Ab wann erster Brei ?

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Beitrag von lilunali 13.01.11 - 09:36 Uhr

Hallo,

mit wieviel Wochen habt ihr euren Babys den ersten Brei gegeben ?
Danke.
Lg

Beitrag von mama-02062010 13.01.11 - 09:39 Uhr

die woche weiß ich nicht, da ich diese nicht mitzähle, aber er war dort 4 Monate alt.

Beitrag von jumarie1982 13.01.11 - 09:43 Uhr

Huhu!

Garnicht. Kein Kind braucht Brei ;-) #aha
http://www.welt.de/gesundheit/article961427/Der_Saeugling_braucht_keinen_Babybrei.html

Beikost (Fingerfood) gab es bei uns, als mein Sohn Beikostreife gezeigt hat:

- er konnte aufrecht sitzen (denn erst dann entwickelt ein Kind die Fertigkeit, feste Nahrung sicher zu schlucken)
- der Zungenstreckreflex, der festere Nahrung sofort wieder aus dem Mund schiebt, war verlernt worden
- die Bereitschaft zum Kauen war vorhanden
- er war in der Lage selbstständig Nahrung aufzunehmen und steckte sie in den Mund
- er zeigte ein anhaltend gesteigertes Stillbedürfnis, was sich nicht durch einen Wachstumsschub, äußere Einflüsse, Zahnen oder eine Krankheit erklären liess.



Es wird dir nix bringen, wenn jetzt hier alle schreiben "mit sounsoviel Wochen!", denn Kinder sind unterschiedlich. ABER alle sind bereit, wenn die o.g. Zeichen der Beikostreife eingetreten sind.

Bei uns war das mit 6 Monaten.

LG
Jumarie

Beitrag von lilunali 13.01.11 - 09:45 Uhr

danke.
und davor hast du voll gestillt ?

Beitrag von jumarie1982 13.01.11 - 09:46 Uhr

Na klar!
Wie alt ist denn dein Kind und warum denkst du über Beikost nach?

Beitrag von lilunali 13.01.11 - 09:49 Uhr

mein kind ist erst 3 monate.
ich habe darüber nachgedacht weil auf den gläschen ja ab 4.monat steht und ich es auch für recht früh hielt.
deswegen wollte ich mich mal umhören wie ihr das so macht.
ich stille aber auch voll und wollte das auch noch ein paar monate tun.

Beitrag von jumarie1982 13.01.11 - 09:59 Uhr

Ja, das machste richtig.

AUf den Gläschen steht "NACH dem 4. Monat", aber ich (und auch die WHO :-p) finde das noch viel zu früh. Leider denken ja viele Mütter, dass die Milch nicht mehr reicht, was aber zu 99% anders zu erklären ist (19.Wochen-Schub, Brustschreiphase, etc.). Aber jedes interessierte Zusehen wird als "Hat mir das Essen vom Löffel geschaut" gewertet #augen Das die kleinen in dre Zeit auch genauso interessiert schauen, wenn man aufs Klo geht oder wenn der Papa eine raucht, fällt scheinbar niemandem auf.
Wenn man dann noch bedenkt, dass Brei ja erstmal viel weniger Kalorien hat, als Milch, ist es noch hirnrissiger, dass Kinder Brei brauchen, weil die Milch nicht mehr ausreicht #klatsch

Sie sind doch noch sooo klein mit 4 Monaten.

Die meisten Babys, die ich im Bekanntenkreis kenne, haben so mit 6-8 Monaten das erste WIRKLICHE Interesse an Beikost gezeigt. Nennbare Mengen sind so mit 10-12 Monaten im Bauch gelandet, aber wenn man nebenher einfach weiter nach Bedarf stillt, kann man ja sicher sein, dass das Kind weiter perfekt versorgt ist. Und es heisst ja auch schliessliche BEIkost, nicht ERSATZkost ;-)

Wenn es so weit ist, kannst du es ja ganz einfach rausfinden, indem du deinem Kind einfach etwas Essbares hinlegst (gedünstetes Gemüse in faustgerechten Stücken) und rausfindest, ob es wirklich essen will, denn dann kann es das auch allein.

