Langeweile der Mutter im ersten Jahr der Elternzeit???

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Beitrag von jeff-ix 13.01.11 - 05:58 Uhr

Guten Morgen!
Meine Freundin und ich erwarten im Juli unser erstes Kind. Was in der Zeit nach der Geburt (insbesondere die ersten 8-12 Monate nach der Schwangerschaft) auf uns zukommt können wir derzeit nur erahnen. Im Juni wollen wir zusammen ziehen. Bei der Wahl des Wohnortes legt meine Freundin großen Wert auf die Nähe zu ihrer bzw. meiner Familie, da sie befürchtet, dass ihr ohne regelmäßigen Kontakt "die Decke auf den Kopf fallen würde". Für mich wäre das im Prinzip voll okay, müsste aber weite bis sehr weite Wege bis zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob sich eine Mutter im Jahr nach der Geburt wirklich langweilen kann und ob die unmittelbare Nähe zur Familie nicht sogar als Belastung empfunden werden kann.

Ich würde mich über ein paar Einschätzungen bzw. Erfahrungsberichte freuen. Wie habt ihr die erste Zeit nach der Geburt so empfunden, vor allem in Bezug auf den Aufwand der bei einem Baby inkl. Haushalt entsteht? Kann man in diser Zeit überhaupt von Langeweile ausgehen? War die Nähe zur Familie bzw Freunden eher hilfreich oder doch eher stressig?

Beitrag von datlinchen 13.01.11 - 06:48 Uhr

Hi ich kann deine Freundin da schon sehr gut verstehen wenn man sonst niemanden in der Umgebung hat. Langweilig ist es nie, die erste Zeit braucht man einfach Zeit um sich wieder in den Alltag einzufinden und ist dies geschehen lernen die kleinen jeden Tag etwas neues dazu.
Dennoch ist deine Freundin ja nicht nur Mutter und möchte sich auch mal mit einem Erwachsenen unterhalten und nicht nur mit eurem Baby;-) Du stehst ja nun erst Abends zur Verfügung und auch dann, jedenfalls bei mir, möchte ich meinen Mann zwar infomieren was die Kinder heute gemacht haben aber ihm nihct den Rest des Abends von dreckigen Windeln etc erzählen.

Ich du kannst verstehen was ich meine. Bin im Moment etwas Wortkarg:-)

LG

Beitrag von empa 13.01.11 - 06:53 Uhr

Hi und guten morgen,

Erstmal Glückwunsch zum Nachwuchs.
Also ob es deiner Freundin langweilig wird, hängt stark von eurem Baby ab.mein Sohn hat von Anfang an volles Entertainment verlangt und wenig geschlafen... Das Baby einer Freundin hat von Mahlzeit zu Mahlzeit geschlafen.... Ihr war wohl langweilig :-)
Es ist schon wichtig, Kontakte zu pflegen, damit man "raus" kommt oder auch um Unterstützung zu bekommen... Die Eltern so nah zu haben hat gute und schlechte Seiten... Gerade aber wenn das Kind größer ist überwiegen - meine ich - die guten. Ansonsten gibt es viele möglichkeiten andere Mütter kennenzulernen... Stillgruppen, babyschwimmen, babymassage, pekip, Krabbelgruppen....usw.

( ich hätte mir zu Beginn, also ca. die ersten 4 Monate mehr Abstand gewünscht. Die Zeit ist sehr intensiv und vor allem neu und will genossen werden, ohne "ständigen" Besuch , mittlerweile geniesse ich die Kaffees mit meiner Mama allerdings und freue mich, auch mal 3-4 Stunden etwas alleine zu erledigen....


