Gehaltsvorstellung

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von happla - 12.01.11 - 21:25 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

bin mom. auf Stellensuche, da ich nicht mehr freiberuflich arbeiten möchte.
Ich habe nun eine Stelle entdeckt, die genau auf mich passt.
Es ist das, was ich seit über 10 Jahren freiberuflich mache.
Es geht um E-learning-Inhalte.

Im Bewerbungsschreiben soll man direkt eine Gehaltsvorstellung mit angeben.
Das überfordert mich gerade total.
Kann ich irgendwie meinen Stundensatz, den ich als Selbständige bekomme umrechnen?

Wie gesagt, ich hab 10 Jahre Berufserfahrung und eine Ausbildung in dem Bereich.

Lieben Dank für Eure Hilfe,
H.

Beitrag von radiocontrolled - 12.01.11 - 22:08 Uhr

Hallo bitte nenne mal deinen Stundensatz und dann die Branche auf die Du dich bewirbst bzw. ein paar Informationen zum Arbeitgeber.

Beitrag von happla - 12.01.11 - 22:20 Uhr

Stundensatz: Je nach Kunde zwischen 37€ und 55€.
Branche: E-LEarning, mit verschiedenen komplexen Programmen muss hier gearbeitet werden.
Arbeitgeber: Expandierendes Unternehmen, ich schätze auf ca. 20 Mitarbeiter

Beitrag von amory - 12.01.11 - 22:44 Uhr

Hi du,

ich würde den durchschnittlichen brutto-gewinn eines normalen jahres nehmen, und den als gehaltswunsch angeben.
oder du orientierst dich am netto-gewinn abzüglich krankenkasse und rentenzahlungen...wobei bei gehaltsverhandlungen ja immer im brutto gerechnet wird.

wenn dein gewinn als freiberufliche allerdings weit höher ist, als eine firma zahlen würde, dann wird´s schwierig...zumal es sich offenbar um eine mittelstandsfrima handelt.

du kennst doch bestimmt geung leute in der branche. ist da nciht jemand dabei, den du fragen könntest?

grüße, amory


Beitrag von nordlaender - 12.01.11 - 22:14 Uhr

Wenn du seit 10 Jahren freiberuflich unterwegs bist ... an welchen Merkmalen hast du denn deine Sätze und die Erhöhungen der letzten Jahre orientiert. Du solltest aus deinen Analysen und dem Zeitverlauf eigendlich genau wissen was du verlangen kannst.


Schau noch mal, im Detail in deine Unterlagen (die deinen Kalkulationen zugrunde liegen) dann solltest du recht genau die Sätze wissen.

Beitrag von happla - 12.01.11 - 22:22 Uhr

Ja, was ich feiberuflich verlangen kann weiß ich...
Nur bei einer Festanstellung hab ich keine Ahnung, wie ich meine Sätze in ein realistisches Gehalt umrechne.

Beitrag von nordlaender - 17.01.11 - 21:51 Uhr

warum umrechnen ?

Wenn du gut bist:
jetziges netto = neues netto

Wenn du Skrupel hast, oder der Mart das nicht her gibt
jetziges netto - 10 bis 20 % = neues netto

Beitrag von ayshe - 13.01.11 - 08:12 Uhr

Hilft dir das weiter?

http://www.boeckler.de/pdf/p_ta_werverdientwas_2003.pdf
http://www.sueddeutsche.de/app/jobkarriere/gehaltstest/index.html?action=detail&detail=gehalt&id=587&searchAction=info
http://www.wohin-auswandern.de/verdienst-berufe
http://www.gehalts-check.de/lexikon/g/gehaltstabelle.html
http://www.gehaltsvergleich.com/berufe-a.html

Beitrag von navamoon - 13.01.11 - 19:26 Uhr

Hallo Happla,

auch wenn das immer wieder in Anzeigen drinnen steht.

Eine Gehaltsvorstellung gehört nicht ins Bewerbungsschreiben!!!!

Es kann bestenfalls bei Vorstellungsgespräch vom potenziellen AG erfragt werden!
Du musst Dir allerdings schon im Klaren sein, was Du wert bist!

Gutes Gelingen

Navamoon