Wie wurdet Ihr nach der Elternzeit in der Firma aufgenommen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kukuksei2 14.01.11 - 14:29 Uhr

Hallo!

Meine Frage steht ja schon oben

Mich würde mal interessieren wie ihr wieder ins Berufsleben gestartet seid. Arbeitet Ihr jetzt weniger? Habt Ihr Probleme mit Kollegen / Arbeitgeber?

Ich war 2 Jahre in Elternzeit und arbeite seit 3,5 Monaten wieder. Ich bin jetzt in einer anderen Abteilung in der ich nur noch 3 Leute (von 10) kenne. Ich habe das Gefühl ich finde keinen Anschluss (die meisten sind auch jünger als ich und haben keine Kinder).

Ich wurde auch schon angesprochen, wieso ich Teilzeit arbeite, da wir doch eigentlich nur Vollzeitkräfte einstellen (hatte vorher einen Vollzeitjob und bin schon seit 2003 in der Firma).
Außerdem werde ich mit Arbeit zugeschüttet (vorher hat die Arbeit eine Vollzeitkraft gemacht, jetzt muss ich sie in 5 Stunden schaffen). Überstunden kann ich nicht machen, da ich meinen Kleinen aus der Kita holen muss.

Zusätzlich bin ich auch oft erkältet (Kita halt!), habe Husten, Heiserkeit etc., schleppe mich aber trotzdem zur Arbeit. Leider wird das nicht anerkannt, sondern eher gefragt warum ich nicht Telefondienst machen kann (ohne Stimme geht das schlecht).

Vielleicht wird es ja besser..., die Hoffnung stirbt zuletzt.

Hattet Ihr ähnliche Erfahrungen?

Gruß
Sanni

Beitrag von sillysilly 14.01.11 - 15:47 Uhr

Hallo

von Kolleginnen super -
haben ja alle auf mich gewartet #winke
Bin als meine Kleine 5 Monate alt war wieder Vollzeit arbeiten gegangen und Papa war die Elternzeit zu Hause.

Aber obwohl ich Ganztags wieder da war, hatte ich das Gefühl ( weiß es auch ), daß der Arbeitgeber glaubt ich gebe nicht mehr 100 Prozent wie vorher.
Obwohl ich wegen meinem Kind keinen Tag gefehlt habe oder früher gegangen bin.
Ich mußte mich noch mehr "beweisen"

Fazit
:-p :-p
dieses Mal warten sie schon 2 weitere Kinder auf mich

Grüße Silly

Beitrag von lene77 14.01.11 - 18:08 Uhr

Hallo,

ich bin nach 6 Jahren (also zwei Kindern) wieder an meinen alten Arbeitsplatz zurückgekehrt.
Es gab keinerlei Schwierigkeiten. Den ersten Tag wurde ich halbwegs wieder eingearbeitet (arbeite in einem Altenheim) um die Bew. kennenzulernen ... Am nächsten Tag durfte ich meinen Bereich schon alleine schmeißen (was ich eigentlich gar nicht wollte, bzw. mir noch nicht zugetraut habe) Naja, nun bin ich seit dem 1. Advent wieder dabei und es ist so als wäre ich nie weg gewesen.
Allerdings habe ich gemerkt das dieser Job, bzw. in dem Haus wo ich derzeit bin, nichts mehr für mich ist ... Ich schaue schon nach was anderem ...

LG, Lena

Beitrag von annek1981 14.01.11 - 18:22 Uhr

Hallo Sanni,

ich habe damals nach der Elternzeit (nachdem ich 1 Monat wieder gearbeitet hab) die Kündigung erhalten ... meine SS-Vertretung ist weiter dort geblieben (ohne Kind) ... ein paar Monate später hat die Firma allerdings Insolvenz angemeldet ...

LG

Beitrag von stern1974 14.01.11 - 19:21 Uhr

Hi Sanni,

diesen Beitrag hätte ich auch schreiben können. Ich bin eigentlich so lange in der Firma und bin jetzt seit 1 Jahr wieder zurück aus der Elternzeit und arbeite 30 std. / Woche. Ich kenne auch nur wenige, von den alten Kollegen sind fast alle weg, wir wurden übernommen. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl . Ganz schlimm. Viele frustrierte Mitte 30igjährige (bin selber 36) aber irgendwie Eine schlimmer als die Andere.

Meine neue Chefin ist ein Drache, die ständig Macht demonstriert. Übel...

Ich leiste genauso viel wie eine Vollzeitkraft aber das wird gar nicht gesehen... Ich fehle weniger mit meinen zwei Kindern als manche Singles in der Abteilung ohne Kinder aber trotzdem werden Sie von der Chefin freundlicher begrüßt als ich.
Bin langsam am schauen ob ich was neues finde und vor allem mit weniger Stunden...

Tja aber leider ist ein solcher Berufsalltag nichts neues. Es ist mittlerweile "fast" überall so. Nur noch seinen Arsch fest im Sessel halten mit allen Mitteln. Wenn man nicht ein "Miststück" ist, wird man es definitiv schwer haben im Berufsleben. Voran kommen erst recht nicht da man dann evlt. als nicht zielstrebig gesehen wird. Verkehrte Welt.

So sieht es leider aus... Aber irgendwie muss ich dazu sagen, meine Familie, meine heile Welt zu Hause gibt mir wahnsinnig Kraft.

LG
stern

Beitrag von ichclaudia 14.01.11 - 19:49 Uhr

Gar nicht, habe sofort nach der Elternzeit die Kündigung bekommen...:-[

Beitrag von ceebee272 15.01.11 - 06:46 Uhr

Hi
ich war 3 Jahre in Elternzeit, bin an meinen alten Arbeitsplatz zurück, nur mit 22 Stunden Woche. Bin wieder super aufgenommen worden. Es gab zu keiner Zeit nie Probleme, weder mit Kollegen, noch mit den Chefs. Die Kunden waren sogar sehr froh, dass ich wieder da war, denn meine Vertretung war wohl eher der Kundenschreck.
Ceebee

Beitrag von moulfrau 15.01.11 - 21:04 Uhr

Hallo Sanni,
nach dem 1. Kind, war es Mobbing pur und als ich einfach nur so mit dem 2. Schwanger wurde, war der Ofen ganz aus.

Das alles niederzuschreiben..... es war kaum auszuhalten, ich hatte Angst vor jedem Arbeitstag. Egal was war, es wurde gegen mich verwendet. Heute noch mit wichtiger Arbeit zugeschüttet, übernächsten Tag gelästert, ich würd nur Zeit schinden......... einfach alles Falsch, egal was ich gemacht oder gesagt habe...aber nur von 1. Kollegin und wir waren mal die besten Kolleginnen+Freundinnen.

Sie wird halt nicht schwanger und hat es dann an mir ausgelassen.

Thaddäus wird zwar erst am 29.1. ein Jahr alt, gehe aber seit 3.1 wieder. Andere, alte Abteilung wo ich vor 13 Jahren war. 3x5,2 Std./Woche.

Es ist so schön, ich gehe wieder so gerne arbeiten. Leider geht mein Abteilungsleiter ab Juli in Rente, ich hoffe es kommt ein netter Nachfolger.

Gruß Claudia