Hat dir jetzt wahrscheinlich nicht geholfen, oder? #schwitz

Vg

Beitrag von schnuppelag 13.01.11 - 07:28 Uhr

Hallo :-)

Erstmal meine persönliche Einschätzung zum Umzug: lieber schnell und zeitig über die Bühne bringen ;-) Mein Sohn sollte Mitte April letztes Jahr kommen, aber wegen des Stress' beim Umzug, kam er 16 Tage vorher ... und 2 Wochen davor (also 1 Monat vor ET) hatten mein Freund und ich die neue Wohnung bekommen und gerade angefangen, vorzurichten... :-)
Also sollte es euch möglich sein, dann packt lieber jetzt schon eure Sachen, bevor euch - wie uns - eine vorzeitige Bescherung ins Haus steht :-D

Dann zum Thema Nähe zur Familie.
Meine Mutter und meine SchwieMu wohnen jeweils 40 km von uns entfernt. Das ist manchmal ganz schön lästig und ich wünschte, sie würden in direkter Nähe wohnen.
Langeweile kommt im ersten Jahr sicherlich kaum auf - zumindest nicht, wenn ihr so ein "anstrengendes" Baby wie ich bekommt, der wirklich rund um die Uhr beschäftigt werden mag :-) Zeit zum Entspannen dagegen wird sie eher haben - so wie ich gerade, weil mein Sohn (9 Monate alt) spielt und munter auf dem Teppich rumrobbt.
Aber prinzipiell finde ich Nähe zur Familie sehr gut. Sie werden euch am Anfang unterstützen, ein paar Dinge zeigen und erklären können... und die ersten Fragen beantworten, die sich eben erst mit der Zeit einstellen.
Also ich empfände die familiäre Nähe nicht als Belastung. Ich denke mal nicht, dass euch die Familie täglich auf die Nerven gehen würde ;-) Und falls doch hilft eine klare Ansage :-)
Ich persönlich wäre sehr dankbar, wenn unsere Familien nicht solche Wege bis zu uns hätten... das hätte mir am Anfang einiges erleichtert und allen Personen viel Zeit gespart.

Beitrag von bonsche 13.01.11 - 07:43 Uhr

ich bin der gleichen meinung wie deine freundin. wir sind kurz vor der geburt wieder in die nähe meiner eltern gezogen und ich bereue es keinen einzigen tag. wir hatten, gerade am anfang eine sehr stressige zeit und ich war froh, dass meine familie in meiner nähe ist. man hat ja auch mal termine etc. und da war es von grossem voteil, dass jemand in der nähe ist. ausserdem schläft finn 1x im monat bei oma & opa#rofl

sicherlich kommt keine langeweile auf euch zu und gerade deshalb ist es schön, seine familie um sich zu haben, die einen ab und an unterstützen können!

liebe grüße, ivi & finn (24.01.2010)#herzlich

Beitrag von hoffnung2011 13.01.11 - 07:49 Uhr

d.h.Erstgebärende ?

Hi du, ich habe zwar zwei Kinder, ich werde dir aber ausschließlich die Situation mit erstem Kind beschreiben, weil sie sich von den Folgekindern unterscheidet. Meine Eltern wohnen sehr weit, ich habe zu Ihnen eine ausgezeichnete Beziehung. die einzige Gefahr (einer wohnortnahen Beziehung) für so eine Mutter ist, dass sie stark genug sein muss, sich nicht einreden zu lassen und sie muss bereit sein, ihre eigenen Wege zu gehen. Immer wenn meine Mutter Ihre tollen Ratschläge (ich meinte es zwar ironisch ein Teil davon war aber auch wirklich gut) erteilen will/wollte:kann ich ihr sagen (mit anderen Worten ausgedrückt): halte die Klappe bitte.
Jetzt komme ich zu den Vorteilen. Als meine Tochter geboren wurde, ging mein Mann natürlich arbeiten und man kämpft schon mit dem akuten Schlafmangel. Ratlosigkeit und Gesprächen, wie soll man was tun. Überforderung. Ich durfte auch das Glück haben, dass das Baby ein sog. Schreikind war. Das heißt praktisch, du kommst aus der Arbeit nach Hause und es empfängt dich in Tränen deine Frauen, die nicht mehr kann und das Baby schreit. Diese Hilflosigkeit wünsche ich dir nicht. Es war eine Belastung für die Beziehung.
In dieser Situation hatte ich keinen, dem ich das Kind geben konnte. Ich hatte keinen, der mir auf die Schulter klopfen konnte und sagen konnte: es wird gut.
Wie toll es ist, wenn auch du mit deiner Frau dein Kind für einen Nachmittag den Großeltern geben kannst und ihr könnt als Paar was unternehmen, um einfach auszuschalten oder stell dir vor das einfache Ausschlafen.

