Link gefunden mit Hinweisen zu weinende Babys. Bitte Meinungen!

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von jd83 13.01.11 - 14:14 Uhr

Erst mal vielen Dank für die Meinungen zu meiner gestrigen Frage zu den Stillabständen. Mit dem Schreien lassen, vorallem abends, hab ich in der nachfolgenden Inet Adresse gefunden... hatte ne Vorrednerin hier eingestellt.

Der Inhalt hat mich schon bissl verunsichert. Dort steht in etwa, dass die Babys Schreiphasen haben und man sie zwar trösten, aber nicht unbedingt beruhigen soll...weil sie sich ihren Frust des Tages und der ganzen Eindrücke durch Weinen von der Seele schreien. Also quasi im Arm halten, weinen lassen...damit es befreit. WEnn man sie tröstet,schiebt man wohl die Phasen nur auf und das Baby weint sich ohnehin irgendwann alles von der Seele.

Was haltet ihr davon? über Meinungen wäre ich dankbar, weil mein Louis abends auch oft schreit und eigentlich noch keinen Hunger haben dürfte. ich könnte ihn mit Schnulli beruhigen, aber nach dem Link bin ich verunsichdert... :-(

Wie macht ihr es mit euren Kindern, wenn sie abends schreien...angeblich grundlos, wenn Hunger gestillt, Windel trocken...???? #kratz

http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Wissen/S/Schreibabies_TranenreicheBabyzeit.php&topFrame=http://www.geburtskanal.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=


Viele Grüße und Danke den Mamis! #liebdrueck

jessi mit Louis 6 Wochen

Beitrag von lauramarei 13.01.11 - 14:18 Uhr

Hallo,

diese Schreiphasen hatten wir auch. Da Lilly weder einen Schnuller noch den Daumen nimmt, haben wir sie in diesen Phasen immer getragen und sie hat sich ausgebrüllt. An die Brust wollte sie in diesen Momenten nicht. Wenn sie sich etwas beruhigt hatte, habe ich ihr die Brust angeboten. Manchmal wollte sie dann nuckeln/trinken. #winke

Beitrag von lavy 13.01.11 - 14:45 Uhr

Huhu,

habe 4 Kinder und nun das erste Kind was ab Abends 17Uhr durchweg bis ins Bettgehen schreit und unausstehlich ist.
Ihn bespaßen usw. fällt ins Wasser. Er brüllt unentwegt. Die einzige beruhigung ist ihn rumzutragen. Mittlerweile habe ich schon Affenärmchen #schwitz
Was ich noch machen soll, weiß ich nicht. Trotz mehrerer Erfahrung komm ich ab und an ganz schön ins schwitzen und die Nerven fangen an auffem Drahtseil zu balancieren -.-

Versuche echt alles. Leg mich mit ihm auffen Boden, roll ihn, singe, mach den Hampelmann, kauf schon regelmäßig neues Spielzeug um ihn abzulenken - nix. Erst wenn ich das Abendritual beginne, er die Abendflasche bekommt .. dann kommt er zur ruhe und schläft dann, sofern er den Schlafsack an hat, ein.

LG

Beitrag von thalia.81 13.01.11 - 15:11 Uhr

Paul (20 Wochen) hatte diese abendlichen Schreiphasen nicht, zum Glück.

Seit gestern meckert und weint er gelegentlich, wenn er völlig übermüdet ist und nicht schlafen will.
Was uns dann hilft: Alle Reize wegnehmen. Ich nehme ihn in den Arm, Wiegehaltung, seinen kopf an mein Herz, klopofe rhythmisch auf seinen Po und lege ihm eine Mullwindel über den Kopf. Gelegentlich brumme ich "sch"-Laute.

Wenn ein Baby abends schreit, verarbeitet es seinen Tag, muss die Reize verarbeiten. Daher fände ich es grundweg falsch, das Kind dann noch mit Spielzeug oder ähnlichem zu bespaßen. Das sind ja nur noch mehr Reize.

Zu deinem Fall, hmm, gute Frage, aber ICH würde nicht weinen lassen, sondern auf jeden Fall versuchen, mein Kind zu beruhigen. Letzteres ist ja recht individuell. Dass das Kind sich ohnehin alles von der Seele schreien würde, glaube ich nicht so wirklich. Unserer hat das wie gesagt nie gemacht und er hat sicherlich die Reize verarbeitet. Im Schlaf?!

