Neurodermitits

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von gini1 13.01.11 - 19:48 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist jetzt 2 Jahr und 7 Monate alt.

Gestern hat der Arzt bezüglich seiner Haut das "böse" Wort in den Mund genommen.

Bei ihm ist es nur in den Kniekehlen wirklich schlimm. Der Rest "geht".

Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Seiten wo ich schonmal was nachlesen könnte?

Vielen Dank.

Liebe Grüße

Carola

Beitrag von sabrina1980 13.01.11 - 20:05 Uhr

#sonne

das Böse Wort...ja...stimmt...nach dieser Diagnose möchte man am liebsten heulen. So ging es mir zumindest als ich diese bei unserem Sohn hatte (er war damals 3 Monate alt)

Du kannst dich hier u.a. Informieren http://www.neurodermitisportal.de/blog/

http://www.curado.de/Neurodermitis-uebersicht-23/

Berichte hierzu lesen http://www.stern.de/allergie/erkrankungen/neurodermitis-bei-kindern-hilfe-gegen-den-juckreiz-584914.html

lg
Sabrina

Beitrag von centra20 13.01.11 - 20:22 Uhr

Hi,


Ärzte sagen vielzu schnell das es Neurodermitis ist..die sind meiner Meinung was Hautausschlägen angeht ratlos..
Wir hatten auch das Thema der 6 Arzt hat es bestätigt das unser kleiner kein Neurodermitis hat sondern eine Kuhmilchunverträglichkeit seitdem wir sie weggelassen haben war wieder alles super, aber bis dahin war ein langer weg...
Weil halt die anderen Kinderarzt, Hautärzte gesagt haben es sei Neurodermitis.(Foto VK)

liebe grüße

Beitrag von sabrina1980 13.01.11 - 20:30 Uhr

Hallo,

schon heftig...hätte da auch erstmal auf Neurodermitis getippt...aus der Sicht der Eltern> würde man doch nie darauf kommen das es eine Kuhmilchunverträglichkeit ist....krass, das man da erst mehrere Ärzte abklappern muss damit man zu der richtigen Diagnose kommt.

lg
Sabrina

Beitrag von kaekae 13.01.11 - 21:14 Uhr

Hier das gleiche Spiel.

Mein Sohn sah schlimm aus. Eine Stelle hat genässt und geblutet und ging monatelang nicht zu.

Es heißt jetzt immer noch Neurodermitis. #rofl Aber seit wir alles weglassen, was auch nur im entferntesten Sinne Tiermilch enthält, ist alles okay. Seit drei Wochen tauchen wieder ein paar sehr kleine sehr harmlose Fleckchen auf, aber das lässt sich wohl kaum vermeiden. Schließlich isst er immer mal wieder was, wovon wir einfach nicht wissen, dass irgendwas drin ist. In Wurst ist z. B auch immer mal wieder Milcheiweiss (Bei ihm ist es Milcheiweissallergie.)

Beitrag von centra20 13.01.11 - 21:23 Uhr

Hi

oh das ist toll zu lesen, jemand der das gleiche durch gemacht hat.
Ist bei uns auch so ab und zu kriegt er auch mal ein Fruchtzwerg und er verträgt ihn mittlerweile auch :-) :-)
Wir haben eine zeitlang Ziegenmilch gegeben die hat er zum schluss aber nciht mehr vertragen hat Bauchweh bekommen.Jetzt gebe ich ihn ab und zu Reismlich oder Haferdrink...

liebe grüße

Beitrag von polarsternchen 13.01.11 - 20:25 Uhr

Hallo Carola,

ich versuche mal, Dir Neurodermitis aus homöopathischer Sicht zu erklären. Der Hautausschlag, der durch Neurodermitis entsteht, ist nur ein Symptom. Die Ursache dafür können z.B. Lebensmittelunverträglichkeiten, Umweltweinflüsse, Impfungen, Psyche etc. sein. Um Neurodermitis dauerhaft zu heilen, empfielt es sich, die Ursache zu therapieren! Schulmedizinisch wird leider nur das Symptom in Form von Salben und Cremes behandelt! Die Ursache bleibt jedoch meist bestehen! Da die Haut jedoch als Ventil dient, damit sich die Symptome nicht auf innere Organe verlagern ist das Unterdrücken von Hautausschlägen nicht ratsam! Auch wenn Du kurzfristig Besserung erhältst, so wird der Ausschlag im Normalfall nach Absetzen wieder kehren. Sollte dies nicht der Fall sein, so besteht noch lange keine Entwarnung, denn oftmals sucht sich die Ursache einen anderen Weg, wenn der durch die Haut unterdrückt wurde. Nicht selten erkranken Kinder, die als Kind Hautausschläge hatten, welche mit Cortisonsalben etc. unterdrückt wurden, später an Asthma weil sich die Ursache nach innen verlagert hat! Ich kann Dir nur ans Herz legen, Dir einen erfahrenen Heilpraktiker zu suchen und den Ausschlag nicht zu unterdrücken! Dein Kind muss von Innen heilen! Du kannst auch mal folgende Begriffe g*****n: Neurodermitis Hautausschlag unterdrücken. Da kommst Du an 5. Stelle zu einer Datei von einem Herrn Matthias Klünder zum downloaden. Dort wird das auch nochmal ausführlich erklärt!

