Kindererziehung

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von carmen2011 11.01.11 - 19:41 Uhr

Hallo.

Brauche dringend eure Hilfe.
Meine Tochter ist jetzt 2 Jahre und ein ziemlich aufgewecktes Kind.
Kann nicht keine Sekunde ruhig sitzen usw.
Bei diesem Thema hab ich mich jetzt irgendwie schon abgefunden weil schon viele Leute sagen sie ist einfach so aufgeweckt und quirlig sie kann einfach nie still sitzen nicht mal beim Essen obwohl mich das ziemlich nervt.

Sie hört einfach nie wenn ich sage sie soll das jetzt lassen sie tuts trotzdem ich kann schreien wie ich will sie hört einfach nicht oder lacht mich aus :-[ Ich bestraffe sie auch oft indem ich sie nach 3mal sagen ins Zimmer schicke aber es hilft einfach gar nix bei ihr.
Habt ihr Ratschläge für mich???

Weiß einfach nicht ob da etwas bei der Erziehung falsch gelaufen ist oder ob sie einfach so ist weil sie so vom Charakter ist???

Lg

Beitrag von lisasimpson 11.01.11 - 19:47 Uhr

was soll helfen beim "ins zimme schicken"?

Wenn sie etwas lassen soll, dann erklär ihr kurz, was sie nicht darf, warum und was sie statt dessen machen kann/ soll/ darf.
DANN- trage die Verantwortung, daß sie es läßt. mach selsbt was anderes attraktives, bei dem sie mitmachen will- lobe und bestärke sie, in dem was sie macht.
dadruch lernen Kinder- im zimemr weiß ein 2 jähriges kind überhaupt nicht ,was sie soll

lisasimpson

Beitrag von juniorette 11.01.11 - 20:16 Uhr

"was soll helfen beim "ins zimme schicken"? "

Heißt es nicht immer, man soll eine räumliche Trennung zwischen sich und sein Kind bringen, wenn man kurz davor ist, zu explodieren?
Da ein Kinderzimmer für das Kind sicherer ist, als wenn man als Eltern z.B. das Wohnzimmer dem Kind alleine überlässt, halte ich es schon für sinnvoll, die räumliche Trennung durch "Kind ins Kinderzimmer" zu erreichen.

Wenn der Puls des Elternteils wieder normal schnell ist, kann man natürlich mit Erklärungen arbeiten :-)

Ansonsten stimme ich deinen Vorschlägen natürlich voll und ganz zu.

LG,
J.

Beitrag von lisasimpson 11.01.11 - 22:22 Uhr

"Heißt es nicht immer, man soll eine räumliche Trennung zwischen sich und sein Kind bringen, wenn man kurz davor ist, zu explodieren?
Da ein Kinderzimmer für das Kind sicherer ist, als wenn man als Eltern z.B. das Wohnzimmer dem Kind alleine überlässt, halte ich es schon für sinnvoll, die räumliche Trennung durch "Kind ins Kinderzimmer" zu erreichen. "


was hat das mit der frage der TE zu tun?

und NEIN- ich schicke kein kind weg, nur weil mein Puls schneller schlägt.


lisasimpson

Beitrag von snak77 12.01.11 - 17:27 Uhr

Sorry, aber langsam kommt es mir so vor, als ob Du hier bei Urbia die Übermutti bist!

Gib doch mal konstruktive Ratschläge, wie Du es in so einer Situation machen würdest. Bin sehr gespannt!!!

LG

Snak

Beitrag von juniorette 12.01.11 - 17:49 Uhr

Vor allem wäre lisasimpson die Erste, die eine Mutter, die (wie auch immer) entgleist ist, fragen würde "warum hast du nicht eine räumliche Trennung zwischen deinem Kind und dir geschaffen, bevor du entgleist bist?" #augen

LG,
J.

Beitrag von snak77 12.01.11 - 19:48 Uhr

Das unterschreibe ich Dir sofort ;-).

