Globulis aus der Plazenta

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von bine01081986 12.01.11 - 15:21 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin zwar nicht aus dem Forum, aber wen soll ich sonst fragen, wenn nicht die frischgebackenen Muttis #winke

Hat jemand von euch Globulis aus der Planzenta machen lassen?

Ich hab das mal gehört... das die dann super gut helfen beim Zahnen und sämtlichen Beschwerden...
Nur wo bekomm ich so was her?
bzw. wie läuft sowas ab? Entnahme und so? Machen das alle Kkh oder muss ich gezielt da mal nachfragen?
Muss unter der Geburt was beachtet werden - keine Schmerzmittel oder PDA oder so?

Hatte gestern schon mal in einer Apotheke nachgefragt - aber die wusste davon gar nichts... #klatsch

Wäre schön, wenn ihr mir noch ein paar Infos zukommen lassen könntet! #freu Muss mir das ja alles noch holen vor dem ET.

Danke euch schon mal im Vorraus udn wünsche euch und euren Krümeln alles Gute!! #klee

Bine und ihr Babyboy inside (33.SSW)

Beitrag von lalal 12.01.11 - 16:35 Uhr

Hallo,

hier mal ein Link, da steht eigentlich alles was man wissen muss:-)

http://www.plazentanosoden.com/

Lg

Beitrag von alessa-tiara 12.01.11 - 19:00 Uhr

also ich lass mir auch nosoden herstellen.. hab jetzt alles hier und wenn ich entbunden habe, nimmt die hebi ein sück der placenta ab und man schickt es dann zu der apotheke wieder hin und b ekommt dann die nosoden

ob und wi die helfen kannich dir leider nicht sagen


LG

Beitrag von widowwadman 12.01.11 - 21:15 Uhr

Warum gibt man eigentlich nen Haufen Geld fuer etwas aus von dem man noch nicht mal weiss "ob und wie die helfen"?

Es ueberrascht mich immer wieder wie die homoeopathischen Pillendrehen den Leuten das Geld so leicht aus der Tasche ziehen koennen.

Beitrag von annalenchen 13.01.11 - 00:04 Uhr

Und ob die helfen! :-)

Ich habe bzw. hatte seit meiner Pubertät drei od. vier Mal im Jahr Lippenherpes. :-( Einfach nur grauenvoll. Als meine Tochter vor 2,5 Jahren geboren wurde, haben wir die Nosoden anfertigen lassen. Beim ersten Kribbeln nehme ich über drei Tage die Globulis und bis jetzt nie mehr Probleme mit Herpes. #huepf

Und das Geld dafür hab' ich inzwischen locker wieder drin... Zovirax und Co. sind ja auch nicht wirklich günstig.

Sogar mein Mann schwört inzwischen drauf... auch wenn ihn das echt Überwindung gekostet hat die Dinger zu nehmen. ;-)

Beitrag von minnie85 13.01.11 - 10:25 Uhr

Ich denke, da entscheidet jeder aus eigenen Erfahrungswerten - ich bin Schulmedizinerin, habe aber bei bestimmten Dingen sehr gute Erfahrungen mit Homöopathie bzw anthroposophischen Arzneimitteln gemacht. Warum also drauf verzichten?
Bei Antidepressiva hat man jüngst auch rausgefunden, dass man die gleiche Verbesserung der Stimmung auch durch 3x30 Minuten Jogging die Woche erreicht....

Beitrag von tragemama 13.01.11 - 13:53 Uhr

Du bist Schulmedizinerin und ignorierst Studien, die klar belegen, dass Globulis ausschließlich auf Placebo-Basis "helfen"? Warum?

Beitrag von minnie85 13.01.11 - 17:48 Uhr

Hab ich mich auch schon gefragt...also einmal, weil ich persönlich eben bei einigen Beschwerden sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Ich litt mit 16 an einer chronischen Gastritis und bin von Arzt zu Arzt gerannt, eine Gastroskopie nach der anderen, diverse Medikamente und nichts hat geholfen. Als ich nach über 6 Monaten in welchen es mir zunehmend schlechter ging bin ich über Bekannte bei einem Heilpraktiker gelandet - ich war absolut dagegen eingestellt und überzeugt, dass die Kügelchen und die anderen Behandlungen nicht helfen würden. Doch es hat geholfen, ich wurde meine chronische Gastritis ENDLICH los.
Eine weitere sehr positive Erfahrung habe ich in Bezug auf die Therapie meiner Migräne gehabt.

Außerdem habe ich auch bei unseren Haustieren (bei welchen es ja definitiv kein Placeboeffekt sein kann) damit extremst gute Erfahrungen gemacht.

Im Beruf habe ich eine erfahrene Kollegin kennen lernen dürfen, die selbst eine Homöopathie-Zusatzausbildung hat und wohl auch gute Erfolge hat.

