Kinderlärm

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von naenzisch 14.01.11 - 12:12 Uhr

Wir haben Nachbarn ( junges Päarchen mit Kleinkind, nicht etwa alte Leute wie man meist vermutet ), die nichts besseres zu zun haben, als sich ständig zu beschweren, unsere Mädels 2 und 3 Jahre sind zu laut, sind zu früh wach, sollen angeblich gegen die Heizungen schlagen und den ganzen Tag nur herrumkreischen. Ständig stehen sie vor der Tür, weil ihr Sohnemann wohl ständig krank ist und bei jedem Geräusch wach wird.
Was können wir dafür, ich kann ja meinen Mädels schlecht den Mund verbieten, wo sollen sie im Winter spielen, wenn nicht zu Hause.
Ich weiß, gegen Kinderlärm kann man nicht viel machen, aber es nervt nur noch.

Das Beste ist, dass ihr Sohn nächtelang wie am Spieß brüllt, so das wir regelmäßig alle nachts wach werden. Ich verstehe einfach nicht, wie man als junge Mutter so sein kann.#klatsch#klatsch

Sogar bei der Hausverwaltung hat sie sich schon mehrfach beschwert, wie ich gerade eben erfahren habe.

Langsam reicht es echt, würde ihr so gerne mal die Meinung sagen. Aber will mich ja nicht mit ihr auf eine Stufe stellen.

Sorry, das mußte einfach mal raus.

Lg naenz mit Mädels

Beitrag von simone_2403 14.01.11 - 12:20 Uhr

Hallo

Warum stellst du dich mit ihr auf eine Stufe wenn du dich mit ihr bei einem Kaffee eventuell,mal aussprichst?

Vieleicht solltest du auch mal ihre Sichtweise der Dinge versuchen zu verstehen denn Eltern mit krankem Kind müssen ihre Kraft und Nerven FÜR das Kind haben,da kann man sich bei Nachbarn schon mal im Ton vergreifen und Dinge sagen die man eventuell garnicht so meint.

Lad sie ein auf nen Kaffee und sprich in aller Ruhe mit ihr darüber,so findet ihr vieleicht einen Weg eure "Probleme" zu lösen.

Gruß

Beitrag von naenzisch 14.01.11 - 12:33 Uhr

Das Ganze ging schon vorm Winter los, wo das Kind noch nicht ständig erkältet war.
Wir hatten schon mal ein Treffen, was aber nichts gebracht hat.
Sie hat sich bei unserer Verwaltung beschwert mit den Worten, das aber auf keinen Fall erwähnt werden soll, das die Beschwerde von ihr kommt.
Ich finde, wenn man sich beschwert, kann man auch dazu stehen, oder?

Wir sind auch nicht die einzigsten Opfer, es wird sich noch über Hundebellen, einen Gitarrenspieler, einen zu lauten Fernseher einer schwerhörigen Rentnerrin und über unsere Reinigungsfirma beschwert.

Da hilft reden wohl leider nix mehr.

Ich verstehe einfach nicht, wo manche Leute ihre Energie rein stecken, soll sie sich doch um ihr erkältetes Kind kümmern.

Beitrag von simone_2403 14.01.11 - 12:58 Uhr

Irgendwie hat man in solchen Häusern wohl immer einen Querulanten sitzen.

Organisiert euch,schließt euch mit den anderen Nachbarn zusammen und stellt sie zur Rede.

lg

Beitrag von adpat 14.01.11 - 13:04 Uhr

Hallo!
Ohjeh, ihr tut mir leid!
Wir haben ähnliches hinter uns: Wohnten im ersten Stock eines Dreifamilienhauses, unter uns ein Pärchen. Als wir nur ein Kind hatten gab es noch keine Beschwerden, aber als das zweite Kind laufen konnte, war alles zu laut! Und das obwohl der große ganztags in die Kita ging, wir sehr viel unterwegs waren und die Kinder abends um 7.00h im Bett und ruhig.

Da half alles reden und kaffetrinken ncihts. Ich hatte später dann den verdacht, daß sie an uns ihren frust rausließen, den sie woanders nicht loswerden konnten.

