Pfeiffersches Drüsenfieber/Blutuntersuchung

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lotte79 13.01.11 - 20:41 Uhr

Hallo zusammen,

sagt mal kennt Ihr euch mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber aus? Ich versuche mich gerade ein wenig im Netz schlau zu machen und kann nur erkennen, dass man dagegen an und für sich sowieso nicht terapieren kann..

Jetzt wunderts mich doch gerade sehr, warum ich Niklas dann unbedingt nächste Woche Freitag zum Blut abnehmen schleppen soll.

Hintergrund ist der, das Niklas beginnend ab dem 19. Dezember nen viralen Infekt hatte. Kurz vor Weihnachten waren wir dann nochmal beim Arzt und der stellte eine Mandelentzündung fest und verschrieb Antibiotika. Das wirke aber nicht und nach ner Woche (Kontrolltermin) wurde dann erneut ein anderes Antibiotikum verschrieben.

So jetzt waren wir heute erneut zur Kontrolle (Praxis hatte Urlaub ne Woche, daher erst heute) und es stellt sich raus, dass Niklas Mandeln halt immer noch vergrössert sind und nen gräulichen Belag haben. Aufgrund der Tatsache das er vom Wesen her momentan anders ist und auch müder und öfters über Kopfschmerzen klagt, will Sie jetzt Blut abnehmen und auf Pfeiffersches Drüsenfieber testen lassen..

Ja und was habe ich davon wenn ich weiss das es das war bzw. ist? Nix oder? Oder wird das Blut auch noch auf etwas anderes getestet? Danach hatte ich jezt leider vergessen zu fragen. Kennt sich da wer aus?

Danke euch und Gruss

Silke

Beitrag von ida-calotta 13.01.11 - 20:55 Uhr

Hallo!

Ich hatte vor ein paar JAhren Pfeiffer und lag damit letztendlich im Krankenhaus wegen meiner miserablen Blutwerte. Machen kannst du nichts, außer Symptome behandeln (müde = viel schlafen, ggf. Paracetamol, Lutschbonbons bei Halsweh usw.). Zum einen wird sie Blut abnehmen um den VErdacht zu Bestätigen (oder auch nicht), anders kann die Diagnose ja nun nicht 100% gestellt werden. Und ich denke sie wird ein Blutbild mitmachen und auch Leberwerte kontrollieren. Ich hatte Leberwerte die lagen im 1000er Bereich, ebenso hatte ich nur noch 15 Tausend Thrombozyten, was gefährlich werden kann. Zudem habe ich seither eine Milzschwellung und hätte ich mich damals mit den Blutwerten und der Milz irgendwo gestoßen hätte es zu inneren Blutungen kommen können.

LG Ida

Beitrag von lotte79 13.01.11 - 21:06 Uhr

Hallo Ida,

danke Dir für deine Antwort. Uff ok, da sollte man das wohl wirklich lieber kontrollieren lassen. Wobei ich mit Grauen an den Termin denke, das wird wohl kein Spass werden#hicks:-)

Danke nochmal und Gruss

Silke

PS.: Eine vergrösserte Milz hat Niklas allerdings zum Glück nicht.

Beitrag von kti2805 13.01.11 - 22:42 Uhr

Hallo Silke,

das hatten wir vor 1,5 Jahre auch :-(
Unsere Kleine war damals 2,5 Jahre alt und nachdem wir aus dem Urlaub kamen, war sie total müde, geschwollene Lymphknoten, hat schlecht gegessen u.s.w.
Die Müdigkeit hatten wir erst auf den Urlaub geschoben aber nachdem die Halslymphknoten stark angeschwollen waren, sind wir zum Kinderarzt.
Unsere Kinderärztin hat die Symptome sehr ernst genommen und gleich ein Blutbild gemacht, mit dem Ergebnis, dass unsere Kleine total hohe Leberwerte hatte und irgendwas anderes (mit den Blutkörperchen) nicht stimmte. Es folgte Ultraschall und nochmals ein großes Blutbild, da man vorher eine schwere Krankheit nicht ausschliessen konnte. Sie hatte auch das Pfeiffersche Drüsenfieber, was leider eine ziemlich langwierige Krankheit ist, erst nach einem knappen halben Jahr hatten sich die Blutwerte wieder normalisiert.

LG
Kerstin