Das Geheimniss einer glücklichen Beziehung....

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von present2010 13.01.11 - 16:39 Uhr

Was meint ihr?
Was ist das Geheimniss? #herzlich

Beitrag von ichkenneesnicht 13.01.11 - 16:43 Uhr

das wüßte ich auch mal gerne. Bei uns ist grad mächtig der Wurm drin.
#schmoll

Beitrag von elfe-18 13.01.11 - 16:49 Uhr

Hallo!

Jaaa,ich sehe es so,man muß sich vertrauen,fast keine geheimnisse haben,beide partner müssen sich von ganzen herzen lieben,nicht klammern,den partner auch seinen freiraum lassen und sich immer aussprechen (klappt aber nicht immer).Manche würden sagen, nicht sreiten,geht nicht,streit reinigt die luft und dann geht alles besser,es gehört dazu.Wenn mir jemand sagt,er hatte noch nie streit,das bibt es nicht,meine eltern waren 54 jahre verherratet und es hat auch bei ihnen geknallt.


L.G. Elfe

Beitrag von sonnenkind1977 13.01.11 - 17:10 Uhr

Die richtige Mischung aus Gemeinsamkeiten und Unterschieden!

Aus meiner Sicht sollten die zwei in folgendem gleich ticken:
- Art zu denken und seine Worte zu wählen - vermeidet Missverständnisse
- Humor - vermeidet ebenfalls Missverständnisse und Streit ;-)
- Zukunftspläne - sind sie zu unterschiedlich, gibt es keine Zukunft...
- Moralvorstellungen und Erziehungsfragen - vermeidet Streit über bestimmtes Verhalten
- Art zu lieben (kleine Gesten, kuscheln, #sex) - sonst kommen Erwartungen auf und werden wohl enttäuscht...
Diese Punkte machen meiner Meinung nach das Wesen und den Charakter eines Menschen aus. Sie werden sich nicht großartig ändern, auch wenn der Partner das versucht. Also müssen sie von vorneherein passen, denke ich!

hier sind Gemeinsamkeiten schön, aber nicht zwingend:
- Musikgeschmack - zusammen aufs Konzert macht Spaß :-)
- Hobbies - dann versteht der andere auch, dass man sich mal 2 Stunden damit beschäftigt
- Kleidungsstil - weniger Stress, wenn man zusammen eingeladen ist und einigermaßen zusammenpassen will :-)

Darüberhinaus bleibt viel, bei dem man sich ergänzen kann und sollte! Der eine ist aktiver als der andere, einer ist resolut, der andere diplomatischer, einer schafft Harmonie, der andere beschützt, usw. Und man muss nicht 24 Stunden miteinander verbringen, jeder sollte auch eigene Freunde und eigenen Freiraum haben!

Das ist zumindest das, wie ich mir eine Beziehung vorstelle, damit sie wirklich Chancen hat, lange glücklich zu funktionieren! Bisher gabs es immer zu viele Punkte, die nicht gepasst haben... aber im Moment schauts gut aus! #verliebt

Beitrag von seelenspiegel 13.01.11 - 17:21 Uhr

Man darf sich nie zu sicher werden, was den Partner angeht, nichts als selbstverständlich ansehen, und nie eine passive Erwartungshaltung einnehmen.

Ist dann noch gegenseitiger Respekt da, und bedingungslose Ehrlichkeit, kann nichts mehr schief gehen.

Beitrag von frieda05 13.01.11 - 17:31 Uhr

Bist Du dem Wahn erlegen, daß es eine Beziehung gibt, welche "immer" glücklich ist?

Ich würde nun sagen, daß es eben KEIN Geheimniss ist, daß eine Beziehung niemals immer NUR glücklich sein kann.

Doch: ohne Schwarz kein Weiß, ohne Hoch kein Tief.

Wie öde wäre das Leben einer Frau, wenn sie nicht mal eine Nacht mit ihrer besten Freundin und diversen Flaschen Weißwein ihr Leid beklagen, oder der Gatte mit seinem Kumpel bei Faßbier über die grundsätzliche Unmöglichkeit palavern könnte, eine Frau zu verstehen...?

Ich finde das Leben schon so ganz witzig.

GzG
Irmi

Beitrag von seelenspiegel 13.01.11 - 17:49 Uhr

Auf den Nenner gebracht:

Mit Weisswein und Fassbier wird alles gemeistert?

Jetzt weiss ich was ich falsch mache. Ich trinke nur Rotwein, und mein Bölk nur aus der Bügelpulle. :-(


Herrgottsack............... #schmoll

Beitrag von frieda05 13.01.11 - 18:02 Uhr

#rofl... - Rot... - - - - Weiß... - ist doch wuppe.....

Nein, Hase.

