Wann lässt man die Flasche nach dem Brei weg??

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Beitrag von philis-mutti 14.01.11 - 11:17 Uhr

Halli hallo,
ich gebe nun schon 3Wochen Beikost(also dieses übliche anfangen mit Karotte und so)wir sind jetzt bei Karotte mit Kartoffeln aber egal wieviel Brei er isst, er möchte trotzdem immer die Flasche danach.Wie kommt man denn dazu oder besser geagt wann lässt man die weg??
Ich denke er versteht das Prinzip noch nicht das der Brei die #flasche ersetzten soll.Habt ihr vielleicht Tipps oder Erfahrungen damit?Danke

Beitrag von jumarie1982 14.01.11 - 11:21 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&tid=2980835&pid=18861216

#aha

LG
Jumarie

Beitrag von espirino 14.01.11 - 11:24 Uhr

Irgendwann wird mans komplett ersetzen müssen. Milch ist eben kein Getränk sondern ein Nahrungsmittel!

Beitrag von jumarie1982 14.01.11 - 11:27 Uhr

Klar muss man es irgendwann ersetzen, aber das sollte im Normalfall nicht im ersten Lebensjahr sein!

Beitrag von espirino 14.01.11 - 11:38 Uhr

Wer sagt das denn jetzt wieder? Und was ist mit "Fingerfood"? Der neueste Schrei auf dem "Babys-fit-for-food" Markt und das ersetzt nicht die Milchmahlzeit? Was ist mit Milchbrei? Plus Milchmahlzeit? Man kanns aber auch rundum umständlicher machen als es ist.

Beitrag von jumarie1982 14.01.11 - 11:50 Uhr

Häh?
Du verdrehst da was.

Fingerfood bedeutet nichts anderes, als dass dem Kind Essen hingelegt wird und es einfach selbst isst. Was und wieviel es will (was wird natürlich durch die angebotene Auswahl beschränkt ;-) )
Das Kind lernt von Anfang an zu KAUEN, einzuspeicheln und zu schlucken und zwar immer genau so viel, wie es mag.
Es lernt den Geschmack der Lebensmittel kennen und nicht den einer zusammengematschten Pampe.
Es gibt keine "Essenspläne", kein "wann geb ich denn nun die Flasche und wann dann die nächste Mahlzeit", sondern es gibt einfach immer Essen, wenn die Eltern essen und weiter immer Milch nach Bedarf. Nach wenigen Monaten essen die Kinder ganz normal am Familientisch mit.
Man muss sich im Urlaub keinen Kopf um vorhandene Möglichkeiten machen und braucht nicht grübeln, ob das Kind auch genug von allem bekommt oder genug trinkt.
Ach ja, und die Kinder würgen auch nicht bei stückigem, weil sie schon so an die Pampe gewöhnt sind, wie man hier desöfteren lesen darf.
Und durch die eh anfangs lange homöopathischen Dosen, die wirklich im Magen landen, ist auch die Allergieprävention gut bedient.

Noch unkomplizierter geht es nicht!

Beitrag von espirino 14.01.11 - 11:55 Uhr

Dann zähl mir doch mal bitte auf welche Nahrungsmittel man in welchem Alter dem Babys einfach so hinlegen kann. Ganz so einfach geht das nämlich auch nicht. Und wenns die Milch trotzdem weiter gibt, wer weiß dann wann das Kind richtig satt ist oder futtert es nur aus Spiel?

Von solchen Babys wird man dann vermutlich später lesen "Wann lernt mein Kind endlich vom Löffel zu essen?" ;-)

Beitrag von jumarie1982 14.01.11 - 12:05 Uhr

Auch da muss ich dich enttäuschen.

Aber wenn du dich informieren magst, kannst du gern hier im BLW-Club ein wenig lesen #aha

Bei uns gab es anfangs (mit 6 Monaten) gedünstetes Gemüse (Karotte, Zucchini, Aubergine, Kartoffel, Blumenkohl, Broccoli, etc etc) oder auch rohes Obst (Apfel, Birne, Banane, Melone, Erbeere, Himbeere, Mango, Papaya, etc etc), mal Nudeln, Brot, Reiswaffeln, Gurke, sooooo vieles.
Nach 2 Monaten circa hat er schon beinahe alles gegessen, ausser Nüsse und Honig oder stark gewürztes. Da er erst mit knapp 1 Jahr seinen ersten Zahn bekam, hat er bei Fleisch entweder gelutscht, bis kein Geschmack mehr drin war #rofl oder Hackfleisch gegessen.
Beim Kochen habe ich etwas von unserem Essen auf seinen Teller gepackt und dann unsere Portion nochmal nachgewürzt.

Wieso sollte es ein Problem sein, was man gibt?
Das ist ja das schöne daran, da die Kinder eben nicht gleich Löffelweise neue Nahrungsmittel in den Mund bekommen, können sie sich langsam dran gewöhnen, ohne dass man sonen Eiertanz mit "erst nur 3 Löffel, dann soundsoviel, dann 190g,..." veranstalten muss.

