Wie gebt ihr euren Kindern Medizin?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von malvm 14.01.11 - 11:43 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

meine Kleine, 2, ist nun zum ersten mal richtig krank:-(

Husten, Schnupfen, tränende Augen, wunde Nase....

So, nun zu meinem Problem (das ich bei der Großen nie hatte)

Sie spuckt mir den Hustensaft wieder entgegen: iehhhhh oder sie verweigert ihn ganz

Nasentropfen gehen auch gar nicht, und die Nasensalbe verweigert sie auch.

Also alles irgendwie#schwitzen

Ich kenne sie so gar nicht, normalerweise lässt sie alles mit sich machen. Auch Gesicht oder Hände eincremen ist kein Problem

Habe schon versucht erst die Puppi zu versorgen (die ist auch krank), selber die Medizin zu nehmen, Medizin in ein Pinchen anstatt in diesem Messbecher......nun weiss ich nicht mehr weiter.

Habt ihr den ultimativen Tip für mich?

LG
Vanessa

Beitrag von majasophia 14.01.11 - 12:29 Uhr

also bei manchen sachen muss man die kleinen einfach zwingen, so hart es auch ist!

also nasentropfen gehen bei uns auch nur mit ablenken und festhalten!

hustensaft geht bei uns am besten aus der spritze

was ist denn ein pinchen?

lg und gute besserung

Beitrag von .-.-.- 14.01.11 - 12:41 Uhr

Vom zwingen halte ich nichts, zumal das nicht davon abhält, alles wieder auszuspucken oder auszubrechen. Ich kann da nur den Kopf schütteln.

Wenn unser das Medikament nicht nimmt, dann nimmt er es eben nicht.
Wir versuchen es mit sämtlichen Tricks (Gummibärchen, Verdünnen etc). Aber wenn nichts hilft, dann lassen wir es erstmal gut sein und schauen was passiert. Bisher musste er auch erst 3 Mal was nehmen (wird 3 nächten Monat), davon 2 Mal AB.

Hustensaft und Co sind meist sowieso nicht sofort notwendig.
Wir mussten auch einmal eine Antiobiotika - Behandlung abbrechen, weil unser Sohn eine Stunde lang sich nur übergeben hat, nachdem er den Saft freiwillig genommen hatte. Danach brauchte ich ihm mit dem Zeugs nicht mehr ankommen. Die MOE haben wir dann mit einer antibiotischen Augensalbe, die ins Ohr kam, ausgestanden.

Es gibt auch oft Alternativen in Form von Zäpfchen oder Tabletten, die man untermischen kann. Einfach mal den KiA befragen!

Beitrag von huepferle 14.01.11 - 15:55 Uhr

manche dinge müssen sie halt nehmen - Antibiotika etc.
da müssen sie durch - versuche zu bestehen - hat immer funktioniert.
aber sonst würde ich sie auch dazu zwingen.

wir hatten ab und an lungenentzündung, bronchitis etc. da kann man dann nicht warten

Beitrag von miau2 14.01.11 - 12:59 Uhr

Hi,
Hustensaft ist Geschmackssache, genau wie die meisten anderen Medikamente auch.

Und nur in Ausnahmefällen gibt es keine Alternative.

Frag den KiA, was du alternativ geben kannst (der hat Euch den Saft verschrieben, oder?).

Bei uns klappt das immer ganz gut, weil meine beiden fest daran glauben, dass ich zaubern kann. Und zum Zaubern braucht es manchmal bestimmte Säfte...die eben dann z.B. die Ohrenschmerzen wegzaubern.

Wobei wir schon bei Auswahl darauf achten, die "erprobte" Variante zu nehmen, und unser KiA verschreibt auch entsprechend.

Nasentropfen müssen manchmal sein, machen keinen Spaß, und da hilft letztendlich nur festhalten. Und bestechen. Aber da meine beiden für Ohrenschmerzen sehr anfällig sind gibts da nicht wirklich viel kompromissbereitschaft von mir.

Manchmal hilft es übrigens, wenn ich selbst die Medizin "nehme" (ich konnte immer überzeugend schauspielern). genau so schaffen wir es auch, wunde Stellen unter der Nase einzureiben - wenn ich einen weißen Schnurrbart habe wollen mit sicherheit beide Kinder auch einen.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von new-mom 14.01.11 - 13:02 Uhr

Ich "zwinge" meinen kleinen Mann auch. Ich lege ihn auf meinen Schoss und mit der Spritze in den Mund, weit nach hinten, damit er den Geschmack nicht bemerkt. Bei uns artet das auch nicht zum Drama aus - bevor er merkt was los ist ist es schon wieder vorbei.

Das hat auch nichts mit Grobheit zu tun sondern eher Verantwortung! Ich will das mein Kind schnell wieder gesund wird, und da muss man eben konsequent sein.

Beitrag von guppy77 14.01.11 - 13:28 Uhr

da bin ich bei meinem ganz froh..er nimmt egal welchen saft/tropfen sofort und macht den mund extra groß auf. verlangt danach immer nach mehr, da muss ich dann logischerweise stoppen.

ich dagegen war als kind das gegenteil. in mich bekam man nur mit extremen zwang und festhalten was rein. und auch heut noch nehme ich sogut wie garnichts, es sei denn wirklich ich bin fast am umfallen. säfte nehm ich bis heute nicht, wenn dann maximal kleine tabletten.

lg guppy

Beitrag von huepferle 14.01.11 - 15:53 Uhr

also bei sowas besteche ich meinen sohn immer.
hab damit angefangen als er inhalieren musste... 3x5 min.

er bekommt einen keks - etwas zum spielen (was sonst ausser reichweite ist) er darf papas tasche durchsuchen etc.

er macht dann lieb den mund auf - meine tochter 16 monate lässt auch schon mit sich handeln... :-)

Beitrag von chips29 14.01.11 - 22:46 Uhr

Wie wärs, wenn die Puppe ihr den Saft gibt? Oder eine Handpuppe oder das Lieblingskuscheltier??? Die/das vorher ganz lieb mit ihr Spricht und ihr zeigt was sie da hat und die sie anschließend auch kräftig lobt? Hat bei unserer Großen ganz gut gewirkt!

Beitrag von malvm 15.01.11 - 11:34 Uhr

Danke, für eure Erfahrungen und Tips.

Leider half alles nichts und wir müssen sie mehr oder weniger "zwingen"

Das mit der Creme klappt mittlerweile mit nur noch mittelmässigen geschrei, sie sagt danach auch immer ganz süß " ist besser"

aber der Saft ist immer noch ein Graus und die Tropfen sowieso:-(

Vielen Dank euch allen

Vanessa#winke