erste Klasse - wird geärgert - Wie helfen?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von erstes-huhn 12.01.11 - 08:59 Uhr

Mein Sohn besucht seit September die erste Klasse, er hat da auch schon Freunde gefunden, nur jetzt geht er nicht mehr gerne in die Schule, weil er geärgert wird. Einmal von einem Mitschüler, der noch andere aus der Klasse dabei hat und sich meinen Sohn und zwei andere als "Opfer" ausgesucht haben. Sie werden "verfolgt", und wenn keine Aufsicht zu sehen ist, geschubst und getreten.

Die Klassenleherin weiß das, sie hat es schon oft besprochen mit den Kindern. Aber sobald Pause ist und sie keine Aufsicht hat geht es wieder los. Die Mutter von dem "Anführer" bestätigt glaubhaft auch mit ihrem Sohn gesprochen zu haben und er verpricht immer wieder es nicht zu tun und macht es doch.
Ich möchte meinen Sohn unterstützen sich selbst zu helfen. Ich gebe ihm Tipps mit auf den Weg, die er aber nicht befolgt.

Dann sagte er, das zwei Mädchen aus der dritten Klasse in der Pause zu ihm kommen, wohl öfter, und ihn "Glubschi" nennen. Das findet er auch schlimm. Ich habe versucht ihn zu erklären, das er soetwas "überhören" soll. Aber er ist einfach ein Herzi und weint dann auch schnell, was die Sache nicht besser macht.

Habt ihr Ideen für mich, für meinen Sohn?

Beitrag von witch71 12.01.11 - 09:10 Uhr

Es wird Zeit, dass dem Verhalten der Kinder nicht nur Gespräche, sondern auch Konsequenzen folgen. Offenbar glauben diese Kids, dass ihnen ja nichts passiert und sie also weiter machen können.
Da würde ich die Klassenlehrerin weiterhin drauf ansprechen.

Beitrag von otto123 12.01.11 - 09:25 Uhr

Hallo,
warum passiert denn von Lehrerseite nichts?
Die Kandidaten müssen mal ein ernstes Gespräch mit der Lehrerin führen. dein Sohn muss genau sagen, was ihn stört, die anderen müssen sich dann dazu äußern, dann muss eine Lösung gefunden werden - so läuft das jedenfalls bei meinem Sohn ab.

So geht es jedenfalls nicht weiter, das musst du am Besten heute noch ganz deutlich machen, nimm den/die Elternvertreter/in dazu, sprich mit der Schulleitung, sonst ist dein Sohn für immer "gezeichnet"!!!
Bitte schnell handeln, deinem Sohn zuliebe!

Gruß
Ottilie

Beitrag von cornichon 12.01.11 - 09:53 Uhr

Hallo,

hast du denn schon mal selber mit dem Jungen gesprochen. Das wirkt manchmal mehr, als wenn die Mutter mit ihm redet, manchmal reicht das schon.

Oder...

Ich hatte mit meiner Großen vor ein paar Jahren mal ein ähnliches Problem, sie wurde von 2 Mitschülerinnen (eigentlich mal ihre Freundinnen#kratz) massiv gemobbt und vereint tätlich angegriffen. (mehrfach)
Ich hab den anderen Mädels dann über die Lehrerin neutral aussehende Briefe mitgeben lassen für ihre Eltern. (wollte sichergehen, das die Schreiben auch ankommen und nicht verschwinden, weil die Mädels wissen, worum es in dem Brief geht, wenn sie merken, der ist eigentlich von uns)
In dem Schreiben hab ich ganz sachlich und ohne Vorwürfe den Sachverhalt geschildert, so wie ich es von meiner Tochter gehört habe. Und das mir daran gelegen ist, das Ganze doch mal zu klären, weil mein Kind darunter leidet. Vielleicht gäbe es ja auch von der "Gegenseite" irgendwelche Vorwürfe, schließlich müsse es ja einen Grund für den Streit geben. (Ich war mir ziemlich sicher, das es keinen gab, zumindest nicht in diesem Ausmaß) Deshalb hab ich die Eltern um ein Gespräch gebeten (nat. jeweils ein Elternpaar oder die Mutter und ich, nicht alle Eltern zusammen) und zwar in Anwesenheit unserer Kinder. Also meines und das der jeweils "anderen Seite".
Also eigentlich hab ich mehr drum gebeten, mal mit deren Kind reden zu dürfen , in Anwesenheit seiner Eltern und auch meines Kindes. Desweiteren wollte ich auch, das sich die Kinder untereinander mal aussprechen und vielleicht ein paar Dinge klären können, wohlgemerkt ebenfalls in Anwesenheit von uns Eltern.
Ich habe ein paar recht nette Schreiben zurückbekommen.
Zu den Gesprächen ist es letztendlich nie gekommen. War auch nicht in erster Linie mein Ansinnen. Ich wollte das andere Kind nur in die Situation bringen, sein Verhalten erklären zu müssen und zwar vor mir, den eigenen Eltern und meinem Kind.
Da die Mädels schon 3. Klasse waren, genügte den Kindern wahrscheinlich schon die Vorstellung dessen, in welcher Situation sie bei dieser Unterredung wären. Und für die Eltern wäre es sicher auch nicht so angenehm. Aber wie gesagt, ich war immer nett und höflich, hab in dem Schreiben halt mehr durchklingen lassen, das WIR als Eltern (also die des and. Mädchens und wir) die Streitigkeiten der Kinder gemeinsam klären müssten, damit die Mädels sich wieder auf die Schule konzentrieren können.
Ich weiß nicht, was zu Hause bei denen dann los war, jedenfalls ist nie niiiieee wieder etwas vorgekommen und die Mädchen haben sich bei meiner Tochter entschuldigt. (bei mir auch gleich noch mit)
Somit war die Sache für mich erledigt

