Würdet ihr dafür auch nicht arbeiten gehen??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von lucy83 13.01.11 - 09:46 Uhr

Hallo,

ich gehe ab Februar wieder arbeiten,so weit so gut.
Natürlich ändert sich einiges,ich muss meinen Mann früh morgen zur arbeit fahren(ca15min),ihn nachmittags wieder abholen,muss den Kleinen im Kiga über mittag lassen....
Anstatt ca 70 euro bezahlen wir dann 120 euro für den Kiga und ich gebe meinen Putzjob auf,bei dem ich etwa 70euro verdient habe.
Jetzt rede ich gestern mit meinen Eltern darüber,weil ich auch jemanden brauche der den Kleinen eventl. mal morgens in den Kiga bringt oder ihn betreut wenn er mal harmlos krank ist und die reden mir alles schlecht.
Ich werde 1000euro für 20 h verdienen,davon bleiben 670 euro übrig,davon geht dann ca 70euro für den mehr bezahlten Kigabeitrag ab,70euro putzgeld(wobei ich dafür ja auch gearbeitet habe;-)),Fahrkosten und Autoverschleiß.Kommentar meiner Eltern: ,,dann gehste ja für nix arbeiten''!#aerger
Sicher ,ich haben einen haufen mehr stress aber nur weil ich soviel Steuerabzug habe soll ich für immer zuhause bleiben?Nö.
1000euro ist nicht viel,aber ich finde es in Ordnung,habe damals brutto auch nur 2000euro für 40h bekommen.
Würdet ihr dafür arbeiten gehen????

Beitrag von jesssy 13.01.11 - 09:57 Uhr

Hi,

ich würde dafür arbeiten gehen. Wäre froh, für 20 h die Woche 1000 € brutto zu bekommen.

Wenn Du das gerne machen möchtest, was ich durchaus verstehen kann, zieh es durch. Zur Not musst Du Dir evtl. noch etwas in Sachen Betreuung überlegen, was sicherlich kein Hinderniss sein sollte.

LG Jesssy

Beitrag von carrie23 13.01.11 - 09:58 Uhr

Sicher, wobei du in Österreich ( grad in Wien ) für 20 Stunden höchsten 600 Euro bekommst.
1. Bleibt sehr wohl was übrig
2. sind es Versicherungsjahre, denn ehrlich wie gut macht es sich später im Lebenslauf wenn man 10 Jahre NICHTS gemacht hat?!

Beitrag von swety.k 13.01.11 - 10:02 Uhr

Hallo,

das kann man nicht pauschal beantworten. Jeder hat andere Ansprüche und es kommt auch drauf an, um welchen Job es sich handelt. Für eine Verkäuferin ist so ein Gehalt möglicherweise üblich, für einen Bankberater nicht. (Ich weiß allerdings nicht, was Verkäuferinnen verdienen, war nur ein Beispiel.)

Und um die Frage direkt zu beantworten: Nein, ICH würde in MEINER Branche für dieses Geld nicht arbeiten. Wenn Du aber mit diesem Gehalt zufrieden bist und es dem branchenüblichen Tarif entspricht, dann laß Dir die Sache nicht madig machen. Es ist allemal besser, für sein eigenes Geld zu arbeiten, als dem Staat (und damit uns allen) auf der Tasche zu liegen.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von lucy83 13.01.11 - 11:23 Uhr

Hallo.

Ähm,wieso liege ich denn dem Staat auf der Tasche?Höchstens meinem Mann#rofl.
Ich konnte es mir leisten bzw könnte es mir immernoch leisten zu hause zu bleiben,mein Mann verdient nicht schlecht.Dennoch WILL ich wieder eine Aufgabe haben jetzt wo mein Kind im Kiga ist.Habe zwar keine Langeweile aber ich vermisse den Schwung im Leben;-).

Beitrag von swety.k 13.01.11 - 12:40 Uhr

Sorry, dann hab ich mich falsch ausgedrückt. Ich wollte damit nicht sagen, daß DU jemandem auf der Tasche liegst. Das war mehr so eine allgemeine Aussage.

