hallo kathrin!
bei mir ist es so, dass die kinder nunmal thema nummer 1 sind, weil sich momentan noch so ziemlich alles um die kinder dreht (alltag, planungen etc.). von daher sind sie mein hauptinteresse und ich habe zu dem thema am meisten zu sagen.
die kontakte, die wir haben, bestehen zu 100% aus familien, sodass es über die kinder immer etwas zu sagen gibt. DAZU kommen natürlich noch andere themen, die nicht kinder-bezogen sind.
zu der zeit, als wir noch kinderlose freunde / bekannte hatten, haben wir sehr darauf geachtet, nicht nur über kinder-themen zu sprechen, denn das ist, denke ich, sehr nervig für die anderen. außerdem macht es ja auch spaß, als mama mal über andere themen als "brei, windeln und spielplatz" zu sprechen.
lg
julia
Müssen Eltern immer über ihre Kinder reden?
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Hallo
ich denke das Kinder im Leben der eltern eine übergeordnete Position haben und deshalb kommt man gern auf sie zurück.
Mir ist aufgefallen : ich arbeite mit Menschen zusammen und dazu gehört das Gespräch mit dem Gegenüber , wenn ich irgendwie keinen Zugang finde und das Gespräch nicht ins rollen kommt lasse ich fallen das ich Kinder habe
so kommt man bei vielen Menschen dann schnell über eventuelle eigene Kinder ins Gespräch. So mancher denkt sogar "kinder = Lebenserfahrung = Kompetenz" und wenn das Gespräch einmal rollt kann man es auch auf die für mich wichtigeren Themen Lencken.
So mancher redet vielleicht zuviel von seinen Kindern , denn man mag ja auch gern mal etwas anderes hören. Aber ja sie gehören fest dazu also wird auch gern darüer gesprochen. Ich denke so kommen auch Menschen in Kontakt die es ohne schwerer hätten, oder finden Austausch über ihre Kinder.... so das sie eventuelle Antworten oder Tips bekommen die sonst ausbleiben.
Kinderlose Freunde, bei denen ist zu mindest bei uns das interesse an den Kindern sehr groß, aber wir können auch stundenlang reden ohne die Kinder an dauernd als Thema nummer 1 zu platzieren.
Lg Sabrina
Hallo Kathrin
Bei mir kommt es drauf an mit wem ich zusammen bin. Wenn wir mit Eltern zusammen sind die auch Kinder haben, dann ist es ganz klar dass wir ueber unsere Kids reden. Besonders wenn es Eltern aus der Schule sind.
Allerdings wenn ich mit Leuten zusammen bin die keine Kinder haben, dann sage ich nur was ueber meine Kinder wenn ich gefragt werde. Ich kann mich erinnern als ich noch keine Kinder hatte, hatte ich eine Freundin mit einem Baby. Sie hat immer nur von diesem Kind gesprochen. Nach einer Weile ging mir das schon sehr auf die Nerven. Daher bin ich eher vorsichtig dies nicht zu tun.
Bei der Arbeit rede ich eingentlich auch nicht viel ueber meine Kinder.
Gruss
Heike
Hallo!
Ich vermeide es grundsätzlich, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie ätzend es ist, nur von vollgesch.... Windeln, Bauchmerzen und Tee zu hören. Fragt mich jemand direkt, erzähle ich. Passiert etwas ganz Außergewähnliches, berichte ich auch ohne gefragt zu werden. Ist aber eher die Seltenheit.
Hoffe, geholfen zu haben!
LG
Dani
nein sicher nicht.
Da eine mehrzahl der Menschen über 30 Eltern sind und es dennoch gespräche ab von Kindern gibt, kann diese annahme ja nicht stimmen.
Dennoch ist es denke ich so, daß gerade in der Ohase, in der die kinder klein sind und daher stakr die aufmerksamkeit fordern und somit das leben der Eltern stark beeinflussen- sie natürlich ein sher sehr wichtiger teil des lebens sind.
