Unterhaltsherabsetzung

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von rose79 12.01.11 - 20:03 Uhr

Hallo,

ich habe heute einen Brief vom JA bekommen,in dem der Kv um Herabsetzung des Unterhaltes gebeten hat.
er bezahlt seit Dez 2010 275 Euro ( Kind ist 6 geworden) .
er bezahlt den Mindestsatz laut düsseldorfer Tabelle.

Muss ich dem Zustimmen oder kann ich auch ablehnen?
was passiert wenn ich nicht zustimme?
meine Lebenshaltungskosten steigen auch an und ich werde nicht gefragt,ob ich bezahlen kann.

Danke für anworten!

lg
sandra

Beitrag von nick71 12.01.11 - 20:24 Uhr

Hat er auch einen Grund genannt, den Unterhalt herabsetzen zu wollen?

Beitrag von silbermond65 12.01.11 - 20:29 Uhr

Gibt es einen Grund dafür,daß er weniger zahlen will?
Soviel ich weiß,mußt du da gar nichts zustimmen,wenn du einen Titel hast.Wenn er weniger zahlen will /kann muß er eine Neuberechnung machen lassen beim Gericht.

Beitrag von rose79 12.01.11 - 20:49 Uhr

es steht drin, das seine umgangskosten gestiegen sind.
er kommt alle 4 wo zu seinem sohn. wir wohnen 500 km auseinander.

dazu kommt dann eine übernachtung und aktivitäten, die sich aber auf einen überdachten spielplatz beschränken.

einen titel habe ich auf den alten unterhalt( 225 euro) aber nicht auf die neuberechnung,weil mein sohn 6 geworden ist.

lg
sandra

Beitrag von nick71 12.01.11 - 21:56 Uhr

"es steht drin, das seine umgangskosten gestiegen sind.
er kommt alle 4 wo zu seinem sohn. wir wohnen 500 km auseinander."

Seit wann ist denn diese Distanz da, und von wem wurde sie geschaffen (sprich; wer von euch ist vom ursprünglichen Wohnort weggezogen)? Wie weit habt ihr vorher voneinander entfernt gelebt?

Beitrag von rose79 13.01.11 - 05:48 Uhr

guten morgen,

die distens ist da,seit mein sohn und ich vor 4 jahren weg gezogen sind. also nichts neues. seitdem fährt er monatlich zu seinem sohn.
er muß ja nicht 250 euro pro monat mehr zahlen,sondern nur " 50" euro und es ist ja für seinen sohn und nicht für mich!


lg
sandra

Beitrag von silbermond65 13.01.11 - 08:54 Uhr

Wenn du diese Distanz geschaffen hast,mußt du dich normalerweise an seinen Fahrtkosten zum Kind beteiligen.
Wenn das allerdings schon 4 Jahre so läuft, frag ich mich,wieso ihm das jetzt plötzlich erst auffällt.

Beitrag von nick71 12.01.11 - 22:13 Uhr

Bevor ich es morgen vielleicht nicht wiederfinde...das könnte interessant für dich sein, falls du diejenige bist, die die Distanz geschaffen hat:

"Können die Kosten des Umgangs vom Einkommen abgezogen werden, wenn der Unterhalt berechnet wird?

Die durch den Umgang entstehenden Kosten (Fahrtkosten, Kosten der Verpflegung und der Unterbringung des Kindes) können bei der Berechnung des Unterhalts grundsätzlich nicht vom Einkommen abgezogen werden. Ausnahme: überdurchschnittlich hohe Fahrtkosten, die dadurch entstehen, dass das Kind weit weggezogen ist. Dann können aber nur die reinen Mehrkosten abgesetzt werden, also die Kosten der Fahrkarte bzw. die Benzinkosten, aber nicht etwa eine Kilometerpauschale."

Quelle: http://www.scheidung-online.de/umgangskosten.html