Und JA, die Kinder essen Anfangs vorallem aus Spass. Und aus Neugier. Zum Kennenlernen eben, so wie es sein sollte.
Zum Sattwerden gibt es Milch.

Und um auch deine komische Vorstellung, die du übrigens mit meiner Mutter teilst ;-) zu zerstören: Die Kinder sind nicht bescheuert. Sie sehen ja bei den Eltern, dass diese mit Messer, Gabel und Löffel essen und machen das schon recht schnell genauso wie Haare kämmen oder ähnliches nach.
Unser Sohn hat angefangen mit dem Löffel oder der Gabel zu essen, da war er circa ein Jahr. Inzwischen (20 Monate) isst er NUR NOCH mit Gabel oder Löffel und das teilweise ohne Lätzchen, da er es einfach nicht mehr braucht.


Beitrag von espirino 14.01.11 - 12:36 Uhr

Also zunächst einmal möchte ich klarstellen, das ich keineswegs denke, diese Kinder seien bescheuert.
So ein Stück Gurke aber, kommt es in den falschen Hals löst sich beiweitem nicht so schnell auf, wie es denn notwendig wäre. Oder schippelst du alles in winzige Häppchen? Das alles was du aufzählst können die mit 6 Monaten schon zu sich nehmen? In ungefährlichen Stückchen? Allein? Darin sehe ich nämlich das größte Problem.
Klar machen die Kinder alles nach. Ob man aber Lust hat nach jeder Mahlzeit die Küche zu renovieren bleibt fraglich.

Beitrag von jumarie1982 14.01.11 - 12:44 Uhr

Hartens wurde bei uns anfangs gedünstet.
Also Karotte und Apfel.
Gurke gab es erst nach 14 Tagen oder so, als er es raus hatte.
Es wurde nix klein geschnibbelt, weil es ja grade Sinn ist, dass die Kinder SELBST abbeissen, und womit entscheiden, wie gross die Stücke im Mund sein dürfen.
Also wurde alles in faustgerechten Stücken serviert (so Pommes-Größe).

Wir (und auch sehr viele Frauen, die ich hier und in Natura kenne), hatte NICHT EINE Situation, wo die Kinder sich böse verschluckt hätten oder so.
Dadurch, dass sie es wirklich ALLEIN machen und man nicht drin rumwurschelt, klappt das einfach.

Alles, was ich aufgezählt habe und noch viel mehr geht.
Alles eben, was sie irgendwie in die Hand nehmen können, was nicht zu salzig oder zu stark gewürzt ist. Und Honig und Nüsse sind wie normal auch noch Tabu.

Das mit dem Dreck hält sich auch in Grenzen. Ich hatte immer 4 Blätter Küchenrolle da liegen. Eins fürs Gesicht nach dem Essen, eins für die Hände, eins für den Stuhl und eins für den Boden.
Ich wage einfach mal zu behaupten, dass es beim Breifüttern auch nicht klinisch rein ist und die Kinder mal was aus dem Mund laufen lassen, mal in die Schüssel patschen, mal losprusten, mal alles ausspucken, weil es nicht schmeckt, mal den Löffel wegreissen und damit Schweinkram machen...oder?

Beitrag von espirino 14.01.11 - 13:03 Uhr

Da gebe ich dir recht. Auch Brei füttern macht mit einem mobilen Baby nicht wenig Sauerei. Mit den Stückchen hab ich sehr wohl Bedenken, zumal ich es bei meinem Sohn (dem Großen) damals schon erlebt habe, daß er sich übel an einem Bröckchen Babykeks verschluckt hat, welches er selbst in der Hand hatte und selbst abgebissen hat, mit ca. 7-8 Monaten. Nenn mich vorbelastet, aber ich sehe das nicht so locker wie du.

Beitrag von espirino 14.01.11 - 11:23 Uhr

Hallo,

du kannst ihm alternativ nach dem Brei auch die Teeflasche geben. Dann hat er den Eindruck, daß der Prozess "Sattwerden" jetzt abgeschlossen ist.

Im Normalfall soll ja jede Breimahlzeit die Flaschenmahlzeit ersetzen. Wenn er richtig satt ist, würde ich ihm danach auch keine Milch mehr geben, sondern eben Tee oder Wasser.

LG Jana

Beitrag von sunnysunny 14.01.11 - 11:44 Uhr

sobald sie die komplette Mahleit essen.
also wenn dein Baby 120 gramm Brei isst zu Mittag dann braucht es danach keine Flasche mehr

Beitrag von sunnysunny 14.01.11 - 11:45 Uhr

meine 190 gramm

Beitrag von susasummer 14.01.11 - 11:54 Uhr

Irgendwann möchte dein Kind keine Flasche mehr danach.das wird sich einpendeln.
Bei uns hat es auch etwas länger gedauert.
lg Julia

Beitrag von familyportrait 14.01.11 - 12:51 Uhr

Hallo,
ich hab die Flasche gar nicht mehr angeboten, nachdem sie ein ganzes Glas gegessen haben.

LG