Klar sind sie daher auch gesprächsthema.
Aber ich persönlich erlebe es mit kleinen kInder auch so, daß viele neue bekanntschaften durch die kinder entstehen (kindergaren, spielplatz, turngruppen, vereine usw) und man oftmals mit den neuen Menschen in seinem Leben nicht so viel gemeinsam hat- außer eben der Kinder.
Damit ist klar, daß sie die gespräche zwischen einem Kernphysiker, der hobbymäßig jagdpsort betreibt und einem Bauingeneur, der seine feizeit mit reiten verbringt, oftmals dei Kinder im gleichen alter die einzige gemeinsamkeit arstellen, die als gesprächsthema sich eignet.
lisasimspon
gut zusammengefasst, was ich eigentlich ausdrücken wollte
ist doch so, oder?!
Merke das gerade hier - mein großer ist seit 4 monaten im neuen kiga.
da bilden sich freundschaften unter den Kindern und da die kids eben erst 3 -4 jahre alt sind, sind die eltern da noch stark involviert.
was soll ich dann also groß palavern - die weltpolitik?,das wetter?,
allerdings finde ich es manchmal auch gruselig, wenn sich wirklich längerfristig nichts anderes ergibt als "kinder"- dann schläft das meist wieder ein.
lisasimpson
Hallo,
mh, interessant! Nein, wir reden nicht immer über Kinder, aber mancmal tauscht man sich schon aus, v.a. wenn man Freunde hat, die Kinder gleichen Alters haben. Oder wenn man sich lange nicht gesehen hat, fragt man auch nach den Kindern von Freunden.
Ansonsten reden wir über vieles mehr: Bücher und Filme, Ausstellungen, Urlaubsreisen und natürlich auch mal Small Talk-Themen wie Klamotten und Haare oder ein wenig Tratsch. Das kommt aber immer darauf an, mit wem wir zusammensitzen.
Hallo,
meinst Du Eltern untereinander oder mit anderen Eltern??
Also mit meinem Mann rede ich über viele andere Dinge, aber natürlich auch über die Kinder.
Wenn was besonderes ist, ruf ich auch mal in der Arbeit an, weils mir halt grad einfällt. Ich bespreche natürlich auch Sachen für die Freizeit so, ob ich die Große jetzt beiM Tanzen anmelden soll, ob der KiGA der richtige ist, und will, dass er auch mal mitgeht und sich alles anschaut, weil er der Vater ist.
Die erste Frage am Abendtisch ist aber eigentlich immer "Wie wars in der Arbeit?".
Mein Mann hat grad noch ein großes Projekt, das er von zuhause macht, eigenltich sein Hobby, aber sein großes "PRojekt" eben, und darüber redet er auch viel, obwohl ich nix versteh.
Ansonsten ists natürlich so, dass ich vieles auch zweimal erzähle, weil ers eh vergisst oder nicht zuhört.
Mit Freundinnen rede ich auch über meine Kinder, aber nicht die meiste Zeit. Viel über Arbeit, die Ehe, die anderen reden auch über ihre Partnerschaft oder das Gerichtsverfahren deswegen
, ihre Arbeit oder auch sowas wie Umzug, neue Wohnung, Fernsehprogramm, Bücher, Kinofilme, Urlaub.
LG Karin
Wir reden oft und viel über unsere Kinder.
Seltsam finde ich nur, dass dies Eltern oft vorgeworfen wird.
Wenn Nicht-Eltern zusammen sitzen und die ganze Zeit über ihren Job reden findet das scheinbar niemand verwerflich.
Schon seltsam...
Scheint allerdings auch eher ein Deutsches Problem zu sein.
Dienstreisen Richtung USA sind immer sehr interessant.
