Kein zweites KInd aus finanziellen gründen

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von schnubb-schnubb 13.01.11 - 14:47 Uhr

würdet ihr aus finanziellen gründen auf ein zweites kind verzichten?

Früher hätte ich die Frage mit ja beantwortet, aber so langsam merke ich, dass ich doch ein zweites möchte. :-(

mit unserem GEld kommen wir gut hin, allerdings auch nur, weil keine größeren anshaffungen machen. Ich kaufe z.B. klamotten nur gebraucht, bei lebensmitteln kaufen wir das was im angebot ist. Urlaub gibt es bei uns so gut wie gar nicht und wenn, dann nur innerhalb Deutschlands, allerdings wollen wir das auch gar nicht anders. ;-)

Wenn wir nun ein 2. KInd bekommen, würden wir zwar Kindergeld bekommen, aber an Elterngeld würde ich nur den Sockelbetrag von 300 Euro bekommen (gibt es den überhaupt noch?).
Eine größere Wohnung können wir uns nicht leisten, das heißt, die beiden müssten dann früher oder später in ein zimmer zusammen.

Ich habe mich zwar schon auf andere Jobs beworben bei denen ich mehr verdienen würde, war aber bislang erfolgslos, deswegen kann man nicht so einfach sagen, dass ich mehr arbeiten müsste. #aerger

Wie seht ihr das? Würdet ihr euren KInderwunsch versuchen zu vergessen und lieber so weiterleben oder würdet ihr versuchen mit dem GEld noch besser zu haushalten?

Bin im MOment ganz traurig... :-( und ich denke sowas kann nur jemand nachvollziehen, der sich auch Kinder wünscht.

Beitrag von mebsi2010 13.01.11 - 14:58 Uhr

Ohje

Hier werden Dir jetzt ganz viele sagen, dass Du unter den Umständen lieber kein 2. Kind bekommen solltest.
Aber die Entscheidung liegt letztendlich bei Dir.
Wir haben uns trotz schlechter finanzieller Lage für unser Kind entschieden und das bereue ich keine Sekunde.
Aber ich denke jetzt auch immer öfter,dass jetzt langsam mal der Weg ber auf gehen muss und bin oft unzufrieden mit dem Wenigen, das wir jetzt haben.
Unsere Lotte ist jetzt gerade mal 1 Jahr alt, aber ich weiß, dass ich irgendwann ein 2. Kind haben möchte.
Aber ich habe auch entschieden, dass das erst dann sein wird, wenn es uns finanziell besser geht. Denn die Knirpse werden ja mit zunehmendem Alter nicht gerade billiger. Da sind Schwimmbad, teure Hobbies, Klassenreisen, stetig neue Kleidung usw. usw.
Andererseits, was ist schon sicher heut zu Tage?

Ich glaube, die Wntscheidung wird Dir hier niemand abnehmen können, ie musst Du ganz allein treffen.


LG und alles Gute, Mebsi mit Lotte 1 Jahr

Beitrag von hopelove 13.01.11 - 15:01 Uhr

Hallo!

Ich weiß ja nicht wieviel Geld ihr im Monat zur Verfügung habt aber immer wenn ich mich Frage ob wir uns irgendeine Anschaffung leisten könne. (z.B. Fernseher, Auto usw.)
Mache ich eine Einnahmen und Ausgaben Liste. Da bin ich immer total Überrascht für was ich eigentlich Geld ausgebe.
Bei einem Kind ist es natürlich eine schwierige Sache, ABER du hast ja Erfahrungswerte von deinem ersten Kind. Ich würde einfach so eine Liste machen und dann überlegen was du machen kannst.

Lg lovehope

Beitrag von simplejenny 13.01.11 - 15:10 Uhr

Ja schwierig. Ich finde es nicht schlimm, wenn Kinder zusammen in einem Zimmer wohnen. Das war noch vor 20 Jahren absolut üblich. Und was ist daran schon so schlimm, wenn man staatliche Hilfe für ein zweites Kind annimmt? Man tut das dann ja nicht ungerechtfertigt. Und lass dir blos nicht den quatsch einreden, dass man dem Staat nicht auf der Tasche liegen darf. Ihr tut doch alles erdenklich mögliche um Euch aus dieser Lage zu befreien. Dafür ist doch die staatliche Unterstützung da - genau für diese Fälle.

