Hebamme... versteht ihr euch mir euer so richtig gut?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von taima 12.01.11 - 20:47 Uhr

Ich glaube so langsam drehen meine Hormone am Rad... ich überdenke und hinterfrage im moment irgendwie alles...

Jetzt grad geht es um meine Hebamme.

ich hab eigentlich am anfang meiner SS gesagt, dass ich keine möchte. ich konnte mir einfach nicht vorstellen mich einer wildfremden frau so zu öffnen, dass ich sie bspw. anrufe weil ich fragen habe oder so. ich mache sowas mit mir selber aus bzw. frage freunde/eltern oder suche mir selber meine antworten durch recherche/Internet/foren.

Naja mein FA arbeitet allerdings mit einer hebamme zusammen und als mein FA im urlaub war hat sie die vertretung (auch in der praxis)gemacht. Naja und so bin ich bei ihr gelandet. Sie ist ansich sehr nett und wir kommen miteinander klar.

sie hat mich dann bei dem termin auch direkt gefragt ob sie mich "nebenher" noch weiter betreuen darf und ich war da etwas überrumpelt und hab ja gesagt. Den nächsten termin bei ihr hatte ich dann aber abgesagt. naja dann hatten wir so noch ein termin und dann hat sich noch 2x FA-vertretung gemacht. Beim letzten mal sagte sie dann dass sie demnächst mal bei mir vorbei kommt und schlug ein termin vor. Und ich glaube da ist mein problem. Sie fragt nicht ob sie kommen soll sondern setzt quasi fest, dass sie kommt. Irgendwie fehlt mir da meine freie entscheidungsäußerung. jetzt nicht falsch verstehen, klar kann ich sagen, "nee will ich nicht" ...

Aber da sie auch in dem krankenhaus arbeitet in dem ich entbinden werde und ich für die nachsorge event (!!!) gern jemand an der hand hätte, mag ich es mir auch nicht mit ihr verscherzen.

auch bei der nachsorge weiß ich noch gar nicht ob ich nicht wieder von ihr überrumpelt werde und sie nachher laufend hier ist. Viellicht komm ich so mit allem klar und "brauch" sie gar nicht. kann ich ihr das so sagen?

Ich bin eh mal egsapnnt was sie sagt, wenn sie nächstes mal hört dass ich mich doch gegen den GVK entschieden habe und gar nicht da war.

Versteht ihr euch mit eurer hebamme 100% ? Könnt ihr über alles reden ?

Beitrag von babett85 12.01.11 - 20:50 Uhr

Hi ja meine Nachbarin ist Hebamme kenne sie schon seid dem ich klein bin und sie wird mich betreuen, bin froh das ich noch ss geworden bin bevor sie aufhört :)
aber sont könnte ich mir das schwer vorstellen ist ja eine fremde

Beitrag von taima 12.01.11 - 20:52 Uhr

Das ist natürlich ideal wenn man jemand hat, den man schon vorher kennt und vertraut.

Beitrag von haruka80 12.01.11 - 20:54 Uhr

Hallo,

ja, mit meiner Hebi kann ich über alles reden-allerdings ists auch meine Nachbarin;-)
Ich wollte sie zuerst nicht in der 1. SS, weil ich dachte, sie weiß dann zu viel über uns und nen engen Kontakt zu Nachbarn wollte ich eigentlich nicht unbedingt.
Ich hab sie auch erst richtig kennengelernt als sie das 1. Mal bei uns war und war sehr skeptisch. Allerdings war sie sehr für mich da, hat mich gerade nach der Geburt so toll unterstützt, obwohl sie andere Ansichten als ich hatte, hat sie mich in dem unterstützt, was ich wollte, sie war einfach da und wurde zu ner lieben Bekannten,mit der ich gernen ne Kaffee trinke. Ich freu mich schon, sie in dieser SS wieder als Hebamme zu haben.

Allerdings war es mir am wichtigsten, mir selbst eine HEbamme u suchen und nicht die vom Arzt zu nehmen. Ich finde, die Chemie muß stimmen, das kann bei der Hebamme vom FA sein, das kann bei ner selbstgesuchten sein. Das kann auch die Hebamme vom GVK sein (meine hat auch den GVK geleitet).
Du klingst, als wärest du nicht glücklich mit ihr, vielleicht solltest du mal in ne Hebammenpraxis gehen und dich dort informieren ob jemand ZEit hat, wo die Chemie viell gleich stimmt.

L.G.

haruka

Beitrag von taima 12.01.11 - 21:03 Uhr

naja ich bin jetzt schon in der 36. SSW und soviel zeit bleibt mir nicht mehr... Wirklich kennenlernen kann ich ja dann auch keine mehr und hab auch dann bedenken dass ich keine mehr finde die ich event. für die nachsorge bräuchte....