Letzendlich sind wir wegen "Eigenbedarf" (die Mieter verstanden sich super mit dem damaligen Vermieter) umgezogen und sind jetzt viel viel entspannter und glücklicher.

Ich kann dazu nur sagen: Es kann der brävste nicht in Ruhe wohnen, wenn es dem lieben Nachbarn nicht gefällt...

Wünsche euch alles Gute!
adpat

Beitrag von linagilmore80 14.01.11 - 14:09 Uhr

Ich kann euch beide verstehen. Wir wohnen in einem Einfamilienhaus und ich weiß, wie laut Kinder spielen können. Wenn da die Dielen nicht richtig liegen oder das Haus sonst hellhörig ist, dann kann das für jemanden der drunter wohnt echt zur Qual werden.

Vielleicht ist sie einfach nur erschöpft von ihrem Kind wenn es ständig krank ist. Frag einfach mal nach und setzt euch gemeinsam an den Tisch.

Und die pauschale Aussage, man kann nichts gegen Kinderlärm machen, kann ich nicht so bestätigen. Bei unseren Kindern heißt es "spielt bitte mit Katzenpfoten" und dann hört man von den Kindern sehr viel weniger Gestampfe.

Ich würde vorschlagen, ein bisschen mehr Geduld von der Nachbarin und ein bisschen mehr Verständnis von eurer Seite, dürfte beiden Seiten helfen.

LG,
Lina

Beitrag von alocin1970 14.01.11 - 16:00 Uhr

Hi,

ich kann dich soo gut verstehen. Ich war in der gleichen Situation. Wir wohnten im Dachgeschoss eines Drei-Familien-Hauses m it unseremdamals 1 Jahr alten Sohn. Unter uns ist dann eine Freundin mit gleichaltrigem Mädchen eingezogen, die vorher im Nebenhaus wohnte und es da wegen der Nachbarn nicht aushielt. Nach kurzer Zeit ging es los. Ich muss dazu sagen, dass das Haus extrem hellhörig war, wenn man durchs Treppenhaus ging, hörte man das in allen Wohnungen. Mein Mann ist nicht leicht, da gab es schon immer Ärger, dabei ist er extra leise gegangen. Ihren ebenfalls schweren Mann habe ich oben unterm Dach genauso gehört, wenn er nach Hause kam. Unsere Wohnung hatte (isoliertes) Laminat, es war laut, das stimmt. Aber wir haben nur ganz normal gelebt, sind nicht durchs Haus getobt, hatten nie Schuhe an, keien laute Musik, nix. Aber es war zu viel. Ganz schlimm wurde es, als sie schnell mit dem 2. Kind schwanger wurde. Einmal kam ich nachts um 3.30 von einer Feier nach Hause, ging auf Zehenspitzen die Treppe hoch - ihr Kind, das einen sehr leichten Schlaf hatte und gegenüber von der Wohnungstür schlief, wurde wach. Wenige Minuten später gab es einen Anruf, ich ging aber nicht dran. Einmal rief sie mich morgens an, sie wolle schlafen, mein Sohn wäre zu laut. Ich bin dann ziemlich bestimmt geworden und habe gesagt, dass wir nicht extra laut sind, aber wenigstens uns im Hause bewegen müssen und nicht den ganzen Tag still in der Ecke sitzen. Ein altes Haus mit Laminat sei nun mal laut, ich würde sie auch hören. Dann meinte sie, dass mein Sohn wenigstens jetzt aus dem Schlafzimmer raus sollte, damit sie im Zimmer darunter schlafen könne. Daraufhin meinte ich nur: Er ist gar nicht im Schlafzimmer, wir sind im Bad, er badet seit einer halben Stunde. Da war sie still.

Was soll ich sagen, die Freunschaft zerbrach darüber, sie zogen kurz danach aus, in ein Haus, wo sie niemand nerven kann. Danach zog eine andere Familie ein, mit der ich heute noch befreundet bin. Sie hörten uns, wir sie - sie fanden alles normal. Seit 6 Jahren wohnen wir zum Glück im eigenen Haus und unsere nun 3 Kinder stören niemanden mehr.