Viele Grüße
cornichon

Beitrag von struwwelpeter 12.01.11 - 10:51 Uhr

***

Beitrag von kleinemimi 12.01.11 - 10:57 Uhr

Ich hoffe Du bist kein Vater, denn Deine Kinder wären sicher auch so emotional verkümmert.

Beitrag von struwwelpeter 12.01.11 - 11:06 Uhr

Doch, ich bin Vater, eines strammen Burschen, dem Weinerlichkeit und Weibergehabe fremd sind.

Beitrag von lelas_mama 12.01.11 - 12:24 Uhr

Hallo Struwwelpeter,

bist Du auf Ärger aus oder ist Dein Verhalten hier und in Deinen anderen Postings lediglich ein Versuch wie lange derartige Beiträge von Urbia geduldet werden?

Wenn ich heute nichts mehr zu erledigen hätte würde ich jetzt eine Runde Popcorn für die Mädels schmeißen und Dir entspannt bei Deinem Untergang zusehen ...

Viel Spaß noch! #winke

Beitrag von struwwelpeter 12.01.11 - 12:42 Uhr

Überleg dir das mit dem Popcorn doch noch mal: Ich wünsch dir auf jeden Fall guten Appetit.

Aber verrat mir Bitte, warum meine Beiträge hier nicht geduldet werden sollten? Gibt es hier eine Einheitsmeinung, die man vertreten muss?

Zur Sache: Ich bin tatsächlich und wirklich der Meinung, dass Erwachsene sich aus solchem Kinderkram raushalten sollten. Wer wegen jedem bösen Wort sofort dem Söhnchen zu Hilfe eilt, der erzieht ein Söhnchen, dass bei jeder Kleinigkeit nach Hilfe schreit: Erst Mama und Papa, dann der Staat.

Können wir nicht gebrauchen, haben wir schon mehr als genug von.

Beitrag von lelas_mama 12.01.11 - 12:58 Uhr

Eine Einheitsmeinung musst Du sicher nicht vertreten. Aber die Art und Weise wie du Dich hier artikulierst ist grenzwertig, oder würdest Du in der Gegenwart Deines "strammen Burschen" einen anderen Menschen als Glubschi (ich weiß nicht mehr genau wie das Kind beleidigt wurde) bezeichnen? Als Erwachsener Mensch muss man eine solche Beleidigung nicht aufgreifen, dass ist nichtmal ansatzweise lustig!

Möglicherweise bist Du mit Deinen Argumenten gar nicht immer im Unrecht, aber Du könntest es humaner rüberbringen.

"Überleg dir das mit dem Popcorn doch noch mal: Ich wünsch dir auf jeden Fall guten Appetit." - Vielleicht komme ich später oder die Tage zurück

Beitrag von cornichon 12.01.11 - 13:36 Uhr

Na bitte... hier klingst du doch schon viel vernünftiger und deine Meinung ist auch nachvollziehbar. Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken das es der Ton ist, der die Musik macht....

Manche Kinder müssen eben erst lernen sich zu wehren und ich finde schon, das es nutzt wenn die Eltern auch mal demonstrieren, wie sie mit so einer Situation umgehen. So als Beispiel fürs Kind. Immer nur zu sagen, wehr dich doch oder hör nicht drauf ist feiger als selbst mal einzuschreiten. Wie soll sich ein Kind trauen (lernen), wenn die Eltern ja auch nix machen.