Es ist aber natürlich die Frage, wie weit wäre der Arbeitsweg ??? Mein Mann musste jeden Tag Stunde hin, Stunde zurücj und dies ist für uns vollkommen normal. d.h. er geht um 7 und vor 18 Uhr sehe ich ihn nicht, beim ersten Kind noch schlimmer. Wenn es aber über 1 Stunde ist, dann beginnt es meiner Meinung nach lamgsam nicht vertretbar sein. dazu kommt dann die Hauptfrage, wie versteht ihr euch mit euren eltern/Schwiegereltern. Ich wäre nie in der Lage mit meinen Schwiegereltern in einer Stadt zu wohnen, weil sie die persönliche Grenze nicht respektieren. Ein gewisser abstand ist schon notwendig, damit die Familie Ruhe findet und wachsen kann. Bei Problemen wäre es aber mehr als hilfreich, wenn sie da ist. Auch später profitieren die Kinder sehr viel, wenn sie ihre Gorßeltern sehen. Meine Große telefoniert jeden Tag 20-30 Minuten mit der Oma und anschließend mit der Bani (auch Oma). Irgendwie unnatürlich..

Weißt du, ich hatte dann eine problematische Zweitschwangerschaft und konnte mich um meine Große nicht kümmern. die Folge war, dass sie wochenlang bei meinen Eltern sein musste, ganz toll..

Ich hoffe dir bischen geholfen zu haben.

Beitrag von miriam2010 13.01.11 - 07:52 Uhr

Guten morgen,

mir ist zwar nicht langweilig, aber ich bin sehr froh das unsere Familie ganz in unsere nähe ist. Da wir auch 2 Hunde haben, bin ich froh wenn meine mutter auf den heimweg vorbei kommt und mit ihnen geht.
Wenn die Familie zu aufdringlich ist, dann einfach mit der Familie reden. Ich musste selbst mit meinen schwiegereltern reden, und ihnen sagen das ich nicht jeden tag vorbei komme und stunden dort verbringen will, das ist mir einfach zu streßig mit Baby jeden Tag unterwegs, aber ich freu mich immer auf Besuch.
Das mit dem Haushalt wird sich einspielen, unterstütz sie einfach da wo deine Freundin Hilfe braucht.

LG

Beitrag von binipuh 13.01.11 - 08:03 Uhr

Hallo jeff,

ich habe gestern erst gesagt, dass ich jede Mutter verstehen kann, die nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen möchte.
So ein Tag ganz alleine - bei einem viel schlafenden Baby ist irgendwann auch alles geputzt - kann ganz schön lang werden.
Da sind Kontakte zur Außenwelt schon wichtig.
Man möchte ja doch auch hin und wieder mal nen ganzen vollständigen Satz loswerden und auch eine entsprechende Antwort bekommen.

Es muß nicht zwingend die Familie sein, aber Freunde in der Nähe halte ich schon für sehr wichtig.

Grüße
Bini

Beitrag von claerchen81 13.01.11 - 09:03 Uhr

Hi,

hast ja schon viel gehört jetzt, daher in Kurzform:

- Dass Babies am Anfang viel schlafen ist kein Gesetz, viele sind unruhig. Hilfe im Haushalt oder psychische Unterstützung sind da schön, dass kann ein arbeitender Mann nicht allein leisten (bzw. es ist sehr hart).
- Sofern deine Freundin sich gut von ihren Eltern abgenabelt hat, ist die Nähe kein Problem (d.h. auch bei ungebetenen Aktionen kann sie sich behaupten, dann ist alles o.k.).
- Wenn deine Freundin wieder arbeitet, ist die Nähe zu den Eltern Gold wert. Sozialen Austausch können Freunde/ Bekannte ersetzen, aber dein krankes Kind nehmen meist nur Großeltern, wenn man zur Arbeit muss!

Soziale Kontakte können Freunde und neue Bekannte ersetzen, aber die Kinderbetreuung können im Notfall meist nur die Großeltern übernehmen. Allerdings solltet ihr genau schauen, ob ihr mit der Nähe klar kommt (d.h. ihr müsst wirklich autark sein und auch mal drüber stehen, wenn die Großeltern Ratschläge von vor 100 Jahren geben ;-)).