Ich glaube, du wirst instinktiv richtig handeln. Wenn dir nach Beruhigen ist, dann tu es. #liebdrueck


LG
Thalia

Beitrag von lavy 13.01.11 - 17:22 Uhr

Bei uns funktioniert das leider mit deiner beschriebenen Beruhigungstaktik nix :-(
Er schreit trotzallem auf dem Arm weiter. Bringt sich regelrecht in Rage, macht sich steif und hört dann wirklich erst auf, wenn ich aufstehe, laufe und er rumgucken kann.
Mittlerweile hat er aus auch tagsüber. Beste Beispiel heute. Seit 13Uhr ist hier Holland in Not. Mein Mann ist grad daheim, der mit ihm durchs Haus auf und abläuft #schwitz
Mir wäre deine Art auch um einiges lieber. Schmuse doch eh so gern mit dem Lüdden ;-)

Beitrag von suesse-elfe 13.01.11 - 21:07 Uhr

dieses problem haben wir mit unserer maus auch. sie schreit und ich weiß nich was ich machen soll. sie will nicht in ihrer wippe liegen und schlafen geht nur wenn sie an der brust trinkt oder die flasche bekommt. will sie nich den ganzen tag durch die wohnung tragen...weiß echt keiner was man da machen kann. soll man sie denn schreien lassen oder nicht???


LG Magdalena und Stella Viktoria (4 1/2 wochen alt) #verliebt

Beitrag von mavios 13.01.11 - 21:42 Uhr

Hallo Magdalena,

ich kann mir gut vorstellen, wie Du Dich fühlst. Wie ich eben schon schrieb, war meine Maya auch ein Schreibaby und ich war sehr verzweifelt damals.
Ich musste sie letztendlich 6 Monate im Tragetuch tragen, damit sie schlafen konnte. Langsam habe ich sie dann auch an den Kinderwagen gewöhnen können und sie hat dann dort geschlafen (mit Lolaloo-Wackelding dran oder wenn ich permanent gefahren bin). Erst seit dem sie etwa 10 Monate alt ist, schläft sie auch im Bett zur Mittagszeit, aber nur wenn ich sie in den Schlaf stille und möglichst auch liegen bleibe.
Ich weiß, andere haben es zum Teil VIEL LEICHTER mit ihren Babys und ich habe oft damit gehadert und mich gefragt, was ich denn bloß falsch mache. Aber letztendlich kann ich nur darauf reagieren, was mein Kind mir vorgibt und ich will, dass sie glücklich ist und daher ziehe ich kein Schlafprogramm durch, lasse sie nicht schreien, stille nicht abrupt ab...
Natürlich bin ich oft immernoch fertig, weil sie mit ihren 16 Monaten immernoch 3-5x nachts wach ist und auch tagsüber ein recht forderndes Wesen hat. Aber gleichzeitig sehe ich auch, wie toll sie sich entwickelt hat, wie liebevoll und schmusig sie ist, wie großzügig anderen gegenüber, wie herzallerliebst zu anderen Kindern und Tieren...
Ich glaube wirklich, dass sie nicht so geworden wäre, wenn ich anfangs nicht auf ihre starken Bedürfniss eingegangen wäre. Daher: lass Deine Kleine nicht weinen, wenn Du Mittel und Wege findest, es zu vermeiden. Ich kann Dir nur Mut machen, dass auch aus einem anstrengenden Schreibaby ein ganz wundervolles Kind werden kann!
Und ich kann nur raten, zum Osteopathen oder auch mal zum Homöopathen zu gehen. Wir waren 8x beim Osteopathen wegen unterschiedlicher Beschwerden und er hat uns jedesmal toll geholfen.
Stella Viktoria ist übrigens ein ganz schöner Name!
LG Viola mit Maya Marlene *09.09.09

Beitrag von mavios 13.01.11 - 21:32 Uhr

Hallo Jessi,

meine Maya war ein Schreibbaby und ich habe damals auch von der im Link beschriebenen Methode gehört. Es klingt soweit ja ganz gut, nur hält man es natürlich nicht aus, wenn das Kind fast IMMER schreit. Bei uns waren die Bauchschmerzen etc. einfach ein großes Problem und da hilft dann auch kein Ausweinen.
Aber in bestimmten Situationen kann es schon hilfreich sein. Z.B. hatten wir eine Zeit lang abends vor dem Einschlafen die Momente, wo man meint schon alles getan zu haben und die Kleine immernoch so weinte. Meiner Meinung nach, war ihr der Tag dann einfach schon zu viel und sie konnte schlecht abschalten, musste erstmal "erzählen", was sie so alles erlebt hatte. Sie hat so geweint, dass ich sie auch gar nicht stillen konnte. Da habe ich auch neben ihr gelegen im Bett, sie gehalten und weinen lassen. Ich habe dann auch gesagt: "ich weiß nicht, warum Du so weinen musst, aber Mami ist da und wir schaffen das schon, der Tag war auch sehr lang für Dich...etc." und letztendlich habe ich dann auch still gewartet bis sie sich beruhigt hat. Als ich gemerkt habe, dass das Weinen besser wurde, konnte ich sie dann auch anlegen und sie ist eingeschlafen.