Ich bin grad selber in der Situation, dass mein Zwerg (16 Monate) täglich Wutanfälle hat.
Da ich eine ganz ruhige, gelassene Mama bin, werde ich mein Kind niemals anschreien oder gar schlagen.
Aber auch ich bin nur ein Mensch und von daher nehme ich den Kleinen aus der Situation und setzte ihn auch mal in sein Zimmer ( in die Ecke, die sogar liebevoll mit Kissen ausstaffiert ist;-)), damit er wieder runterkommt.

Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was ich sonst tun sollte.

Aber wir haben hier ja "Madame Übermutter LISASIMPSON", die ja hoffentlich mir verwertbaren Ratschlägen helfen kann #augen

LG
Snak

Beitrag von lisasimpson 12.01.11 - 20:46 Uhr

wann habe ich jemals von einer räumlichen trennung gesprochen?
Da könnte ich mich nicht entspinnen und würde in keinster weise einer meiner konfliktbewältigungsstratigien entsprechen

des weiteren frage ich mich, wie wieso du auf dem "kurz vor dem expoldierende Mutti" rumreitest, den nes ging bei der Te in keinster weise darum das kind vor ihrer unbändigen wut zu schützen oder darum, daß die TE nicht mehr herr ihrer handlungen ist und daher das kind zum schutze ins zimmer verbannt.
sondern es ging darum, daß sie sich vorschläge gewünscht hat, wie sie ihrem kind ein "nein" nahe bringen kann.
Sie hat erklärt wie sie es versucht und ich habe ihr gesagt, daß ihre Strategie ganz offenbar nicht zum erfolg führt, weil sie für ds kind totaler schwachsinn ist- daneben habe ich ihr vorschläge gemacht, wie sie es statt desse nangehen kann, ein kind zum kooperieren zu bringen.

lisasimpson

Beitrag von lisasimpson 12.01.11 - 20:42 Uhr

ähm- was ist an diesen vorschlägen nicht konstruktiv:

"Wenn sie etwas lassen soll, dann erklär ihr kurz, was sie nicht darf, warum und was sie statt dessen machen kann/ soll/ darf.
DANN- trage die Verantwortung, daß sie es läßt. mach selsbt was anderes attraktives, bei dem sie mitmachen will- lobe und bestärke sie, in dem was sie macht. "?

1. vorschlag: Ein mal kurz erklärung und nach dem nein ein "statt dessen" setzen
2. Dann die konsequent das NEIN behaupten, indem dsa kind keien Möglichkeit mehr hat das untersage zu wiederholen (sollte ja sin nder sache sein und war frage der TE)
3. Etwas anders attraktives machen- bei dem der wunsch des teilhabens beim kind entsteht
4. loben und bestärken, wen ndas kind das macht, was es mache nsoll

das waren jetzt 4 konstruktive vorschläge in meinem 1. beitrag-
was deine vorderung doch etwas seltsam erscheinen läßt.

lisasimpson

Beitrag von monab1978 17.01.11 - 00:43 Uhr

Hi,

sie schickt das kind weg um es zu bestrafen, nicht weil sie kurz vorm explodieren ist...oder les ich das falsch?

Beitrag von marion2 17.01.11 - 07:53 Uhr

Hallo, für das Kind macht das keinen Unterscheid ob es weggeschickt wird, weil die Mutter explodieren will oder ob es es weggeschickt wird um es zu bestrafen. Weggeschickt wird es in beiden Fällen. Gruß Marion

Beitrag von monab1978 17.01.11 - 19:08 Uhr

Für mich aber. Das Kind wegschicken damit die Mama nicht explodiert: das kleinere Übel. Das Kind wegschicken um es zu bestrafen: einfach nur Übel.