Wenn ich sie nicht durch mein FA als vertretung kennengelernt hätte, wäre ich wahrscheinlich die ganze SS ohne geblieben. Und ganz ehrlich mir hätte nichts gefehlt.

Beitrag von haruka80 12.01.11 - 21:14 Uhr

ich hab in der SS auch keine Hebamme benötigt, dafür war sie danach Gold wert. Gerade was das Stillen angeht, das trinken, die Zunahme, meine Unsicherheit, weil 1. Kind.
Frag doch sonst mal in dem KH, in dem du entbindest, meineFreundin arbeitet als Hebamme in nem KH und macht auch Nachsorgen, sowas gibts bestimmt überall.

L.G.

Beitrag von gingerbun 12.01.11 - 20:56 Uhr

Hallo,
also die Hebamme damals bei meiner ersten Schwangerschaft 2007 wohnte bei uns mit im Haus und wir waren danach auch befreundet. Bei mir lief auch alles und ich hatte in dem Sinne keine Fragen, Stillen lief bestens, ich war entspannt, unsere Tochter auch. Aber ich fand es immer schön wenn sie mal kam und nach dem Nabel beispielsweise anfangs schaute oder auch mal nach meinem Damm. Ich hatte 3 fette Schnitte bekommen und es tat lange weh. Den ein oder anderen Tipp hat sie mir schon geben können. In wenigen Wochen kommt unser zweites Kind zur Welt und ich finde es schön wenn eine Hebamme vorbei kommt und einfach mal das Kind wiegt und nach dem Nabel schaut ehe er abfällt. (Meine alte Hebamme wird das leider nicht sein da wir umgezogen sind.)
Wenn ich wieder Probleme mit dem Damm habe dann lass ich auch von ihr danach schauen. Da es ihr Beruf ist und sie quasi die Fachfrau hab ich da gar keine Berührungsängste. Einen Kurs belege ich jetzt auch nicht, das sollte meiner Hebamme aber egal sein da das meine Sache ist.
Oder meinst Du dass die Chemie zwischen Euch beiden irgendwie nicht stimmt?
Gruß!
Britta

Beitrag von taima 12.01.11 - 21:09 Uhr

naja es ist nicht so dass sie mir komplett unsymphatisch ist, aber wir sind auch kein herz und eine seele. Aber ich brauche generell länger um mich fremden richtig zu öffnen.

ich lehne eine nachsorge ja auch nicht von vornherein ab, aber ich will mich auch nicht verpflichtet fühlen sie hier zu empfangen und das gefühl hab ich momentan. Vielleicht brauch ich ja wirklich hilfe und bin froh wenn jemand kommt und nach mir schaut... aber vll. ist auch alles so super, dass ich einfach nur unser neues familienleben ohne besuchszwang geniessen will...

Eben weil ich nicht weiß wie es mir gehen wird, fühl ich mich da etwas im zwispalt...

Beitrag von gingerbun 12.01.11 - 21:14 Uhr

Dann sag ihr das doch vielleicht genau so wie Du Dich fühlst. Ich meine Du bist ja nicht verpflichtet dass sie dauernd kommt. Dann eher so auf Abruf.

Ich lerne meine übrigens am Dienstag mal kennen. Bisher haben wir nur gemailt. Ich hatte ja totale Schwierigkeiten eine zu finden. Alle ausgebucht durch den Februar-Baby-Boom :-)

Beitrag von shivalu 12.01.11 - 20:56 Uhr

Also bei meiner ist es Gott sei dank um einiges leichter.
Ich wollte zuerst auch keine, nur eventuell für ein wenig Nachsorge.
Meine FÄ hat mir dann eine empfohlen, die auch in dem KH arbeitet, indem ich entbinden möchte. bin dann glaub ich in der 33. SSW das erste mal bei ihr gewesen und hab echt Glück gehabt, dass sie total nett ist.
Sie hat dann Herztöne abgehört, geguckt ob die Kleine auch richtig liegt.
Letzte Woche, dann nochmal Ultraschall bei ihr und Untersuchung, ob Mumu schon weich ist und sowas.
Sie drängt sich aber auch so gar nicht auf, das würde mir auch absolut nicht gefallen. Und vor der Entbindung sehe ich persönlich auch keinen Grund warum sie zu Hause vorbeischauen sollte. Würde ich persönlich überhaupt nicht mögen, das finde ich schon bei der Nachsorge schlimm genug :D

Es gibt doch bestimmt in dem KH noch mehr Hebammen, oder? Triff dich doch mit ein paar von denen und schau einfach ob dir da eine sympathischer ist. Ist dann zwar ein wenig blöd deiner "alten" zu sagen, dass du eine andere hast, aber besser so, als wenn du mit dieser nicht zufrieden bist.