Nach dem Geschäftlichen wird abends beim Essen nur noch über Familie geredet. Für die Amis scheinbar total normal.
sollte einem zu denken geben, dass Eltern nicht so viel über ihren Eltern-Job reden sollten, jeder andere Job aber scheinbar ok ist...
Echt? Ich finde es genauso blöd, wenn jemand ausschließlich von seinem Job spricht.
Das Leben hat so viele Facetten und jeder Mensch so viele verschiedene Rollen, dass es doch seltsam ist, wenn sich jemand dauerhaft auf ein einziges Gesprächsthema festlegt, oder?
Wenn jemand NUR noch über ein bestimmtes Thema redet finde ich das ebenfalls seltsam.
Alledings merke ich oft, dass nur bei Kinder-Themen die Augen verdreht werden.
Redet jemand dagegen 3Std über den Job ist es für viele ok.
Hallo,
ich halte mich von Eltern, insbesondere Müttern, die als einziges Gesprächsthema ihre Kinder haben, grundsätzlich fern ...
... zum Glück haben die Mütter aus meinem Familien- und Freundeskreis noch andere Interessen und Themen, abseits von Kinder und Haushalt, insbesondere wenn sie berufstätig sind ...
... mit der typischen Spielplatz-Mutti, die auch noch äußerlich in Trekking-Sandalen, zweifarbiger Multi-Funktionsjacke und praktischem Haarschnitt auf das Kinder-Thema beschränkt ist, kann ich rein gar nichts anfangen.
Gruß von der Hedda.
Hier zu sinnvollen Aussagen zu kommen, finde ich schon schwierig. Es tummeln sich ja hier eher engagierte und interessierte Eltern. Wenn die nicht gerne über ihre Kinder reden...wer dann. Also ich bin leidenschaftlich gern Mutter und empfinde es als sehr erfüllend. Da unser Sohn noch sehr klein ist (zwei Jahre), habe ich sehr viel mit Leuten zu tun, die auch kleine Kinder haben. Gemeinsame Interessen sind ja nun auf jeden Fall die Kinder. Ob solche Bekanntschaften aber von Dauer sind...ich finde, das kann man gut an anderen Themen messen. Wenn ich mit Leuten wirklich nur über Kinder reden kann, dann hab ich ihnen sonst meist nicht viel zu sagen und sie erwecken bei mir kein wirkliches Interesse. Andere Bekannte sind zu Freunden geworden, weil man über Gott und die Welt reden kann, auch wenn der Backround ein anderer ist.
Die Ausgangsfrage ist ziemlich negativ formuliert. Warum? Kinder sind unsere Zukunft, sie sind das Wertvollste was wir haben. Sie erfüllen uns, sie emotionalisieren uns, es ist eine der engsten Beziehungen, die man haben kann. Über was sollte ich lieber reden?
Über Herrn Sarrazins Buch..äh ja böser alter geldgieriger Mann auf den alle reinfallen...schaff ich 5 Minuten drüber zu reden. Stammtischniveau und Lästereien über andere Cafébesucher sind nicht so meins.
Ach ja der hochgelobte Job....Gott sei Dank kein Gefasel über Kinder...jetzt mal ehrlich, ich hatte noch keinen Job, bei dem die Arbeitskollegen ein wahres Feuerwerk an geistigen Esprit in allen Lebenslagen von sich gegeben haben. Meist ist das doch auch nur seichtes Alltagsgewäsch...klar hab ich auch gern..aber deswegen muss ich andere Themen nicht als wertloser darstellen.
Mein Mann und ich quasseln sehr gerne über unseren Sohn, das ist ja auch sehr spannend. Andere Lieblingsthemen sind unsere Katzen, optische Veränderungen an unserer Wohnung, die liebe Familie, Politik, natürlich sein Job, WoW, Laufen, Yoga, Kino und Lieblingsserien... und natürlich über uns (nach 11 Jahren schon intensiv behandelt...dieses Thema). Am wichtigsten finde ich dennoch unseren Sohn als Gesprächsthema.