Mona

Beitrag von carmen2011 11.01.11 - 20:41 Uhr

Wenn ich zu ihr 3mal sage sie soll das jetzt lassen und nicht machen (egal um was es da geht) und sie tuts immer wieder sag ich beim dritten mal wenn du das jetzt nochmal machst gehst du ins zimmer und sollte sie es nochmal machen bring ich sie auch ins zimmer für ein paar minuten und wenn sie brav ist kann sie wieder kommen. sie weiß mit ihre 2jahren sehr gut was sie in ihrem Zimmer macht.
Man muss Konsequenzen machen,soviel weiß ich auch

Beitrag von lisasimpson 11.01.11 - 20:53 Uhr

konsequenz hieße- du hinderst sie daran es weiter zu tun.
ins zimemr schicken ist eine strafe- und eine völlig blödsinnge noch dazu

lisasimpson

Beitrag von clautsches 11.01.11 - 22:00 Uhr

Einfach ins Zimmer schicken ("egal um was es da geht") ist keine logische Konsequenz sondern eine Strafe die aus der Hilflosigkeit deinerseits resultiert.

Bei einer Konsequenz geht es sehr wohl darum um was es geht.
Diese allseits beliebte Regel a la "ich sag´s 3x und dann kannst du gehn" ist bei weitem nicht auf jede Situation anzuwenden.

Es gibt genügend Situationen, in denen ich nur ein Mal etwas sage und mein Kind danach aus der Situation nehme um etwas anderes anzubieten. Zum Beispiel, wenn es sich um Dinge dreht, die gefählich sind oder kaputt gehen können.

Sind es Aufforderungen, die einfach "überhört" werden, hilft, sich auf Augenhöhe mit dem Kind zu begeben und kurz zu erklären, was das jetzt für Folgen hat. Zum Beispiel: "Wenn wir jetzt nicht gleich zähneputzen gehen, haben wir nachher keine Zeit mehr für eine lange Gute-Nacht-Geschichte". Oder: "wenn du jetzt nicht aufhörst, mit Sand zu werfen, müssen wir den Spielplatz verlassen". Oder: "wenn du mit dem Essen rumschmierst, hast du wohl keinen Hunger, dann räum ich den Teller lieber weg".
Und das dann natürlich alles konsequent durchziehen.

Die einzige Situation, in der ich meinen Sohn bitte zu gehen, bzw. selbst gehe, ist, wenn er mich grundlos anschreit oder haut. Dann sage ich ihm, dass mich das grade wütend / traurig macht und ich eine kurze Auszeit brauche.

Ein zweijähriges Kind ist weder "brav" noch "böse". Es ist ein kleiner Mensch, der ganz oft selbst nicht weiß, wie ihm geschieht und wie er mit seinen Emotionen umgehen soll. Eine logische Konsequenz oder auch einfach nur eine feste Umarmung geben ihm Sicherheit.

LG Claudi

Beitrag von zahnweh 12.01.11 - 02:59 Uhr

"Man muss Konsequenzen machen,soviel weiß ich auch "

die Konsequenz sollte im Zusammenhang mit der "Tat" stehen

- essen matschen - Teller wegstellen
- Becher über den Tisch ausleeren - Becher wegstellen
- Wand bemalen - Stifte wegpacken und beim Saubermachen helfen lassen
- an den heißen Backofen fassen - Hände kühlen und zuschauen/sitzen bleiben, wenn Mama wieder aufmacht
- zerbrechliches runterschmeißen - zerbrechliches nicht rumstehen lassen bzw. Rest wegstellen. Mit Augenkontakt sagen, dass das noch nichts für sie ist
- auf dem Weg zum Spielplatz von der Hand losreißen - umdrehen und heimgehen

nur ein paar Beispiele. Können natürlich individuell angepasst werden ;-)

wenig bringt, die Gute-Nacht-Geschichte streichen, wenn sie morgens nicht hört
pauschal ins Zimmer stecken, wenn kein Zusammenhang zum Ereignis ist
Aktivität des nächsten Tages streichen

je inhaltlich zusammenhängender und je zeitnaher die logische! Konsequenz (Folge; nicht Bestrafung) erfolgt, desto wirkungsvoller.

