brauch hilfe

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von alohawauwau 12.01.11 - 19:14 Uhr

huhu

zur zeit stille ich nicht sondern pumpe ab, da meine brustwarzen sehr wund und offen waren und es deswegen höllisch wehgetan hat.
nun würd ich gern wieder stillen, aber es tut recht schnell wieder weh.
man sollte ja mehr als nur die brustwarze geben, aber meine maus gleicht einer schnappschildkröte;-) wie stellt ihr das an, dass sie net glei zuschnappen?


Lg Ramona mit Noah Elias und Noemi Malia 16Tage

Beitrag von matsel 12.01.11 - 20:27 Uhr

kannst du eine stillberaterin o hebamme mit stillberatung anrufen und bitten dir das anlegen richtig zu zeigen. so aus der ferne ist das natürl. schlecht zu sagen. ansonsten muß der mund weit geöffnet sein u die lippen nach außen gewölbt, schnappschildkröte ist an sich ja nicht so schlecht.
lg

Beitrag von steffi0413 12.01.11 - 20:33 Uhr

Hallo Ramona,

ist Euch gelungen Flasche und Schnuller komplett wegzulassen?

Die verursachen - unter anderen -, dass die Kleine den Mund nicht genug weit öffnet bzw. dass sie die BW mit der Zunge beim Trinken immer-wieder ein bisschen rausschiebt bzw. auf die BW "beisst/kneift".

Beisst/kneift sie auch auf die BW?

Du solltest also erreichen, dass sie den Mund weit öffnet, sehr aufpassen, dass ihr Bauch an Bauch seid, dass sie den Kopf keinesfalls auf die Seite drehen muss bzw. dass Du sie sehr dicht zur Brust ziehst und auch so hältst.

Wenn vor dem Andocken ihre Nase (und nicht ihr Mund) in der Höhe deiner BW ist, dann muss siebeim Andocken seinen Kopf ein bisschen nach hinten nicken und so macht sie hoffentlich den Mund weiter auf.

Beim Andocken kannst Du mit Deiner Brust ihren Mund noch etwas weiter öffnen. (mit der Brust Unterkiefer vorsichtig nach unten drücken)

Beim Trinken kannst Du auch versuchen (wenn sie abrutscht) ihren Unterkiefer vorsichtig nach unten ziehen und sie gleich sehr dicht zur Brust ziehen.
Hier bei ca. 1:40 kannst Du einen Beispiel sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=VkfR9xlQFi4&feature=related

Ausserdem könntest Du noch die assymetrische Anlegetechnik versuchen:

http://www.stillkinder.de/pdf/assymetrische_anlegetechnik.pdf

Nimmt sie die Brust problemlos an? Schreit sie nicht an? Spürst Du beim Stillen den Milchspendereflex? Hörst Du, dass sie schluckt?

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 13.01.11 - 15:54 Uhr

huhu

hm naja wir haben es noch nicht wirklich konsequent probiert, da es ja nicht viel sinn macht, wenn ich wieder etwas falsch mache und es schiefgeht.
Aber wenn ich sie anlege, dann zieht sie schon recht schnell, aber schläft wie gesagt sehr schnell und fest ein. schlucken hör ich sie nicht immer. manchmal nuckelt sie auch nur, obwohl sie hunger haben müsste.
Auf die brustwarzen beißen tut sie gar nicht, tut eben nur manchmal etwas ziehen wenn sie recht lang dran rumnuckelt.

lg Ramona

Beitrag von steffi0413 14.01.11 - 20:45 Uhr

Hallo Ramona,

wenn sie nicht beim jeden Anlegen schluckt und schnell beim Trinken einschläft, bedeutet wahrscheinlich, dass sie die richtige Technik verlernt hat. (hat Saugverwirrung:aus der Flasche muss man mit einer ganz unterschiedlichen Methode/Technik trinken als aus der Brust.)
Mit der falschen Technik kann sie dann aus der Brust nicht effektiv trinken, ist nichts, was ihre Interesse wach halten würde, schläft ein.

