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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von naralabe 13.01.11 - 08:19 Uhr

Hallihallo.

.... also...

Ich arbeite als Kindergartenleitung in einem eingruppigen Kindergarten. Seit meiner Schwangerschaft bin ich oft krank. Erst war es mir wochenlang schlecht und ich musste mich mehrmals am Tag übergeben. Dann habe ich wieder gearbeitet (3 Wochen) bis mir meine Kniescheibe herausgesprungen ist. Wichtige Untersuchungen können aufgrund der Schwangerschaft nicht gemacht werden, daher ist der Befund unklar. Wahrscheinlich muss ich mich nach der Geburt opieren lassen. Okay, nun war ich letzte Woche wieder arbeite und mein Knie schmerzt natürlich schon. Zudem habe ich aufgrund meines Berufes bereits dolle Rückenschmerzen. Am letzten Freitag habe ich es meiner Frauenärztin mitgeteilt, Sie sagte dazu nur das sind "normale" Begleiterscheinungen einer Schwangeren!
Am Samstag und Sonntag hatte ich starke Schmerzen mit Nierenbereich (rechts). Am Sonntag bin ich daraufhin ins Krankenhaus. Nachdem ich dort auch noch einen Kreislaufzusammenbruch hatte stellte die Ärtzin dort fest, dass ich einen Nierenstau habe.
Meine Frauenärtzin hat mich daraufhin "gnädigerweise" eine Woche krankgeschrieben.

So jetzt ruft mich mein Arbeitgeber an und sagt mir, meine Ärztin soll mir doch ein Beschäftigungsverbot ausstellen. Es bringt ja mir nicht, meinen Kolleginnen (die alles momentan auffangen) und meinem Arbeitsgeber, wenn ich immer mal für eins- zwei Wochen wieder arbeiten kann. Ich sehe es ja genauso, aber meine Frauenärtzin will mir kein Beschäftigungsverbot ausstellen.
Mir gehts ja wirklich nicht gut und die Situation belastet mich sehr und das kann meinem Baby sicherlich auch nicht gut tun!!!! Ich müsste jetzt noch 6 Wochen arbeiten bis zum Mutterschutz (mit ausger. Urlaubsanspruch).

Habt ihr einen Rat für mich.
Ich bin am verzweifeln!!!!!!!!!!!!!

Mlg Naralabe

Beitrag von meandco 13.01.11 - 08:22 Uhr

anderer frauenarzt oder betriebsarzt (der kann dir auch ein bv geben #pro).

aber bei der geschichte und wie die fa mit dir umgeht würd ich wechseln. das wird nicht besser sondern schlimmer wenn das so läuft #schwitz - und ich sprech aus erfahrung. mein neuer fa ist top #pro

lg
me

Beitrag von naralabe 13.01.11 - 08:32 Uhr

Wahrscheinlich hast du recht!

#winke

Beitrag von lacura 13.01.11 - 08:26 Uhr

Hi du,

seh ich genauso, die meisten anderen FA hätten dir längst eins ausgestellt.

LG

Beitrag von maylin84 13.01.11 - 08:27 Uhr

Ganz einfach!

Dann soll dein Arbeitgeber dir das BV ausstellen, wenn er da so drauf besteht! Das kann er nämlich genauso! Denn ich denke das dein Gyn das wirklich nicht kann, da es keine medizinischen Gründe dazu gibt! Leben von Mutter und Kind sind bei deiner Arbeit und den üblichen Beschwerden ja nicht in Gefahr!
Alles Gute und Kopf hoch! Alles halb so schlimm! Freu dich über die Zeit die du nich arbeiten kannst! Mutterschutz ist nämlich echt gerechtfertigt, freu dich drauf! ;-)

L.G. aNika ( 37+2)

Beitrag von die-babsy 13.01.11 - 08:28 Uhr

Also bei mir war es so das meine Chefin das Beschäftrigungsverbot gegeben hat und eben dann nur noch vom FA ne Bescheinigung über die SS brauchte.

Beitrag von naralabe 13.01.11 - 08:38 Uhr

Mein Arbeitsgeber hat mir gesagt, dass er kein Beschäftigungsverbot aussprechen darf.

Nur wenn eine Erzieherin keine Immunität wegen verschiedene Kinderkrankheit hat.

Beitrag von leeoo 13.01.11 - 08:32 Uhr

Hi,

ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an, wechsel die FÄ und sag dem Arbeitgeber, dass er das BV auch ausstellen kann.

Aber mal zu Deiner Kniescheibe:
Sowas hab ich auch ab und an, tut höllisch weh, erst recht dann, wenn man die Kniescheibe wieder selber zurückdrücken muss. Bei mir liegt es an meinen Knochen, die keine vernünftige Wanne für die Kniescheibe bieten. Die Bänder sind somit langsam ausgeleiert ... eine OP halte ich für Blödsinn!
Mir wurde gesagt, dass es erst dann relevant ist, wenn die Kniescheibe nie wieder alleine zurückgeht. Sonst kannst Du durch gezieltes Training die Lage verbessern, Fahrrad fahren, schwimmen ...

Gute Besserung und einen schöne Kugelzeit!

Beitrag von vite-vite 13.01.11 - 08:41 Uhr

Hallo,

habt ihr keinen Betriebsarzt? Der hätte dich nämlich schon untersuchen müssen als dem AG die Schwangerschaft mitgeteilt wurde und der kann dir auch das BV ausstellen. Frag am Besten deinen AG.

Mit der Kniescheibe wollte ich dich noch beruhigen:
War bei mir genauso als ich gestillt habe. Die ist rausgeflogen#schock
ich war beim Arzt, der meinte hilft eh nix müsse man operieren. Aber ich hab erstmal KG gemacht Muskeln drum herum aufgebaut und sie ist in den letzten zwei Jahren nicht mehr herausgesprungen!
Vor allem werden nach der Schwangerschaft und dem Abstillen die Bänder und das gesamte Gewebe wieder fester! ALso: Erstmal abwarten was kommt!

LG

vite-vite

Beitrag von naralabe 13.01.11 - 08:49 Uhr

Das wäre natürlich super!

Beitrag von himbeerstein 13.01.11 - 08:45 Uhr

Also die sechs Wochen brauchst du wirklich nicht mehr arbeiten. Für dich macht es keinen Unterschied ob du krank geschrieben bist oder BV hast, aber dein AG möchte das BV, weil er dann das Gehalt für dich nicht zahlen muss. Das macht dann die Berufsgenossenschaft.

Also wenn dein Betrieb keinen eigenen Arzt hat der das ausstellen kann, dann gehe zu anderen FA, bis einer das Ding ausstellt, für die letzen Wochen kräht doch kein Hahn danach. Viel Glück! #liebdrueck

Beitrag von nila43 13.01.11 - 09:10 Uhr

Mir wurde mein BV von meiner Hausärztin ausgeschreiben. War auch nur nen Privatrezept - weiß ja nicht wie das vom Gyn aussieht ;-)
Wurde vom Arbeitgeber auch problemlos anerkannt.

Aber meine Freundin hat auch so einen Gyn, der nur krank geschrieben hat und kein BV, obwohl Sie im Discounter arbeitet und daher auch schwer schleppen muss. :-(

LG Nila

Beitrag von naralabe 13.01.11 - 10:06 Uhr

Ich werde mein Glück am Montag versuchen. Vielleicht stellt meine Hausärztin ein BV aus.

:-)