Beitrag von juniorette 11.01.11 - 20:12 Uhr

Hallo,

"Sie hört einfach nie wenn ich sage sie soll das jetzt lassen sie tuts trotzdem "

was sind das denn für Dinge?
Bei den Dingen, die mein Sohn in dem Alter gemacht hat, die er nicht machen sollte, reichte es, diese Dinge außer Reichweite zu stellen (nach oben oder mit Türgitter abgetrennten Bereich oder abgesschlossenen Raum).

Genauso bei seinem Spielzeug, wenn er es rumgeworfen hat:
eine Ansage und wenn er dann weiter gemacht hat, war es weg.

Wenn mein Sohn mir weh getan hat, habe ich aufgehört, mit ihm zu spielen (körperliche Attacken gab es nur bei gemeinsamen Beschäftigungen).

"ich kann schreien wie ich will sie hört einfach nicht oder lacht mich aus "

Na, eine hysterische alte Frau (das "alt" aus der Sicht deines Kindes gesehen), die sich nur mit Schreien zu helfen weiß, würde ich auch nicht ernst nehmen und auslachen.
Nicht falsch verstehen:
ich wurde auch schon lauter meinem Sohn gegenüber, aber das war weniger ein Erziehungsmittel, als der Frust und die Erschöpfung, die da aus mir raus gebrochen ist.

"Ich bestraffe sie auch oft indem ich sie nach 3mal sagen ins Zimmer schicke"

Mein Sohn geht bis heute nicht freiwillig in sein Zimmer, wenn sich die Situation bei uns hochgeschaukelt hat und mein Sohn ist 4,5 Jahre alt und grundsätzlich sehr verständig (außer beim freiwilligen ins Zimmer gehen ;-)).

"Weiß einfach nicht ob da etwas bei der Erziehung falsch gelaufen ist oder ob sie einfach so ist weil sie so vom Charakter ist??? "

Die Bewegungsfreude ist in meinen Augen Charaktersache (oder eine "Krankheit" wie Hyperaktivität), das Hören/Nicht-Hören kann alles sein:
Charakter (starker Willen, kleine Rebellin), Erziehung (keine Konsequenzen, die wirksam sind) oder Krankheit (kann sie gut hören?; nimmt sie ihre Umwelt korrekt war?; ist sie intellektuell dazu in der Lage, Anweisungen korrekt zu befolgen?, etc.)

Ohne konkretere Infos von dir und Beispiele, wo sie nicht auf dich hört, ist es schwer, dir was zu raten.

LG,
J.

Beitrag von carmen2011 15.01.11 - 13:45 Uhr

Ok Beispiele sind:

Wenn wir bei meiner Freundin zu Besuch sind,die hat am Wohnzimmerstich eine Schale mit Steinchen und Kerzen stehen und sie schmeisst die Steine immer auf den Boden. Sie weiß genau das sie es nicht darf,sie schaut zB zuerst zu uns wenn wir hin schauen macht sie es wieder.
Ich gehe jedesmal zu ihr sag ihr sie darf das nicht machen und sie kann mir jetzt helfen das wieder auf heben.Macht sie dann auch nach einiger Zeit macht sie wieder das gleiche

Oder sie nimmt ihren Saft und leert absichtlich das ganze aus und wenn ich dann zu ihr sage das man es nicht tut usw haltet sie sich die Augen zu und lacht bzw grinst.
Und das mit dem Augen zu halten und lachen tut sie immer.

Wenn es zum Anziehen ist läuft sie mir davon und lacht. Ich geh ihr jetzt nie mehr nach und sage immer ich läuf dir jetzt sicher nicht hinterher und lege die Schuhe wieder hin und gehe mich fertig machen,sie kommt dann gleich wieder und sagt anziehen. Aber muss das immer so sein das ich jedesmal so etwas habe,kann sie nicht gleich da bleiben udn sich anziehen lassen???