Beitrag von nightwitch1988 13.01.11 - 10:14 Uhr

hi

wegen der kita:

schonmal versucht beim jugendamt einen antrag auf (teil-)übernahme der kosten für betreuung zu stellen?
Wenn du nicht sooo viel verdienst und dein Mann evtl. auch nicht (kann ich hier aber nicht entnehmen), kannst du evtl. eine teilübernahme der kosten für die kita bekommen.
(((SGB VIII § 90)))

und wie sieht es mit Wohngeld aus zum Lohn dazu? Ich meine, man kann ja erstmal alles beantragen und sehen, was man bekommt...

aber ich würde auch für 1000 Euro brutto arbeiten, auch wenn ich unterm strich nur soviel raushätte, wie ein alg II- Empfänger. hauptsache nicht arbeitslos ^-^

lg

Beitrag von lucy83 13.01.11 - 11:29 Uhr

Hallo,

mein Mann hat gerade seinen Meister gemacht und verdient nicht schlecht(könnte ja immer mehr sein;-)).
Von daher brauchen wir keinerlei Unterstützung.Aber trotzdem achte ich aufs Geld,will aber auch nicht umsonst arbeiten gehen...Aber mensch,nicht nur mir wird soviel abgezogen,ist nu mal so..

Beitrag von nightwitch1988 13.01.11 - 23:55 Uhr


dann würde ich sagen, mach dein ding und lass dir von den eltern nicht reinreden. ich denke aber (ich kenn sie zwar nicht, aber vermuten darf man ja ^^), sie meinen es auch nur gut und wollen nicht, dass du dich unter preis verkaufst.

ich wünsch dir jedenfalls viel viel glück^^

lg

Beitrag von ninnifee2000 13.01.11 - 10:22 Uhr

Manche gehen für 1000 € brutto 40 Stunden arbeiten.

Deine Eltern sollten froh sein, dass du arbeiten gehst. Wie altbacken sind die???

Und 20h sind nicht viel...

Wenn mein Mann ordentlich verdienen würde (macht er ja auch, aber eben nicht so viel, dass ich weniger arbeiten gehen könnte), würde ich auch nur 20h die Woche arbeiten gehen. Dann hat man Zeit für das Haus, für den Garten, für Sport, für Ärztebesuche, ...

Beitrag von schnuffelschnute 13.01.11 - 10:23 Uhr

Hallo!

Weißt du, was mich immer stört?

Die Aussage:

Dann muss davon die KiTa bezahlt werden.

Bezahlt der Vater nicht anteilig auch was?

Das Geld geht doch in die gemeinsame Kasse und auch dort gehen die Kosten ab!

Ihr hättet GEMEINSAM mehr Geld!

Gruß

Beitrag von cinderella2008 13.01.11 - 10:39 Uhr

#pro

Beitrag von vwpassat 13.01.11 - 11:06 Uhr

Meine Rede seit jeher.

Was sind das bloß für Ehen bzw. Beziehungen?

Beitrag von schnuffelschnute 13.01.11 - 11:33 Uhr

Das frag ich mich manches Mal auch!

Man könnte ja auch die Steuerklassen wechseln zu IV/IV

Dann hätte der Mann weniger, die Frau mehr, aber was macht das in der Gesamtsumme?

Beitrag von lucy83 13.01.11 - 11:32 Uhr

#kratz Ja klar ist das so.Aber Fakt ist,dass WIR 70 euro mehr bezahlen müssen(weil mehr gesamtbrutto im Jahr),als wenn ich mit meinem Hintern zuhause bleibe und Fakt ist auch,dass wir mehr SPrit verbrauchen,dass auto schneller verschleißt.Verstehe dich nicht,sorry.

Beitrag von windsbraut69 14.01.11 - 08:24 Uhr

Ja, bei Deinem Mann ist es aber gar keine Frage...

Beitrag von windsbraut69 14.01.11 - 08:23 Uhr

Stimmt. Hier wird immer einseitig schlecht gerechnet.