Das ist aber ein super Zeichen, dass sie die Brust akzeptiert, nicht anschreit, nicht verweigert. :-) Ihr habt also sehr gute Chancen!

Das wäre sehr-sehr wichtig, dass sie keine Flasche bzw. auch keinen Schnuller mehr bekommt!

Die abgepumpte Mumi (falls nötig) kannst Du zB. aus dem Becher geben.
http://www.stillgruppe-ml.de/becherfuetterung.htm

Vor dem Anlegen kannst Du den Milchspendereflex ein bisschen stimulieren (mit heissem Wasser oder ein wenig Milch ausstreichen).

Vor jedem Anlegen kannst Du eine kleine "Zungenübung" machen: stecke deinen Zeigefinger in ihren Mund, so dass Du die Grenze zwischen weichem und hartem Gaumen erreichst (Achtung! Hände sehr gründlich gewaschen, Nagel sehr kurz geschnitten!!!) - Nagel schaut nach unten – lasse sie so ein bisschen nuckeln und beobachte was sie macht: macht sie einen "Hügel/Buckel" hinten mit ihrer Zunge? Liegt die Zunge über der unteren Zahnleiste? Die Zunge schmiegt sich um den Finger? Zunge und Unterkiefer bewegen sich rythmisch? Wenn einen Buckel macht und/oder die Zunge NICHT über der unteren Zahnleiste liegt, dann drehe den Finger vorsichtig um (Nagel schaut nach oben) und vorsichtig drück die Zunge nach unten und/oder ziehe ein bisschen nach vorne. Lasse sie so auch eine Weile nuckeln.

Diese Übung hilft die richtige Technik wieder zu finden und kann vor jedem Anlegen gemacht werden bis sie noch Probleme hat.

Wenn sie beim Trinken zu schnell einschläft, kannst du folgendes versuchen: drück (Daumen oben, andere Finger unten) deine Brust hinten dem Bruswarzenhof zusammen und halte so. Stark, aber weh tun darf es nicht. Das stimuliert den Milchfluss und den Milchspendereflex und sie fängt wieder an zu schlucken.

Es wäre sehr-sehr wichtig, dass Du sie nach Bedarf aber mind. 8-12x in 24 Stunden beidenseitig anlegst um die Kleine satt zu bekommen.

Beobachte die Windel sehr streng (mind. 6 nasse Stoff oder mind. 4 schwere Einmalwindel pro Tag, Urin nicht konzentriert!).

Ich drücke Euch sehr den Daumen!

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 14.01.11 - 21:27 Uhr

nein verweigern wie mein sohnemann tut sie die brust nicht. mein sohn hat sie nur angeschrien und ist dabei knallrot angelaufen;-)

ich weiß dass es jetzt auch überwiegend an MEINER geduld liegt das ganze durch zu ziehen;-) ist manchmal einfacher gesagt als getan.

naja das mit dem 8-12 mal anlegen schaffen wir locker. seit heut mittag will sie so ungefähr im stundentakt an die brust.

hoffe wir bekommen das alles hin.

aber wie ist das dann mal wenn sie tee oder so noch bekommt. der ist ja auch in der flasche?

mein tageskind war in der hinsicht total pflegeleicht(dafür in allen anderen sachen sehr schwierig;-)). wurde sowohl mit abgepumpter milch gefüttert als auch gestillt. war NIE ein problem.

lg Ramona mit Noah Elias#verliebt und Noemi Malia#verliebt 18 Tage

Beitrag von steffi0413 14.01.11 - 21:39 Uhr

Hallo Ramona,

die Babys sind halt nicht gleich. Manche haben mit Flasche-Brust parallel monatenlang keine Probleme, manche nach 2-3 Versuchen...

Ich weiss, dass es nicht einfach ist. Wir haben auch eine Saugverwirrung durchgemacht. Mein Sohn hat schon im Krankenhaus die Brust verweigert...

