Blastozystentransfer Vor-/ bzw. Nachteile

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Beitrag von engel2183 11.01.11 - 18:50 Uhr

Hallo zusammen,

hatte heute mein Gespräch für meine 2. IVF.

Mir wurde ein Blastozystentransfer empfohlen.

Könnt ihr mir die Vor-/ und Nachteile schildern?

#danke

Beitrag von nora8888 11.01.11 - 19:30 Uhr

Laut meiner Ärztin - sind die Chancen nicht wesentlich erhöht als bei einer normalen Behandlung.

Vorraussetzung von einen Blastotransfer ist, dass sich die Zellen entsprechend dur Blastozyste entwickeln.
Vorraussetzung für eine entsprechend verlängerte Kultur ist eine optimale, sehr sehr gute Qualität (A) der Eizellen und auch der befruchteten Zellen. Ansonsten hat es keinen Sinn. Wobei auch Zellen in B Qualität sich befruchten können und kleine Süße Babys werden. Nur sagt meine Ärztin fühlen sich die Zellen im Körper wohler und entwickeln sich dort besser. Da Die Zellen im Regel fall am 1. Tag nach der Befruchtung und am 3. Tag (manche Zentren am 2. Tag) betrachtet werden. Erst am 3. Tag früh wird bei uns entschieden ob eingesetzt wird oder ob die Chancen für ne Blastozyste optimal sind. Das heisst die Zellen müssten über 3 mal betrachtet und bewegt / gestört werden. Es ist wohl auch ein wenig Glück und vor allem Sachverstand der Ärzte dabei. Generell Blastozyste also ja aber letztendlich entscheidet wohl die Qualität der Zellen.

Beitrag von osterglocke 11.01.11 - 20:17 Uhr

Hallo #winke,
Nachteil ist, dass es nicht viele befruchtete Eizellen bis zum Blastozystenstadium schaffen #zitter und manche es im Körper vielleicht doch gepackt hätten. Außerdem weiss man nicht inwiefern die künstliche Brutsituation Auswirkungen haben könnte #kratz...

Vorteil ist, dass es nur die "Kämpfer" soweit schaffen #huepf und Du Dir eventuell Fehlversuche erspart bleiben. Außerdem brauchen die Eier auch auf dem natürlichen Weg ca. 5 Tage bis sie in der Gebärmutter landen. Damit gleicht der Balstozystentransfer dem natürlichen Vorgang mehr.

Wir haben uns zwei Blastos einsetzen lassen und bekommen jetzt Zwillinge. Ich glaube es erhöht die Chance #schwanger zu werden wirklich :-) und kann es daher nur empfehlen.

Liebe Grüße
Osterglocke

Beitrag von delphin10 11.01.11 - 21:02 Uhr

Hallo,

mir wurden auch zwei super Blastozysten transferiert. Einer hat sich eingenistet und ich war schwanger.

Hatte leider in der 11. SSW eine MA mit AS.

Liebe Grüße

Beitrag von skea 11.01.11 - 21:20 Uhr

Hallo
Meine Ärztin ist gegen Blastos da sie meint die Eizellen entwickeln sich in der Gebärmutter besser.

Ich hatte einmal einen Morula Transfer nach 4 Tagen weil sie meinte wenn sie es zur Morula schaffen dann auch weiter. Es stimmte und ich wurde mit Zwillingen schwanger.

Bei der Kryo war wieder ein Blastotransfer angedacht nur ich wurde darum gebeten den Transfer mit einer Eizelle schon früher stattfinden zu lassen. Deswegen weil sie sagten für die Eizelle ist es besser wenn es sich nicht weiter in der Kultur entwickeln muss. Auch Tag 3 brachte Erfolg.

Beitrag von chez11 12.01.11 - 08:40 Uhr

huhu

laut meines Arztes sind die chancen nicht höher, zumal man auch bereits an tag 3 gut sehen kann ob sie gut sind oder nicht.
die meisten EZ gehen in den ersten 2 tagen kaputt.

und meine meinung und auch die meines Arztes, in mir sind sie weitaus besser aufgehoben als in irgendeiner schale.

und wenn die EZ fähig sind zum kind zu werden dann tun sie das auch wenn sie eher transferiert werden und in dir wachsen dürfen.;-)

LG sabine 36 ssw mit 2 mehrzellern und einem vierzeller an tag 3;-)

Beitrag von lucccy 12.01.11 - 09:09 Uhr

Hallo,

einen Vorteil kann ich Dir auch noch an die Hand geben: Blastozysten sind in der Regel so groß, dass sie sich nicht mehr in den Eileiter verirren können.
Trotzdem würde ich die Embryonen eher zurücknehmen, da sie in der natürlichen Umgebung andere Vorteile genießen wie die Bewegung. Es gibt wohl eine Studie, dass man mit Blastos, die "gerüttelt" wurden, bessere SS-Raten erzielt.

Gruß Lucccy