Ich würde davon absehen, dass Homöop. bei jedem Krankheitsbild helfen kann, aber ich sehe es in gewissen, ausgewählten Fällen als eine noch unerforschte, durchaus sinnvolle Ergänzung zu dem was wir schulmedizinsch erreichen können. Hierzu müssten allerdings noch gut aufgestellte Forschungen erfolgen, die bisherigen Studien (sowohl pro als auch kontra) weisen erhebliche Defizite auf.

Beitrag von widowwadman 13.01.11 - 20:23 Uhr

Bei Haustieren gibt es auch einen Placebo-Effekt, der naemlich auf den Beobachter wirkt.

Beitrag von minnie85 13.01.11 - 23:08 Uhr

Wenn mein Hund sich die ganze Nacht, auf gut Deutsch gesagt, die Seele aus dem Leib kotzt und ich ihm 3 Globuli (von der Tierärztin empfohlen, wir haben das Kotzproblem öfter - er frisst alles!) in die Backe schiebe und es urplötzlich aufhört, ist das nicht der rückgekoppelte Beobachtereffekt. Und selbst wenn: solange mein Teppich nicht mehr mit Hundekotze bedeckt wird, ist mir herlich egal WIE etwas wirkt, hauptsache ES WIRKT.

Genauso gehts mir bei meiner Gastritis damals: nachdem ich in 6 Monaten auf 43 kg abgenommen hatte und es mir einfach nur mies ging, niemand helfen konnte - da hätte ich auch jeden Tag 10 Kopfstände gemacht, wenn es nur geholfen hätte.

Mir ist in gewissen Situationen ganz egal, wie etwas wirkt - hauptsache, ich erreiche damit den gewünschten Effekt.
Wie die berühmte Knie-OP am falschen Knie, die am richtigen Knie auch geholfen hat ;-).

Deshalb bin ich trotzdem sehr froh, dass ich Allopathie verschreiben kann - denn oft muss dies einfach sein.

Beitrag von oekomami 14.01.11 - 13:35 Uhr

Hallo,

ich gebe dir recht.

Unser kleiner hatte wochenlang heftigen Hautausschlagen. Wir waren bei Kinderarzt, beim Hautarzt und in der Hautklinik. Er hat zig teuere Cremes bekomm und sogar das Cortision hat nicht geholfen. Ich habe fast 300 € an zuzahlungen gehabt.

DAnn hat uns unsere Kinderärztin zum HP geschickt. Ich habe auch nicht richtig daran geglaubt.

Er hat zwei mal Globulis bekommen, das ganze hat nur 25 € gekostet, und der Ausschlag war weg.

Da ist es miregal warum es geholfen hat, es hat geholfen und mein Kind muss sich nicht mehr ständig kratzen und schläft wieder länger

Beitrag von alessa-tiara 13.01.11 - 17:55 Uhr

das thema mit ökotante hatten wir doch erst oder ;)

und ich finde schon das es auch pflanzliche sachen gibt die helfen, versteh eher nicht warum man immer chemie nehmen muss?!!??

Beitrag von alessa-tiara 13.01.11 - 17:57 Uhr

und wenn es nur durch den placebo efekkt hilft, frag ich m ich warum es auch bei kindern /säuglingen und tuieren hilft?!

Beitrag von widowwadman 13.01.11 - 20:26 Uhr

Weil's auf den Beobachter wirkt. Der Mechanismus ist mittlerweile gut erklaert.

Beitrag von widowwadman 13.01.11 - 20:25 Uhr

Seit wann ist deine Plazenta ne Pflanze? #rofl

Gegen pflanzliche Mittel hat ja keiner was. Aber Sachen, die so weit verduennt sind, das nix mehr drin sein kann, hat mit "pflanzlich" nichts zu tun.

Beitrag von alessa-tiara 13.01.11 - 20:48 Uhr

meinte im allgemeinen jetzt pflanzliche mittel. war nicht auf die nosoden bezogen.

ich denke schon das es helfen kann und nicht nur placebo ist..
es gibt halt viele menschen die schütten sich nicht sofort mit der chemie der schulmedizin zu.

und es hilft halt auch vielen menschen und das kann nicht nur einbildung sein, denk ich mal.

und ich hab auch schon öfter gelesen das diese nosoden wohl auch helfen sollen. dazu kann ich aber nichts sagen weil ich noch nicht entbunden haben.

Beitrag von minnie85 13.01.11 - 23:03 Uhr

Vorsicht: Homöopathie ist etwas ganz anderes als ein "pflanzliches" Arzneimittel! Dieses Missverständnis kann richtig gefährlich werden, wenn man vermeintlich ungefährliche pflanzliche Arzneimittel ungehemmt einnimmt.

Beitrag von alessa-tiara 14.01.11 - 08:56 Uhr

das weiss ich ;) es war nur ein beispiel!!!!!!!!!!!!!!!! und im allgemein beziogen