LG

Beitrag von sabrina1980 13.01.11 - 20:35 Uhr

>Ich kann Dir nur ans Herz legen, Dir einen erfahrenen Heilpraktiker zu suchen und den Ausschlag nicht zu unterdrücken!<

Dem Heilpraktiker bin ich ja nicht abgeneigt...aber den Ausschlag nicht zu unterdrücken ist doch völlig falsch#schock....dieser Ausschlag juckt, folglich... die Kinder kratzen sich evtl. sogar blutig.... es können Pilze, Bakterien in diesen kaputten Hautstellen eindringen....

Beitrag von polarsternchen 13.01.11 - 20:48 Uhr

Hallo,

ich weiss, es ist bestimmt nicht einfach, nicht zu unterdrücken, aber man tut seinem Kind auf Dauer keinen Gefallen damit, weil, wie ich schon schrieb, sich die Ursache ganz häufig nach Innen verlagern kann! Schau doch mal in den Foren, wieviele Kleinkinder schon fast chronische Probleme mit den Bronchien haben! Manchmal hilft wirklich schon das Weglassen von Kuhmilch und die Haut beruhigt sich wieder! Wenn dann noch die passende ganzheitliche Therapie gefunden wurde, besteht die größte Chance, die Neurodermitis dauerhaft loszuwerden. Cortison sollte immer nur eine Notlösung sein!

LG

Beitrag von tweety12_de 13.01.11 - 20:52 Uhr

hallo,

ian hat nd seid geburt.

er hat multiple nahrungsmittelalergien.
wir waren , als er 14 monate alt war 6 wochen auf kur in davos.

das hat uns sehr gut weitergeholfen, da wir eltern schulungen bekamen , wie wir mit der erkrankung umgehen können.

wir unterdrücken nicht, sondern meiden die lebensmittel, auf die er reagiert.

ansonsten tut ian das basische mineralien bad gut, die haut wird nur

gepflegt, in der regel mit mandelöl . wenn endzündete stellen nicht abheilen verwenden wir vita merfen.

die kur ist bereits vor einem jahr gewesen und wir kommen gut durch den alltag und die zeit.

er reagiert ausserdem auf wetterveränderungen, wärme ,kälte und feuchtigkeit.

glg alex

Beitrag von sabrina1980 13.01.11 - 20:59 Uhr

War es eine Kur oder eine Kinder Reha?

Wir sind gerade dabei eine Reha für unseren Kleinen- bei der Rentenversicherung-... zustellen.

...diese Eltern Schulung möchte ich auch unbedingt machen...in welcher Klinik ward ihr?

Unser reagiert auch auf alle Wetterveränderungen:-(

Z.zt. geht es aber...die Hautärztin meinte, das es sich im Alter evtl. verwächst.

lg
Sabrina

Beitrag von tweety12_de 13.01.11 - 21:08 Uhr

hallo,

ian hatte eine kur, beantragt über ie rentenversicherung bund.

wir waren in davos : hier: http://www.hochgebirgsklinik.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=18&Itemid=29&lang=de

ian war patient, max und ich begleitung.

4 wochen waren genehmigt ,diese wurden relativ schnell auf 6 wochen verlängert.

er hat extremst auf das reizklima reagiert, allerdings hatte er danach ziemlich tolle haut. er hatte das erste mal babyhaut, seid er auf der welt war. wir hatten darmals das erste mal ein kind auf dem wickeltisch, welches sich nicht blutig kratzte ,wegen dem juckreiz....

das hält im großen und ganzen bis heute an. wir hatten nur leichte schübe.

die zeit in davos war eine sehr anstrengende , allerdings hat sich dort jeder tag gelohnt.

wir werden wieder gehen, wenn nötig.

glg alex

Beitrag von sabrina1980 13.01.11 - 21:18 Uhr

Ich hoffe das wir die Reha bewilligt bekommen....unserem Sohn tut die Seeluft ganz gut...waren letztes Jahr auf Sylt und da war die Haut soooo schön.