Tee braucht sie eigentlich überhaupt nicht. Der füllt nur den kleinen Magen, hat aber Nährwert. Ein vollgestilltes Baby braucht keine zusätzliche Flüssigkeit.

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 14.01.11 - 21:46 Uhr

aja bis jetzt hab ich auch keinen tee. dann versteh ich aber nicht wieso die im kh schnullis geben und auch ne flasche mit wasser#kratz

kann ich denn wenn es mit dem stillen ne ganze weile klappt mal wieder versuchen mit der flasche zu füttern(wenn ich mal nicht da bin oder so) oder verwirrt das gleich wieder?

Beitrag von steffi0413 15.01.11 - 17:09 Uhr

ja, das ist eine gute Frage. :-[ Habe ich auch gefragt, als mein Sohn schon mit 2 Tagen an der Brust nur geschrieen hat....

Wenn ein Baby schon einmal durch künstlichen Sauger verwirrt wurde, ist die Gefahr viel grösser, dass es später wieder passiert.

Ich würde also nicht riskieren. Wenn Du nicht da bist, kann man die Mumi aus dem Becher anbieten.
Das ist nicht viel komplizierter als die Flasche, man muss 1-2x üben und das klappt wirklich gut.

http://www.stillgruppe-ml.de/becherfuetterung.htm

Wenn Du später manchmal doch mit der Flasche versuchen möchtest, dann sehr aufpassen und bei den ersten komischen Anzeichen gleich reagieren.

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 16.01.11 - 12:34 Uhr

huhu

also muss sagen klappt inzwischen alles recht gut. hätt ich nicht gedacht, dass es so schnell klappt. hatte ja wie gesagt am ersten tag einen rhythmus von 1stunde und hatte vor der nacht schon etwas bammel. sie hatte dann um dreiviertel 11 das letzte mal etwas gehabt und schlief dann wirklich ewig. um dreiviertel 5 morgens hatte ich keine ruhe mehr und musste mich vergewissern dass alles ok ist mit meiner maus. aber sie schlummerte tief und fest. gemeldet hat sie sich dann um dreiviertel 7#schock und dann wieder 3stunden später:-)
nur hab ich manchmal das gefühl sie bekommt zu viel milch ab. man hört dass sie da schwer zu schlucken hat und es recht viel milch sein muss. dann windet sie sich auch immer etwas und fängt an zu schreien. dann muss ich sie weg tun und neu anlegen. da ist sie meist auch immer recht verschmiert mich milch;-)

lg Ramona

Beitrag von steffi0413 23.01.11 - 18:56 Uhr

Hallo Ramona,

#huepf#huepf

Das ist doch super! Sei sehr-sehr-sehr stolz auf Euch! #freu

Wenn sie mind. 4 schwere Einmalwindel oder mind. 6 nasse Stoffwindel pro Tag hat, gut zunimmt, wach und lebhaft ist, dann ist es kein Problem, wenn sie mal länger schläft. In ihren Wachphasen kannst Du ihr aber trotzdem öfters die Brust anbieten.

Wenn Du das Gefühl hast, dass die Milch zu schnell fliesst, dh. Dein Milchspendereflex zu stark ist, kannst Du versuchen eine Stillposition zu wählen, wo die Milch gegen die Gravitation fliessen muss. zB. in Wiegehaltung lehnst Du dich zurück oder so
http://www.babanet.hu/album/foto.php?album=523&page=1&image=6975

Ich wünsche Euch alles Gute!

Bei Fragen/Problemen helfe ich sehr gerne.

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 23.01.11 - 19:44 Uhr

huhu

ja bin schon sehr stolz. aber zur zeit haben wir wieder so unsre problemchen. sie will recht oft an die brust. hat auch deutlich hunger, aber zieht nicht richtig. wäre alles kein problem, wenn meine brust nach dem stillen nicht so ziehen und brennen würde. milchstau hab ich aber keinen.
weißt du denn was das sein könnte? das zert nämlich ganz schön an meinen nerven:-(