Klinikum Großhadern in München

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von monacoengerl 12.01.11 - 12:46 Uhr

Nachdem die Klinik direkt bei mir um die Ecke ist,überlege ich ob das nicht von Vorteil wäre......da ich KS bekomme und 5 Tage in der Klinik bleiben muß.Für Mann mit Baby wäre das natürlich praktischer als durch die halbe Stadt zu gondeln.

Wer war auc in dieser Klinik??? Habe nur gehört das es ziemlich unpersönlich zugeht.

Beitrag von majleen 12.01.11 - 12:54 Uhr

Kenne die Klinik nur aus einem anderen Grund und finde sie sehr unpersönlich. Ich will da nie wieder hin. Hab viel zu schlechte Erinnerungen.

Aber an deiner Stelle würde ich einfach mal hin gehen und mir alles zeigen lassen. Vielleicht gefaellts dir ja.

Wünsch dir alles Gute. #winke

Beitrag von sindy8020 12.01.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

also ich war zur Entbindung dort und fand es klasse. Der Arzt und die Hebamme waren sehr nett und auch bei der Vorstellungsuntersuchung hatte ich nur mit netten Leuten zu tun.
Ich konnte auch während der Geburt alle Entscheidungen selber treffen und wurde nie mit irgendetwas (PDA oder so) unter Druck gesetzt oder irgendwie gedrängelt.
Wie eine Nummer kam ich mir gar nicht vor und gut, ich hab ja auch nicht vor dort Freundschaften zu schließen. ;)
Auf der Station dann war es eigentlich wie überall. Die einen Schwestern superlieb, die anderen nicht sooo nett aber richtig unfreundlich oder gleichgültig war keine.
Ich kann es nur empfehlen und gehe auch jetzt beim zweiten Mal ohne Bedenken hin.
Ausserdem war für mich die medizinische Versorgung bei der Entscheidung mit das Wichtigste.
Mir war dann auch egal, ob das Entbindungszimmer "gemütlich oder farbig" ist. Bekommt man ja eh nicht mit find ich. ;)))

Hoffe, ich konnte Dir helfen.
LG
Sindy

Beitrag von monacoengerl 12.01.11 - 15:32 Uhr

Und wie hat es Dir auf der Wochenstation gefallen???

Beitrag von sindy8020 24.01.11 - 17:23 Uhr

naja, wie gesagt, manche schwestern waren super, anderen nicht sooo toll, aber keine war so richtig "mies". wir hatten ein familienzimmer und waren die meiste zeit unter uns. das war toll.
also ich hatte kein problem jetzt dort und sie haben auch immer alles ohne meckern gemacht worum man gebeten hat.
ich denke, engagierte schwestern und auch weniger engagierte gibt es überall. aber ich kann nun nicht klagen. ;)

Beitrag von kampfkruemel 12.01.11 - 13:55 Uhr

Mein Vater war da mehfach wegen Operationen.. sowie einer schweren Krebs Op.

Er selbst fand immer alles klasse.

Von den Medizinischen leistungen ist halt auch alles vorhanden ( für den Notfall)

Ich würd einfach mal eine Kreissaal Führung machen.

LG Micha

Beitrag von yoya 12.01.11 - 16:52 Uhr

Ich kenne zwar Großhadern persönlich nicht, war aber vor einiger Zeit bei der Infoveranstaltung in der Maistrasse, wo auch nach den Unterschieden zu Großhadern gefragt wurde, da ja beide Kliniken zusammen gehören. Soweit ich verstanden habe, ist zwar schon die Maistrasse (Perinatalzentrum - Level I) im Notfall auf alle möglichen Komplikationen eingerichtet und hat da einen guten Ruf, aber der oberste Chef meinte, dass Großhadern da noch einen "Ticken" moderner ausgestattet wäre, das heißt die superkomplizierten Fälle (300g Frühchen) kommen dorthin. Die Wochenbettstation ist sicherlich auch komfortabler eingerichtet als in der Maistrasse, z.B. was Zimmer mit Bad angeht.
Zur Atmosphäre (wiederrum nur in der Maistrasse, da ich dort während der Schwangerschaft mehrmals eingewiesen war): Ich fands auf Station schon etwas chaotisch und unpersönlich - wie in den meisten Krankenhäusern (eine Nachtschwester hatte in Parfüm gebadet, eine andere Stationsschwester war stark erkältet - jedes mal mußte ich lüften, wenn die raus waren). Der Chefarzt der Geburtshilfe hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht, die Oberärzte, mit denen ich zu tun hatte (insgesamt 4), je nachdem.
Ich würde mir an deiner Stelle Großhadern auf alle Fälle mal näher anschauen, für uns wäre die Anfahrt allerdings zu weit.