Mein Mann hat mal zu 'nem Jungen gesagt, der unsere Jüngere auf dem Kieker hatte, es würde wohl recht lange dauern, bis die Brille aus seinem Gesicht wieder herausgeeitert sei, das würde er dann schon merken wenn er unsre Tochter nicht endlich in Ruhe lässt... (sie war dabei, als er das sagte)

War wohl recht drastisch, letztendlich denk ich aber, hat er unsrer Tochter ein besseres Beispiel für "sich wehren " abgegeben als jemand der nur redet, so nach dem Motto "wehr dich doch endlich mal"

Im übrigen schreite ich natürlich nur ein, wenn es über den üblichen Kinderkram hinausgeht, z.B. mehrere (ältere) Kinder gegen eins (also meins). Hatte das ja auch schon, mein Mädel erste Klasse und die and. Jungs schon vierte, die hab ich mir selber vorgeknöpft und ein paar nicht so nette Dinge gesagt.
Alles andere können meine Kinder auch selber klären. (Mädels in einem gewissen Alter können echt schlimm sein#augen)
Dann hab ich meinen Töchtern aber auch gesagt, das ist Kinderkram, damit kommt ihr selber klar. Nur im Ernstfall geh ich schon dazwischen.
Inzwischen scheint das aber nicht mehr nötig zu sein:-)

Beitrag von juniorette 12.01.11 - 15:10 Uhr

"Mein Mann hat mal zu 'nem Jungen gesagt, der unsere Jüngere auf dem Kieker hatte, es würde wohl recht lange dauern, bis die Brille aus seinem Gesicht wieder herausgeeitert sei, das würde er dann schon merken wenn er unsre Tochter nicht endlich in Ruhe lässt... "

#rofl#rofl#rofl

Sag deinem Mann, dass er mir sehr sympathisch ist #winke

Beitrag von nienicht 12.01.11 - 14:46 Uhr

Hallo,

ich stelle mir grade vor, wir SIE oder Du mit ner alten Jogginghose, Glatzkopt und buddel Bier vor dem Rechner sitzt, und dein Junge sich vor schiss in die Hose macht um das nächtse Bier ran zu holen.
Tut mir leid aber so macht es irgendwie den Eindruck und dein Kind tut mir echt leid, falls du wirklich eines hast, hoffe nicht.

Gruß
nienicht

Beitrag von ayshe 12.01.11 - 15:53 Uhr

laß doch den frischen Stänkernick noch ein bißchen ;-)

Beitrag von himbeere_11 12.01.11 - 22:43 Uhr

"strammer Bursche", "Weinerlichkeit", "Weibergehabe" ....wow aus welchem Jahrzehnt stammst Du denn???

Hörst Dich an, als wärst Du selber in den grauen 50ern aufgewachsen....

Beitrag von buzzelmaus 12.01.11 - 11:00 Uhr

Hallo!

Sorry, aber das ist ja wohl mal völlig daneben!

Ja, das Leben bringt eine gewisse Härte mit sich. Aber die Kidner müssen doch erstmal lernen, damit umzugehen!

Und sorry, aber Dein Beitrag bringt den Jungen ja wohl mal überhaupt nicht weiter, oder?

Alles Gute
Susanne

Beitrag von goethes-erbin 12.01.11 - 11:11 Uhr

Sorry aber im ersten Moment musste ich #rofl!

Aber in gewisser Weise müssen die Kinder selber lernen zurecht zukommen.

Wenn er massivst gemobbt wird, wenn er nun verprügelt würde oder seelisch wirklich gequält würde, dann würde ich auch einschreiten.

Ich denke aber das sind ganz normale Verhaltensweisen von Kindern.

Was mussten wir Brillenträger damals leiden..."Vierauge...Brillenschlange...etc."

Da müssen sie leider durch und sich "abhärten". Meine Güte, leider kann und sollte man als Eltern nicht ständig beschützen und bemuttern.

Melde deinen Sohn in einem Sportverein an, hilf ihm mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln und dann lass ihn mal ran an die Gummibärchenfront.


LG#winke

Beitrag von cornichon 12.01.11 - 11:15 Uhr

Wahrscheinlich doch...#kratz ...wenn man deine Kommentare so liest

Beitrag von bezzi 12.01.11 - 16:01 Uhr

Ein wenig direkt formuliert, bringt es aber voll auf den Punkt !

