Verstopfung - Was kann ich noch tun?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von melmystical 14.01.11 - 19:09 Uhr

Mein Sohn hatte nie Probleme mit der Verdauung, aber vor ein paar Monaten bekam er quasi von einem auf den anderen Tag Verstopfung.

Inzwischen bekommter jeden Tag Pflaumensaft, Apfelsaft und Wasser zu trinken. Darein kommt dann Milchzucker, immer soviel, dass ich auf die 2 EL pro Tag komme.
Er bekommt jeden Tag ein Hipp Gläschen Pflaume mit Birne, manchmal auch einen früchteriegel Pflaume.
Er isst nur noch Vollkornbrot, Vollkornnudeln etc.
Keine Weißmehlprodukte.
Keine Schokolade.
Keine Eier.
Keine Bananen.
Ich gebe ihm Activia Joghurt.
Manchmal trinkt er ein Actimel.
Jeden Abend gibt es Gemüse.
Er bewegt sich viel.

Trotz dieser Ernährung sieht es nun so aus, dass er jeden dritten Tag ein Glycilax Zäpfchen bekommt (manchmal auch zwei). Danach stecke ich ihn in die warme Badewanne und dann löst es sich meistens.

So kann das doch nicht weiter gehen. Was kann ich denn noch machen?
Ich habe auch das GEfühl, dass er inzwischen einhält, weil er Angst vor den SChmerzen hat, wenn wieder so ein großer KNubbel rauskommt. :-(

Hat jemand noch einen Tipp für mich? Ach ja, er ist jetzt 3 Jahre alt.

#danke

Beitrag von emilia72 14.01.11 - 19:13 Uhr

Hi,

bei unserem Kleinen helfen Apfel und Birne immer prima. Allerdings hat er keine Verstopfung, aber wenn er harten Stuhlgang hat, gibt es immer viel Birne und Apfel am nächsten Tag.

Chris

Beitrag von melmystical 14.01.11 - 19:20 Uhr

Dank dir, aber so die üblichen Tipps haben wir schon alle ausprobiert.

Beitrag von amaramay 14.01.11 - 19:45 Uhr

Hallo, wir haben mit unserem Sohn auch Probleme, er wird im März 4. Er bekommt nun seit einem Jahr Movicol, damit geht es super. Sobald ich runterreduziere hat er wieder Schwierigkeiten. Auch die Umstellung der Ernährung bringt nichts. Haben am Montag einen Termin in einer orthopädisch-osteopathischen Praxis und ich hoffe, dort kann uns geholfen werden.

LG D.

Beitrag von melmystical 14.01.11 - 20:43 Uhr

Aber ist es nicht so, dass der Darm von Movicol "abhängig" wird? Ich wollte das auch schon mal holen, habe aber Bedenken, dass es dann von selbst gar nicht mehr klappt. :-(

Beitrag von amaramay 15.01.11 - 13:01 Uhr

Hallo, der Darm wird nicht abhängig von Movicol.

LG D.

Beitrag von tragemama 14.01.11 - 20:24 Uhr

Ich würde ihn einem Arzt vorstellen, der sich mit sowas auskennt. Also evtl. Kinderklinik-Ambulanz oder Kinder-Gastroenterologe.

Andrea

Beitrag von manoli71 14.01.11 - 20:34 Uhr

Hallo!

Unser Sohn hatte auch lange Probleme damit. Eigentlich bereits seit dem er drei Monate alt ist. Wir haben damals auch viel ausprobiert, alles was eben altersentsprechend möglich war. Selbstverständlich haben wir ihn aber auch beim Kinderarzt mehrfach deswegen vorgestellt. Uns hat super das Schüssler Salz Nr. 10 geholfen. Das war neben allen Säfte, Ernährungen und Milchzucker usw. das einzige was richtig gut war. Er hat das immer bei Bedarf bekommen. Seit dem er ca. 4 Jahre alt ist, haben wir die Probleme nur noch ganz ganz selten.

Und das beste ist: das Schüssler Salz wirkt auch bei der Mama bei Bedarf gut ;-)

LG Tina

Beitrag von cherry19.. 14.01.11 - 20:42 Uhr

Ach du Arme. Ich fühle mit dir.

Mein Sohn hatte diese Einhalt-Phase auch, da er mal Schmerzen beim Stuhlgang hatte. Dann gings los mit dem Problem. Da er einhielt, verfestigte sich der Stuhl. War der Stuhl fest, ging er nicht auf die Toilette. Wir haben da ne ganz ganz üble Zeit durchgemacht. Wir saßen beide heulend auf m Klo. Wir haben dann diesen Lactulose-Sirup eine Zeit genommen. Ich rate JEDEM davon ab. Mein Zwerg bekam arg Bauchweh. Es ging dann zwar auf der Toilette, aber mit Bauchweh auch ncith der richtige Weg, da er ja weiter einhielt.

