Teilzeit + Minijob! Einige Fragen!

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von sogehtdasnicht 11.01.11 - 21:04 Uhr

Hallo,

ich habe schon gegoogelt, aber soviele unterschiedliche Meinungen/Erfahrungen gelesen das ich jetzt meine Frage hier einfach mal stelle:

Ich arbeite seit etwa 1 3/4 Jahren auf 400€-Basis (bzw. auf Minijobbasis) an einer Tankstelle.
Dort verdiene ich NIE mehr als 400€. Es bleibt dort immer bei etwa 250 - 350€!

Seit dem 1.1 habe ich nun noch eine Teitzeitstelle.

Meine Fragen dazu:
Hat der Arbeitgeber, bei dem ich den Minijob mache durch meine Teilzeitbeschäftigung irgendwelche Nachteile?

Wie wird es dann versteuert?
Die häufigste Meinung bei Google ist, das ich meine TZ-Stelle normal versteuern muss (klar) und den Minijob Steuerfrei "dazu verdienen" darf.

Stimmt das nun?

Würde heißen:
Ich bekomme bei meiner Teilzeitstelle ganz normal mein Gehalt ( minus Abzüge lt. Lohnsteuerkarte (RV, KV, usw) und kann/darf meine max. 350€ aus dem Minijob voll behalten?

Wenn dem so ist, gleich meine nächste Frage:
Bei der jährl. Steuererklärung müsste ich dann wahrscheinlich mit einer Nachzahlung rechnen?

Wenn das von Bedeutung ist: Ich arbeite auf StKl. 5 und mein Mann (Vollverdiener) auf StKl. 3, 4/4 würde sich für uns noch nicht lohnen, da ich soo viel nicht verdiene!

Danke schonmal für die Antworten!

Lg

Beitrag von duchovny 11.01.11 - 22:40 Uhr

Teilzeit wird normal versteuert! Minijob ist weiterhin steuer und sv-frei! stimmt!

KÖNNTE passieren, dass ihr etwas nachzahlen müsst! Muss aber nicht! Ich nehme an dein Minijob ist nicht auf Lohnsteuerkarte, dann zählt der bei der Steuererklärung nicht weiter, weil dein AG den dann pauschal versteuert!
Jedoch wie du schon richtig denkst, deine TZ-Stelle!
Rechne doch mal hoch und gibs in ELSTER ein, da siehst du, ob du eine Nachzahlung bekommen könntest!
Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst, dann wäre 4/4 obwohl erstmal nachteilig, die sicherste Variante, wenn du keine anderen Einünfte hast (Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen z.B.) dann musst du damit keines Falls nachzahlen und bekommst das zuviel gezahlte bei der EStE wieder! Oder Antrag beim Finanzamt auf LStK 4 mit Faktor, so sollte eine grössere Nachzahlung verhindert werden!

GGLG