Neuer Arbeistvertrag ab 01.04. und ss

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von manu-ll 12.01.11 - 18:07 Uhr

Hallo!

ich habe mal eine Frage, ich habe mich Anfang Dezember innerbetrieblich auf eine neue Stelle beworben, nun habe ich diese bekommen und gestern meinen neuen AV unterschrieben. Der Vertrag gilt ab 01.04. und bedeutet für mich ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bei meinem Arbeitgeber (bin jetzt das 3. Mal befristet).
Ich bin ss, hatte es noch nicht erzählt wegen vieler Probleme in der letzten und dieser Schwangerschaft. Nun ist noch eine Kollegin in der Abteilung in die ich ab 01.04. soll schwanger und da beginnt mein Drama, kann man jetzt noch den Arbeitsvertrag zurück nehmen oder ähnliches? Ich bin ja dann nicht mehr lange "einsatzbereit" und werde ja grade wegen der (seit heute bekannten) SS der Kollegin gebruacht.
Zu meinem unheimlich schlechten Gewissen kommt nun also auch noch die Angst vor einer evtl. Rücknahme des AV oder ähnliches dazu.

Kann mir da jemand die Angst nehmen?

LG
Manu

Beitrag von littlequeen 12.01.11 - 18:12 Uhr

Zum einen kann man nicht einafch so einen vertrag zurück nehmen, zum anderen bist du auf grund der ss vor Kündigung geschützt, also wenn du keinen Aufhebungsvertrag unterschreibst - was du auf gar keinen Fall tun solltest, und der Arbeitsvertrag schon von beiden seiten unterschrieben ist, ist der vertrag gültig.

Zu dem schlechten gewissen, WARUM???? Du hast doch a) nichts von der ss der anderen gewusst und b) hätte es wirklich etwas geändert? Du hättest doch bestimmt weder auf einen unbefristeten vertrag und das damit verbundene geld/sicherheit verzichtet noch auf dein Kind, nur weil die andere schwanger ist, oder?

Wenn dua ber fair sein willst sag deinem Chef noch vor deiner Einarbeitung das du ss bist.

Achso. Kündigungsschutz gilt 2 wochen rückwirkend ab dem Tag wo du es bekannt gibst. Also kann dir jetzt nichts mehr passieren.

Alles gute

Beitrag von manu-ll 12.01.11 - 18:26 Uhr

Vielen Dank für die Informationen, du hilfst mir damit sehr.
Mit dem schlechten Gewissen hast du sicher recht, ich hätte auf beides nicht verzichten wollen. Dieses Kind war zwar ungeplant, aber nach dem Schock einer Fehlgeburt (ich war mit Zwillingen ss) und dem "Wahnsinn" dass ein baby das alles unbeschadet überstanden hat, hätte ich mich nie daggen entscheiden können.
Es ist nur so, dass ich im Standesamt eingesetzt werden soll, evtl. schaffe ich es noch vor der Geburt den Lehrgang und die Bestellung zur Standesbeamtin zu schaffen, aber vertreten kann dann mich oder die andere schwangere Kollegin keiner. Es wird kein leichter und kein schöner Gang, aber ich werde morgen mit der Leiterin dort sprechen.

Danke dir!

Beitrag von manavgat 12.01.11 - 18:47 Uhr

Du solltest das nicht tun!!!!

Mach die Fortbildung, nimm mit was geht.

Eventuell könnt ihr beide Euch die Stelle später teilen.

Gerade ein öffentlicher Arbeitgeber dürfte sich nicht so anstellen.


Was machst Du, wenn Du eine Fehlgeburt hast - was natürlich keiner wünscht - und Du Dich beruflich ausmanövriert hast? Dann geht gar nix.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ayshe 12.01.11 - 18:50 Uhr

Sehe ich ganz genauso, ich würde hoffen, daß man es noch lange nicht sieht oder sonstwie merkt.

Beitrag von manu-ll 12.01.11 - 19:44 Uhr

Ich bin aber s chon in der 14.SSW, mein Bäuchlein kommt so langsam und ich möchte jetzt auch endlich "offiziell" schwanger sein.
Wahrscheinlich habt ihr echt Recht, nach mir hat auch nie einer geguckt. Die dritte Befristung war echt ein Schlag in´s Gesicht, ich hatte so auf den unbefristeten AV gehofft...
Ich danke euch!!!

Beitrag von ayshe 13.01.11 - 08:17 Uhr

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Wahrscheinlich habt ihr echt Recht, nach mir hat auch nie einer geguckt. Die dritte Befristung war echt ein Schlag in´s Gesicht, ich hatte so auf den unbefristeten AV gehofft...
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Eben.


Beitrag von manavgat 12.01.11 - 18:44 Uhr

Da hast Du Glück und der AG hat Pech. Das ist das Leben. Behalte es für Dich, warte bis es nicht mehr zu sehen ist und murmel was von "Unfall" und nicht vorher gemerkt.

Wenn AGs wegen so was den Aufriss machen, dann sind sie selbst schuld. Es liegt in der Natur von Frauen, dass sie schwanger werden. Da nur Frauen die ungeliebten Elternzeitvertretungen machen, ist das Risiko eben gegeben, dass auch die Vertretung schwanger wird.

Freu Dich einfach, dass Du Dir wegen Finanzen und Elterngeld keinen Kopf machen musst.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ayshe 12.01.11 - 18:51 Uhr

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Ich bin ja dann nicht mehr lange "einsatzbereit"
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Na und?
Vllt bis zum sommer, ein halbes Jahr?
Und wie war doch noch mit 3x befristet?
Hast du dich denn da gut gefühlt? ;-)