Bei Familientreffen gibt es dann noch Themen wie "Wer verdient was" (ich persönlich finde ja, über so etwas spricht man nicht, aber ist auch nicht mein Zweig), der neue Firmenwagen (ein Auto hat vier Reifen und fährt, wenn es sich anständig benimmt!) und Jobs...oder Leute, die ich gar nicht kenne. Tut mir leid, ich finde es stinklangweilig, dass der Prof. eines Anverwandten einen dicken Volvo fährt, mit dem er im Parkhaus eh zwei Parkplätze benötigt, weil er wie alle SUV Fahrer nicht parken kann....
Letztendlich kann ich nur festhalten, unser Sohn ist das interessanteste Thema und daher rede ich gern über ihn.
Rufinchen
Ich rede nicht mehr über meine Kinder - sondern nur noch über meine Enkelmaus
Neee - aber Spaß beiseite.....
Ich hab durchaus noch massig andere Themen, Hobbies und Interessen.
PC, Fotografieren und Bildbearbeitung, gemeinnützige Arbeit usw usw.
Und von den Themen kommt man ganz sicher nicht immer nur auf die Kinder oder Enkel zurück.
Und so war es schon früher. Meine Kinder waren mir zwar immer wichtig, sie waren aber nicht immer nur Thema 1.
Ausnahme war, als Enkelmaus Leonie als Mini-Frühchen geboren wurde und dann die massiven Hüftprobleme hatte. Da hatten wir wirklich zwei Jahre lang ein vorherrschendes Thema in der Familie. Aber auch nicht nur....
Lästig finde ich nur, wenn Eltern ihre Kinder derart in den Himmel heben, dass es schon nicht mehr "normal" ist. Hochbegabt ist das mindeste...
Wenn das bei jedem Treffen ein Thema ist, das nervt.
Und wenn jeder Pups eine halbe Weltsensation ist - das mag beim Neugeborenen noch verständlich sein - aber beim Dreijährigen ist es kein Thema mehr, dass er schön essen kann, das ist dann eigentlich selbstverständlich.
LG Moni
Hallo
Also ich kann mich noch sehr gut an Zeiten erinnern, in der meine Freundin und ich in einer "Mädchenclique", die es seit Teenagerzeiten gab, zu einer kinderlosen Minderheit gehörten. All diese mutierten Dialoge, die mich bei unseren regelmäßigen Treffen völlig genervt haben. Windeln, Entwicklungsschübe, Zahnen, Frühförderwahn...
Es kam tatsächlich zur langsamen Auflösung dieser einsten Partytruppe.
Als ich schwanger wurde, habe ich mir geschworen mich keiner doktrinierten Müttertruppe zu unterwerfen. Und ich war zunächst ganz schön alleine!
Also doch: PEKIP? Krabbelgruppe? Familienfrühstück? Sollte ich meine geschworenen Ideale über Bord - und mit unzähligen Toastbroten synchron mit anderen Müttern nebst Brut, Enten be-werfen?
Um es kurz zu fassen:
Mit meinen drei Kindern wurde auch das Chamäleon in mir geboren! Es ist total in Ordnung: Nach der Krabbelmusikschule darf man diskutieren, welcher Kindergarten DAS Konzept hat. Doch anschließend gehe ich auch sehr gerne zur Arbeit und diskutiere in der kollegialen Supervision den beruflichen Alltag. Und abends ist die Kurt Krömer Show genau das Richtige für meinen Mann und mich.
Und neben den sechs, sieben ewigen Freunden und Innen passt sich auch mein erweiteter Freundes- und Bekanntenkreis meiner Lebenssituation an.
So isses!
Hallo Kathrin,
ich gehöre zu den Frauen, die sich nicht nur über ihr Kind definieren! Ich bin ja auch noch ein Mensch, eine Frau!