Beitrag von taima 12.01.11 - 21:06 Uhr

Ja, in dem KH gibt es mehr hebammen. 2 hab ich auch noch kennegelernt als ich dort zu nem extra CTG mal hinmusste... Fänd ich jetzt aber auch komisch, eine andere von dort zu nehmen und nachher hab ich meine jetzige bei der geburt (die hebammen arbeiten dort so wie sich dort schicht haben, also bei der geburt kann es sein dass sie dabei ist oder ne andere)

abgsehen davon bin ich eben schon in der 36 ssw, wer weiß ob jemand von dort für die anchsorge zeit HÄTTE...

aber ich bin ja froh zu hören, dass ich nicht die einzige bin die das vorher und nachher besuchen irgendwie als "störend" empfindet.

sie hat jetzt den besuchs termin hier abgesagt und wir haben noch keinen neuen ausgemacht... vll. kann ich das ja irgendwie verhindern...

Beitrag von binchensumm 12.01.11 - 21:00 Uhr

Hallo Du!

Kann Dich gut verstehen...
Bei meiner 1. SS gar nicht um eine Hebamme gekümmert - nach der Geburt brauchte ich dann aber ganz dringend eine! (Frühgeburt, total überfordert, nichts wollte gelingen...).
Hab dann eine vom "Hebammenvermitlungsdienst" geschickt bekommen.

War mir am Anfang total unangenehm...hatte ne richtig dicke Depression und irgendwann hab ich ihr mein Herz ausgeschüttet. Und nachdem sie ein paar Mal bei uns war, war sie mir schon ganz vertraut.
ABER: es hat einfach gepaßt! Gib Ihr eine Chance - wenn Du aber merkst, ihr seid nicht auf derselben Wellenlinie bleibt Dir nur übrig ihr reinen Wein ausszuschenken! Ist schließlich Deine SS!!!!!!

Übrigens: bin nun mit Baby 4 + 5 schwanger und meine Hebamme (übrigens die selbe wie nach meiner 1. SS) war heute wieder zum ersten Mal bei mir!
Sie ist eine enge Vertraute geworden, der ich zu 100% vertraue und bei der ich mich super aufgehoben fühle!!!

Alles Gute für Deine Entscheidung!!!!!

LG

Beitrag von taima 12.01.11 - 21:12 Uhr

Schön, dass du soviel glück und vertrauen zu deiner hast. Sowas wünsch ich mir ja auch....

vielleicht ändert sich das ja mit oder nach der geburt bei mir auch.

Beitrag von amingo 12.01.11 - 21:04 Uhr

Hi,
ja ich kann sogar sagen, ich liebe meine Hebamme und vertraue ihr 100 %.
Ich habe sie seit 2 Geburten und bei meiner letzten, war sie da im KH und hat meinen Sohn Justin geholt, es war die beste Geburt.

Versuche dich einfach mal auf sie einzulassen oder wenn sie dir nicht zu sagt, suche dir eine neue die dir auch gefällt.

LG Nicole 37 ssw

Beitrag von taima 12.01.11 - 21:10 Uhr

oh ich habs versucht mich auf sie einzulassen...ich bin wirklich ohne vorurteile zu den terminen... ich hab auch nichts persönlich gegen sie...

ne neue ist jetzt wie schon egschrieben in der 36 ssw etwas kompliziert.

Beitrag von amingo 12.01.11 - 21:20 Uhr

Also bei meinem 1. Sohn hatte ich keine, damals fragte mich keiner und ich kannte das nicht.
Aber hätte das gut gebrauchen können beim 1. Kind.
Ich war meiner Hebamme am Anfang fremd aber sie ist einfach süß, LIEB und ach einfach schön.
Ich bin auch sehr froh, sie danach zu haben, ob wohl ich auch ohne zurecht kommen würde.

Aber dein #herzlich muss ja sagen, sonst bringt das alles nix.
Ich wünsche dir eine schöne Geburt.

LG Nicole

Beitrag von nadine-tom 12.01.11 - 22:08 Uhr

Hi, meine Hebamme ist um einiges älter als ich und doch sehr öko#schein Das ist mir aber ziemlich egal, da sie in ihrem Job super ist und mir bei meinem 1. Kind unheimlich die Angst genommen hat. Sie ist also fachlich super, obwohl sie nie meine Freundin werden könnte, wenn du verstehst was ich meine;-)
Deshalb hab ich sie jetzt beim 2. direkt wieder genommen. Was nützt mir ne Hebi die so alt ist wie ich, total kumpelhaft, aber wo ich denke sie weiß nicht mehr als ich#gruebel
Handel nach deinem Gefühl, wenn du meinst sie kann dir gut helfen behalte sie;-)

LG Nadine