Habt Ihr alles bis zum Mutterschutz durchgehalten ?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mai75 14.01.11 - 11:37 Uhr

Hallo,
ich bin jetzt in der 26. SSW und habe aufrgund von noch ausnutzbarem Jahresurlaub ab Montag noch genau 6 Wochen vor mir.
Nun muss ich zugeben, dass es immer anstrengender wird, da ich nachts sehr schlecht schlafe und tagsüber viel mit dem Auto unterwegs bin (Fahrtweg pro Strecke 40km + Fahrten zu Kd-Terminen, Meetings etc.).
Weiterhin ist hier echt total viel zu tun; in der normalen Zeit kaum machbar und meine Kollegen saufen auch alle ab; arbeiten zum Teil sogar am WE, was ich seit ich schwanger bin allerdings nicht mehr mache. In Kd.-Terminen muss ich topfit sein - dort kann ich nicht durchhängen oder nach 30 Min. sagen, sorry, aber ich kann nicht mehr sitzen oder ich kann mich grad nicht konzentrieren, weil mir mein Zwerg gerade in den Magen tritt und mir davon total schlecht ist.
Einen Gang runter schalten geht also nicht - aber ich habe halt auch Angst, dass ich mich überfordere und damit dem Zwerg und mir schade.
Aktuell gehts zwar noch, aber ich bezweifle, dass ich die vollen sechs Wochen noch schaffen werde.
Wie ist das bei Euch - wie geht ihr damit um?
Wie wird meine FÄ reagieren, wenn ich Ihr sage, dass ich mich beruflich inzwischen überfordert fühle und sie bitte, mich krank zu schreiben?
Danke fürs lesen und Eure Meinungen.
Maike

Beitrag von turtlebear 14.01.11 - 11:42 Uhr

Hallo, ich hab durchgehalten, aber auch nur deshalb, weil ich soviele Überstunden vorher angesammelt hatte, daß ich praktisch so ab der 25. ssw fast gar nicht mehr arbeiten mußte und frei hatte zwecks Überstundenabbau.
Ich glaube, ich hätte das sonst nicht gepackt. Obwohl meine SS relativ ok war, hatte mir Sodbrennen und Atemnot dermaßen zu schaffen gemacht, daß ich auch 3 mal frühzeitig von der Arbeit nach Hause gehen mußte.
Manche Frauen halten es durch, aber es kommt wirklich darauf an, wie schwer eine SS ist bzw wie man sie verkaraftet.
Ich kann verstehen, daß es Dir schwer fällt, durchzuhalten und finde es völlig in Ordnung, wenn Du es Deinem FA so erklärst und diech krank schreiben läßt. Du simulierst ja nicht.

Beitrag von lucas2009 14.01.11 - 11:43 Uhr

War ab der 28.SSW zu Hause wg. na Gestose. Aber nur liegen war auch sehr anstrengend!

Alles Gute!

Beitrag von linzerschnitte 14.01.11 - 11:43 Uhr

Hallo!

Würde an deiner Stelle mit deiner FÄ reden wenn es dir wirklich nicht mehr gut geht! Vielleicht hast du Glück und sie hat Verständnis für deine Situation!

Ich hab leider nicht bis zum MuSchu durchgehalten, bin seit der 13. SSW daheim (zuerst 5 Wochen Krankenstand, dann vorzeitiger MuSchu) und muss mich schonen! Aber ich muss dazusagen: nach 15 Wochen wär ich froh, mal wieder arbeiten zu können, wenns mein Körper zulassen würde... Hab ja noch gute 11 Wochen vor mir, wo ich daheim bin, auch das kann eine lange Zeit werden! ;-)

Wünsch dir alles Gute für die restlichen Wochen!

Lg,
Melli mit Noah (28. SSW)

Beitrag von -.jacky.- 14.01.11 - 11:44 Uhr

Also ich habe bis zum Mutterschutz durchgehalten, allerdings hatte ich auch Tage, wo ich nicht mehr konnte. Mein FA hat mich dann auch ohne mit der Wimper zu zucken krank geschrieben. Tu das, was du für richtig hälst. Und wenn es nicht geht, dann geht´s eben nicht. Alles Gute,
Jacky 35.SSW

Beitrag von sunny140 14.01.11 - 11:46 Uhr

hallo

ich bin auch in der 26.ssw u mir geht es so wie dir will immer alles schaffen hatte noch kein krankenschein u wollte es bis zum ende durchziehen ca.ende februar nun ging es mir die letzten tage nicht mehr gut u sagte es der fä hab blutdruck u kreislauf probleme gehabt u sie sagte ich glaub sie brauchen mal ne auszeit u gab mir ne woch "frei"soll montag anrufen u kann gerne verlängern sagt sie denke aber nach der nächsten woche gehe ich wieder hab ein schlechtes gewissen den kollegen obwohl alle super sind u das ok finden sogar der chef.
wir müßen einfach auch mal an uns bzw unseren kleinen denken.

lg sunny140

Beitrag von sandra7.12.75 14.01.11 - 11:46 Uhr

Hallo

Ich habe in allen anderen Schwangerschaften in der gastronomie gearbeitet und bin bei jedem Kind früher daheim gewesen.

Ging nicht anders.Allerdings nicht wegen Überanstrengung sondern wegen SS-Beschwerden wie wehen und co.

lg

Beitrag von meerschweinchen85 14.01.11 - 11:47 Uhr

Ich denke niemand ist dir böse, wenn du dich nicht mehr in der Lage fühlst, deinen Job richtig zu machen. Es bringt niemanden etwas, wenn du dich nicht 100 % auf deine Arbeit konzentrieren kannst.

