Was meint ihr?Wechsel GS zum Halbjahr möglich?Dringend Rat benötigt!!!

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von eriks_mama 13.01.11 - 23:31 Uhr

Vor ein paar Tagen hatte ich mal ganz pauschal gefragt, ob ich selber das Schulamt anrufen könne, aber hier mal die genaue und leider sehr lange Geschichte......Vielleicht kann mir ja einer mit Erfahrungswerten helfen oder hat einen Rat:



Hallo zusammen,

momentan bereitet mir wirklich eine Sache große Bauschmerzen und ich weiß nicht, ob die Sache überhaupt realisierbar ist......

Mein großer(7) geht in unserem Stadtteil in die 2. Klasse einer GS-seine 2 kleineren Brüder im benachbarten Stadtteil in die KITA.
Die kleinen gehen in eine integrative KITA(die nächstgelegene vom Wohnort), haben beide den I Status!

Mein Sohn hatte von Anfang an Probleme mit der KL(sehr strenge Dame die oft rumschreit und ihn auf den Stuhl drückt, wenn er auf die Toilette muss), ich habe ihn aber immer wieder gesagt, nur weil man mit einem Lehrer nicht zurecht kommt, heisst es nicht, dass man da nicht mehr hin muss usw.!

Mittlerweile ist aber soviel vorgefallen, dass ich mir seit Ende letztens Jahres 100%ig sicher bin, dass ich nie wieder eins meiner Kinder auf diese Schule schicken werde.Erst war geplant, dass mein großer nach der 2. Klasse die GS wechselt und zwar auf diese Schule, wo im Sommer vorraussichtlich mein mittlerer hinkommt.
Es ist eine"Normale" GS, die aber auch GU anbietet und diese Schule ist idealerweise unmittelbar neben der KITA.
Ich habe mir an dieser Schule mehrfach den Unterricht angesehen und habe auch anhand des ganzen Umfeldes schnell gemerkt, dass diese Schule auf die Bedürfnisse usw. viel besser zu meinem Sohn "passt".
Max. 19 Kinder in der Klasse, anstatt wie momentan 30 und auch die ganze Art mit den Kindern umzugehen ist dort an der neuen Schule ganz anders.

In Deutsch ist mein Sohn normal gut, aber seit Schulbeginn hatte er schon Schwierigkeiten in Mathe-seit 1 Jahr bitte ich die aktuelle KL umd Mathe Förderunterricht , ich bekomme aber immer wieder ins HA Heft geschrieben, da gäbe es für ihn keine Möglichkeit
Allgemein ist die Situation dort so ferstgefahren, dass ich meinen Sohn jeden Tag zwingen muss, dorthin zu gehen....Es hat nichts mit Unlust meines Sohnes zu tun, er wünscht sich einfach eine Lehrerin, die ihn nicht anschreit


Ich hatte also den Entschluss gefasst, ihn schon nach dem Halbjahr wechseln zu lassen, denn aufgrund der Mathe Probleme(er kommt gar nicht mehr mit) habe ich mich entschlossen, ihn in die 1. Klasse zurückversetzen zu lassen.Dadurch erhoffe ich mir, dass mein Sohn"wieder aufblüht" Selbstvertrauen und Lust an der Schule wieder erlangt, wenn er merkt, dass es ihm dann alles etwas leichter fällt....Er selber ist sogar sehr von der Idee begeistert und atmete regelrecht auf....

Die neue Schule würde ihn zum 2. Halbjahr nehmen, da sie wirklich kleine Klassen und somit noch Platz haben-die aktuelle GS hatte ich von meinem Vorhaben Anfang Dezember unterrichtet und dort hiess es, dass ein Wechsel im Halbjahr nur mit trifftigen Gründen genehmigt werden würde.
Ich gab als Gründe ana er in die 1. Klasse zurück soll, wäre es nicht ratsam, dass er erst auf der alten Schule einen Klassenwechsel hat und dann im Sommer nochmal einen Wechsel auf die andere Schule-dann besser auf der neuen Schule direkt in die 1. Klasse!
Ein weiterer Grund ist, dass wie gesagt die 2 jüngeren Brüder in die nahegelegene KITA gehen und so alles organisatorisch für mich optimaler wäre!
Desweiteren is der mittlere für den Sommer dort angemeldet für einen Gu Platz und der jüngste soll nächstes Jahr auch diese Schule besuchen...