Langeweile per se hat man nur mit viel schlafenden Kindern. Die sind äußerst selten. Ich hatte nie Langeweile, wohl aber viel Frust mit einem Schreikind. Aber ich habe mich am Anfang mit meinen Eltern gut gefetzt, glücklicherweise habe wir eine gute Streitkultur und die Fronten waren schnell klar. Heute sind sie die besten Großeltern und unsere wertvollste Unterstützung, da wir beide berufstätig sind.

Ach ja: wie weit wäre dein Pendelweg? Kann ja auch nicht Sinn der Sache sein, dass du als Vater dein Kind nie siehst! Und auch du musst dich ja weiterhin im Haushalt engagieren, glaub nicht, dass deine Freundin jetzt die Kapazitäten hat, dich von hinten bis vorn zu betüddeln! Mutter sein im ersten Jahr ist ANSTRENGEND, die braucht abends auch eine Pause und nicht noch Bügelwäsche!

Gruß, C.

Beitrag von gingerbun 13.01.11 - 09:09 Uhr

Hallo,
ich finde wer Langeweile hat ist selbst Schuld. Solchen Menschen rate ich immer sich ein Hobby zu suchen. Wie oft schon habe ich hier gelesen dass sich Frauen im Mutterschutz endlos langweilen. Für mich null nachvollziehbar.
Die erste Zeit mit Baby ist sicher alles andere als langweilig, muss aber auch echt nicht stressig sein.
Ob jetzt meine Familie nah bei mir wohnt oder wie jetzt 450 km weiter weg beeinflusst sicherlich nicht mein "Zeitkonto" - klar man würde sich öfter sehen aber es ist immernoch mein Leben und das gestalte auch immernoch ich.
Tja keine Ahnung - lasst es doch auf Euch zukommen.
Ich denke es bringt nicht allzuviel sich im Vorfeld darüber den Kopf zu zerbrechen. Es kommt wie es kommt und es ist wie es ist..
Gruß!

Beitrag von line81 13.01.11 - 09:15 Uhr

Hallo,

also ich fand die erste Zeit schon langweilig und wenn ich nicht meine Familie hätte spontan besuchen können wär es schon doof gewesen. Manchmal kann es einem auch zu viel werden, aber wenn ihr vielleicht im Vorfeld abklärt, dass ihr ihre Eltern/Schwiegereltern nicht täglich auf dem Sofa sitzen haben wollt, ist das sehr praktisch. Ich habe den Kleinen mal eben schnell abgeben können, wenn ich was erledigen musste , wo er vielleicht "gestört" hätte. Ebenso kann sie sich dann mal Zeit zum Entspannen nehmen, ne Stunde in der Badewanne liegen, oder nen Schläfchen machen... Das sind wichtige Sachen, die man /frau sich ab und zu gönnen sollte (und das vielleicht nicht nur abends, wenn der Partner zu Hause ist).

Desweiteren muss ich sagen, ist die Nähe auch später wichtig. Wir haben unterdessen 2 Kinder und 1 x in der Woche hat jedes Kind einen OMA-Nachmittag. D.h. Omi holt es aus der Kita ab und bringt es erst abends wieder. Wenn wir jetzt weiter weg wohnen würde wär schon so was schwierig. Oder aber hasst es mein Kleiner einkaufen zu gehen. Da fahr ich schnell die 2 Minuten zur Oma, parke ihn da, kaufe schnell einund sammel ihn danach wieder ein.

Also für mich gibt es nur Vorteile und für Oma auch, denn sie liebt ihre Enkel, hat intensiven Kontakt und hat kein Auto so dass sonst sehr schwer werden würde.

Trotzdem habe ich auch viele andere Kontakte in den ersten12 Mionaten aufgebaut, denn mal ehrlich die Zeiten haben sich sehr geändert und manchmal sind die Meinungen von modernen Müttern auch mal wichtig. Wir waren beim Pekip, Babyturnen, Babyschwimmen und der musikalischen Früerziehung.

Genießt die Zeit und lasst es Euch gut gehen.