Und ich rede sehr gerne mit meinen Mitmenschen auch über andere Themen! Natürlich auch über mein/unsere Kinder, aber das muss auch ein Ende haben!
Ich bin immer schwer genervt, wenn ich einen Gesprächspartner, also eine Mama, vor mir habe und es läßt sich kein anderes Thema finden! Das macht mir keinen Spaß!
Ich habe schon in der Schwangerschaft und während des Kinderwunsches darauf geachtet, dass ich überwiegend über andere Dinge rede, denn ich wollte auf keinen Fall die nervige Schwangere oder was anderes sein!
Ich freue mich immer, wenn ich mich mit anderen Menschen über alles mögliche unterhalten kann!
LG sunshine
Hallo Kathrin,
ich rede viel über meine Kinder! Warum? Weil sie nun mal im Mittelpunkt meines Lebens stehen.
Ich bin jetzt seit 9 1/2 Jahren Mutter und man entwickelt sich in dieser Position. Als ich Mutter geworden bin, war es mir unglaublich wichtig, dass ich immer noch als die Person wahrgenommen werde, die ich vorher war. Was sollte ein Kind schon daran ändern? Ich war ja schließlich immer noch ich! Dementsprechend habe ich es auch vermieden zu viel über meinen Sohn zu sprechen, wenn gefragt wurde klar, aber halt nicht zu viel. Ich habe weiter studiert, ich habe gearbeitet. Das arbeiten wurde von Kind zu Kind weniger und heute mit mittlerweile 4 Kindern bin ich Hausfrau. Meine Freunde und Bekannte haben mittlerweile fast alle selber Kinder und von daher reden wir viel über unsere Kinder.
Heute finde ich das völlig in Ordnung, weil ich akzeptiert habe, dass ich eben nicht mehr immer noch ich bin, sondern ich habe mich verändert! Ich habe Kinder geboren und bin nicht mehr nur für mich selbst verantwortlich. Dementsprechend werde ich natürlich von der Öffentlichkeit auch anders wahrgenommen und das ist total in Ordnung so! Dadurch, dass ich das akzeptiert habe finde ich es auch völlig in Ordnung viel über meine Kinder zu reden - denn das ist ein ganz wichtiger Punkt in meinem Leben!
Es ist ein wenig länger geworden, aber ich hoffe ich konnte deutlich machen, was ich loswerden wollte!
lg Jule!
Bei mir ist das ganz unterschiedlich.
Wenn ich mit anderen Eltern zusammen bin, dann natürlich. Man tauscht sich aus, gibt sich Tipps usw.
Wenn ich an der Uni bin und dort eher sachbezogene Themen habe, dann können die Erfahrungen in der Familie einfließen, aber sonst haben die Kinder da einfach keinen "Platz".
Und unter Freunden, natürlich spricht man da über die Kinder, aber nicht ausnahmslos. Man spricht auch über andere Dinge, philosophiert, spricht über die Arbeit, den Alltag, Pläne, Einstellungen usw.
Die Kinder sind einfach ein sehr wichtiger, großer Part im Leben. So wie Alles wichtige fließen also die Erlebnisse mit ihnen ein. Es wäre eher verwunderlich, wenn Eltern nicht über ihre Kinder sprechen.
Wie es Dritte aufnehmen ist ebenfalls differenziert, jenachdem, ob sie selbst einen Kinderwunsch haben, ob sie Kinder überhaupt mögen, und in welchem Kontekt das Gespräch steht.
Hallo!!
Meine Tochter ist der wichigste Mensch in meinem Leben. Ich bin unglaublich stolz auf sie. Sie ist mein liebstes Thema und ich erzähle sehr gerne von ihr. Mir ist jedoch bewusst, dass es nicht jeden interessiert und so verusche ich nur in Maßen von Rebecca zu erzählen, um andere Personen die meine Begeisterung nicht teilen, nicht zu langweilen.