Bzw hab ich jetzt schon öfter gelesen das ich immer sagen soll zb wenn sie das und das macht soll ich sagen nein das darfst du nicht machen dafür ihr vorschlagen du kannst das hier machen, hab ich auch schon ausprobiert funktioniert ganz super aber muss ich das immer so machen???kann sie nicht mal auch so hören bzw gleich das machen was ich sage???


Lg

Beitrag von zahnweh 12.01.11 - 02:51 Uhr

Hallo,

bei meiner half vor allem: raus aus der Situation und sichern.

Jetzt mit 3,5 Jahren versteht sie schon einiges etwas besser, aber auch nur bedingt.

Stell dir vor, jemand schreit dich in einer für dich fremden Sprache an. Du hast sie schon oft gehört, aber kennst die Vokabeln nicht. Wie würdest du dich fühlen?

Das Grinsen ist ein Reflex. Es ist ein unbewusster Versuch, das grimmige Gegenüber zum Mitlachen zu bringen. Denn wer mitlacht, ist schon mal nicht mehr so sehr wütend. Hat die Natur so eingerichtet.

Bei meiner ging ich oft auf das Grinsen ein: kurzes zurücklachen, dann merkte sie, ich bin nicht ihr persönlich böse, wurde vom Ton her aber wieder ernst und ließ sie nicht weiter machen.

Viele Sicherungen ergeben weniger "nein". Sie will auskundschaften und entdecken. Je freier sie das tun kann, desto eher ist sie bereit, "Nein" und "Verbote" zu akzeptieren.
Wenn mir jemand bei jedem zweiten Handgriff erklärt, dass ich das nicht darf, denk ich mir irgendwann (bald), dass mich die Person mal kann und mache es, wie ich es denke. Zu mal ich mir schon nicht zu viele Regeln merken kann. Mein Kind noch weniger.

Daher lieber WENIGE, aber KLARE Regeln (die wichtigsten) und den Rest sichern. Das macht euch das Leben beide leichter. Sie, weil sie sich freier bewegen kann und du, weil du nicht dauernd ein "Nein" auf den Lippen hast.

Weiters hilft es Alternativen schaffen.
"Der Herd ist nein" ... schau mal, mit deinem Duplo kannst du spielen
"Der Herd ist nein" ... hier sind deine Töpfe (gibts bei Ikea für 10 Euro)

Was soll sie allein in ihrem Zimmer lernen? Mama schreit und dann schiebt sie mich ab?
Für meine ist das eine Aufforderung, das noch mal zu machen oder jetzt erst recht. Bzw. sie drückt dann ihre Wut durch noch mehr übertretene Verbote aus.

Augenkontakt (wenn meine wegschaut, ist sie gerade nicht aufnahmebereit) und dann ganz klar, ruhig und direkt sagen, was verboten ist.
Zeitenweise auch aktiv aus der Situation herausnehmen. Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich mein Kind wo heruntergeholt habe, wo sie nicht rauf sollte. Ja, immer wieder. Aber mit Anschreien würde ich nichts erreichen. Wenn dann nur, dass sie erst recht weiter macht.

Beitrag von marion2 12.01.11 - 09:38 Uhr

Hallo,

dein Kind lacht dich nicht aus, es freut sich über deine Aufmerksamkeit. Gebe ihr mehr Aufmerksamkeit, wenn sie lieb ist.

Geh mit ihr zum Ohrenarzt. Erst muss geklärt werden, ob dein Kind gesunde Ohren hat. Auch wenn sie sonst hört - sie kann eine Störung haben, die du als Laie niemals erkennen wirst.

Gruß Marion

Beitrag von joulchen08 12.01.11 - 13:04 Uhr

Manchmal muss ich mich über deine Beiträge echt wundern Marion2! Was soll sie bitte beim Ohrenarzt? Es geht hier darum das sie einen Rat braucht wie sie ihrer kleinen beibringen kann wenn man 3x sagen muss sie soll es lassen das sie es trotzdem weiter macht. Das hat garantiert nichts damit zu tun das die kleine was mit den Ohren hat -.- Die Kleine testet die grenzen ihrer Mama und die weiss sie leicht aus zu nutzen.