Liebe Grüße, Nicola

Beitrag von saku1983 14.01.11 - 17:32 Uhr

Hey #winke

Ich kann dich schon, aber ich versteh auch deine Nachbarin.
Ich habe hier so ein änliches problem, nur das ich die Untermieterin bin.

Die Familie über uns haben 3 Kinder im Alter von 14, 13 und 3 Jahren.
Und seit vor 6 Monaten mein Sohn geboren worden ist, fing alles an.
Der kleine rennt sobalt er nach Hause kommt von einem Zimmer zum nächsten, non stop #aerger
Das finde ich aber nicht schlimm #nanana nein was mich stört ist das, das bis 23-24 Uhr geht und genau über dem Kinderzimmer von meinen Sohn :-[
Jetzt hatten wir sie im freundlichen Ton gebeten doch bitte von 13-15 Uhr und ab 19 Uhr dafür zu sorgen das der kleine nicht mehr durch die Wohnung rennt.

Wir wohnen in einen 30er Jahre Bau mit Dielen und daher ist alles sehr hellhörig.

Totales unverständnis seitens der Familie.
Wir durften uns anhören das die Mittagsruhe nur für Sonntags gilt und abends erst ab 22 Uhr abendruhe ist (nee ist klar ich steck mein Kind erst um 22 Uhr ins Bet :-[)

Vor einem Monat ist es dann eskaliert.
Ich hatte auf das gezülze da oben keine Lust mehr, also habe ich wenn sie wiedermal zu laut waren (z.b. Türe knallen-machen die auch zu gern, oder poltern, oder das grenne) immer gegen die Heizung gehauhen.

Dann erhielt mein Mann auf Arbeit plötzlich einen Anruf von denen dort oben, das ich doch bitte aufhören soll, sonst gibt es Ärger.
Mein Mann mich Informiert.
Ich habe den Nachbar daraufhin eine SMS geschickt, das es Mittagsruhe ist und mein Kind versucht zu schlafen.
Dann meinte er, er müsse mir Drohen #augen
Worauf ich zurückschrieb das Drohen total witzlos ist #gaehn und mich nicht stört.
Das mochte er vermutlich nicht und rief die Hausverwaltung an und beschwerte sich über uns :-[
Daraufhin beschwerte ich mich über die.
Seitdem funktioniert es dort Oben ohne Probleme.

Ich habe der Frau da oben ja auch gesagt das mich das nur wärend der Mittagsruhe stört und abends ab 19 Uhr.
Ich kenn es noch aus meiner Kindheit das die Eltern darauf Ahten müsten das es bei den Spielen der Kinder nicht zu laut wurde.
Immerhin wohnt man ja in einem Mehrfamilienhaus und nicht in einem Einfamilienhaus .

Wenn ihr euch wundert warum wir die Nummer von denen haben und die Unsere.
Wärend meiner SS hatten wir uns angefreundet.
Wir haben oft zusammen gegrillt und sie waren auch bei mir im KH zu besuch als Oli auf die Welt kamm.
Das getrampel fing erst an als Oli so 2-3 Wochen alt war.
Vorher war da nichts #gruebel

LG
Saku und Oli

Beitrag von courtney13 14.01.11 - 21:13 Uhr

Denke ihr solltet miteinander sprechen! Eigentlich habt ihr beide das gleiche Problem. Ihr findet beide, das die Kinder des anderen zu laut sind!
evtl. findet man bei einem Kaffee eine Lösung.

Während der Schlafzeit von dem kleinen sind deine Kinder leise (schauen TV oder spielen was ruhiges oder gehen raus o.ä.) und ihr versucht gemeinsam eine Lösung zu finden, dass der kleine von ihr nachts ruhiger wird. (da gibt es homöopatische Zäpfchen die evtl. helfen könnten!)

Ihr müsst ja nicht dicke Freunde werden, aber ein anfang wäre das doch???

Lg courtney