Anderer Mann für Vaterschaft???

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von blonderengel-84 14.01.11 - 17:55 Uhr

Hallo ihr lieben,#winke

ich war mit ein Freund zusammen der mich während der Schwangerschaft geschlagen hat(ich habe später erfahren das er auch seine erste Tochter und die Kindesmutter geschlagen hat und das Jugendamt das Kind in einer Pflegefamilie gesteckt hat) ich habe ihn verlassen und habe später ein anderen Mann kennengelernt.
Der hat meine Schwangerschaft die Geburt und das Leben meiner Tochter mit bekommen jetzt meine Frage
Da ich nicht möchte das er mein leben aufwühlt und zum Schutz um meiner Tocher und mich kann mein Freund die Vaterschaft anerkennen auch wenn er nicht der leibliche vater ist?
Ich weiß 100% das der erzeuger meiner Tochter und mich nie in ruhe leben lassen würde und das ich sehr viele Probleme bekomme.

Kann mir jemand helfen ??? Das ist mir echt sehr wichtig.

Danke im vorraus


Liebe Grüße
Jessica

Beitrag von simone_2403 14.01.11 - 19:19 Uhr

Ähm....das Urbia-Team sicher nicht #schein

Falsche Rubrik wa #schwitz

Hat denn dein Ex die Vaterschaft anerkannt?Zahlt er Unterhalt?

Ich bin der Meinung das JEDES Kind ein Recht darauf hat zu erfahre wer sein leiblicher Vater ist.

Wenn du da "schmu" betreibst und deinen jetzigen Freund die Vaterschaft anerkennen läst,es spter mit dem eventuell auch zum Bruch kommt und es um Unterhaltspflichten geht,kannst du dich da ganz schön in die Sch*** fahren.

Machs legal.Heiratet und er soll deine Tochter offiziell adoptieren.

Gruß

Beitrag von tokessaw 14.01.11 - 19:35 Uhr

hallo,
beim offizielle adoptieren,muss der leibliche vater auch einwilligen.und ob er das tun würde?
lg

Beitrag von simone_2403 14.01.11 - 20:27 Uhr

Nicht zwangsläufig wenn die Kindsmutter nachweisen kann das der Vater (leiblich) nie Kontakt zum Kind hatte und diesen auch nicht suchte.

Es ist zwar ein etwas längerer Prozess als wenn er seine Unterschrift dafür geben würde aber durchaus möglich.

TE sollte dem leiblichen Vater sagen das mit der Adoption auch seine Unterhaltspflicht endet...so wie der Typ drauf ist,unterschreibt er das sicher ganz schnell...

lg

Beitrag von blonderengel-84 15.01.11 - 20:18 Uhr

hallo
er hat sich nicht um das kind gekümmert weder wo ich schwanger war noch als sie auf der welt ist im gegenteil er klaute mir sogar das geld obwohl ich tabletten brauchte für das kind ich durfte 3 monate ohne geld leben also würde er ein dreck sich um das kind kümmern und ich denke er verweigert auch die vaterschaft
Ich würde das ja nur zum schutz meiner tochter machen da er ja schon seine erste tochter die kindesmutter und mich geschlagen hat

liebe grüße
jessica

Beitrag von cinderella2008 14.01.11 - 20:13 Uhr

Hallo,

handelt es sich um Deine Tochter, die in der VK angegeben ist? Da das Kind schon 13 Monate alt ist, dürfte der leibliche Vater doch die Vaterschaft schon anerkannt haben? Oder nicht?

Wenn Du keinen Vater angegeben hast, würde ich es erst mal dabei belassen. Dein Freund kann das Kind dann immer noch später irgendwann adoptieren, wenn er das möchte. Und wenn Du den Erzeuger nicht angegeben hast, dann dürfte die Adoption auch kein Problem darstellen.

LG, Cinderella

Beitrag von hinterwaeldlerin09 14.01.11 - 20:24 Uhr

Hallo,

ich kann dein Ansinnen verstehen, aber willst du wirklich die Vaterschaft deiner Tochter auf einer Lüge aufbauen?