LG LIne

Beitrag von berry26 13.01.11 - 09:39 Uhr

Hi,

ich wohne 250 km von allen Freunden und Familie weg, weil mein Mann nach dem Studium eine Arbeit hier gefunden hat. Wenn man nicht gerade wie ich ins größte "Kaff" zieht, kann man sich mit Baby auch beschäftigen und Kontakte knüpfen. Babyschwimmen, Babymassage, Krabbelgruppe, PEKIP etc. können einen schon auf Trapp halten, wenn einem langweilig ist.

Ob es gut ist bei der Familie zu wohnen oder nicht, liegt viel an dem Verhältnis zu der Familie. Omas können gerade am Anfang auch tierisch nerven und mit ihren ungebetenen Ratschlägen Streit provozieren. Manche sind auch sehr einnehmend und beanspruchen den Enkel für sich... Wie gesagt, pauschalisieren lässt sich da nichts.

Ich würde jedenfalls meinen Mann nicht sehr weit in die Arbeit fahren lassen, nur damit mir nicht langweilig ist.... Ich fände das einfach egoistisch.

LG

Judith

Beitrag von xyz74 13.01.11 - 09:57 Uhr

Bei uns wohnt die Fam je 200 -250 km entfernt und ich bin froh drumm.
So bleiben mir unmegen an schlauen Sprüchen und Ratschlägen erspart.
Bekomme im Umfeld zur Genüge mit wie genervt die Jung-Eltern sind von all den gut gemeinten Ratschlägen.

Ich selber hatte zwei Schreikind. War also wirklich extrem anstrengend.
Mir persönlich wars aber lieber die Oma kam ein paar Tage zu Besuch um etwas zu helfen als sie ständig in meier Nähe zu haben.
Für den Großen hab ich eine TaMu die mir zu Hand geht damit ich auch mal Wege erledigen kann wie zb Krangengymnastik etc.

Was das Thema "Decke auf den Kopf fallen" angeht.
Anfangs wird sie froh sein ihre Ruhe zu haben und jede Möglichkeit nutzen um zu schlafen.
Ansonsten fand ich persönlich es viel schöner Babykurse (Massage, Shiatsu, Schwimmen) zu besuchen weil man sich 1) super mit gleichgesinnten Austauschen kann und 2) eine Menge lernen kann wie man Baby bei Unwohlsein hilft (da waren gerade Shiatsu und Massage ein wahrer Segen!!!) und 3) mit festen Termin ist man gezwungen das Haus zu verlassen und sich was vernünftiges anzuziehen (juchu! endlich mal kein voll gespucktes Shirt ;-) )

Beitrag von balie1705 13.01.11 - 10:18 Uhr

hallo!

ich fands besonders langweilig, als der kleine so 3 - 5 monate alt war. er konnte noch nicht wirklich viel, sprich: er konnte sich nicht fortbewegen oder ansatzweise spielen oder so. wollte aber viel mehr, als er konnte. das war anstrengend, aber auch gleichzeitig langweilig.

das war so die zeit, wo sie schon viel aufmerksamkeit fordern, aber man eben weiter noch nichts machen kann, außer mal spazierengehen oder so. in dieser zeit bin ich fast täglich die 25 km nach hause zu meiner familie gefahren, damit er dort auch belustigt und getragen werden kann, weil das auf dauer für eine person alleine zu anstrengend werden kann. außerdem war ich froh, auch raus zu kommen. die tage gingen um. das war das wichtigste.

das hört sich jetzt vielleicht so an, als ob mir mein kind eine last wäre. ist natürlich nicht so. aber ich habe besonders diese zeit als langweilig empfunden, weil man eben wie gesagt großartig mit dem kleinen noch nichts machen konnte außer "gagga" hier und "dudu" da...

mittlerweile rollt er durch die zimmer, fängt an, richtig zu spielen und man kann sich schon viel besser mit ihm beschäftigen, weil auch viel mehr von ihm zurückkommt.... es wird also spannender :-p

kurzum: ich verstehe deine freundin. ich hätte die krise gekriegt, ewig hier alleine zu hocken!

lg, balie

Beitrag von romance 13.01.11 - 10:42 Uhr

Huhu,

ich kann deine Freundin verstehen. Weil die famlie wichtig ist, sofern mann auch die Unterstützung erwarten kann von der Familie.