Die Entscheidung für oder gegen ein Kind kann dir aber sicher keiner abnehmen. Das müsst ihr wohl selbst machen.

Liebe Grüße
Jenny

Beitrag von loonis 13.01.11 - 15:10 Uhr




Das muss ja irgendwie jeder für sich selbst entscheiden...

Wir haben aber ganz bewusst nur 1 Kinderzimmer ,obwohl
wir uns eine and. Wohnung damals hätten auch suchen können (haben gekauft) ....
Ich sehe da absolut kein Problem drin ,warum sollten sich Kinder
kein Zimmer teilen???
DAS wäre für mich kein Argument ...

Ansonsten würde ich nicht ständig auf irgendwas verzichten wollen ...
also Sachen wie Urlaub ,mal Kino,Ausflüge mit den Kids usw. müssen
für mich drin sein ....
Dafür gehen wir aber auch beide arbeiten ,in Schichten ....


Ich würde in Ruhe nach einem besser bezahlten Job suchen
u. dann weiter planen.

LG Kerstin

Beitrag von mukmukk 13.01.11 - 15:34 Uhr

Hallo!

Wie schon alle geschrieben haben, ist es natürlich komplett EURE Entscheidung, ob Ihr ein zweites Kind wollt oder nicht. Vielleicht ist meine Sichtweise sowieso anders weil es bei uns ohnehin eher unwahrscheinlich ist, dass wir überhaupt ein zweites Kind bekommen können (erstes war ne künstliche Befruchtung), ich mit einem Kind bisher sehr ausgelastet und zufrieden bin und weil ich selbst ein Einzelkind bin...

Ich würde in Deiner Situation vermutlich erstmal noch darauf verzichten. Es spricht ja generell auch nix dagegen, vielleicht in 4-5 Jahren ein zweites Kind zu bekommen - möglicherweise hat sich bis dahin an Eurem Gehalt ja was geändert. Wegen des größeren Altersunterschieds: Ich kenne Geschwister, deren Altersunterschied 8 Jahre beträgt und die sich dennoch sehr nahe stehen.

Mein Blick geht auch immer mehr in die Zukunft. Klar, hat man vom ersten Kind jetzt noch die Sachen und kann ggfs. im Second Hand kaufen. Aber was ist später? Wie werden die Kinder es mit 12 oder so finden, wenn nie ein Urlaub drin ist und die Klamotten meistens gebraucht? Auch werden die Kosten mit dem zunehmenden Alter der Kinder höher und wenn es jetzt bereits knapp ist, wie soll es später werden? Es kommen ggfs. Hobbies hinzu und die eine oder andere Klassenreise und und und...

Mein Standpunkt ist: Lieber ein Kind und sich auch mal was leisten können als zwei (oder mehr) Kinder und dann auf ewig jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Aber das sieht sicher jeder anders und das ist auch gut so! :-p

LG,
Steffi mit Finja (knapp 20 Monate)

Beitrag von gaeltarra 13.01.11 - 20:04 Uhr

Hi,

ich bin der gleichen Meinung wie Steffi.

Die Entscheidung ist jedoch immer eine persönliche.

LG
Gael

Beitrag von bine3002 13.01.11 - 15:42 Uhr

Ich möchte meinem Kind etwas ermöglichen. Das heißt nicht, dass es ohne Ende Spielzeug und unnützen Blödsinn bekommt. Darauf kann man verzichten bzw. auch vieles gebraucht kaufen. Ebenso Klamotten. Aber ich möchte mit meinem Kind Ausflüge machen, ins Kino gehen, ins Schwimmbad und ich möchte Sportvereine bezahlen können ohne groß darüber nachzudenken, ob das jetzt geht oder nicht. Ich möchte auch noch Essen gehen und wenigstens einen kleinen netten Urlaub machen (auch in Dutschland kostet das Geld). Später kommt die Schule, da müssen Schulbücher angeschafft werden usw. Zu Weihnachten und zum Geburtstag möchte ich Herzenswünsche erfüllen können.