Jetzt schreien einige gleich wieder los, aber was ich dir als Tip geben kann. Wenn sie beim 2 oder 3 mal nicht auf dich hört, schicke sie in ihr Zimmer, erkläre ihr in ihrem Zimmer, das es so nicht geht. Mach dieses kurz und knapp und gehe raus. Ich habe am Anfang auch gedacht erkläre einer 2 Jährigen sie hat etwas getan was nicht gut ist und dann muss ich sie ins Zimmer schicken. Aber ich finde es so besser als laut zu schimpfen, oder ihr auf die Finger zu hauen oder sie zu klapsen.

Du kannst sie auch beiseite nehmen auf Augenhöhe gehen und ihr ganz deutlich im ruhigen Ton sagen, so jetzt hörst du mir mal zu, so geht das nicht, ich bin hier das Oberhaupt du hast auf mich zu hören, wenn sie dich auslacht steh auf und lass sie stehen. Rennt sie dir hinter her gehe ihr aus dem weg, beshcäftige dich mit Dinge räume auf, ordne die Kissen auf dem Sofa oder so, wenn sie dich festhällt löse dich von ihr und sage ihr Mama möchte jetzt nicht. Glaube mir sie wird ganz schnell begreifen, oh mom Mama ist aufeinmal ganz anders, egal ob sie 2, 3 oder älter ist, die wissen ganz genau was sie tun.

Aber in erster Linie tue das was dein Bauch dir sagt, du wirst das richtige tun :)

Beitrag von marion2 12.01.11 - 13:17 Uhr

"Das hat garantiert nichts damit zu tun das die kleine was mit den Ohren hat"

Sagt wer?

Es ist tatsächlich so, dass Kinder, die nicht hören, oftmals nicht hören können.

Das stellt nicht der Kinderarzt fest, weil die Störungen meist nichts mit Schwerhörigkeit zu tun haben.

So lange dies nicht geklärt ist, weiß keiner, ob sie ihre Mutter "testet" oder nicht.

Wunder dich ruhig weiter. Meine InformationsQuelle ist qualifiziert.

Gruß marion

Beitrag von zahnweh 12.01.11 - 23:51 Uhr

Also ich kenne Kinder, da lag es an den Ohren. Kaum wurden Paukenröhrchen gesetzt, waren sie 1. ausgeglichener und 2. reagierten sie schneller, auf gesagtes. Nicht immer damit, dass sie es gelassen haben, aber sie zeigten immerhin eine Reaktion, dass sie es gehört hatten.

Beitrag von monab1978 17.01.11 - 00:50 Uhr

"ich bin hier das Oberhaupt "

#rofl

Beitrag von espirino 12.01.11 - 11:00 Uhr

Hallo,

also sie ist erst 2 und von daher ist es zu viel verlangt, daß sie aufs Wort gehorcht. Zum einem ist sie kein Hund und zum anderen in einer Phase in der es darum geht zu testen, ob das was du vor zwei Minuten gesagt hast jetzt immer noch gilt. Zu viel reden bringt in diesem Alter gar nicht, anschreien erst recht nicht und ins Zimmer schicken? Was lernt sie daraus? Nur, daß du in bestimmten Situationen regelmäßig laut wirst und sie nicht mehr bei dir sein darf.

Helfen tut nur immer das gleiche Muster - eine bestimmte Toleranz muß du aber fürs Alter und das Wesen deiner Tochter einrechnen - du mußt dich schon auf ihre Ebene begeben und vernünftig mit ihr reden, so daß sie dich auch nachvollziehen kann. Am besten funktioniert immer noch ablenken oder sie mit einspannen. Irgendwann wird es ihr zu langweilig deine Reaktionen zu testen, wenn du immer gleich reagierst.

Was in der Erziehung falsch gelaufen ist, sieht man erst wenn die Kinder aus dem Haus sind.

LG Jana