Ich habe sie dann auch einfach noch früher ins Bett gebracht und so bin ich letztendlich um die abendlichen Schreiphasen herumgekommen.

Ich denke der Grundansatz ist richtig, die Kinder auch in ihrem Kummer zu begleiten und nicht alles unterdrücken zu wollen. Aber ich denke auch, dass man mit Schnuller oder ähnlichem nichts unterdrückt, sondern dem natürlichen Saugbedürfnis nachkommt und dem Kind die Möglichkeit gibt, sich damit selbst zu trösten.

LG Viola mit Maya Marlene *09.09.09

Beitrag von oosueoo 14.01.11 - 01:13 Uhr

hallo jessi,

die seite kenne ich auch.
vor 6 wochen habe auch wir unseren kleinen elias bekommen und recht schnell gemerkt, das er reize nur sehr schwer verarbeiten kann.
von tag zu tag wurde er immer unzufriedener und konnte immer schlechter schlafen.
vor 2-3 wochen bin ich dann über die seite "geburtskanal" gestolpert.
als ich es zum ersten mal las, war ich skeptisch, obwohl ich das was sie schrieb, gar nicht mal so schlecht fand!
paar tage später, las ich einen beitrag, hier bei urbia, in dem eine mama für die seite "werbung" machte und schrieb, wie gut es bei ihnen geholfen hat, einige mamas probierten es gleich bei ihrer babys aus, und bei allen klappte es.
am nächten morgen, war elias wieder so unruhig, wir waren schon wieder stunden lang damit beschäftigt den kleinen mann zu beruhigen, als nicht half, probierte ich die methode aus, er meckerte 3-4 minuten laut und schlief dann total entspannt und seelenruhig ein, WIR WAREN BEGEISTERT! elias war den ganzen tag super ausgegleichen, er konnte sehr gut schlafen und war viel ruhiger!

wenn bei uns gar nichts mehr hilft, und wir seit stunden, damit beschäftigt sind elias zu beruhigen und vom weinen abzuhalten, erst dann wenden wir die methode an.
zu oft würde und einfach mal so würde ich es nicht machen, wie gesagt bei uns ist es das allerletzte, das wir versuchen.
ich finde den gedanken, schrecklich mein kind weinen zu lassen, aber wenn ich seh wie entspannt er einschläft, weiss ich das es ihm gut getan hat.

wir haben 2 kinder, der große ist 3,5 jahre, er war ein extrem pflegeleichtes kind, essen, schlafen, pupsen, so sah sein tagesablauf in den ersten 3 monaten aus.
ich muss aber auch dazu sagen, das er kaum reizen ausgesetz war, TV lief bei uns nie, telefon war immer auf lautlos geschaltet und wenn besuch da war, war es auch nie laut.
abends war er hin und wieder ein ganz kleines bisschen zappelig, aber das hat man super gut in den griff bekommen, indem man ihm ein tuch über die augen gelegt hat und leise "sch" töne gesummt hat oder ihm rythmisch auf den po geklopft hat.

bei dem kleinen (6wochen) sieht es ganz anderst aus, elias ist viel mehr reizen ausgesetzt, leise ist es bei uns kaum, dafür sorgt der große ;o)
und wenn besuch da ist, sind auch meist kleine kinder bei...
wir schauen sehr das elias, sich nur in ruhigen räumen aufhält, aber das bringt kaum besserung, oft ist er so unruhig, das er den ganzen tag wach ist und gegen nachmittag immer unruhiger wird.
was uns manchmal noch hilft ist, pucken, heute z.B wurde er den ganzen tag gepuckt und er hat seit tagen wieder super gut tagsüber geschlafen, abends war er zwar 2 stunden unruhig, aber das war ein klacks, im vergleich zu den tagen davor.
meine hebamme empfielt gerne die chamomilla D6, das sind globulis, die sollen auch beruhigend auf die kleinen wirken.
was unserem goßen gut getan hat, war das abendliche baden, beim kleinen bringt es leider nichts ;o(
hin und wieder hilft es elias, wenn man ihn mit seinem bauch auf ein etwas dickeres kissen legt, bis zu den schenkeln drauf liegt...

du musst auf dein gefühl hören, das sagt dir ganz genau, was dein baby brauch.
dein kleiner ist auch erst 6wochen, ihr musst euch noch kennenlernen und heraus finden was ihm gut tut, so geht es uns auch ;o)

liebe grüße