Und wenn all das mit einem 2. Kind nicht mehr ginge, dann würde ich es lassen.

Es ist aber Euer Leben und Eure Entscheidung...

Beitrag von tweety12_de 13.01.11 - 17:10 Uhr

hallo,


ich würde es nicht wollen, deshalb haben wir unsere kinder relativ spät bekommen.

du bist doch erst 29 hast theoretisch noch 10 jahre zeit..

ich würde erst schauen, wegen einem besseren job etc.

und dann ein 2. kind bekommen.

ihr müßt jetzt schon ziemlich schauen und überlegen etc.

kinder kosten mehr, je älter sie werden.

und ich will das nicht mit hilfe von vater staat meistern.

glg alex

Beitrag von melmystical 13.01.11 - 17:47 Uhr

Naja, ich denke, wenn man ein paar Jahre finanzielle Hilfe vom Staat bekommt, weil man ein Kind bekommen hat, ist das schon in Ordnung. Das hat ja nichts mit "schnorren" oder so zu tun. Allerdings sollte man dann auch wieder arbeiten gehen, wenn man die Möglichkeit dazu hat.
Und dass sie noch 10 Jahre Zeit hat, kann man ja so nicht sagen. Mit 39 würde ich kein Kind mehr bekommen wollen. #schwitz Dazu hätten die Kinder dann ja einen riesigen Altersunterschied, das wäre mir auch viel zu viel.

Beitrag von tweety12_de 13.01.11 - 17:54 Uhr

ich finde das absolut gar nicht ok!!!

endweder ich bekomme kinder und kann für sie sorgen,

oder : ich bekomme keine, da ich es finanziell nicht gestemmt bekomme.

was lebe ich da meinen kindern vor ??

bekomme kinder, es ist ok ,wenn du deswegen vom staat hilfe brauchst ??

du willst kein kind mehr mit 39.....

andere vielleicht schon, weil sie so verantwortungsbewusst sind und sich beruflich erst einmal festigen , bevor sie kinder in die welt setzen. ich habe gelernt, das man sich nur das "anschaffen, kaufen etc" kann ,was man sich leisten kann..



das ist meine meinung und einstellung, jeder muß es so machen, wie er denkt... allerdings wenn jeder so denkt wie du sind die kassen bald noch leerer als leer

gruß alex

Beitrag von melmystical 13.01.11 - 18:01 Uhr

Warum denn direkt so aggressiv? #kratz

Und was heißt "ich lebe es meinen Kindern vor"? Ein 1jähriges Kind wird wohl kaum mitbekommen, wenn man ergänzendes ALG II bekommt.

Du hast das völlig falsch verstanden. Es geht nich darum, sich Kinder anzuschaffen und sich zu Hause ein schönes Leben zu machen. Es geht darum, dass man in den ersten Jahren (bzw. nur im ersten Jahr) eine Unterstützung bekommt. Wenn man danach wieder ganz normal oder vielleicht sogar besser arbeiten geht, ist doch alles in Ordnung.

Ich finde du übertreibst maßlos und hast leider diese typische Alle-Hartz IV-Empfänger-sind-Schnorrer-Einstellung.

Beitrag von tweety12_de 13.01.11 - 18:29 Uhr

werder war/bin ich agressiv,

noch habe ich eine alle hartzIV rmpfänger sind schnorrer einstellung.

allerdings ist DEINE einstellung meiner meinug nach VORSATZ und deshalb sehe ich das als schnorren an.

wie gesagt, wenn jeder so eine einstellung hätte..... dann würde keiner mehr etwas aus dem topf bekommen... auch nicht die menschen, die unverschuldet in die lage auf hilfe angewiesen zu sein geraten sind.

gruß alex

Beitrag von miriamama 13.01.11 - 18:48 Uhr

Also eigentlich muss ich dir ja recht geben. Ich bin auch total dagegen Kinder in die Welt zu setzen, aber dann nicht alleine für sie Sorgen zu können.

