2 Monate und schon Antibiotikum wg. Mittelohrentzündung??

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Beitrag von raeffchen 14.01.11 - 17:28 Uhr

Hallo Mädels.

Ich war gerade beim Arzt mit meinem Kleinen und der meinte, dass auf dem einen Ohr eine beginnende Mittelohrentzündung zu sehen ist.

Er hat ihm natürlich für eine Woche Antibiotikum verschrieben.

Ich bin total verunsichert und würde ihm das am liebsten gar nicht geben, weil er jetzt nicht den Anschein macht, dass er krank ist.

War eine von Euch auch schon in der Situation? Gibt es vielleicht (homöopathische) Alternativen??

Danke für Eure Tipps und Meinungen

Raeffchen

Beitrag von mariju 14.01.11 - 17:34 Uhr

Hallo!

Ich würde das AB nicht geben, wenn er den Anschein machen würde das er krank ist, ok. Aber so.
Hattest du eine Nachsorgehebi? Wenn ja würde ich die einfach anrufen, die kennen sich meist mit dem homöopathischen Sachen aus. Ich würde sie auch nach ihrer Meinung fragen.

LG

Beitrag von miau2 14.01.11 - 17:53 Uhr

Hi,
ich denke, homöopathische Alternativen sollte man (besonders in dem Alter!) nicht auf eigene Faust ausprobieren.

Für OHrenprobleme GIBT es hompöopathische Alternativen, die prima helfen können, aber das gehört in die Hände von jemandem, der sich damit auskennt und auch beurteilen kann, ob es damit besser wird oder nicht. Besonders in dem Alter.

Bei MOE in dem Alter verschreiben selbst die meisten der Ärzte, die normalerweise nicht gleich im AB winken welches. Es besteht wohl bei so kleinen Babys ein größeres Risiko, wenn ich mich richtig erinnere das der Hirnhautentzündung.

Wenn du deinem KiA nicht vertraust wäre es der richtige Zeitpunkt, sich ienen zu suchen dem du vertraust. Vielleicht einen, der auch homöopathisch arbeitet (gibt ja viele, die auch Homöopathen sind).

"Natürlich" - wenn meine KiÄ immer gleich "natürlich" AB verschreiben würden wären wir längst woanders. Machen sie aber nicht, im Gegenteil. Nur - auch sie würden vermutlich einem Baby in dem Alter mit MOE ein AB verschreiben.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von supermaus72 14.01.11 - 20:36 Uhr

Super Tip an einem Freitag Abend ;-)

Beitrag von supermaus72 14.01.11 - 20:39 Uhr

Sorry, die Antwort galt nicht Dir! :-)

Beitrag von simsepony 14.01.11 - 18:07 Uhr

Ich habe grade erst gestern einen Bericht gelesen, dass viele Ärzte bei Mittelohrentzündung immer gleich AB verschreiben, was oft überhaupt keinen sinn macht, da sie durch Viren hervorgerufen werden. Und erst später, wenn die Entzündung eitrig wird, dann Bakteriel ist, und evtl. Antibiotika notwendig sind.
Aber was nun tun? Kennst du einen guten Homöopathen? Sich gegen die Entscheidung des Kia hinwegzusetzten, ist auch nicht so einfach mit dem Gewissen zu vereinbaren.
Vielleicht gibt es in eurer nähe noch einen anderen Arzt mit einer anderen Meinung.

Beitrag von berry26 14.01.11 - 18:08 Uhr

Hi,

ganz einfach. Wenn du dem Urteil deines Arztes nicht vertraust, dann hol dir eine zweite Meinung! Ist jetzt natürlich etwas blöd am Freitag abend, aber im Notfall eben einfach zum Notdienst.

Ansonsten würde ich GAR NICHTS auf eigene Faust machen.

LG

Judith

Beitrag von hexe201184 14.01.11 - 18:42 Uhr

mein Schwager und meine Schwägerin sind heute schwerhörig, weil bei ihnen eine MOE nicht richtig behandelt wurde. Beide haben heute ein Hörgerät. Handle nich auf eigene Faust. Entweder du gibst das AB oder du fragst jemanden, der sich wirklich mit H. auskennt. Das mit der Hirnhautenzündung stimmt übrigens. das nennt man dann durchgangs-meningitis.
LG Nicole

Beitrag von supermaus72 14.01.11 - 18:56 Uhr

Hallo!
Laß Dir auf jeden Fall von jemandem Otovowen tropfen aus der Apotheke holen und benutze sie wie im Beipackzettel beschrieben am besten stündlich (Es müssten so ungefähr 4 oder 5 Tropfen sein, mit ein bischen Wasser in eine Spritze aufgezogen und rein...). Im Anfangsstadium (und so wie ich Dich verstanden habe ist das bei Deinem Sohn so) bewirkt es wahre Wunder und wird sogar vom Kinderarzt bzw. vom kinderärztlichen Notdienst "verschrieben" (bekommst Du aber so in derApo).
Abschwellende Nasentropfen sind wichtig damit sich im Innenohr kein Pfropf bildet.
Ich würde so bis morgen warten und wenn er morgen Krankheitsanzeichen hat dann zum Notdienst gehen.
Ansonsten sind Antibiotika natürlich sinnvoll, meistens ist eine Mittelohrentzündung bakteriell!!
LG und gute Besserung #winke
Supermaus

Beitrag von blockhusebaby09 14.01.11 - 19:44 Uhr

Hallo

Also ich bin jetzt mal sehr ehrlich ,wenn auch warscheinlich nicht besonders nett, denn mir platzt da bald die Hutschnur.
1. Ich finde es nicht vernünftig sich eine Therapie für ein Säugling bei Urbia zu erfragen oder eine Therapie eines Arztes in einen Forum beurteilen zu lassen.
Wenn du mit der Meinung des Arztes nicht einverstanden bist,was ich durchaus in Ordnung finde, steht es dir doch frei eine zweite Meinung einzuholen.
Aber bitte eine fachlich kompetente und nicht hier in einen Forum#nanana
2. Was ich noch viel viel schlimmer finde und vor allen unverantwortlich ,dass hier User einfach einen völlig unbekannten ungesehenen Säugling andere Diagnose oder Therapivorschläge machen und die des Artztes in Frage stellen und meinten sie wüssten es besser..#schock
Das geht echt zu weit, da fehlen mir die Worte.#aerger

Ich kann dir nur sagen ,wenn dein Arzt nach der Untersuchung sagt, dein Kind braucht Antibiotika
dann vertraust du den Arzt und gibst deinen Kind das Antibiotika oder du vertraust den Arzt nicht und holst dir eine zweite Meinung.
Aber bitte von einen Arzt und nicht von einer Hebamme oder Sonstiges.
Am besten eine HNO Arzt.

Liebe Grüße und gute Besserung dem kleinen Spatz.