Jonathan muss zum Urologen :-( OP?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von judith81 14.01.11 - 15:36 Uhr

Hallo,
waren heute bei der Kinderärztin, weil sie re. Hoden noch nie richtig fassen konnte ...bekam erst Globuli, dann Kryptospray ...nun muss ich mit ihm zum Urologen. Termin haben wir am 31.1. . Habe so bammel, dass wir eine OP brauchen. Die KiÄ meinte, er hätte Gleithoden, also mal sind sie da mal nicht, beide. Weiß jemand, ob man mit der OP noch warten kann? Mein Bruder wurde mit 2 Jahren an einem operiert, mit 11 Jahren am 2., aber as war schon ziemlich spät u. ist auch nun schon 14 Jahre her.
MUSS man unbedingt schon jetzt operieren? Wie haben die OP eure verkraftet? Wird das ambulant gemacht? Auf was muss ich achten?
Fragen über Fragen und erst in 17 Tagen Termin beim Urologen :-( Wird es stationär gemacht? Kein Thema, gehe gerne mit ihm mit, aber wer versorgt unsere Große? Haben keine fitten Großeltern hier. Weiß jemand Rat?
Lg
Judith

Beitrag von lulu2003 14.01.11 - 15:48 Uhr

Hallo Judith,

puh, ich weiß wie du dich fühlst. Mir ging es bei beiden Jungs so.

Der Große wurde 2005 an einem linkseitigen Hodenhochstand operiert. Damals bekam er vorher eine Hormontherapie mittels Nasenspray, die leider nichts gebracht hat. Er war bei der OP 22 Monate alt. Es wurde ambulant gemacht und er hat alles sehr gut überstanden.

Der Kleine hatte einen beidseitigen Hodenhochstand und wurde im Juli 2009 mit 10 Monaten das erste Mal operiert. Weil Luis so klein war mußte ich mindestens zwei Tage stationär bleiben. Unser Großer war zu dem Zeitpunkt 5 Jahre alt. Mein Mann blieb daheim und wir haben es dann mit der Krankenkasse abgerechnet.

Es wurde vorher eine Bauchspiegelung gemacht (während der OP) um zu sehen wo der Hoden sitzt und haben ihn dann heruntergeholt. Als die OP beendet war war ich überglücklich und glaubte es überstanden zu haben. Leider konnten sie nur den einen Hoden machen, der andere mußte in einer weiteren OP runtergeholt werden.
Diese OP war dann für den Januar 2010 geplant. Wir "checkten" einen Tag vor der OP in der Klinik ein und ich war schon so aufgeregt wegen der OP. Leider bekam Luis in der Nacht Fieber und wir mußten die OP absagen. Im Februar 2010 hat es dann geklappt. Er wurde noch einmal operiert und es war alles bestens.

Ich hab bei allen OP's geweint als ich ihn abgeben mußte. Es ist nicht einfach, aber leider für die Jungs notwenig. Zu lange warten soll man nicht, da die Gefahr besteht, dass die Jungs zeugungsunfähig werden können je länger der Hoden im Bauchraum/Leiste sitzt.

Wenn du noch fragen hast, ich beantworte sie dir gerne.

LG
Sandra

Beitrag von laratabea 14.01.11 - 20:11 Uhr

hallo Judith

lass dich erst mal drücken!!

Ich kann verstehen das du bammel und angst hast. Ich denke aber das ist normal (mach mir schon Sorgen nur wenn mein kleiner eine Beule am Kopf hat)

Einen Hodenhochstand hatte unser kleiner nicht aber er hatte schon insgesammt 3 OP´s und 4 Vollnarkosen, (1. op mit 7 Tage, 2. mit 13Monaten und 3. mit 15 Monaten, Vollnarkose bei Shunt-Kontrolle 17 Monate)
korbi hatte zweimal einen Leistenbruch - wäre eigentlich ambulant gemacht worden aber da Korbi ein Früchen mit extremen Problemen war wurde es stationär gemacht - meines Wissens wird Hodenhochstand auch stationär gemacht da er da einige tage danach still liegen muss - das sich der Hoden nicht wieder hochzieht.

Ich drück deinem kleinen die Daumen das alles gut geht.
Du wirst sehen dein kleiner ist zäher als du denkst.
Weiß richtig helfen konnte ich dir mit meinem Beitrag nicht aber ich wollte dir einfach mut machen.

Liebe Grüße

Laratabea