LG & Alles Gute!

Beitrag von lilunali 13.01.11 - 10:03 Uhr

tolle Beiträge.
Danke du hilfst mir wirklich weier.
Aber eine frage habe ich doch noch.
du sagst gedünstetes gemüse in fausgerechten stücken.
Geht das denn wenn noch gar keine zäne vorhanden sind ?
Lg

Beitrag von jumarie1982 13.01.11 - 10:08 Uhr

Problemlos.
Unser Sohn hat seinen ersten Zahn mit 11 Monaten bekommen.
Fingerfood hat er ab 6 Monate gegessen (anfangs Gemüse gedünstet, Obst auch roh, Brot, mal Nudeln, Reiswaffeln, etc etc) und zuletzt ganz normal am Familientisch mitgegessen.
Fleisch war das einzige, was nicht ideal war, aber da gabs eben einfach Hackfleisch oder er hat es nur ausgelutscht und wieder ausgespuckt, wenn der Geschmack raus war ;-)

Schau doch mal hier:
http://www.urbia.de/club/Baby+Led+Weaning/forum/thread/101386

Das ist hier ein toller Club zum Thema "Baby Led Weaning" und in dem verlinkten Grundsatzthreat bekommt man nen ganz guten Einblick.

Beitrag von lilunali 13.01.11 - 10:15 Uhr

dank dir !!!!!!!
#herzlich

Beitrag von chrissy173 13.01.11 - 09:43 Uhr

Hallo

hab auch mit 4 monaten angefangen weil ihr die milch nicht mehr gereicht hat.

LG

Beitrag von berry26 13.01.11 - 09:45 Uhr

Fast 7 Monate. Ab da war meine Tochter Beikostreif.
Mein Sohn war es mit knapp über 5 Monaten.

Jumarie hat dir die Beikostreifezeichen ja schon beschrieben und allein darauf kommt es an!

LG

Judith

Beitrag von catch-up 13.01.11 - 09:51 Uhr

Boaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, erst mal:

Das Wort "Beikostreife" sollte das Unwort des Jahres werden! Ich hasse dieses dämliche Wort! Naja, für manche hier, scheint es aber anbetungswürdig zu sein! #augen

Dein Instinkt sagt dir ganz gut, wann du deinem Kind etwas geben kannst! Diese verfluchten Internetratgeber ect. kannste in Wind schießen!

Du wirst, genauso wie das Baby, eine Neugier für Essen entwickeln! Gib der Neugier dann einfach nach! Wenn du dann merkst, dass das Essen nicht so gut vertragen wird o.Ä., kannst du ja wieder umstellen!

Einmal Beikjost heißt ja nicht gleich ab jetzt immer Beikost!

Beitrag von lilunali 13.01.11 - 09:53 Uhr

bekommt dein kleiner schon was ?
und wenn ja, womit hast du angefangen ?

Beitrag von jumarie1982 13.01.11 - 10:05 Uhr

"Einmal Beikost heißt ja nicht gleich ab jetzt immer Beikost!"

Stimmt, aber wenn man bedenkt, dass der kindliche Darm ungefähr 6 Wochen braucht, um nach einem missglückten Beikoststart wieder vollkommen "sauber" zu werden, denk ich da schon mal drüber nach und weiss wenigstens, welche Zeichen mir zeigen, wann das Kind bereit ist.

Und wenn heutzutage nicht alle meinen würden, sie müssten möglichst schnell möglichst viel Brei in SÄUGLINGE reinschaufeln wie in Mastgänse, bräuchte man keine Ratgeber #aha

Beitrag von berry26 13.01.11 - 10:54 Uhr

Mal was zum Nachdenken:

Man wartet bis sich sein Kind selbstständig hinsetzt bevor es von den Eltern hingesetzt wird.

Man wartet bis ein Kind selbstständig krabbelt und krabbelt idR nicht wochenlang vor ihm herum oder schiebt es mit den Knien vorwärts.

