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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von timpaula 11.01.11 - 18:38 Uhr

Eigentlich sollte ich mich freuen, war heute bei 7+0 zur 1 VU mit blut abnehmen und so was.

habe heute das erstemal das herzchen meines kleines gummiebärchen gesehen...irgendwie erfreu ich mich sehr an meiner schwangerschaft, als das habe ich bei meinem sohn auch, aber irgendwie nehme ich alles noch bewusster wahr als bei der 1. ss.

was mich aber ärgert, was sich verändert hat von meiner 1. schwangerschaft bis zu dieser... für jeden scheiß wollen die extra geld haben... selbst für den toxoplasmosetest...
musste heute für die 1. blutuntersuchung ca. 15 euro bezahlen und dann stellt mir das labor noch ein rechnung in höhe von ca. 23,00€
kinderfreundlich finde ich das nicht...

sorry, aber ich musste mir erstmal luft machen..

euch eine schöne kugelzeit und alles gute

lg susi

Beitrag von maigloeckchen83 11.01.11 - 18:42 Uhr

Ja, da hast du Recht. Ich bin derzeit häufig krank und muss die ganzen homöopathischen Medikamente selbst bezahlen #aerger Da kam schon richtig was zusammen.

Was ich allerdings seltsam finde: In meiner 1.SS (leider FG) wurde mir bei meiner ehemaligen FÄ Blut wegen Toxoplasmose abgenommen und ich musste die 45 Euro selbst zahlen. In meiner jetzigen SS (andere FA-Praxis) wurde es automatisch mit getestet und ich musste nichts extra bezahlen...

Soll mir recht sein, aber warum ist das so unterschiedlich???

Alles Gute und eine schöne Schwangerschaft!

LG Kati

Beitrag von nanunana79 11.01.11 - 18:43 Uhr

Hallo,

klar, auf dem ersten Blick mag das so erscheinen. Aber ich glaube, das wir hier in Deutschland eine sehr gute Gesundheitsversorgung haben. Wenn man sich mal in anderen Ländern umhört ist es dort bei weitem nicht so gut geregelt und wird so viel kontrolliert.

Und die KK zahlen alles was für die SS und das Kind wirklich notwendig ist.

Beitrag von germany 11.01.11 - 19:00 Uhr

Und die KK zahlen alles was für die SS und das Kind wirklich notwendig ist.


Und deswegen können wir uns glücklich schätzen in DE zu leben! Wenn ich da andere Länder sehe, wo die meisten sich nichtmal eine Krankenversicherung leisten können, dann bin ich wirklich froh, dass bei uns so viel gezahlt wird!


Ich musste bisher nie was zu zahlen, aber selbst wenn, dann ist es eben so.


Was mich, wie viele andere auch aufregt ist die Praxisgebühr, denn dauernd bei den Ärzten die 10€ zahlen zu müssen ist schon blöd und ich kenne viele die nicht zum Arzt gehen weil sie diese verdammten 10€ nicht haben- Und den meisten geht es echt dreckig, aber ich kann ja nicht allen Geld leihen.:-(

Beitrag von knackundback 11.01.11 - 19:06 Uhr

#pro

Beitrag von ida-calotta 11.01.11 - 18:44 Uhr

Hallo!

Toxo war schon immer eine Privatleistung. Wenn der Test neg. ausfällt bleibt es bei ca. 18 Euro (so war es bei mir), wenn er pos. ist wird er teurer da weitere Tests gemacht werden (um zu sehen ob eine Frischinfektion vorliegt).

Dann hast du in der 1. SS wohl Glück gehabt.

LG Ida

Beitrag von carinio35 11.01.11 - 18:44 Uhr

Ich finde das nicht schlimm.
Du hättest den Test ja nicht machen brauchen.

Ich hab ne Zeitlang im Ausland gelebt und von außen betrachtet, kann man das deutsche Gesundheitssystem echt lieben lernen. Gerade in der Schwangerschaft gibt es so viele Leistungen, die andere Länder gar nicht anbieten.

Und was haben 38 Euro mit Kinderfreundlichkeit oder nicht zu tun? Ist doch kein Entscheidungskriterium.