Was ich meinte ist eher, daß die Zeitspannen in Beziehungen, in welchen wirklich beide Partner vorbehaltlos als "glücklich" bezeichnet werden dürfen, prozentual deutlich unter 80% liegen. Wenn die Dame des Hauses sich glücklich wähnt und dies vom Geliebten ebenfalls annimmt, ist die Wahrscheinlichkeit, daß ihm gerade die Zalandorechnung die Laune vermiest hat, er seine Herzdame gerade als diejenige empfindet, die ihn ausnimmt wie einem großen weißen Weihnachtsvogel durchaus gegeben.

Global gesehen ist diese Beziehung allerdings wohl "glücklich".

Verstehst Du mich ?

GzG
Irmi

Beitrag von seelenspiegel 13.01.11 - 18:42 Uhr

<<<Verstehst Du mich ?>>>

Global gesehen....nö...keinen Meter.....schliesslich bin ich ein Männlein und Du a´ Weiberl´.

Hau ich meine Lebenserfahrung allerdings mit in die Waagschale, ertönt "bitte nicht in Gruppen auf die Waage stellen"......soll heissen:


JAAAA ! #rofl

Beitrag von similia.similibus 13.01.11 - 17:32 Uhr

-Toleranz auf beiden Seiten
-Gemeinsamkeiten
-Unterschiede
-ähnlicher Humor
-günstig soll sein: gleiche/ähnliche gesellschaftliche Herkunft, Stellung und Bildung.
-körperliche Anziehung
-Respekt

Beitrag von emestesi 13.01.11 - 18:09 Uhr

Hier mein Lieblings-Rezept, was nach immerhin fast 13 Jahren Ehe immer noch hervorragend schmeckt:

Man nehme eine große Portion beständiges Vertrauen, gebe klaren Respekt, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit zu gleichen Teilen hinzu, vermische das Ganze mit einigen Löffeln mittelscharfer Gegensätzen wie stimmig gleicher Überzeugungen und füge noch einen guten Schuss gut gelagerter Geduld und Kompromissbereitschaft hinzu. Das Rezept gelingt übrigens am Besten, wenn es abschließend noch mit einer ordentlichen Prise Leidenschaft (möglichst zum Kochen bringen!) und warmer Aufmerksamkeit gewürzt wird.

Guten Appetit ;-)

VLG Emestesi

Beitrag von gh1954 13.01.11 - 18:10 Uhr

Wenn ich das verrate, ist es kein Geheimnis mehr... :-)

Beitrag von emestesi 13.01.11 - 18:13 Uhr

Oh, SHIIIIIIIT - was mache ICH denn jetzt #rofl .... Hab's gerade verraten ... Und nun wird die Welt voller glücklicher Beziehungen sein! #schock .....

Sorry, hab echt nicht nachgedacht. Mönsch, wenn jetzt alle hier mein Post lesen, wird's im Partnerschafts-Forum total öde. Und ich bin auch noch Schuld ... Weia ... #zitter

;-) LG Emestesi

Beitrag von gh1954 13.01.11 - 19:20 Uhr

Ohje, mach ne Therapie, bevor du unter der Last deiner Schuld zerbrichst.... :-)

Beitrag von emestesi 13.01.11 - 20:29 Uhr

Wär wohl besser #rofl .... Herrje und ich dachte die Welt wär gaga .... #rofl

Beitrag von gustav-g 13.01.11 - 19:17 Uhr

überrascht es dich, dass so viele ihr Geheimnis nicht für sich behalten können ?

Du hast mich neugierig gemacht. Verrate es nur mir. Ich werde es nicht weiter erzählen - versprochen.

Ich könnte mit einer Schuld, wie sie emestesi auf sich geladen hat, nicht leben.

#liebdrueck

Beitrag von gh1954 13.01.11 - 19:24 Uhr

Wüsste ich DAS allgemeingültige Geheimnis, würde ich ein Buch schreiben und reich werden....:-)

Mal andersrum gesagt, ich glaube, dass viele Partnerschaften am Egoismus, oft zuviel Gerede und noch öfter zu wenig Zuhören und Nachdenken scheitern.

Beitrag von witch71 13.01.11 - 18:18 Uhr

Wenn es *das* Geheimnis einer glücklichen Beziehung gäbe, würden nicht hunderte von Beziehungsratgebern existieren.

Insofern glaube ich, dass das Ganze trotz einiger auf viele Beziehungen zutreffenden Grundprinzipien doch sehr individuell sein muss.

Beitrag von marina300601 13.01.11 - 18:33 Uhr





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Beitrag von gunillina 13.01.11 - 19:40 Uhr

bedingungsloses Vertrauen
unbedingte Offenheit
absolute Ehrlichkeit

So, ja. Das wäre es dann, denke ich.
Noch dazu das Gefühl der aufrichtigen Liebe zum Partner.

Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass all das jederzeit zu Ende gehen kann.