Für deinen Freund hat das erhebliche Konsequenzen! Wenn er die Vaterschaft anerkennt, kommt er da nicht mehr so einfach raus! Wenn ihr mal trennt, ist er deiner Tochter gegenüber unterhaltspflichtig!

Da kann er dann nicht mal so eben sagen: Ach, das stimmte ja gar nicht, April, April!

Kann mich hier nur einer Vorrednerin anschließen: Jeder Mensch hat das Recht auf ein Wissen über seine RICHTIGE Abstammung! Auch deine Tochter!

Man kann solche Probleme mit Lügen leider nicht lösen.

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von cybille 14.01.11 - 21:39 Uhr

Hallo, ich kann sehr gut verstehen das du aufgewühlt, sauer und durcheinander bist. Aber ich kann dir nur abraten das zu machen. Zum einen hast du meiner Meinung nach nicht das Recht dazu. Und zum anderen stell dir doch mal ( möge es nie zu dieser Situation kommen). Dein Kind wird krank und braucht ein Organ oder Blut oder irgendwas und es kommt raus, das ihr Vater oder den den sie dafür hält nicht ihr richtiger Vater ist und das du ihr das verheimlicht hast. Wie glaubst du wird sie reagieren? Je älter sie ist um so schlimmer wäre das für sie. Mit diesem Schritt belügst du sie von Anfang an auch wenn du es noch so gut meinst. Woher weisst du denn das der Erzeuger kein guter Vater ist? Weil du mit ihm Probleme hast? Versuche neutral zu sein. Dein Ärger ist nicht der deines Kindes.

Beitrag von lisasimpson 15.01.11 - 08:52 Uhr

ich kann dir zu diesem thema irmela wiemann empfehlen. ganz besonders "wie viel wahrheit braucht mein Kind"

Und natürlich die rechtliche seite der geschichte- jede rmensch hat das recht, seine wurzeln zu kennen, zu wissen wer die leiblichen eltern sind.

Nichts wäre fataler als die eigenen existenz auf eienr lüge aufgebaut zu bekommen.

lisasimpson

Beitrag von ajl138 15.01.11 - 10:36 Uhr

Hallo,

"Der hat meine Schwangerschaft die Geburt und das Leben meiner Tochter mit bekommen "

Das Kind ist doch anscheinend schon länger auf der Welt.Also musst du doch schon beim Anmelden "irgendeinen" Vater angeben haben,oder nicht?

Beitrag von lachris 15.01.11 - 23:01 Uhr

Hi,

ich gehe mal davon aus, dass noch kein Vater in der Geburtsurkunde steht (also der leibliche Vater die Vaterschaft noch nicht anerkannt hat). In dem Fall kann Dein jetziger Freund die Vaterschaft anerkennen.

Korrekter wäre natürlich eine Adoption, aber eine Vaterschaftsanerkennung durch jemanden der sich als Vater fühlt es aber biologisch nicht ist, ist zumindest nicht verboten.

Ich würde jedoch weder das eine, noch das andere machen. Solange keiner die Vaterschaft anerkannt hat, bist Du alleine für Dein Kind sorgeberechtigt. Da kann sich auch niemand als Vater einklagen, denn in Deutschland muss die Mutter der Vaterschaftsanerkennung zustimmen.

Bedenke aber: Wenn Dein jetziger Freund als Vater des Kindes eingetragen werden sollte, ist dass nicht mehr rückgängig zu machen und gilt mit allen Rechten und Pflichten (Erbrecht, Unterhalt (ggf. auch Dein Kind später mal gegenüber Deinem Freund, das geht nämlich in beide Richtungen)). Das würde ich mir sehr gut überlegen...

Was Du Deinem Umfeld erzählst ist wieder was anderes. Dein Kind kennt wahrscheinlich nur Deinen Freund und wird ihn später mal Vater nennen. Dann ist das für die Öffentlichkeit auch so, egal was in Urkunden steht.

Wenn das Kind volljährig ist, kann es selbst entscheiden, ob und von wem es adoptiert werden will...

VG lachris