Mit dem Einmischen der Mütter bei jedem Pups wird er sicher nicht beliebter. Im Gegenteil. Solche Kinder (Petzen, Heulsusen) waren zu meiner Zeit auf dem Heimweg prädestiniert für Klassenkeile.

Kann heute aber nicht mehr passieren. Solche Kinder werden ja im SUV mit Klimaautomatik bis vor die Klassentür gefahren und wieder geholt.

Beitrag von katjafloh 12.01.11 - 11:03 Uhr

Übe mit ihm Rollenspiele durch, wie er sich wehren kann. Mit überhören wird es nicht besser. Er muss verbal gegensteuern oder körperliche Signale senden. Zum Bsp. laut, das es viele hören, sagen: Lisa, hör auf mich zu schubsen. Paul, lass mich in Ruhe. Phillipp, hör auf mich zu treten.

Oder melde ihn zu einem Kurs in Selbstverteidigung an, da lernt er das alles. Evtl. gibt es in Euer Nähe ja eine Kids WingTsun-Schule. Kann ich nur empfehlen.

http://www.kids-wingtsun.de/index.html?PHPSESSID=e9ed94b7fe5468f4c4e212065d05cb2a

LG Katja

Beitrag von agostea 12.01.11 - 11:07 Uhr

Ich würde mir den Jungen und diese Mädchen persönlich vorknöpfen und ihnen einen Satz heisse Ohren versprechen, wenn sie meinen Sohn nicht in Ruhe lassen.

Parallel dazu natürlich weiterhin die Lehrer kontaktieren/Eltern der Kinder.

Gruss
agostea

Beitrag von bezzi 12.01.11 - 15:55 Uhr

"Ich würde mir den Jungen und diese Mädchen persönlich vorknöpfen und ihnen einen Satz heisse Ohren versprechen, wenn sie meinen Sohn nicht in Ruhe lassen. "

Regel Nr. 1 bei der Erziehung:

Verspreche nie etwas, was Du nicht einhalten wirst/kannst.

Meinst Du nicht, die Kids sind so intelligent zu wissen, dass Du sie nicht schlagen wirst/darfst ?
Glaubst Du, dass sie dann vor Dir Respekt haben ?

Beitrag von cornichon 13.01.11 - 01:14 Uhr

Seit wann ist man denn für die Erziehung fremder Kinder zuständig?

Mein Mann hat schon mal viel krassere Dinge zu einem Jungen gesagt, die er natürlich nie gemacht hätte. Ich glaub, der Knabe hatte anschließend die Hosen gestrichen voll. Jedenfalls hat er dann immer einen großen Bogen um unsere Tochter gemacht. Geholfen hats also.

Außerdem hab ich auch noch Besseres zu tun, als mich ewig mit den Früchten verschlampter Erziehungsarbeit anderer rumzuplagen.

Bisher hatten wir genau (nur) 3mal die Situation, wo wir uns gezwungen sahen einzugreifen, wohlgemerkt bei beiden Kindern zusammen in der gesamten Grundschulzeit. (wobei die Kleine ja noch 3. Kl. ist)
Jedesmal war das Problem beim jeweils ersten Anlauf aus der Welt.
Ein Bsp. hab ich ja oben geschildert, aber das war ja noch echt human. Die beiden anderen Male (jeweils in der ersten Klasse) waren da schon drastischer, so a la "heiße Ohren"....#schein Mit den ewigen DuDuDus kommt man nicht weiter, das nehmen die Kids doch nicht mehr ernst...

Beitrag von reli73 13.01.11 - 09:05 Uhr

Also bei mir hats funktioniert..

einmal an der Bushaltestelle abgepasst und ein
etwas schärferer Ton.

Seit dem ist Ruhe.

Gruß Reli

Beitrag von brotli 12.01.11 - 13:11 Uhr

hallo

red doch mal alleine mit den mädchen.
zu zweit und dann noch 2 klassen höher brauchen sie sich nicht stärker fühlen. würd ich denen auch sagen.
ist doch sogar eher arm, sich einen erstklässler rauszusuchen der anscheinend sich nicht wehren kann und der es sich zu herzen nimmt.
darf er auch. er muss es nicht überhören, wenn er es nicht kann.oder noch nicht kann oder später auch nicht alles überhören will, was man zu oder über ihn sagt. er wird schon noch lernen damit umzugehen.

und die anderen die treten und schubsen die kannst du dir auch morgens mal schnappen und klar sagen, das sie es zu lassen haben. nichts ist schlimmer, als wenn kinder ewig in schulen getreten und rumgeschubst werden. kein wunder, das einige morgens schon nicht mehr losgehen mögen.

l.g.

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