Meine Cousine ist da leider auch so. Beide arbeiten kaum (ihr Mann ist Zusteller, verdient aber nur Kleckerbeträge, meine Cousine hilft da dann hin und wieder mal mit) wollen aber umbedingt Kinder. Klar, dass kann ich ja auch voll verstehen, aber sie können ja noch nicht einmal die Verantwortung für sich selbst übernehmen und wollen dann ein Kind? Ich finde das unverantwortlich und denke auch, dass Beiden noch ne ordentlich Portion Vernunft fehlt (wobei meine Cousine 25 ist und ihr Mann 33).

ABER, ich denke nicht, dass man erstmal beruflich was erreichen muss um Kinder in die Welt zu setzen. Ich finde es leider total schade, dass die Frauen heutzutage so extrem emanzipiert sind, dass sie immer erst einmal ne ordentliche Karriere vorlegen müssen, bevor sie Kinder in die Welt setzen.

Bei uns ist es zb so: Mein Mann hat seine Ausbildung gemacht und wohnte noch im Haus seiner Eltern. Er wurde dann von seinem Konzern übernommen, wie alle anderen Auszubildenden auch. Seine Einstellung ist unbefristet und schon fast so sicher wie ein Beamtenjob mal war/vllt sogar noch ist. Er muss also schon richtig ordentlich was verzapfen bevor er fliegt.

Ich musste leider meine Ausbildung abbrechen (2007). Kurz vorher zogen wir zusammen. Dann haben wir uns entschlossen ein Kind in die Welt zu setzen. Charlotte kam ein Jahr später. Dieses Jahr wird mein Mann mit seiner Meisterausbildung fertig sein. Finanzell geht es uns eigentlich ganz gut. Die Schule ist zwar nicht ohne und auch das Auto (haben uns 2009 einen neuen VW Caddy gekauft, der alte Audi 80 machte es leider nicht mehr) ist nicht gerade günstig. Aber wir können ohne Stütze leben, auch ohne das ich arbeite.

Ich werde ab Ende des Jahres meinen Abschluss nachholen wollen (von zu Hause aus) und dann ist auch schon fast ein 2te Baby geplant. Ich muss und will aber keine Karriere machen.

Es geht alles wirklich super! Wir müssen keine riesen Sprünge machen müssen. Wir leben in einem gutem Standard und auch wenn ich in ein paar Jahren noch nicht wieder arbeiten gehen werde, finden wir das überhaupt nicht schlimm. Leider ist es aber so, dass man schon angeguckt wird, wenn man das Kind mit 3 in die KiTa gibt, aber selbst noch nicht arbeitet.

Ach ja, im übrigen finde ich es blödsinnig, was du geschrieben hast, wegen dem Vorleben usw. Wenn ich meinem Kind vorlebe, dass ich fleißig bin und mich nicht gehen lasse oder nur zu Hause rumhocke, sondern mich wirklich bemühe, dann finde ich das vollkommen ausreichend!

Beitrag von 1familie 14.01.11 - 10:24 Uhr

ABER, ich denke nicht, dass man erstmal beruflich was erreichen muss um Kinder in die Welt zu setzen. Ich finde es leider total schade, dass die Frauen heutzutage so extrem emanzipiert sind, dass sie immer erst einmal ne ordentliche Karriere vorlegen müssen, bevor sie Kinder in die Welt setzen.




Wer sagt denn, das eine Frau erst eine Karriere machen soll?
Ich finde man sollte sich erstmal beruflich festigen und dazu gehört es (aus meiner Sicht) ein paar Jahre gearbeitet zu haben und das geht auch ohne Karriere.

Auch bin ich bin der Meinung das man seinem Kind schon etwas vorleben sollte, als nur daheim zu sein. Es muss doch wissen, das das Geld nicht auf Bäumen wächst und das man dafür etwas tun muss.
Meine Kinder sollen auch nicht denken, das eine Frau nur nach hause hinterm herd gehört und putzen zu hat!