Ich wünsch dir alles Gute und möglichst wenig Folgekosten :-)

LG
C.

Beitrag von timpaula 11.01.11 - 18:51 Uhr

Es kann doch aber nicht sein, dass eine mutter die es sich leisten kann, weil sie genug geld verdient, alles testen lassen kann und eine die weniger vierdient nicht. Es kann doch beim kinderkriegen nicht solche unterschiede gemacht werden..
der staat wünscht sich doch mehr kinder, aber bestimmt nicht so!

lg susi

Beitrag von carinio35 11.01.11 - 18:57 Uhr

Es gibt schon echt viele Leistungen für Schwangere und junge Eltern.
Wir deutschen Mamas können da allenfalls auf seeehr hohem Niveau jammern.
Wie gesagt, für alle wirklich wichtigen Untersuchungen müssen wir alle keinen Cent extra bezahlen. Klar gibt es Tests, die man dann gern noch zusätzlich machen möchte. Dann muß man sie eben auch bezahlen und nicht erwarten, dass das jemand für einen übernimmt.

LG
C.

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 19:34 Uhr

Warum sollte es ausgerechnet in der Schwangerschaft keine Unterschiede geben?
Was wirklich notwendig ist, wird schon bezahlt.

Der Staat "wünscht sich" in erster Linie Kinder von Eltern, die finanziell halbwegs abgesichert sind.

Gruß,
W

Beitrag von yvikiwi84 11.01.11 - 18:45 Uhr

hi habe mich auch schon drüber aufgeregt und habe bei meiner KK angerufen und mir dort etwas Luft gemacht ich mein der Typ am telefon tat mir hinterher leid weil er ja auch nichts dafür konnta aber naja egal hätte ja auch sein können das wenn man mal nachfragt doch einiges bezahlt bekommt.
LG Yvonne mit Urmelchen im Bauch

Beitrag von carinio35 11.01.11 - 18:48 Uhr

Ganz ehrliches Unverständnis meinerseits.

Sämtliche wichtige Untersuchungen werden von der KK übernommen. Wo kämen wir denn hin, wenn die Allgemeinheit jedem seine Sonderwünsche mitbezahlt.

Schönen Abend noch.
C.

Beitrag von timpaula 11.01.11 - 19:01 Uhr

Dafür bezahlt ich doch aber monatlich meinen beitrag in die gesetzliche krankenversicherung und zusätzlich noch eine praxisgebühr?

lg

Beitrag von carinio35 11.01.11 - 19:07 Uhr

Praxisgebühr ist ja aber ein ganz anderes Thema.

Ich hab mich heute gerade krankschreiben lassen müssen und finde es auch nicht prickelnd, dass ich dafür 10 Euro bezahlen musste. Und dann noch das lästige Überweisen, wenn man im Quartal nochmal zu nem anderen Arzt möchte.

Aber auch da muss ich sagen, dass ja jährlich max. 40Euro Kosten jährlich entstehen. Das soll mir nicht die Laune verhageln.

LG
C.

Beitrag von timpaula 11.01.11 - 19:15 Uhr

mind, 50 € weil du beim zahnarzt extra 10 euro bezahlen musst...

Beitrag von carinio35 11.01.11 - 19:18 Uhr

Ok dann MAX 50 Euro, wenn man jedes Quartal zum Arzt geht.

Beitrag von timpaula 11.01.11 - 19:19 Uhr

;-)

Beitrag von sandrinchen85 11.01.11 - 21:34 Uhr

aber nicht für reine vorsorge und kontrolle!
nur,wenn auch was gemacht werden muss....
ich geh 2 mal im jahr zum zahnarzt und musste noch nie da die 10 euro lassen.

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 19:36 Uhr

Du zahlst nicht dafür, jeden "Schnickschnack" bezahlt zu bekommen, sondern für eine vernünftige Grundversorgung.
Überleg mal, was eine Schwangerschaft und das kostenlos versicherte Kind/Mutter die Versichertengemeinschaft ohnehin schon kosten.

