5 min trinkt sie super und dann...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von kruemel2680 14.01.11 - 16:09 Uhr

geht das "Geknötter" los.

Sie fuchtelt mit den Händchen rum und reißt mir das Stillhütchen von der BW.

Wir machen dann eine Pause für ein Bäuerchen. Danach ist sie aber meist immernoch nicht wesentlich ruhiger. Sie saugt dann ein paar Sekunden als gäb's kein Morgen und läßt dann wieder los und weint manchmal sogar.

Sollte ich was ändern? Mache ich was falsch? :-(

Vielen Dank für Eure Antworten

Krümel mit Krümelchen (6 Wochen)

Beitrag von celest28 14.01.11 - 16:23 Uhr

Vieleicht Bauchschmerzen?

LG Celest

Beitrag von die-caro 14.01.11 - 17:32 Uhr

Bei mir war das ganz genauso, erst trinkt er wie ein weltmeister und dann auf einmal zieht er seinen kopf weg, lässt die warze aber nicht los, fängt an zu schreien usw.

grund dafür war, ich habe einen zu starken milchspenderreflex, das heißt das wenn die kleinen erst einmal richtig angefangen haben zu saugen die milch nur so raus schießt und sie nicht hinterherkommen mit dem schlucken und es einfach zu viel ist.

ich pumpe jetzt kurz vor dem stillen ein wenig ab (nicht alles nur ein bisschen) mit einer handmilchpumpe aus der apo und dann geht auch alles wie geschmiert, versuch das doch einmal. vielleicht ist das genau das gleiche.

die abgepumpte milch kannst du mit der flasche zufüttern, ihr tut sie ins badewasser, tuft sie auf eventuell entzündete hautstellen oder sonstigen verletzungen (übrigens kannst auch du das machen wenn du irgendwas hast) oder du schüttest sie einfach weg.

48 std. nach dem abpumpen sollte die milch allerdings aufgebraucht sein da sie ansonsten sauer wird und immer im kühlschrank aufbewahren

#pro

Beitrag von kruemel2680 15.01.11 - 17:00 Uhr

Vielen Dank für den guten Tipp.

Ich glaube, das versuche ich nächste Woche mal. Wollte eh ein bißchen was abpumpen, um was auf Vorrat zu haben (z.B. wenn Rückbildungskurs losgeht u. Oma was füttern muss ;-))
Ich friere dann (auf Anraten meiner Hebi) die Milch als Eiswürfel ein und kann dann gut portionieren.

Ich glaube, die FÄ kann auch ne Pumpe aufschreiben... Versuch macht klug!

Nochmal DANKE und LG

Beitrag von steffi0413 14.01.11 - 21:13 Uhr

Hallo Krümel,

seit wann ist das so? Beim jedem Stillen?

Verwendet ihr Flasche, Schnuller?

Stillst Du von Anfang an mit Stillhütchen?

Spürst Du beim Stillen den Milchspendereflex? Hörst Du, dass sie schluckt?

Verschluckt sie sich oft beim Trinken?

Schreit sie oft vor dem Stillen?

Was passiert, wenn Du nach der "Pause" die Brust wechselst?

Wenn ein Baby an der Brust anfängt zu schreien, hat in den meisten Fällen eine von den folgenden Ursachen:

1. Erste Zeichen für eine Saugverwirrung (wenn sie Flasche oder Schnuller bekommt)
2. Milchspendereflex verspätet sich
3. Zu grosser Hunger, kein Geduld
4. Starker Milchspendereflex

LG
Steffi

Beitrag von kruemel2680 15.01.11 - 16:55 Uhr

Erstmal vielen Dank für die Antwort.

Ich denke, Sie hat einfach keine Geduld. Hab heute gaaaanz viele Bäuerchen-Pausen zwischendrin gemacht u. auch in Kauf genommen, dass Sie an der Schulter ein bißchen schluchzt weil das "Essen" nicht weitergeht.
Aber ich glaube, dann geht es besser.
Nachdem der erste Hunger gestillt ist und zwischendurch ein paar Mal gebäuert wurde, trank Sie dann noch 10 min ganz lieb weiter bis Sie von allein die BW nicht mehr wollte.

Also Flasche bekommt Sie (noch) nicht - allerdings stille ich seit dem KH mit Stillhütchen wg. meiner Mini-Brustwarzen.
Ohne die geht es sehr schlecht - wir versuchen zwischendurch immermal ohne :-(
Ich hab allerdings auch viel Milch - das Kribbeln beim Milchspendereflex merke ich schon. Vielleicht sollte ich doch mal ein bißchen was abpumpen.

Aber DANKE für Deine Hinweise

LG

Beitrag von likeanangel2 15.01.11 - 16:59 Uhr

wenn ich du wäre, würd ich einfach ohne hütchen stillen wenn es dir nix ausmacht....ich denke das wird für deine kleine auch angenehmer sein...

Beitrag von steffi0413 19.01.11 - 18:32 Uhr

Hallo,

sorry dass ich erst jetzt antworte, ich hoffe, dass Du noch liest.

Das ist super, dass Du eine "Methode" gefunden hast, womit das Stillen ruhiger und länger und stressfreier ging! #pro

Wenn sie viel Luft beim Trinken schluckt, wäre schon gut, die Gründe rauszufinden.

Es wäre sehr wichtig, dass sie auch mit Stillhütchen korrekt angelegt wird. dh. Stillhütchen muss gut "kleben", nicht hin und her rutschen, ihr Bauch an Bauch sein, ihr Kopf ist nicht auf die Seite gedreht, Du ziehst sie sehr dicht zur Brust usw.

Bemerkst Du nicht, dass sie beim Trinken von der Brust abrutscht? Hörst Du beim Trinken kein "Schmatzgeräusch"? Verschluckt sie sich oft beim Trinken?
Wie schaut ihr Stuhl aus? Gelb und cremig oder eher wasserdünn und evt. grün, häufig?

Wenn sie keine Geduld mehr hat, den nächsten Milchspendereflex abzuwarten, kannst Du einfach versuchen die Brust zu wechseln. Oder C-Griff verwenden: drück (Daumen oben, andere Finger unten) deine Brust hinten dem Bruswarzenhof zusammen und halte so. Stark, aber weh tun darf es nicht. Das stimuliert den Milchfluss und den Milchspendereflex.

Wenn Du viel Milch hast und ggf. auch der Milchspendereflex zu stark ist (dadurch kann sie auch Luft schlucken), kannst Du versuchen im Liegen zu stillen oder eine Stillposition zu wählen, wo die Milch gegen die Gravitation fliessen muss. (zB. bei Wiegehaltung lehnst Du dich zurück)

Wenn Du weiter stillen möchtest, sei mit der Flasche sehr vorsichtig, kann Saugverwirrung (mit der falschen Technik kann nicht effektiv aus der Brust trinken, schreit die Brust an, kann sogar komplett verweigern) verursachen.
Eine Alternative ist zB. ein Becher:
http://www.stillgruppe-ml.de/becherfuetterung.htm

Ich wünsche Euch alles Gute!

LG
Steffi