Geht Milchzucker in Muttermilch über?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von verena294 13.01.11 - 09:57 Uhr

Guten Morgen Mädels,

wollte mal wissen ob jemand von euch weiß, bzw. selber schon Erfahrungen gemacht hat.

Meine Kleine kann seit ca. 7 Wochen nicht mehr von selbst schietern, das wir mittlerweile schon 2x abführen mussten... sie hat kein Bauchweh, pupst wie eine Große und ist auch so heiter wie immer...

Jetzt weiß ich langsam nicht mehr was ich noch tun soll... es tut sich einfach nichts.
KiA meinte ich soll ihr Milchzucker geben.. leider trinkt sie mir keinen Tee mehr und mit abpumpen schauts bei mir auch schlecht aus!
Wenn ich selber 2x täglich Milchzucker nehme, geht das dann auch in die MuMi über? Wär mir dann ehrlich gesagt auch egal wenn ich auch nicht mehr vom Klo runterkommen würde, solange mein Zwerg endlich wieder von selber könnte...

LG Verena mit Zwergi (13 Wochen+4 Tage)

Beitrag von marion2 13.01.11 - 10:14 Uhr

Hallo,

die Basis von Muttermilch ist Milchzucker.

In Kurzform: Die Brust bildet Milchzucker und dieser zieht Gewebewasser an. Die Mischung heißt Milch.

Es würde also nichts bringen. Du musst das direkt geben. (gibts auch flüssig in der Apotheke als lactulose)

LG Marion

Beitrag von sparrow1967 13.01.11 - 10:45 Uhr

>>Milchzucker

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Milchzucker wird gerne als mild wirkendes Abführmittel gepriesen. Die abführende Wirkung beruht auf folgendes Prinzip: Beim Versuch des Körpers, den Milchzucker zu verdauen, entstehen im Darm schädliche Säuren, die schnellstens wieder ausgeschieden werden müssen. Der Darm sammelt rasch Wasser an, um die Säuren zu verdünnen und schon meldet sich Stuhlgang...

Die Sitte, Babynahrung mit Milchzucker anzureichern, stammt aus alten Zeiten. Wenn früher eine Mutter Stillprobleme hatte, dann bekam der Säugling verdünnte Milch der Hauskuh. Verdünnt deshalb, weil Kuhmilch im Vergleich zur Muttermilch fast doppelt so viel Eiweiß und viel mehr Calcium enthält. Andererseits ist der Milchzuckergehalt in Kuhmilch viel niedriger als in Muttermilch. Also musste die verdünnte Tiermilch mit Milchzucker "aufgepäppelt" werden. Eine bessere Lösung wäre rohe, unbehandelte Ziegenmilch oder selbst hergestellte Nussmilch.

Milchzucker ist ein raffinierter, strahlend weißer und hoch konzentrierte Zucker, der mit natürlichem Zucker - wie er in Früchten oder Muttermilch vorkommt - kaum etwas gemein hat und deshalb weit davon entfernt ist, dem menschlichen Körper zu nutzen - im Gegenteil, er belastet ihn und führt, wie auch weißer Kristall- oder Haushaltszucker, vor allem in Verbindung mit Stärkenahrung (Brot, Kuchen und andere Mehlspeisen) zu Gärprozessen im Verdauungstrakt und behindert sowohl die Nährstoffaufnahme als auch die Arbeit des körpereigenen Abwehrsystems. Konzentrierte Zucker sind eine optimale Nahrung für schädliche Bakterien und Pilze, die sich in Windeseile vermehren, die gesunde Darmflora zerstören und für viele Krankheitssymptome verantwortlich sind: Kopfschmerzen, Hautausschläge, Mineralien- und Vitaminmangel (Eisen-, Zink- und Vitamin-B Mangel).
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milchzucker.html

http://www.babyernaehrung.de/Milchnahrung/milchzucker

Keinen Milchzucker geben!!

Ausreichendes Stillen- und ein Stillkind kann alle 14 Tage einmal die Windel voll haben oder 14 mal am Tag ;-).



sparrow

Beitrag von zweiunddreissig-32 13.01.11 - 10:59 Uhr

Ich hab den Milchzucker erstmal selber genommen, dann dem Kleinen gegeben. Aber das hat alles nichts gebracht. Er konnte nur noch 2 mal im Monat was abladen, dann aber sehr viel.
Erst, wenn ich ihm Bigaia Tropfen gegeben hab, konnte er zumindest einmal die Woche die Windel voll machen. Nachdem ich mit Pre zufüttern musste, konnte er regelmässig was.

Bis zu 10 Tagen ist bei Stillkindern normal. Wenn es länger dauert und nicht einmal, mus man schon anders nachhelfen.