LG,

W

Beitrag von marion2 13.01.11 - 10:31 Uhr

Hallo,

wechsel die Steuerklasse, dann bleibt mehr übrig.

Gruß Marion

Beitrag von lucy83 13.01.11 - 11:33 Uhr

#kratzHäh???#schock
Mein Mann verdient mehr als das dreifache und dann soll ich die Steuerklasse wechseln??

Beitrag von natalia73 13.01.11 - 13:03 Uhr

Warum denn nicht?
Ihr habt dann vielleicht zusammen etwas weniger im Monat, dafür aber eine sehr saftige Steuerrückerstattung. Jetzt müsst ihr wahrscheinlich sogar was selber zahlen, oder?
Ich habe nach meiner Elternzeit mit nur 10 Stundne angefangen, aber wir sind bei 4/4 geblieben. So habe ich ein richtiges Gehalt und nicht nur ein paar Kroten. Jetzt bin ich bei 20 Stunden/Woche und wir machen weiter 4/4.
Nie wieder mache ich 3/5.

LG,
Natalia

Beitrag von marion2 13.01.11 - 13:49 Uhr

Ja.

Dann ist dein Netto höher und diese dämliche Frage stellt sich nicht mehr.

Außerdem müsst ihr am Jahresende keine Steuern nachzahlen.

Beitrag von manavgat 13.01.11 - 10:55 Uhr

Du hättest besser verhandeln können, aber 1000 Euro brutto sind jetzt nicht soooo wenig.

Die Kinderbetreuungskosten kannst Du von der Steuer absetzen!

warum hast Du den Putzjob aufgegeben?


Ich würde an Deiner Stelle versuchen über den Job in vernünftig bezahlte Arbeit zu kommen und frag Deine Eltern geradeaus, welches Motiv sie verfolgen!

Vielleicht haben sie einfach keine Lust Dir zu helfen oder sie haben Dich lieber ohne eigenes Geld...

Gruß

Manavgat

Beitrag von lucy83 13.01.11 - 11:38 Uhr

Hallo,

den Putzjob gebe ich auf weil ich zwei minnijobs habe,je etwa 2-3h die woche.Wenn ich 20 h arbeite und noch ca 6h putze,kann ich auch gleich auf eine dreiviertel stelle gehen.Die eine Stelle behalte ich,weil die Cheffin eine Freundin ist.
Ganz ehrlich,meine Arbeit wird gut bezahlt.Ich möchte nicht schreiben was ich beruflich bin,aber für meinen Beruf werde ich ziemlich gut bezahlt,ist leider so.
Lg

Beitrag von snowwhite1974 13.01.11 - 12:35 Uhr

Wie, Du machst zwei Minijobs? Was soll sich denn an dem zweiten lohnen? Wird doch komplett versteuert soweit ich weiß.

Und schlauer wärs schon auf ne 3/4 Stelle sozialversicherungspflichtig zu gehen als zwei geringfügige Aushilfsjobs zu machen?

Verstehe immer nicht wieso Frauen so scharf auf Minijobs sind. Hätte ich was zu melden, wären die längst verboten, weil sie reguläre Arbeitsplätze kaputt machen und somit auf Kosten der Allgemeinheit gehen.

Finde das immer ein bisschen kurzfristig gedacht von den Leuten, die sich die Steuerabgaben sparen wollen...

Gruß snowwhite

Beitrag von nightwitch 13.01.11 - 10:58 Uhr

Hallo,

du hast nen Rechnenfehler ;-)

Du hast jetzt 70 Euro Einnahmen und 70 Euro Ausgaben - also gehst du letztendlich für nichts putzen...

Du hast dann 670 Euro Einnahmen aber nur 120 Euro Ausgaben...

Macht immer noch nen Plus von 550 Euro

Und ja, dafür würde ich arbeiten gehen, vorallem schon, weil du damit ja auch in deine Rentenkasse einzahlst und du dadurch irgendwann die Option auf mehr Einnahmen hast (Vollzeitjob).

Gruß
Sandra

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