>ie zeit in davos war eine sehr anstrengende , allerdings hat sich dort jeder tag gelohnt. <

Das kann ich mir vorstellen

Wie sieht denn die Therapie bei den Kleinen aus...was wird gemacht? Wenn du zeit und lust hast kannst du mir ja zurück antworten#schein

Beitrag von tweety12_de 13.01.11 - 21:25 Uhr

wir machen zur zeit nicht viel...

2 mal in der woche ein basisches mineralienbad.

haare und körper werden wenn nötig mit dem shampoo von physiogel gewaschen.

zum ende des bades komtt estwas mandelöl ins wasser.

somit endfällt das cremen nach dem baden.

ian geht, seid wir von davos zu hasue waren , da war er 26 monate in den kindergarten, zusammen mit dem großen bruder.

dieser hat eine eigenen köchin.

derk iga hat eine liste, was er nicht essen darf.

das klappt wunderbar.
desweiteren wird er bei heftigeren schüben zusätzlich homöopatisch behandelt.

machen tun wir definitiv nur: meiden der lebensmittel auf die er allergisch ist.

wenn die haut schlechter wird, dann badet er unter umständen auch täglich in dem basischen mineralien bad.

er verträgt zum beispiel nur eine bestimmte sonnencreme, wir haben viel probiert, bis wir das richtige gefunden haben.

wir sind bei jedem noch so kleinen schub bei der kinderärztin die auch allergologin ist, zwecks dokumentation wegen einer evtl. erneuten kur im nächsten jahr....

lg alex

Beitrag von sabrina1980 13.01.11 - 21:30 Uhr

Danke für deine Antworten

Und die Therapien in der Klinik...wie läuft es da ab....welche Therapien bekommt da das Kind, wie wird es dort betreut?

Oh man...sorry wenn ich dich nerve#schein#hicks

Beitrag von tweety12_de 13.01.11 - 21:38 Uhr

hallo,

die therapien werden individuell auf das kind abgestimmt....

bäder, cremen, pflegen, kg therapien , inhalieren etc

teil des therapieplanes ist es zum beispiel immer mindestens 1- 2 stunden draußen an derl uft zu sein (wenn es das wetter zulässt).

du hast in den ersten tagen mega viele termine, arzttermine, blutabnahme psychologische termine... etc schulungen beginnen in der regel auch ziemlich schnell...

nach ca 2 wochen , hast du dich etwas eingelebt und es wird etwas einfacher... und besser....

frag ruhig ich habe da kein problem damit gruß alex

Beitrag von nana141080 13.01.11 - 21:46 Uhr

Hi,

wenn du Googelst, dann findest du schon viele Seiten. je nachdem was du an "Schlagwörtern" benutzt findest du dementsprechend gute Seiten.

Zum Beispiel: "Neurodermitis bei Kleinkindern" oder " Neurodermitis und Behandlung" oder "Neurodermitis und Homöopathie"

Mein Kleiner hatte es ab dem 3.Monat ca.! Keine Ahnung warum Er wurde da noch nicht geimpft, bekam HA Pre Nahrung und keine chemie kam an ihn ran.

Es wurde mal besser mal schlechter. Ich gab nie Cortison (außer 2x als es blutig gekratzt war) da es nicht nötig war. Ich hab eben echt auf alles geachtet.
AS sensitive Waschmittel benutzt, reine Baumwollklamotten gekauft, sehr gute Ernährung usw.usf.
Mit ca 16 Monaten fanden wir DIE Lotion für den kleinen Mann :-)
Eubos 10%Urea Lotion. Bei ihm hat sie nie gebrannt oder so. Bis heute cremen wir damit einmal kurz über nach dem baden.

Mittlerweile benutze ich auch andere Waschmittel und er darf schon lange alles essen. Er hat nICHTS mehr.

Das Wetter (besonders der Winter) spielten bei Jamie auch immer eine Rolle.

Du mußt echt eine Basislotion finden. Urea und Nachtkerzenöl sind erwiesener maßen sehr sehr gut in der Behandlung.

Eine gute Homöopathin kann euch auch bestimmt helfen.

Aufgekratzte Wunden solltest du mit Heilerdepaste (Schlecker) bestreichen und einen feuchten umschlag drum machen. Darüber dann ein trockenes Tuch. Das nimmt den Juckreiz.

Rossmann Babydream sensitive hat auch gute Produkte denen du selbst nachtkerzenöl zufügen kannst. Besonders dem BAD. Wenn in Öl, dann ERST Kind in die Wanne und nass machen und DANN das Öl! Sonst "prallt" das Öl quasi ab am Kind.

VG Nana