Die rektorin der neuen Schule sagte mir vor ein paar Tagen, der nächste Schritt wäre, dass ich den Antrag auf Rückversetzung und Schulwechsel ja erstmal stellen muss, bevor das Schulamt darüber entscheiden könne...Die aktuelle Rektorin herrschte mich heute am telefon erstmal an, ich solle die Pferde nicht scheu machen-sie würde sich für weitere Schritte die TAge dann irgendwann melden.
Hallooo ich meine ich will doch keinen nerven, aber erst 2 Tage vorm Halbjahr alles in die Wege zu leiten, erachte ich als zu spät.
Dann rief mich heute Abend noch die KL an und sagte, so wie es aussieht, ginge der Wechsel doch nicht so leicht von statten wie erhofft

Ja was denn nun?Bevor ich noch nichts beantragt habe, woher will die das wissen....Es kann doch nicht sein, dass mir alle was anderes sagen, dass muss doch alles klar geregelt sein!?!?
Die aktuelle Rektorin sagte mir dann heute noch ich solle bloß nicht auf die Idee kommen, jetzt auch noch das Schulamt mit ungelegten Eiern zu nerven, aber ich war echt schon am überlegen, ob ich dort anrufe und mich mal versuche zu erkundigen, ob das nicht wie gesagt unter bestimmten Vorraussetzungen möglich ist mit dem Wechsel.
Bisher habe ich mich bei allen natürlich sher diplomatisch verhalten und o.g. Gründe für den Wechsel genannt-keinem habe ich klar gesagt, dass ich da nie wieder ein Kind anmelden würde und es für meinen Sohn das beste ist, so schnell wie möglich da runter zu kommen, doch wird das am Ende wahrscheinlich nötig sein um überhaupt den Wechsel durchzukriegen???
Mich macht halt so mürbe, dass ich nirgends eine klare, definitive Ansage bekomme, wie es weiter geht und um was ich mich zu kümmern habe...

Habt ihr einen Rat für mich und kann jemand einschätzen ob es überhaupt eine Mini Chance gibt, den Wechsel durch zukriegen??
Bin über jeden Rat dankbar
lg Susanne

Beitrag von nightwitch1988 14.01.11 - 00:07 Uhr

ruf das schulamt an. sage, du willst dich nur erkundigen, ob der wechsel geht. nenne deine gründe vonwegen zurückversetzen in die 1. klasse usw.
und dann abwarten, was die sagen.

mich macht stutzig, dass die lehrerin und rektorin so abwiegeln und dass du ja nicht dort anrufen sollst. da würde ich doch hellhörig werden.

was die klassenlehrerin angeht, falls dus noch nicht gemacht hast:

ich würde mich über die frau beschweren beim schulamt und evtl. nen anwalt einschalten. wenn jemand meine tochter so behandeln würde, ginge ich auf die barrikaden. auf den stuhl zurückdrücken, das grenzt für mich nötigung oder ähnliches. kenne mich im strafrecht nicht aus, aber ich halte es zumindest ansatzweise für rechtswidrig.

lg und ganz ganz viel glück!

Beitrag von ylenja 14.01.11 - 07:55 Uhr

Hallo,

ich würde der Rektorin und der Klassenlehrerin ganz klar sagen, dass Dein Kind zum Halbjahr wechselt.
Dann würde ich im Schulamt anrufen und notfalls auch im Kultusministerium. Natürlich würde ich dies der Rektorin und der Klassenlehrerin sagen. Schließlich möchtest Du ja nicht hinter ihrem Rücken handeln ;-)

Ach ja, dem Schulamt würde ich mitteilen, dass die Rektorin Dir sozusagen verboten hat, anzurufen, und dies für Dich einer Drohung gleich kam.
Sage aber auch, dass es für Dich unter diesen Umständen eh keinen Sinn mehr macht, Deinen Sohn an dieser Schule zu lassen und Du auch weitere Schritte einleiten wirst, wenn Dein Sohn weiter irgendwelche Nachteile erfahren muss.

Rektoren sind auch nur Menschen, und sie haben es bestimmt nicht einfach. Aber manche verstehen ihre Stellung als Machtposition - dass kann es ja wohl auch nicht sein.
Immerhin geht es hier um ein Kind - ode ?

Viel Glück

Ylenja

Beitrag von eriks_mama 14.01.11 - 08:25 Uhr

Hallo Ylenja,

danke für Deine Antwort....Genau das sollte ich echt mal machen.....bisher habe ich mich immer total lieb, leise und freundlich geäußert und irgendwie merken die dann, das wohl von mir nicht viel Gegenwehr kommt!?

Ich bin halt nur skeptisch, ob sich das nicht eher nachteilig auswirken könnte, je nachdem was ich da beim Schulamt erzähle, aber meine Freundin sagte gestern zu mir, dass ich wohl endlich mal lernen muss, mich freundlich, aber bestimmt durchzusetzen und klar zu verstehen zu geben, was den Wechselwunsch meines Sohnes angeht...