LG

Beitrag von schwilis1 13.01.11 - 18:49 Uhr

aber genau das ist doch das problem. wer kann denn von sich behaupten heute noch einen wirklich festen job zu haben? dann verschiebt man das kind um 1 jahr. und noch 1 jahr und irgendwann stellt man fest, man ist zu alt...
ich weiß nicht ob das besser ist.
natürlich ist es nicht schön und nicht erstrebenswert vom staat zu leben. ach ich weiß auch nciht was ich sagen will

Beitrag von jule2801 13.01.11 - 18:50 Uhr

Huhu meine Liebe,

lass dich mal drücken #liebdrueck!

Eine ganz kleine Geschichte von mir. Mein erster Sohn wurde während des Studiums geboren - also nicht ganz optimale Vorraussetzungen. Nr.2 kam dann vier Jahre später - geplant! Wir dachten damals ''Jetzt ist der richtige Zeitpunkt'' - ich hatte zwei Jahre in meinem Job gearbeitet, mein Mann hatte einen relativ guten Job. Wir hatten endlich eine Wohnung, in der sich die Jungs zwar das Zimmer teilen sollten, die aber trotzdem groß genug war...also eigentlich alles gut!
Ja, dann war unser Sohn da, ich in Elternzeit und mein Mann wurde 4 Monate später arbeitslos :-(
Super, da war alles toll, aber damit hatten wir nicht gerechnet.

Was ich damit sagen möchte ist, dass du nicht alles planen kannst und diverse Dinge lösen sich von ganz alleine. Wir haben mittlerweile 4 Kinder und kommen mit unserem Geld über die Runden. Ok, wir waren schon ewig nicht mehr in Urlaub und ich kann meinen Kindern nicht die teuersten Klamotten kaufen, aber wir leben ganz glücklich!

Macht eure Entscheidung nicht nur vom Geld abhängig und alles wird gut!

lg Jule!

Beitrag von escada87 13.01.11 - 19:30 Uhr

ich würde deswegen nicht auf ein 2. Kind verzichten, könnte mir nie vorstellen bei einem Einzelkind zu bleiben, außer es würde gesündheitlich nicht gehen

ABER ich würde alles versuchen und letzenendes würde ich es auch schaffen das weiß ich, einen Job zu finden

zu den anderen Umständen
ich kaufe Lebensmittel auch nur wenn sie in Aktion sind, Kleidung kaufe ich zwar so normal ein aber auch etwas weniger als vorher (als ich noch kinderlos war)

ich teilte mir auch ein Zimmer mit meiner Schwester und es hat mir an nichts gefehlt, ganz im Gegenteil ich wollte nie ein eigenes

wie siehts denn mit dem Job deines Mannes aus?

Beitrag von familyportrait 13.01.11 - 19:52 Uhr

Hallo,
unser 3. Kind kam ungeplant und wir hatten auch finanzielle Überlegungen. Details erspare ich Dir lieber, auch die Diskussionen zu Beginn der SS. Letztendlich haben wir die Kleine bekommen und keine Sekunde bereut. Nie hätte ich auf dieses wunderbare Kind verzichten wollen wegen ein paar Kröten.

LG

Beitrag von 1familie 13.01.11 - 20:34 Uhr

Hallo,

ich finde es als erschreckend das hier soviele trotzdem ein zweites Kind nehmen würden und eine sogar meint, es ist egal dem Staat auf der tasche zu liegen.

Ich für meinen teil sehe das ganz und gar nicht so.
Wisst ihr die Kinder werden grösser und haben auch Bedürfnisse und Wünsche und ich sage jetzt mal so, als Elternteil möchte man diese doch (zumindest teilweise) auch erfüllen oder?

Wäre ich in einer solcher finanziellen Situation das ich jeden Cent umdrehen müsste, würde ich kein weiteres Kind bekommen.

