Morgen der erste Todestag

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von mami-5 12.01.11 - 18:54 Uhr

Morgen, also am 13.Jänner jährt sich zum ersten Mal der Todestag meiner Mutter. Es ist ein sooo komisches Gefühl, sie ist nun schon ein Jahr tot und fehlt nach wie vor und der Schmerz ist noch immer sehr present. Das schlimme an der Sache ist ja auch, dass meine jüngste Tochter genau morgen Geburtstag , so hat sich meine Mama einen Tag ausgesucht an dem sie nie vergessen wird! ( was ohnehin nicht passieren würde).

Wie gerne hätte ich sie noch hier bei mir, aber leider hat der Krebs ein weiteres Opfer gefunden, sie durfte nur 53 Jahre alt werden.

Liebe Mama!

Du fehlst uns, du fehlst mir. Du wirst immer bei mir sein, oder wie Marie immer wieder sagt, du bist in unserem Herzen!
Ich hoffe , es geht dir wo du dich nun befindest gut und schaust ein wenig auf deine Enkelkinder, das letzte darfst du ja leider nicht mehr kennenlernen.

lg.petra

Beitrag von holidaylover 12.01.11 - 22:56 Uhr

#kerze

Beitrag von hannah.25 13.01.11 - 07:19 Uhr

Liebe Petra,

ich wünsch dir für den heutigen Tag alles Gute und vor allem ganz, ganz viel Kraft.
Ich weiß, dass deine Mama bei euch sein wird und auf euch alle ganz stolz blickt und aufpasst.
Sie ist immer in eurem Herzen bei euch.

#kerze für deine Mama

#torte für deine Tochter alles Gute zum Geburtstag

Liebe Grüße
Hannah mit Niklas und Sarah fest im Herzen und Per fest im Arm

Beitrag von mami-5 13.01.11 - 08:06 Uhr

Danke.
Das Wetter würde ja schon mal passen, es regnet wie verrückt!

Beitrag von mariechen65 13.01.11 - 08:26 Uhr

#kerze
Liebe Petra! Auch von mir eine Kerze für Deine Mama! Ich weiß, der Schmerz läßt sich kaum in Worte fassen! Mein Papa war 52, als er starb, auch an Krebs, (gestern wäre sein Geburtstag gewesen) und es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Sovieles, was ich Ihm noch sagen wollte..! Später hat mir
der Gedanke, daß er auf mich, auf seine Enkelkinder, auf alle, der lieb gehabt hat, aufpaßt, sehr geholfen. Jeder hat seine eigene Art mit Trauer umzugehen!
Heute glaube ich fest daran, daß er mich auf irgendeine Art immer beschützt, so kitschig das auch klingen mag. Wenn man so liebt, muß doch irgendeine "Verbindung" bleiben!
Auch Deine Mama ist immer bei Euch! In Euren Herzen, wie Du sehr schön geschrieben hast! Vielleicht kennst Du ja diesen Spruch: "Nur wer vergessen wird, ist wirklich tot"!
In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deinen Lieben ganz viel Kraft! Fühle Dich umarmt! Liebe Grüße, Annemarie#liebdrueck

Beitrag von mami-5 13.01.11 - 08:42 Uhr

Danke, für deine lieben Worte!
Es ist schon merkwürdig, es ging ja auch alles sehr schnell, am 27.12. hatte sie die Diagnose bekommen und am 13. starb sie eben, aber sie hat bis zum Schluss immer gesagt, dass sie unbedingt zum Geburtstag von Madeleine aus dem Spital möchte, naja, dass hat sie wohl geschafft, aber ich glaube nicht, dass sie so gehen wollte!
lg.Petra