Bin momentan echt verzweifelt, weil ich nicht weiss, ob und was ich tun kann/soll#zitter

Beitrag von mckiki 14.01.11 - 08:03 Uhr

Hallo Susanne,

ruf auf jeden Fall das Schulamt an! Der Rektor kann und darf dir dies nicht verbieten. Schildere dort deine Beweggründe für den Wechsel. Gleichzeitig würde ich mich an den KIA wenden (lass die psychische und körperliches Leiden deines Sohnes unter der Klassenlehrerin attestieren) und an den zuständigen Schulpsychologen.

Ach ja und zum Thema, das Kind auf den Stuhl drücken, wenn es auf Toilette muss. Ich meine, dass hier bei Urbia in einem anderen Thread schonmal geschrieben wurde, dass es rechtlich verboten ist, ein Kind vom Toilettengang abzuhalten.

Ich wünsche dir viel Glück und Karft.

Liebe Grüße
Heike

Beitrag von eriks_mama 14.01.11 - 08:21 Uhr

Hallo Heike,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich war ja gestern beim Ki Arzt und der schrieb meinen Sohn für Do.+Fr. wegen Schulangst krank.Über einen längeren Zeitraum, also bis zum hoffentlich möglichen Wechsel ginge es nicht einfach so, das dürfe er auch gar nicht-dies müsse eine psychologische Beratung erstmal"attestieren" dass er da richtig schlimme Probleme hat.
Ich habe sofort die zuständige Schulpsychologin angerufen und diese antwortete mir doch glatt, sie könne und dürfe da nichts bescheinigen oder attestieren,zur definitiven Diagnose, dass er psychisch unter der Schulangst leidet, müsse er in der Kinderpsychiatrie beobachtet werden.Und dort erstmal mehrere Tage beobachtet werden...

Sorry, aber sowas habe ich ja noch nie gehört-ich mein, es ist klar, dass nicht einfach jeder nach Lust und Laune vom Unterricht fern bleiben kann, aber ich dachte jetzt nicht, dass man zur Freistellung sein Kind in eine Psychiatrie einliefern lassen muss!?!?

Oft hab ich auch das Gefühl, die merken einfach, dass ich wie ein stilles kleines "Mäuschen" nachfrage und ganz anders reagieren würden, wenn ich da m al fordernd auf meine Rechte verweise oder sowas......

Ich würde nie hier wegziehen wollen, aber wenn das der einzige Weg ist, um ihn nicht mehr auf die aktuelle Schule schicken zu müssen, würde ich das sogar machen......
Bin echt verzweifelt......lg susi

Beitrag von anja1968bonn 14.01.11 - 11:35 Uhr

Hallo,

lass Dir von der Rektorin keine Angst einjagen - wenn es eine aufnahmewillige Schule gibt, ist es wurscht egal, was die Leitung der alten Schule davon hält: Setze Dich mit dem Schulamt in Verbindung, informiere die Rektorin über Deine Entscheidung. Problematisch ist eurer Fall wahrscheinlich deshalb, weil mit dem Schulwechsel die Rückstufung verbunden ist, und über die muss - soweit ich weiß - die jetzige Schule entscheiden.

Noch ein Nachtrag: Natürlich kann man nicht sein Kind wegen Schulangst länger aus der Schule nehmen; das ist schon richtig, dass das nicht so ohne weiteres geht.

Aus der Klasse meines Sohnes sind während eines Jahres drei Kinder an andere Schulen gegangen, weil es große Probleme mit der Klassenlehrerin gab - zwei Kinder sind zum Halbjahr gewechselt, ein Mädchen sogar mitten ersten Halbjahr: Die Schulleitung war nicht begeistert, aber die Eltern haben sich in allen drei Fällen durchgesetzt.

LG

Anja


Beitrag von zettelchen 14.01.11 - 08:58 Uhr

Hallo,

ich kann Dir kurz von uns berichten.
Mein Sohn hat jetzt nach den Weihnachtsferien die Grundschule gewechselt und bei uns war das überhaupt kein Problem.
Ich musste auch nicht beim Schulamt anrufen. Ich habe ihn bei der neuen Schule angemeldet und bei der alten Schule Bescheid gegeben. Die haben sich wegen der Unterlagen in Verbindung gesetzt.
Also alles ganz unkompliziert.
Mir ist gesagt worden das die alte Schule nichts dagegen sagen darf.
ALso ruf beim Schulamt an ist für deinen Sohn das Beste. Meinem hat der Wechsel auch sehr gut getan.