Bevor ich Mutter war hat es mich sehr genervt mir die Geschichten der Muttis anzuhören. Heute kann ich es sehr gut nachvollziehen. Es ist halt ein großes Bedürfniss, von seinm Kind zu berichten.
Gruß
Jolly, die unglaublich stolz auf ihre Rebecca
ist, die am 15.02. schon 4 Jahre alt wird
Hallo,
ist ganz unterschiedlich.
Ich selbst überlege mir mit wem ich wann über mein Kind rede. Muss zum Anlass passen.
Mit anderen Eltern ist es auch unterschiedlich.
Mit manchen Eltern treffe ich mich. Die Kinder spielen, wir reden über Gott und die Welt und weitere Themen und kümmern uns nebenbei aktiv um die Kinder, so wie es die Situation erfordert.
Mit manchen Eltern rede ich nur über die Kinder und stelle fest, wie genervt sie reagieren, wenn ich dann aktiv mich mal kurz um mein Kind kümmere. Reden ja, reagieren nein.
Gemischt aus beidem gibt es auch.
Mit Kinderlosen ist es unterschiedlich. Mit manchen rede ich ganz viel über's Kind. Meist auf Fragen und weil sie gelassener sind und mit anderen vermeide ich es total.
Unterschiedlich ist vor allem folgendes. Die (Begrüßungsfragen)
andere Eltern fragen zuerst
- schläft sie endlich durch?
- geht sie schon auf's Töpfchen?
- geht sie ENDLICH in den Kindergarten?
- ... warum machst du nicht ... das ist aber gar nicht gut... da wird sie aber mal Probleme bekommen
Kinderlose fragen zuerst:
- wie geht es euch?
- keine Sorge, das geht vorbei!
- habt ihr Lust das oder jenes zu unternehmen? Bring dein Kind einfach mit, wir werden schon was für sie finden.
- zu ihr: schau mal, ich zeig dir, wie man die Schokolade auspackt
ach so, noch ein kleiner wesentlicher Hinweis:
es kommt auch immer drauf an, wo wir uns gerade befinden!
- direkt vor dem Kindergarten reden fast alle über die Kinder oder Alltagsgeschehen, Mittagessen usw.. Selten über Politik, Weltgeschehen oder sonstiges. Warum? weil das der gemeinsame Nenner von allen ist, jeder irgendwie mitreden kann und wir uns schließlich daher auch kennen. Kinder sind in diesem Moment zenral, werden ja gerade abgeholt. Also dürfen sie auch im Gesprächsthema gerne der Hauptanteil sein.
- in der Krabbelgruppe war es ähnlich.
Beim Elternabend, spricht man ja auch über die Kinder. Ist ja schließlich der Grund, warum man da ist.
An anderen Orten, ist es wieder anders.
Wenn ich zur Sternwarte fahre, spreche logischerweise über Astronomie. Da muss es schon ein großer Zufall sein, wenn man auf die Unterwasserwelt der Weltmeere zu sprechen kommt oder die Ernährung. Man trifft sich dort, mit der gemeinsamen Grundlage Astronomie.
Im Sportverein spricht man überwiegend über Sport. Vllt. auch mal andere Themen. Oder anders gesagt, es würde niemanden wundern, wenn man stundenlang darüber diskutiert.
Und so mache ich es auch mit den Kindern. Am Kindergarten ja, sehr viel, fast nur (bei den meisten wüsste ich ehrlich gesagt gar nicht, welche Hobbies und Interessen sie haben).
Wenn ich da mit Astronomie ankäme oder was aus dem Sportverein würde ich schon etwas seltsam rüber kommen.
Umgekehrt, rede ich auf der Sternwarte oder im Sportverein kaum von meinem Kind. Ausgenommen es passt direkt rein: mein Kind hat neuerdings auch Interesse an der Sache, gibt es eine Gruppe für ihr Alter. Dann hat das einen Bezug dazu. Für alles andere habe ich den Kindergarten, Krabbelgruppe, urbia etc
Das Kinder ein wichtiger Teil des Lebens der Eltern sind und sie *auch* darueber reden ist voellig normal. Wenn es das einzige Gespraechsthema ist, dann fehlt m.E. was.