Beitrag von heidir 02.02.11 - 18:38 Uhr

hallo!
ich habe im forum gesehen du hast erfahrung mit der maistraße in münchen gehabt. ich kann dir nur die klinik empfehlen, ist zwar nicht die modernste (WC am gang) aber ich finde die schwestern auf der pränatal /wochenstation sehr nett und hilfsbereit. die ärzte sind auch auf den neusten stand und erklären dir viel, selbst prof. dr. kainer ist super nett. aber auch die anderen ärzte Dr. knabl, dr. genzel, dr. sigg,dr, könig, dr.rabe...
alle super. neonatologie ist auch sehr gut ausgestattet und modern.
ich kann es dir nur empfehlen.
lg heidi und sternenkind leon (30.SSW)

Beitrag von femalix 12.01.11 - 19:26 Uhr

Hi,

ich hab 2003 dort entbunden. Mein Gyn. schickte mich zur Abklärung dorthin, weil er nicht sicher war, ob er irgendwas auf dem US gesehen hatte und die meinten dort:" sie sehen zwar nüscht, aber wo ich doch grad hier sei und der Befund sei ja geburtsreif und wenn doch was wäre, dann wären alle Fachleute und Spezialisten unter einem Dach"

Im Kreissaal war es toll. Sehr altmodisch, okay, auch nicht sehr heimelig, aber Kind war eh nach Öffnen der fruchtblase innerhalb von 1 Std und 17 min da und die Hebammen und Ärzte waren einfach irre nett.

aber auf Station - never again. Ich wurde den ganzen Tag mit Kind durch die Gegend gescheucht (EKG, Hüftsono usw), ich hätte Hilfe beim Stillen gebraucht, aber niemand fühlte sich angesprochen. Es huschte nur immer ein weißer schatten durchs Zimmer: sie haben ja keine Probleme, ist ja das zweite.... hätte Lasso werfen müssen, um da eine zu erwischen - oder hinter der tür lauern und mich dann davor werfen, wenn eine Schwester drinne war.
und bis ich dann mal eine Schwester fand, die mir heimlich unter der Hand Fertignahrung gab - ich hatte wieder kaum Milch, Brustwarzen blutig, Kind wurde nicht satt - die anderen hießen mich sonst was. Hallo? Wer ist da die Mutter? Habe ich nix zu sagen oder was???
War ich froh, daß ich nach 5 Tagen endlich rauskonnte, denn weil ich privat war, kämpften die echt um jeden tag. Klar, Patientin, die keine Arbeit macht und das Kind selber versorgt und bei der jeder Handgriff extra gezahlt wird von der Kasse.

Ich hab selbst Krankenschwester gelernt und in der Lehre 6 Monate auf einer Gynstation gearbeitet und weiß, daß es anders sein kann. Hab soviel von den Mehrfachmüttern, die bei uns entbunden haben lernen können, wir hatten dort viel zeit zum reden und ich fühl mich in unseren kleinen Landkrankenhäusern, viel, viel wohler. die Schwestern nehmen sich alle Zeit der welt, auf Wünsche und Probleme wird eingegangen und man ist nicht nur eine Nummer.

Ich hab mich in Großhadern echt sehr unwohl gefühlt! Und entmündigt!!!

LG

femalix

Beitrag von mella08 12.01.11 - 20:04 Uhr

Hallo,

habe 2009 auch per KS in Großhadern entbunden.

Ich entscheide mich jetzt aber definitiv gegen diese Klinik.

Ich fand die Wöchnerinnenstation einfach nur mist. Die Schwestern haben überhaupt keinen Plan vom Stillen und sind dir nicht richtig behilflich.
Noch dazu kam, dass sie meiner Kleinen einfach ungefragt zugefüttert haben, als ich nachts geschlafen habe.
Habe Epilepsie und sie haben mich fast gedrängt, dass ich doch mal eine Nacht etwas mehr schlaf bekommen solle und sie doch mal für ein paar Stunden nachts abgeben solle.
Gut ich war gutgläubig. Hab gesagt, sie sollen sie mir aber auf jeden Fall zum Stillen bringen.
Nach mehreren Stunden bin ich aufgewacht und hab mich gewundert, warum so lange keiner kam zum Stillen. Auf Nachfrage, hat sie gesagt, sie hätte zugefüttert, weil sie der Meinung ist, ich müsste bissl schlafen.

Ausserdem war alles sehr unpersönlich.

Naja , Ende vom Lied war ausserdem, dass ich trotz KS noch einen Plazentarest in der Gebärmutter hatte. Wurde einfach übersehen.

Ich würde nicht mehr dort hingehen.


Lg Melanie