Gruß,

W

Beitrag von jana8000 11.01.11 - 19:13 Uhr

Teilweise bin ich etwas *...* von der Zweiklassengesellschaft.

Gerade heute habe ich eine Absage von einer Hebamme bekommen, diese Absage hätte ich nicht bekommen, wenn ich Privatversichert wäre. #schmoll
Nun muss ich dann halt mal weiter suchen.

Was mich auch noch etwas nervt - ich es aber trotzdem mitmache - dass alle Medikamente als Privatrezept ausgestellt werden. Okay, bei Femibion sehe ich es ein, bei Magnesium auch (zumal ich mir das jetzt in der Großpackung im Internet bestellt habe), aber das auch Utrogest über mit einem Privatrezept ausgestellt wird kann ich auch etwas nicht verstehen. Ich dachte, dass ich das nehmen sollte, damit ich keine Fehlgeburt bekomme...
Aber naja, wie gesagt... Ich mache alles mit...

Ich bin etwas froh darüber, dass unser Krümel dann privat versichert wird, wenn es auf der Welt ist. In der Hoffnung, dass es dann doch etwas besser "behandelt" wird. Da mein Freund (hoffentlich bald Mann) privat versichert ist, sieht man dann schon öfters einen Unterschied.

Wenn ich die Gesundheitssysteme in anderen Ländern ansehe (mein Freund ist z.B. Serbe) bin ich schon ganz froh, dass ich in Deutschland lebe.

Beitrag von jana8000 11.01.11 - 19:14 Uhr

Ach ja... zu schnell geklickt...

Liebe Grüße

Jana + Krümel 14. SSW

Beitrag von timpaula 11.01.11 - 19:19 Uhr

ich mach auch alles mit, mein freund hat bereits eine behinderte tochter und schon allein aus diesem grund...
aber es gibt leute, die sich all das nicht leisten können, weil sie es sich nicht leisten können, mich stimmt das einfach traurig...

Beitrag von mamaneuburg 11.01.11 - 19:21 Uhr

Wer sagt dir, dass du von der Hebamme eine Zusage bekommen hättest wenn du privat versichert wärst? Kann sein, muss aber nicht, vielleicht hat sie ja momentan schon wahnsinnig viele "Patientinnen".

Ebenso ist Utrogest ein Medikament, das eigentlich für eine ganz andere Indikation zugelassen wurde und verschrieben wird, hat was mit der Menopause zu tun und nicht mit der Schwangerschaft. Außerdem ist der Nutzen gegen eine Fehlgeburt gar nicht zu 100% nachgewiesen, da sind sich die Ärzte gar nicht einig. Daher wird es auch von den Krankenkassen als Privatleistung angesehen.

Ich kann dieses ewige Gejammere hier in Deutschland so überhaupt nicht verstehen, wenn man da so die Gesundheitssysteme in anderen Ländern sieht (egal ob Schwangerschaftsvorsorge oder die Leistungen allgemein), dann ist das echt Jammern auf höchstem Niveau, wenn man wirklich was braucht, bekommt man es auch! Und es muss einem auch nicht alles in der Schwangerschaft bezahlt werden, nur weil man übervorsichtig sein will oder was weiß ich. Und wieder das Gleiche: wenn etwas dringend notwendig ist, wird es auch bezahlt!

Beitrag von timpaula 11.01.11 - 19:28 Uhr

ich kenne die ausländischen gesundheitssysteme nicht, und kann mich aufgrund dessen nur über das deutsche aufregen...

es war doch früher nicht so, dass man jeden scheiß bezahlen musste....

Vielleicht bin ich auch durch meinen 1. FA aus meiner 1. Schwangerschaft verwöhnt, da brauchte ich nichts zahlen.....
aber warum dann diese unterschiede?

Beitrag von dk-mel 11.01.11 - 19:34 Uhr

meine erste gyn hat auch ziemlich viel geleistet, und eher hinterher hat sich rausgestellt, dass das keine kassenleistung war, sondern sie das irgendwie einfach mitgemacht hat.

die jetzige ist auch eine normale und macht nur das, was eben von der kasse gezahlt wird. naja, ist eben so.

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