Man hat ja schliesslich normalerweise noch Hobbies, Interessen, einen Beruf, woraus sich Gespraechsthemen ergeben sollten.
>>reden Eltern eigentlich wirklich immer nur über ihre Kinder?<<
Nein, diese Frage nun nur auf mich und meinen Mann bezogen kann ich ganz klar mit NEIN beantworten.
Unsere Kinder sind wichtig und sie sind natürlich auch gerade in der Familie aber auch im Freundes- und Bekanntenkreis mit Kindern auch mal Thema.
Jedoch gibt es genügend Themen, die wir im Freundes- und Bekanntenkreis bereden, die rein gar nichts mit Kindern zu tun haben.
>>Ist es nur Einbildung oder ist es tatsächlich so, dass Eltern (nur Mütter oder auch Väter?) hauptsächlich, ausschließlich, mit jedem und zu jedem Anlass über den Nachwuchs plaudern? <<
Nein, bei Nachfragen ganz klar, da erzähle ich auch von meinen Kindern. Aber auch wenn jemand Probleme hat und es ähnliche Situationen bereits bei uns gegeben hat, dann kann ich was dazu erzählen.
>>Dass sie in Gesprächen auch von noch so abwegigen Themen her immer wieder auf die Kinder kommen?<<
Das kann mal vorkommen, aber ist selten. Wenn es wirklich Themen sind, die mit Kindern rein gar nichts zu tun haben, warum sollte ich meine Kinder darin einbinden?
>>Wenn ja – warum?
Ist das normal? Oder zu viel? Lästig? Oder hilfreich?
Was sagen Partner, Familie und (kinderlose) Freunde dazu?<<
Ich bin zwar Hausfrau, jedoch habe ich auch noch ein Leben neben Kindererziehung und Hausfrauendasein mit 400€ Job.
Ich habe keine Lust mich mit meinen Freunden dauernd über die Familie zu unterhalten.
Die Freundschaft zu meiner besten Freundin ist genau an dem Problem fast zerbrochen.
Wenn man wirklich jeden Kleinkram erzählt bekommt und immer und immer wieder das Kind Thema ist, dann wird man dem schnell überdrüssig.
Ein Treffen ohne Kinder ist für sie schon ein regelrechtes Tabu. Wir treffen uns nur noch als Familie und unsere Freundschaft ist nicht mehr wie sie einmal war.
Das Kind ist Thema Nummer 1, dazu steht sie auch.
Das sind Eigenschaften, die ich keinesfalls annehmen möchte.
Mein Freundeskreis hat sich natürlich auch geändert, aber es sind auch viele Singles darunter. Da kann ich dann ganz einfach mal ICH sein.
Nicht Mama, nicht Ehefrau, einfach nur ich und meine Interessen.
Hallo Kathrin,
vielleicht solltest Du da nicht die Eltern fragen, sondern diejenigen, die mit den Eltern sprechen und selbst kinderlos sind - denn denen fällt es immer wieder besonders auf
.
Bevor das jemand in den falschen Hals bekommt: ich kann die Eltern voll und ganz verstehen - sie sind stolz auf den Nachwuchs und möchten daran die ganze Welt teilhaben lassen. Nunja, als "Kinderlose" sitzt man dann zwar manchmal recht genervt beim Kaffeeklatsch, wenn dauernd wieder auf das Thema Kind gelenkt wird, aber man kann damit leben. Nur wenn man selbst als einzig Kinderlose in einer Horde Mütter sitzt, dann ist definitiv der Zeitpunkt gekommen, die Füße in die Hand zu nehmen bevor man völlig durchdreht....