Beitrag von nelladel 13.01.11 - 22:51 Uhr

Ich finde in gewissen Dingen sollte man gleich denken - oder in der Lage sein, das jeweils andere Denken zu akzeptieren und nicht darüber in Streit zu geraten (und das können nur sehr wenige Menschen über einen so langen Zeitraum - ich könnte es nicht mein Leben lang über elementare Dinge hinwegsehen, in denen wir uns unterscheiden.
- mir ist wichtig, dass mein Partner ein ähnliches Verständnis von ,,moralisch richtig" hat, wie ich. Aber, wenn ich so darüber nachdenke sind die Dinge an die ich gerade dachte fastz noch VOR einer glücklichen Beziehung, wenn die Beziehung ,,älter" wird, nämlcih an dem Punkt an dem man ggf. zusammen zieht und merkt, ob man den Alltag gemeinsam leben kann, oder nicht.

Wichtig, damit es weiter funktioniert ,finde ich, ist sich die Beziehung >bewusst< zu machen und sie nicht als alltäglich hinzunehmen. Ich muss meinem Partner blind vertrauen können und ihm die Möglichkeit geben auch mir zu vertrauen!

Ehrlichkeit. Wenn man ein Problem mit einer verhaltensweise des anderen hat, hilft es nicht, das 3 Jahre wirklich >schlucken< zu müssen und dann in einem Donnerwetter auf ihn loszugehen. Und auch in anderen Punkten. Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig. Belogen zu werden empfinde ich als sehr erniedrigend.

Kompromisse. ,,Fehler" des anderen ansprechen ist nötig, aber bei Kleinigkeiten kann man auch mal darüber nachdenken ob man sie nicht einfach so nehmen kann wie sie sind. Nicht alle ,,Probleme" sind einen Streit ,,wert". Muss man sich wirklich aufregen? Oder kann man auch innerlich darüber schmunzeln und es gut sein lassen? Solange es nicht gravierend stört muss es nciht sein. Mein Schatz lebt mittlerweile auch damit, dass ich in Wasserflaschen meistens einen Rest lasse und mir dann eine neue nehme ohne daran zu denken.
Er mag Film B sehen, ich lieber Film A? Gut, jeder kann mal nachgeben, bei usn läuft das, weil jeder mal sagt ,,wir schauen, was du magst" so hält sich das ohne darüber nachzudenken in der Waage. Und wenn man sich nicht einigen kann, oder der andere keine Lust auf den anderen (so viel anderes) Filmn hat, gut, schauen wir eben Film C!

Aufmerksamkeit, sich nicht vergessen, Wie geht es dir?, Wie war die Arbeit?, Alles okay?, kleine Zärtlichkeiten, der Guten-Morgen-Kuss, der Auf-Wiedersehen-Kuss, der bin-wieder-da-Kuss, der Gute-Nacht-Kuss, der im-Tür-Rahmen-stehen-Kuss, der abends-im-Bett-Kuss.

Interesse! Mich interessieren manche Dinge für die er sich interessiert nicht (z.B. manche geschichtlichen Epochen), aber ich höre zu, ich informiere mich darüber, damit ich ein wenig mitreden kann. Muss ja nicht alles wissen, aber ein Grundverständnis. Und andersrum ist es auch so.

Reden, ja, reden ist wichtig, mir zumindest, ich rede gerne (und ich schreibe auch gern, ist schon recht lang).

Verliebt sein. Ja, nach langer Zeit immer noch lächeln, wenn der Liebste heim kommt, sich freuen ihn zu sehen, eine SMS auf die Arbeit: Ich liebe dich!, Ich vermisse dich!, sich umarmen, einfach so, einfach nur so.

Ich liebe dich, ich bin glücklich, dass du bei mir bist und stolz von dir geliebt zu werden.
Mir ist es wichtig ihm zu sagen, was er mir bedeutet, immer und immer wieder, jeden Tag aufs neue. Es macht mich glücklich zu wissen, dass er weiß, dass ich ihn liebe.

Und andersrum mag ich es natürlich auch.

Wir streiten kaum und noch NIE haben wir uns im Streit beleidigt oder dergleiche, das widerstrebt mir dermaßen. Wir streiten, ja, aber deswegen liebe ich ihn doch nicht von jetzt auf gleich weniger? Und ich beleidige niemanden, den ich liebe, egal was ist. Außerdem gehört es für mich zu Respekt nicht ,,Arsch" oder ,,Idiot" zu brüllen, nur weil mal etwas nicht zu 100% glatt läuft.
Man kann auch im Streit respektvoll miteinander umgehen und aufeinander eingehen.

So. Das ist MIR wichtig, aber ich glaube auch, dass das bei jedem anders ist.

Es gibt Leute, die Nähe nicht so gern haben und nicht viel brauchen, manchmal finden sich zwei davon. Diese wollen vielleicht keine 123123 Küsschen am Tag, warum nicht - wenn beide glücklich sind. Und da gibt es sicherlich viele weitere Beispiele.