bin ich dazu verpflichtet

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von igelchen26 13.01.11 - 10:23 Uhr

hallo

mein mann und ich leben seit september letzten jahres getrennt er wohnt 60 km von uns entfernt. wir hatten es bis jetzt so vereinbart das er unseren großen sohn ( 41/2j. ) alle 14 tage von freitag bis sonntag zu sich holt.

nun war mein großer nach weihnachten für eine woche bei seinem vater und da sind dinge gewesen wo ich ihm jetzt das kind am liebsten nicht mehr geben möchte ich meine er kann gern zu uns kommen und sein kind sehen und so aber ihn mit dahin geben möchte ich nicht. mein kind hat in der einen woche angefangen die nahrung zu verweigern er hat viel streit mit mein mann sein opa mitbekommen und dadurch viel geweint mein mann rief mich sogar an er will mir unseren sohn vorzeitig wieder bringen weil er sich überfordert fühlt er brachte ihn dann aber doch nicht als er unseren sohn dann am 2.1. wieder brachte war ich so erschrocken wie das kind aussah er hatte rote augenringe weil er komplett übermüdet war.

kann ich meinem mann untersagen das er das kind mitnimmt und der umgang nur noch bei uns stattfindet???

Beitrag von nick71 13.01.11 - 11:16 Uhr

Ihr seid seit September getrennt. Es wird also schon einige Umgangswochenenden gegeben haben...wie sind die denn abgelaufen?

Du hast übrigens NICHT das Recht, deinem Mann das Kind nicht mitzugeben und zu verlangen, dass der Umgang nur noch bei euch stattfindet.

Beitrag von miekee 13.01.11 - 12:03 Uhr

Geh zum Anwalt und lass Dich beraten. Unter gewissen Umständen hat Du sehr wohl das Recht dazu Dein Kind nicht über Nacht abgeben zu müssen oder informiere Dich beim Jugendamt bzgl Umgangsrecht/Besuchsrecht.
LG

Beitrag von nadineriemer 13.01.11 - 12:33 Uhr

Hallo,
ich war bei einer Anwältin und die sagte ich soll die kleine gar nicht mehr raus geben.Habe das alleinige Sorgerecht.Wenn er Umgang haben will soll er es jetzt einklagen und dann kommen die Fackten auf den Tisch.Er hatte regelmäßig Umgang ich war mit der kleinen alle zwei Tage dort nur dann wollte er nicht bedrohte und beschimpfte mich.Sie sagte ich soll den umgang einstellen und dann soll er klagen.

Nadine

Beitrag von nick71 13.01.11 - 21:08 Uhr

"ich war bei einer Anwältin und die sagte ich soll die kleine gar nicht mehr raus geben.Habe das alleinige Sorgerecht."

Möglicherweise ist das mit alleinigem Sorgerecht eine andere Ausgangssituation. Die TE hat aber kein alleiniges Sorgerecht, da sie mit dem KV verheiratet war bzw. immer noch verheiratet ist.

Beitrag von tjanzen 13.01.11 - 18:10 Uhr

Hast Du schon versucht, mit deinem Mann zu reden?

Wenn er sich selber zwischenzeitlich überfordert gefühlt hat, ist es doch möglich, dass er auch daran interessiert ist, eine neue Lösung zu finden.
Auch ansonsten würde ich zuerst einmal versuchen, seine Version zu hören: Was war denn da genau los?

Ich denke, dass die Lösung so gestaltet sein sollte, dass es für alle Beteilgten das Beste ist - am Wichtigsten ist dabei aber das Wohlergehen Deines Kindes. Und dazu gehört sicherlich auch positiver Umgang mit seinem Vater!