Ich möchte meinem Kind etwas bietet und ja dazu gehört aus meiner Sicht auch Urlaub.
was wenn dein Kind in der Schule schlecht ist und Nachhilfe braucht? Kann er/sie diese ncht bekommen, weil kein geld da ist.
Andersrum geht das auch mein Grosser ist hochbegabt und braucht auch Förderungen die monatlich auch ca. 250€ kosten.
Klassenfahrten, Schulmaterial, Klamotten und und und ......

Ich würde immer zum Wohle meines schon vorhandenen Kindes entscheiden und meine eigenen Wünsche zurückstellen.

Gruss

Beitrag von miriamama 13.01.11 - 21:07 Uhr

>>Andersrum geht das auch mein Grosser ist hochbegabt und braucht auch Förderungen die monatlich auch ca. 250€ kosten. <<

WOW!! Ohne jetzt frech wirken zu wollen, aber was macht dein Junge denn dann alles?

Beitrag von 1familie 14.01.11 - 10:17 Uhr

Hallo,

mein Grosser wollte geige spielen und bekommt nun Geigenunterricht, ausserdem besucht er einen Astronomiekurs der auch einiges kostet.

Desweiteren ist ein hochbegabtes Kind nicht mit Sandburgen zufriedenzustellen, nein er möchte in Museen usw das kostet auch ein paar Euros!
Aber was soll, meinem Kind soll es gut gehen und wir ermöglichen ihm dies und wenn es notwendig sein sollt, könnte der Kleine ebenso gefördert werden.

Beitrag von mondfluesterin 13.01.11 - 20:57 Uhr

Die Frage ist natürlich, wieviel Geld Ihr wirklich im Monat zur Verfügung habt. Im Moment kommt uns unser Großer recht teuer: Er ist jetzt vier, beginnt gerade einen Schwimmkurs (10x für 98,- Euro), macht Sport (Zehnerkarte für 48,- Euro) und soll im KIGA (120,- Euro monatlich) noch einen Musikkurs machen, der ebenfalls nicht wenig kostet. Kinder kosten - und zwar nicht wenig. Aber natürlich kann man auf Vieles verzichten.

Ich denke auch, Kinder in einem Zimmer ist nur bis zu einem bestimmten Alter möglich. Meine Freundin allerdings, die erst mit 16 ihr eigenes Zimmer bekam, findet es jetzt völlig richtig, dass sich ihre beiden Kinder ein Zimmer teilen - ich erinnere mich allerdings noch zu gut daran, wie es in unserer Kindheit war. Sie hat sichs ständig mit ihrer älteren Schwester gestritten, es gab immer Tränen und in der Pubertät war es wirklich schlimm. Aber wie gesagt, heute handhabt sie es selbst so und sieht die Probleme von damals gar nicht mehr.

Beitrag von aurora-chantal 13.01.11 - 21:28 Uhr

Hallo Schnubb schnubb,

ganz klar ja.

Das Elterngeld (HartzIV-Empfänger) wurde seit Januar 2011 ganz gestrichen. Das Kindergeld reicht doch auch hinten und vorne nicht.

Du und deine Familie ihr seid doch wirklich schon sehr sparsam. Meinst du noch ein Kind, mit nur "einem Kindergeld " mehr ist machbar? Das musst du natürlich selbst für dich ganz allein entscheiden.

Ich kann dich wirklich gut verstehen,wir haben uns auch sehr, sehr lange ein Kind gewünscht. Aber irgendwie möchte man dem Kind doch auch was bieten, oder?

Mehr als arbeiten geht nicht und Urlaub in Dtl. ist doch toll.

Wir haben uns dagegen entschieden, weil unser Geld auch nicht mehr wird und ich möchte meinem Kind nicht sagen müssen:"Nein, Schatz das können wir uns nicht leisten, wir können nicht ins Kino, Schwimmbad oder, oder, oder gehen."

Ich würde mir auch gerne ein zweites wünschen, aber wenn es nicht machbar ist, muss man zufrieden sein, mit dem was man hat. Eins ist besser als keines.

Entscheiden musst du das ganz alleine, das kann dir keiner abnehmen.



LG aurora-chantal