rechtsfrage bezgl. hebamme u rückbildungskurs

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sunni1207 13.01.11 - 14:08 Uhr

hallo wende mich jetzt mal hier her, meine hebamme hat mich vorgemerkt gehabt für den kurs..allerdings kam dann noch ein brief mit einem abschnitt und den preisen für die nichtteilnahme weshalb ich mich dagegen entschieden habe und den zu unterzeichneten abschnitt womit ich die teilnahme bestätigen sollt nicht absand.

so nun möchte sie mit dem anwalt für hebammenrecht durch boxen das ich zahlen soll hab eben einen brief bekomm.

könnt ihr mir da etwas helfen ich habe doch nix unterschrieben somit auch kein vertrag oder?

liebe grüße sunni

Beitrag von linagilmore80 13.01.11 - 14:20 Uhr

Hallo,
schwierige Sache - du warst nur vorgemerkt und nicht angemeldet (hast nichts unterschrieben oder so?) Dann dürfte sie es schwieriger sein, das Geld von Dir zu holen. Obwohl es durchaus mündliche Verträge gibt und sie sind genauso gültig wie schriftliche, wenn auch schwieriger Nachweisbar.

Der Fairness halber hättest Du ihr schreiben können, dass Du kein Interesse am Rückbildungskurs hast.

LG,
Lina

Beitrag von kyra01.01 13.01.11 - 15:57 Uhr

bist du privatversichert???
ansonsten zahlt vorbeirungskurs und rückbildungskurs (jeweils 10 sitzungen) die krankenkasse
zumindest war das bei mir und alles anderen so

Beitrag von chaosotto0807 13.01.11 - 19:51 Uhr

ich kenns auch so #kratz;-)

Beitrag von ann75 13.01.11 - 20:02 Uhr

Aber nicht, wenn man nicht teilgenommen hat. Das steht extra in den Vertragsbedingungen drin. Egal aus welchem Grund man den Kurs versäumt, man muss dann die Kosten selbst tragen. Allerdings m.E. nur, wenn man was unterschrieben hat, also eine verbindliche Anmeldung erfolgt ist. Das scheint ja hier nicht der Fall zu sein.

Beitrag von windsbraut69 14.01.11 - 07:35 Uhr

Was macht es denn für einen Unterschied, ob sie oder die Kasse jetzt "zur Kasse" gebeten wird?

Gruß,

W

Beitrag von oekomami 14.01.11 - 14:16 Uhr

Hallo,

nein die Hebammen bekomme von der Krankenkasse auch nur die bekommen Stunden beim Rückbildungskurs bezahlt.

Also meldest du dich an und gehst nur 2 mal hin bekommen sie auch nur zweimal bezahlt.

Beitrag von kati543 13.01.11 - 21:11 Uhr

Du hast ganz sicher nichts unterschrieben? Schreibe dem Anwalt zurück, er möge dir doch bitte eine Kopie des Vertrages zusenden, den du unterschrieben hast.

Beitrag von kyra01.01 13.01.11 - 21:38 Uhr

1. solltest du doch vorher schon bezahlen oder bzw unterschreiben das den kurs bezahlst...
ich würde mich mal bei der kk erkundigen
entweder du nimmst teil oder nicht also ich musste erst nachher unterschreiben das ich da war damit meine hebi das geld bekommt quasi beweisen kann das ich wirklich da war... das kommt mir spanisch vor....

Beitrag von blami1977 14.01.11 - 00:47 Uhr

Mittlerweile ist es üblich, dass die Anwesenheit überprüft wird, war bei mir auch so trotz Privatversicherung.

Mit mündlichen und schriftlichen Verträgen ist das so eine Sache.

Wenn nicht ausdrücklich die Vormerkung einem Vertrag gleichgesetzt wird, dann sollte die Hebamme Probleme mit der Durchsetzung bekommen.

Sicherlich wäre es fair gewesen abzusagen, aber grade in einer Schwangerschaft verschludert man gerne so einiges.
Ich würde, wie es oben bereits geschrieben wurde, vom Anwalt den rechtsgültig unterschriebenen Vertrag in Kopie anfordern, dann sieht man ja was passiert.

Bei meinem Kurs war es übrigens so, dass man automatisch von der Liste gestrichen wurde, wenn man das Anmeldeformular nicht zurückgeschickt hat.

Ausserdem würde ich die Hebamme mal persönlich fragen, ob sie meint, dass Ihr Vorgehen gut für ihre Reputation ist, denn ein unzufriedener Patient zieht andere nach...

In diesem Sinne noch viel Erfolg

Beitrag von windsbraut69 14.01.11 - 07:34 Uhr

Was kommt Dir denn daran spanisch vor, dass die Hebamme schriftliche Anmeldungen haben möchte???

Ist doch völlig normal, sonst kann sie doch gar nicht planen.

Gruß,

W

Beitrag von kyra01.01 14.01.11 - 14:33 Uhr

also meine hat angerufen und meinte kyra dann und dann geht es los...
ich hatte allerdings auch eine beleghebamme....
mir kommt spansich vor das die das geld so "eintreiben" möchte...
zumal es da um 5 euro pro stunde geht...

Beitrag von fraukef 15.01.11 - 20:04 Uhr

das ist inzwischen gar nicht mehr so ungewöhnlich - und auch durchaus verständlich.

Wie schon geschrieben wird - die Hebamme bekommt von der KK nur die Stunden bezahlt, an denen auch teilgenommen wurde. Mit besagten 5 Euro die Stunde. Wenn wir mal von 10 TN im Kurs ausgehen, wären das 50 Euro. 50 Euro mit denen die Hebamme rechnet...

Nun ist das ja mit der Anwesenheit so eine Sache... Manche Mütter erscheinen gar nicht zum Kurs - andere nur hin und wieder mal. Dann sind ganz schnell von 10 angemeldeten Müttern nur noch 3 da - macht nur noch 15 Euro die Stunde. Und da die Hebamme ja von ihrem Umsatz noch Miete, Essen und co bezahlen muss, ist das schon arg wenig...

Darum sind viele Hebammen dazu übergegangen, sich Stunden an denen man nicht teilgenommen hat, von den Müttern selbst bezahlen zu lassen - und das lassen sich die Hebammen vorher unterschreiben. Ich kanns verstehen.

LG
Frauke