3 Zyklen nach AS - wann beginnt der erste Zyklus???

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von geotina 12.01.11 - 12:05 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin am 28.12. in der 9. SSW ausgeschabt worden. Ich habe 13 Tage geblutet #schmoll aber jetzt ist es endlich geschafft, heute ist der 3. Tag ohne Blut, das war meine erste Hürde.#huepf

So jetzt muss ich noch abwarten :-[ 2-3 Zyklen sagt man ja immer, aber ich kann nicht wirklich warten und wenn ich mir überlege... 3 Monate meine Chancen vertun zu müssen.... #klatsch ich werd wahnsinnig

Die zwei Zyklen werde ich dann aber doch einhalten, so schwer es mir fallen wird

Aber wann beginnt der erste Zyklus, ab Ausschabung oder doch erst ab 1. Mens???

Puuhhh ich hasse warten #schein

#kerze für Eure Sternchen

Liebe Grüße
Eure Tina

Beitrag von maja1512 12.01.11 - 13:13 Uhr

also erstmal tut es mir dehr leid für dich ich weiß wie es ist ich musste am 20 eine AS in der 13 ssw über mich ergehen lassen


ich denke der erste zYg läuft gerade ;-)
wenn du die blutung jetzt das nächste mal bekommts bist du im 2 zyg

also wir lassen es garauf ankommen #schein

Beitrag von stoepsel13 12.01.11 - 14:10 Uhr

Fühl dich erst mal gedrückt...

Also, der erste Zyklus beginnt mit der AS.
Die neuesten Studien sagen, dass die GMS einmal abbluten soll, damit sie sich gut erneuert.
Danach entscheidet der Körper eh schon, ob er will oder nicht.

Ihr könnt also im nächsten Zyklus ruhig wieder üben. Es muss sich eh alles erst wieder einpendeln...

LG

Beitrag von twee77 12.01.11 - 14:45 Uhr

Es tut mir leid, dass es passiert ist. Erzähle bitte, wenn Du willst, was genau mit dem Kind passiert ist...

Beitrag von stoepsel13 12.01.11 - 18:16 Uhr

Hey, ja da müssen leider zu viele durch, die sich echt Kinder wünschen. Warum die Natur das so einrichtet, weiß ich auch nicht. Andersherum sagt man, dass dann ja auch was mit den Anlagen nicht in Ordnung war.

Naja, wir können es echt nicht ändern. Und ich hatte auch sehr viel Zeit, mit dem Gedanken, dass es so kommen wird. Denn am Anfang habe ich mich riesig gefreut. Im 3. ÜZ einen pos. SST.
Ab zum Arzt. Natürlich viel zu früh. Er könnte nichts sehen und die GMS war eigentlich zu dünn. Aber ich hatte auch Schmierblutungen. Verdacht auf eine ELSS. Das war freitags. Montag wieder hin. GMS immer noch sehr dünn, aber der Test bei ihm ist pos. Im US nicht zu sehen.
Dann bin ich in ein sehr gutes KH überwiesen worden. Da hatte ich dann am nächsten Tag einen Termin.
Man konnte nun doch endlich die Fruchthöhle sehen.

Dann hatte ich wieder Blutungen. Aber es soll ein Hämatom gewesen sein.
Die Fruchthöhle wuchs, war aber immer klein.
Dann, als man hätte embryonale Anlagen sehen müssen, waren keine da.
Die FH immer schön rund und prall, wie sie sein soll. Aber eigentlich schon der Zeit hinterher.

Naja, dann, als sich über 2 Wochen gar nichts mehr tat, der hcg, der anfangs super gestiegen war, von 680 auf 1200 auf 2000..., wurde nicht mehr kontrolliert. Man hat einfach in der 9 Woche nicht mal den Hauch einer Anlage gesehen. Und schon gar kein Herz.
Eher eine Rückentwicklung. Aber immer noch schön rund.
Dann hat man sich zu einer AS entschlossen, denn ein gutes Ende war wirklich nicht mehr abzusehen.

Dies wurde bei der AS und der pathologischen Untersuchung auch bestätigt. Die AS verlief gut. Ich hatte kaum Schmerzen und auch wenig Blutungen.

Musste dann allerdings 6 Wochen auf die neuen Mens warten. Und in diesem Zyklus hatte ich wahrscheinlich auch keinen ES. Oder sehr spät.
Im nächsten hatte ich def. keinen. Denn der Folli ist laut US nicht gesprungen.

Jetzt bin ich im 3. Zyklus danach und hoffe, dass der Körper sich erst mal erholt hat. Mit den Nerven geht es schon. Da nehme ich aber auch Natrium chloratum D 6. Das hilft mir ganz gut...

Schöne Grüße

Beitrag von twee77 12.01.11 - 20:34 Uhr

Das ist alles sehr traurig....
Ich habe eine Totgeburt im Juni 2010 gehabt. Das Kind ist in der 34. Woche im Mutterleib gestorben. Ich glaube, seelisch und emotional gesehen, geht es uns gleich schlecht, egal, wann man sich von dem Kind verabschieden musste. Es ist sehr schwer, aber versuche Dich zu beruhigen und Dir den Stress zu nehmen. Ich hatte sofort nach der Entbindung den extrem starken Wunsch verspürt, wieder schwanger zu werden... In den vergangenen 6 Monaten habe ich gelernt zu warten und stark zu sein, wenn die Regeln, trotz Hoffnung, wieder kommen. Setze Dich nicht unter Druck, Stress - es ist wissenschaftlich nachgewisen - stört beim schwanger werden.

Liebe Grüße!

Beitrag von stoepsel13 13.01.11 - 11:11 Uhr

Hey, ich nehm dich erst mal in den Arm und drück dich ganz doll...
Und ich denke, zum Einen hast du recht, aber zum Anderen ist es für euch doch viiiieel schlimmer. Ihr habe euer Baby schon gespürt, euer Babyzimmer eingerichtet...
Das alles kannten wir ja noch gar nicht.

Magst du verraten, woran es gelegen hat. Es macht mich immer sehr traurig, wenn ich lese wie oft was Schreckliches vor der Geburt noch passieren kann...
Da meint man, man ist über die wirklich kritische Zeit hinweg und kurz vor dem Ende rammt einem einer ein Messer ins Herz. Kann es etwas Ungerechteres geben??? Warum müssen Menschen sowas verkraften???

Ich hoffe für uns beide, dass wir im Jahr 2011 noch eine tolle Nachricht bekommen...

Liebe Grüße;-)