Ich wäre dankbar, wenn z.B meine Mutter hier wäre oder jemand wo ich meine Tochter mal für 1 Stunde abgeben kann. Aber das ist nicht drin. Leider.

Heute früh z.B hatte ich Massage Termin, ich habe mich soooooooo gefreut. Töchterchen mitgenommen. Da sie sonst nicht soviel Theater gemacht hat. Und was war...sie schrie die Praxis zusammen, also abgebrochen und wieder nach Hause. nun schläft sie und ich kann mal surfen.
Da hätte ich jemand gerne gehabt, wo ich mal abgeben kann.

Langeweile kommt immer nur, wenn mann es auch zu lässt. Oder wenn wirlich keiner in der Nähe ist.
Haushalt, erwarte da nicht das sie super augeräumt hat und dir Abends das Essen auf dem Tisch steht.
Besonders die ersten Monate, später pendelt sich das wieder ein. Aber ob du Essen dann da stehen hast, liegt an deiner Freundin.

Ich würde sagen, macht das und zieht in der Nähe. Und für das Kind ist es wichtig, das es noch eine andere Person kennt als ihr....

Und schaut das ihr eine Wohnung demnächst findet, denn während das Kind da ist und ihr zieht um...das mölchte ich nicht mehr machen wollen.

Besonders wenn es noch sehr klein ist. Und die passende Wohnung zu finden, finde ich sehr schwer.

LG Netti
geniest noch die Zweisamkeit.

Beitrag von littlequeen 13.01.11 - 11:36 Uhr

Naja, für mich sind langeweile und "Decke auf den Kopf fallen" zwei verschiedenen Dinge, klar hat man immer etwas zu tun, aber deswegen braucht man ja doch oder vielleicht auch gerade deswegen den kontakt zu Menschen die "in ganzen Sätzen mit einem sprechen", mit denen man sich austauschen kann, oder die vielleicht einfach nur mal eine halbe stunde auf das Kind aufpassen und damit spazieren gehen, damit man mal eben in ruhe duschen kann, oder auch mal eine stunde schlaf bekommt. Kann deine Freundin da voll und ganz verstehen!!!! wir wohnen jetzt in unmittelbarer Nähe (im selben miethaus mit 2 anderen "Parteien" aus der familie meines Mannes, ein Haus weiter 2 weitere "Parteien" und bis maximal 1 km luftlinie weitere Familienmitglieder meines Mannes) zur Familie und ich finde es toll, wir rennen uns nicht gegenseitig die füße ein, jeder hat seine Wohnung, seinen bereich der auch akzeptioert wird, und trotzdem kann ich die kleine mal eben nebenan abgeben wenn ich im keller einen karton holen will oder ähnliches, ohne ein schlechtes gewissen haben zu müssen. Ende des jahres ziehen wir in unsere eigenes haus, 5 Häuser neben meinen Eltern,also wieder mit Familienanschluss. Ich würde es gar nicht anders haben wollen, denn ich habe es oft das mir die Decke auf den kopf fällt, weil ich immer nur die eigenen vier wände sehe, oder als antwort nur ein lächeln oder ein "dadadadada" bekommen, aber langeweile , nee die hab ich nie :)

Abgesehen davon, was heißt lange arbeitswege, bei mehr als 1 stunde pro strecke würde ich wohl auch überlegen wie es anders machbar ist, aber alles was bis 1 stunde ist ist denke ich machbar, habe ich selber alnge gehabt, damit wir den Familienanschluss haben und da waren wir noch keine Eltern.

Alles gute

Beitrag von siomi 13.01.11 - 11:49 Uhr


Hallo #winke

Mir war das erste halbe Jahr nach der Geburt stinklangweilig! Mein Sohn ist allerdings auch sehr pflegeleicht ;-)

Teilweise hätte ich sogar dafür gezahlt wieder arbeiten zu dürfen. Leider hatte ich keine Bekannten in Elternzeit, alle waren tagsüber arbeiten. Das ändert sich wenn die kleinen etwas mobiler werden.

Siomi