Schmerzensgeld...weiß nicht wo ich richtig bin???

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von sternenengel2000 12.01.11 - 16:29 Uhr

Hallo

Ich hatte im September einen Autounfall (nicht schuld), war eine Woche etwas eingeschränkt. Wollte nicht krank geschrieben werden, weil ich im Oktober eine neue Stelle angefangen habe. War halt eine HWS-Distorision... Zu meiner Überraschung bekam ich 500€ plus Auslagen für Attest und KH Gebühr.

So...nun hatte meine Schwester mit ihrem Freund einen Unfall. Eine Frau hat sie von der Seite gerammt. Das war Anfang Dezember: meine Schwester macht eine Umschulung, sitzt in der Schule und lies sich nicht krank schreiben, weil die Schule wichtig ist. Ist aber vor Schmerzen fast eingegangen. Bekam Physiotherapie, Massagen etc. Ging jetzt gute 4-5 Wochen so. Hatte ne Wirbelsäulenstauchung etc vom Feinsten. Ihr Freund, ging wie ich, nur zweimal zum Arzt. Hatte auch HWS Distorsion...

Heute kam ein Brief vom Anwalt: meine Schwester soll 250€ bekommen und ihr Freund NICHTS!!! Was soll das denn? Ist das gerecht? Wie kann man sowas machen? Meine Schwester überlegt, ob sie den Anwalt wechselt, aber ginge das so einfach? Oder lohnt sich klagen? Müßte meine Schwester dann für die Kosten aufkommen (sie ist nicht Rechtschutzversichert)?

Wer kann mir dazu was sagen?

lg Tanja

Beitrag von catch-up 12.01.11 - 17:20 Uhr

Au man! Nicht rechtsschutzversichert! Wenn ich das schon lese! :-[

Wer ist gefahren? Sie oder er?

Wie war die Unfallsituation?

Beitrag von sternenengel2000 12.01.11 - 19:49 Uhr

ja ich weiß....
Wir sind rechtschutzversichert...;-)


Er ist gefahren.
Sie saß hinter ihm und noch zwei Personen waren dabei.

Fuhren auf der Autobahn.
Gegnerin kam in eine Spurrille und lenkte nach rechts, volle Möhre in das Auto. Hinten links alles kaputt.

Beitrag von catch-up 12.01.11 - 21:52 Uhr

Also dann kann ich dir glaub ich sagen, was da los ist!

Also:

Beifahrer erhalten Ihre Leistung von der gegnerischen Versicherung immer recht schnell, denn sie haben ja als Unbeteiligte eigentlich nichts mit dem Unfall zu tun! Sie sind nur Opfer!

Bei deinem Schwager sieht das allerdings anders aus! Er ist Unfallbeteiligter, und dass die Versicherung da nicht gleich zahlt, liegt daran, dass die erst mal seine Schuld prüfen! Und mag sie noch so klein sein!

Würden sie zahlen, würde das gleichbedeutend mit einer Schuldanerkenntnis ihrer Versicherten kommen! Und das wollen sie natürlich nicht!

Die prüfen jetzt also erst mal, ob dein Schwager eine Teilschuld zu tragen hat. Dann wird Kontakt mit seiner Versicherung aufgenommen, verhandelt ect, und schließlich entschieden, ob oder wieviel zu zahlen ist!

Dass die Sache vor Gericht kommt, könnte auch wahrscheinlich sein! Je nach dem, wie hoch der Sachschaden war!

Beitrag von sternenengel2000 13.01.11 - 14:55 Uhr

aber als ich den Unfall im September hatte ist meine Freundin gefahren und ich war Beifahrerin und haben beide gleichzeitig das Geld bekommen #kratz

Beitrag von manavgat 12.01.11 - 17:43 Uhr

Bei einem unverschuldeten Unfall braucht man grundsätzlich einen Fachanwalt für Verkehrsrecht und man muss direkt und ohne Zeitverzug für die Erstdiagnose zum Arzt und zum Röntgen.

Wenn man das nicht tut, kuckt man eben in die Röhre.

Gruß

Manavgat

Beitrag von sternenengel2000 12.01.11 - 19:47 Uhr

Sie sind ja bei einem Fachanwalt. Das ist es ja.
Waren im Krankenhaus und weiter beim Hausarzt.
Alles dokumentiert etc.