haben wir es machen lassen. Ich war in der 13.SSW zum US und Blutentnahme. Das US Ergebnis war super. Das hat uns natürlich schon mal beruhigt. Das Ergebnis der Blutuntersuchung sollte montags kommen. Da war ich schon man froh, das der US Befund so gut war.
Montag kamen dann auch die Ergebnisse die auf dem ersten Blick super sind. Das Trisomie 21 Risiko liegt bei 1:20.000. Das Ergebnis für Trisomie 13 und 18 liegt bei 1:1345 oder so.

Eigentlich alles tutti. Dann habe ich den Befund zugeschickt bekommen, auf dem in der Beurteilung steht, das die tollen Blutergebnisse ein Hinweis auf eine Triploidie (eine Chromosomenstörung) oder eine Plazentainsuffizienz sein könnten.

Ganz toll. Was hat mir also die ganze Untersuchung jetzt gebracht? Das ist mir jetzt über Sachen Gedanken mache, die für mich vorher gar keine Frage waren.

Ich würde es nicht nochmal machen. Schon gar nicht, wenn es in der Famile keinen Hinweis für Behinderungen oder so gibt. Und Du bist ja auch noch recht jung.

LG

Beitrag von ewwi 11.01.11 - 19:02 Uhr

Liebe Sandra,

hm, ist immer schwierig. Was wuerdest Du tun, wenn Du weisst, Dein Baby hat eine Trisonomie?
Uebrigens unter 30 Jahren ist das Risiko zwar geringer, aber nicht weg, daher lassen Aerzte in den USA alle Schwangeren testen, vorsausgesetzt sie wollen es.
Ich hab es machen lassen, bin 34 und hab heute das Ergebnis bekommen: meine Wahrscheinlichkeit liegt bei 1:6000. Das hat mich sehr erleichtert und ich werde auf keinen Fall eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, selbst bei einer hoeheren Wahrscheinlichkeit haette ich das wohl nicht machen lassen, ausser die Nackenfalte waere auffaellig dick.

Es ist gut zu wissen, ob ein Risiko besteht. Wuerde ich ein behinderts Kind erwarten, wollte ich auch richtig darauf vorbereitet sein. Aber das gilt nur fuer mich.

LG,
Ewi

Beitrag von june2011 11.01.11 - 19:21 Uhr

Ich würde es an Deiner Stelle nur dann machen lassen, wenn Du als evtl. Konsequenz die Schwangerschaft abbrechen würdest.
ich hab´s nicht machen lassen, da ich auch ein behindertes Kind in jedem Fall bekommen hätte. Wenn Du das auch möchtest, würde ich den Test nicht machen, denn die Verlässlichkeit scheint nicht so gut zu sein und Du würdest Dich die ganze Schwangerschaft mit Unwissenheit und offenen Fragen rumquälen.
Solltest Du evtl. die Entscheidung treffen, die Schwangerschaft abzubrechen, dann lass den Test machen.
Ich glaube, das kannst nur Du allein für Dich entscheiden...

Wie auch immer, ich wünsche Dir alles Gute ;-)

Liebe Grüße