Gute Eltern warten sogar solange bis ein Kind selbstständig läuft ohne es stundenlang an den Händen laufen zu lassen.

Warum wartet man dann nicht auch, bis ein Kind selbstständig isst (oder es zumindest könnte)???

Das das Wort "beikostreif" so oft erwähnt werden muss, liegt wohl vor allem daran, das es Leute gibt die meinen dass Beschriftungen auf Gläsern eine heilige Vorschrift sind. Ich habe zumindest das Wort "Sitzreif" oder "Laufreif" noch nicht gehört.;-)

Beitrag von marysa1705 13.01.11 - 11:21 Uhr

#danke

Beitrag von jiny84 13.01.11 - 11:07 Uhr

Danke ;-)

Beitrag von anela- 13.01.11 - 09:57 Uhr

Ich wollte nach 6 Monaten voll stillen damit anfangen - denkste, unser Zwerg aber nicht. Somit habe ich ihn 8 Monate voll gestillt, dann hat er ab und an mal 2-3 Löffel gegessen, mehr aber nicht,meist wurde alles ausgespuckt. Fingerfood fand er ganz gut, aber das waren keine Mengen um auch nur ansatzweise satt zu werden. Somit hat er sich die ersten 12 Monate zu 99 % von Muttermilch ernährt. ;-)

Beitrag von zili 13.01.11 - 11:19 Uhr

Hallo,

mit etwas Gemüebrei haben wir so ca. mit 6 Monaten angefangen.
Richtige Portionen, also mehr als 100 g, ißt er erst seit er etwa 8 Monate alt ist.
Wir haben mit Süßkartoffel angefangen.

Lg...zili

Beitrag von marysa1705 13.01.11 - 11:20 Uhr

Hallo,

wir haben ebenfalls keinen Brei gegeben.

Hier der Link zur Bekostempfehlung von WHO und Unicef:

http://www.babyfreundlich.org/uploads/media/BeikostempfehlungEltern2010-05-19.pdf

"Mit dem Beginn des 7. Lebensmonats sind die meisten Kinder für die Einführung von Beikost bereit. Der Beginn des Zufütterns bedeutet jedoch nicht das Ende der Stillzeit, sondern es sollte parallel weiter gestillt werden. Manche Kinder interessieren sich erst nach 9 bis 12 Monaten für größere Mengen anderer Nahrung als Muttermilch. Dies ist kein Grund zur Beunruhigung, denn Muttermilch soll im ganzen ersten Lebensjahr Hauptnahrungsmittel sein. Ein guter Zeitpunkt für den Beginn der Zufütterung ist, wenn das Kind
• Interesse am Essen zeigt, indem es u. a. ganz aufmerksam den Weg jedes einzelnen Bissen in den Mund verfolgt,
• gestützt aufrecht sitzen und die Hand zum Mund führen kann. Meist ist der Zungenstoßreflex dann auch zurückgebildet, so dass es nicht alles mit der Zunge aus dem Mund schiebt.
(...)
Lassen Sie sich von der Etikettenaufschrift “Ab dem 4. Monat“ nicht irritieren."


LG Sabrina

Beitrag von biene010 13.01.11 - 14:10 Uhr

Hallo,

meine Tochter hat zum ersten mal mit 5 Monaten Brei bekommen.
Ganz genau auf die angeblichen Beikostreifezeichen achten ist blödsinn, wenn ich erst Brei geben dürfte wenn mein Kind aufrecht sitzen kann, dann dürfte ich jetzt ganz langsam damit anfangen.

Meine Tochter ist mitlerweile 9 Monate alt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Lg

Beitrag von jumarie1982 13.01.11 - 15:01 Uhr

Es geht hier nicht um das alleine Hinsetzen, sondern um das gestütze Sitzen für die Dauer der Mahlzeit.
Also dass das Kind nicht mehr seitlich wegknickt, wenn man es in einem Stuhl setzt #aha

Beitrag von biene010 13.01.11 - 21:17 Uhr

Das meine ich ja, sie rutsch jetzt erst nicht zur Seite weg. Alleine hin setzen kann sie sich immer noch nicht.