Ich hab keinen so sressigen Job wie du. Ich hab nur einen Bürojob. Ich bin auch sehr gerne arbeiten gegangen. Aber ich hab es auch nicht mehr geschafft. Mein Körper hat mir meine Grenzen aufgezeigt. Der Gebärmutterhals hat sich verkürzt. Obwohl ich mich nicht überfordert oder sehr gestresst gefühlt habe.

Ich hab ein Beschäftigungsverbot bekommen.

Rede mit deiner Fraunärztin. Sie wird dich verstehen und dich höchstwahrscheinlich auch krank schreiben. Jetzt sind du und dein Baby wichtig.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen und wünsche dir eine schöne Restschwangerschaft.

Meerschwein mit Mia Fabienne #ei 29 Woche

Beitrag von lalelu-86 14.01.11 - 12:03 Uhr

hey
ich bin leider schon seit der 12. woche daheim.
vorher habe ich noch ne massnahme vom amt aus gemacht, aber nachdem die erfahren haben, dass ich ss bin, durfte ich da nicht mehr hin und ich hatte mich so auf die praktikas gefreut, damit ich vor der geburt noch ein bisschen berufserfahrung sammeln kann.
mich nervt dieses daheim gesitze tierisch. hab echt keinen nerv mehr und sehne mich jetzt schon danach die stillzeit hinter mir zu haben (und kind ist noch nicht mal da #rofl) damit ich wieder arbeiten kann.

rein theoretisch würde mein muschu erst am 7.2. anfangen, glaub mir das ist echt nervig nur daheim rum zu sitzen.

wenn du gerade wirklich völlig fertig bist, lass dich mal ein paar tage krankschreiben, damit du wieder zu kräften kommst, denn quälen sollst du dich ja auch nicht.

lg

Beitrag von manenshki 14.01.11 - 12:15 Uhr

Hi,
kenne das Problem.
Ich bin in der 36. Woche und Selbstständig.
Auch bei uns ist Streß pur angesagt.
Ich habe bis eine Woche vor dem Mutterschutz durchgehalten. Mein Arzt hat mich eine Woche krank geschrieben, da ich nachts nicht mehr schlafen konnte und fast einen Unfall hatte, auf dem Weg zur Arbeit.
Bin jetzt telefonisch natürlich noch für meine Mitarbeiter da und schaue von Zeit zur Zeit im Betrieb vorbei. Aber Du musst genau überlegen wann der Stress auf Dein Baby geht.
Ich würde auf jedenfall mit deiner FÄ sprechen. Und ansonsten zum Hausarzt gehen, dass es nicht mehr geht.

Viel Glück!

Beitrag von noiram1111 14.01.11 - 12:20 Uhr

Hallo,

hatte bis zur 24. SSW auch eine unkomplizierte SS, wurde aber im Job sehr gefordert. Da ich dadurch bereits vorzeitige Wehen hatte und Gebährmutterhals sich verkürzt hatte, bekam ich von meinem FA ein Beschäftigungsverbot. Dies war auch gut so. Denn trotz zu Hause bleiben seit dem, bekam ich in der 28./29. SSW wieder vorzeitige Wehen und der Gebährmutterhals verkürzte sich auf gefährliche 1,5 cm und es bildete sich schon ein Trichter. Ich musste stationär behandelt werden.

Ich kann dir nur raten, mehr auf dein Bauchgefühl und deinen Bauchzwerg zu hören und offen und ehrlich zuzugeben, wenn du nicht mehr kannst.

Viele Grüße noiram + Leon

39+2#winke

Beitrag von co.co21 14.01.11 - 12:46 Uhr

Hallo,

ichmusste nich durchhalten, da ich meinen kompletten Urlaub vorher nehmen konnte, bin also in der 30. SSW schon zuhause gewesen. War auch gut so, denn in der letzten SS hatte ich von anfang an tierische Rückenschmerzen (arbeite im Büro)

Jetzt ist der Termin früher im Jahr, und ich hab nicht ganz soviel Urlaub, kann aber dennoch ca. 3 wochen früher gehen. Finde das arbeiten aber diesmal auch nicht so schlimm, denn ich habe keine Rückenschmerzen ;-) könnte also auch länger, aber warum sollte ich? :-p

Beitrag von bunny2204 14.01.11 - 12:48 Uhr

Hallo,

ich hab beim 1. Kind bis zur 32. SSW gearbeitet, beim zweiten bis zur 35. SSW , beim Dritten bis zur 32. SSW. Am Schluss war es schon recht anstrengend, aber ich wollte mich nicht ohne guten Grund krank schreiben lassen.

Diesmal bin ich aufgrund von Problemen schon länger daheim.

LG BUNNY #hasi

Beitrag von marleni 14.01.11 - 13:14 Uhr

Ich habe in der ersten Schwangerschaft bis zur 37. Woche gearbeitet (freiwillig, weil es mir gut ging und ich es so wollte), jetzt bin ich in der 32. Woche, selbständig und werde arbeiten, bis die Wehen einsetzen. Allerdings kann ich mir die Zeit natürlich besser einteilen und mich (theoretisch, wäre da nicht mein großes Kind) mal hinlegen, wenn's zu anstrengend wird.

Was Deinen Fall angeht - einerseits glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass Arbeit dem Zwerg schadet, außer sie ist schwerer körperlicher Art. Andererseits ist es auch nicht einzusehen, dass Du Dich quälst.

Wenn runterschalten (oder mal einen, zwei Tage krank schreiben lassen?) nicht geht, würde ich die FÄ mal fragen, ob sie dich nicht komplett krank schreiben kann.

LG und alles Gute
M.