Beitrag von eriks_mama 14.01.11 - 09:11 Uhr

Hallo,

musstest Du denn beim Schulamt gar keine Gründe angeben?Bist Du auch aus NRW?
Hab wie gesagt von der aktuellen Schule gesagt bekommen, ich soll warten, bis ich was von denen höre, wie es weitergeht#kratz-die neue Rektorin hingegen sagt aber, ich müsse an der alten Schule erstmal den Antrag auf Rückversetzung und Schulwechsel stellen, diese würde sich dann mit dem Schulamt in Verbindung setzen und dort würde es dann entschieden werden.

Komisch kommt mir wie gesagt vor, dass mir die KL am Telefon gestern Abend sagte, so wie es aussieht, würde der Wechsel doch nicht so leicht werden wie vorgestellt-wie will die das denn wissen, ohne dass ich den Antrag gestellt habe???#kratz#kratz

Ich habe mir folgendes vorgenommen:Ich werde Montag bei der alten Rektorin den schriftlichen Antrag reinreichen, sie kann ja schlecht sagen:Den nehme ich nicht an oder leite ihn nicht weiter...Gleichzeitig schreibe ich ans Schulamt, dass ich an der aktuellen Schule den Wechsel beantragt habe, erkläre auch denen die Gründe und füge das Schreiben an die alte Rektorin bei.....

Beitrag von zettelchen 14.01.11 - 13:46 Uhr

Hallo,

ja ich komme auch aus NRW.
Finde ich ja komsich das du dich ans Schulamt selber wenden musst denn wie gesagt ich hatte mit denen gar nichts zu tun. Bei uns lief alles über die Schulen.
Wünsche Dir viel Glück :-D

Beitrag von brotli 14.01.11 - 09:34 Uhr

hallo

ich habe die anderen antworten noch nicht gelesen.

du kannst wechseln. und du musst nicht zu leise und freundlich "fragen".
klare deutliche ansage in der alten schule , das du dich entschieden hast zu wechseln und nun dein kind zum halbjahreszeugnis an der neuen schule anmeldest.
ich würde dort wohl auch eine anmeldung vornehmen, also das formuar dort aus dem büro holen und ausfüllen. eine kopie davon in der alten schule abgeben, das original an der neuen schule.
klare kurze anfrage ob du an der alten schule nun noch etwas ausfüllen musst und laß dich nicht abwimmeln.
denn du darfst zum halbjahr wechseln!
das man abgewimmelt wird und das man zu freundlich fragend immer nur verschoben wird oder man das gefühl hat , man nervt....kenne ich.
deine entschedung steht und das bring rüber ohne zögern.
eigentlich musst du dafür nichtmal zum schulamt, wenn die neue schule sagt, sie nehmen das kind zum halbjahr auf.

l.g.

Beitrag von eriks_mama 14.01.11 - 09:57 Uhr

Danke für Deine Antwort, gibt es da einen bestimmten Paragraphen oder Auszug aus dem Schulgesetz, worauf ich mich berufen kann?

Aktuelle Rektorin sagt ganz klar, es läuft gar nix, ohne das die Dame vom Schulamt den Wechsel genehmigt-komisch kommt mir da wie gesagt aber vor, dass die Rektorin sagt, ich solle abwarten, bis ich was von ihr höre und sollte bloß vorher nicht auch die vom Schulamt wie die Pferde scheu machen.....Echt komisch......

Beitrag von manavgat 14.01.11 - 10:34 Uhr

unabhängig vom Rest, das hier:

Mein Sohn hatte von Anfang an Probleme mit der KL(sehr strenge Dame die oft rumschreit und ihn auf den Stuhl drückt, wenn er auf die Toilette muss), ich habe ihn aber immer wieder gesagt, nur weil man mit einem Lehrer nicht zurecht kommt, heisst es nicht, dass man da nicht mehr hin muss usw.!


hätte ich per Anwältin geklärt.


Gruß

Manavgat

Beitrag von platon 14.01.11 - 11:57 Uhr

Hallo,
von der Idee der Rückversetzung halte ich gar nichts. Da die ersten drei Schuljahre maximal in vier Jahren absolviert werden müssen. Du kannst Ihn ja die 2. oder 3. Klasse wiederholen lassen.
Eine zweite Rückversetzung gibt es nicht. Es wird dann ein
AoSF- Verfahren eingeleitet (Förderschule).
*
Du kannst jeder Zeit dein Sohn von der Schule abmelden.
*
Dein Sohn leidet doch unter der Klassenlehrerin, warum wartest du noch.

Gruß Platon