Wir haben es so in den Griff bekommen:
Ich habe diese Plaumensäfte, Apfelsäfte usw. weg gelassen.

Es gab:
-wässeriges Obst (Kannste zur Zeit Mandarinen oder Orangen nehmen)
-einen probiotischen Drink (Yakult hat voll durchgehauen - im Endeffekt sind wir dann umgestiegen auf Jopro aus m NORMA) oder probiotischen Joghurt
-zu Trinken (wie immer) Wasser (habe drauf geachtet, dass er viel trinkt)

Ansonsten hab ich normale Kost gegeben. Mittags, wie immer gekocht. Bei Brot keine Sonderdinge eingeführt.

Des Weiteren hab ich versucht, das Problem nicht zum Problem mehr zu machen, indem ich dermaßen darauf eingegangen bin.

ich weiß nicht, ob du merkst, wenn er einhält. Ich habs gemerkt. Ich hatte anfangs dann mein Kind genommen und auf die Toilette gesetzt. Den Druck hab ich von ihm genommen. Ich hab dann nur kurz und knapp gesagt: Du weißt, was du tun musst (weil er ja durchs Aufhalten Bauchweh dann bekam)

Es ist jetzt 1 Jahr um und wir haben es glaub ich so einigermaßen gepackt. Wenn der Po mal brennt oder beim Stuhlgang etwas wehtut, weil der Stuhl dann doch mal härter war, dann gehts in leichter Form wieder los. Dann wird wieder unsere Schonkost gemacht und er merkt, es tut nicht mehr weh und dann klappts nach drei-vier-mal wieder besser.

Gute Nerven!

Und: lass den Milchzucker weg. Das gibt nur zusätzliche Bauchweh.

Wenn du dein Kind normal ernährst und jetzt verstärkt drauf achtest und gesundheitlich alles OK ist, kann er nicht Verstopfen.

Irgendwann MUSS es raus. Hör auf den Zäpfchen. Glaub mir: es kommt raus! Und den Prozess muss er mehrmals durchmachen. Dass es ohne Zäpfchen udn Stress geht. Lass ihn drei Tage einhalten.

Lass die Säfte weg, gibt NUR Wasser.. wässriges Obst, probiotischen Joghurt oder Drink und du wirst sehen, er kann gar nicht lange Einhalten.

Ich drück euch die Daumen.

Beitrag von basket 15.01.11 - 09:40 Uhr

Irgendwann kommt es raus! Sorry aber das sehe ich anders:-[. Mein Sohn hat auch Probleme damit und es ist kein Spaß wenn die Kids mal eben 6 Tage Einhalten. Wir hatten danach das volle Programm bei der Kinderärztin, die so eine schwere Verstopfung selten in der Praxis hatte. Für meinen Sohn war das sehr traumatisch und ich bin sehr froh, dass wir danach mit Medikamenten versorgt wurden. Nach diesem Erlebnis mussten wir ihr noch einmal zu Hause abführen. Wir haben auch Movicol bekommen, was nich zu einer Abhängigkeit führt.
Ich würde mit meinem Kind schnell einen Termin beim Arzt ausmachen, um die Ursache abzuklären (bei uns ist das ganze nicht organisch!)
Alles Gute
Basket

Beitrag von lina020406 15.01.11 - 21:29 Uhr

alumina d6 Globuli

sollen sehr gut sein!!

Beitrag von loebram 17.01.11 - 17:04 Uhr

Hallo!

Ich kenne mich leider damit aus.

Wir hatten das Problem mit Julian als er ca. ein Jahr alt war. Haben uns ca. ein Jahr damit rumgequält. Er hat sich immer hingehockt und sich gequält ohne Ende.
Wir waren erst bei einem Kinder-Gastroenterologen, der hat uns dann einen Zettel mitgegeben, wo drauf steht, was er essen darf und nicht. Das kommt schon ungefähr hin mit den Sachen, die du deinem Kind gibst. Außerdem haben wir noch einen großen Einlauf und mehrere kleine bekommen. Die hat er dann auch bekommen,d en großen einmal und die kleinen leider sehr oft, weil wir uns nicht mehr zu helfen wussten!

Leider hat es nicht wirklich was gebracht.

Nach fast einem Jahr rumqäulen sind wir dann zu einer Heilpraktikerin gegangen, die uns geholfen hat! Wir waren insgesamt zweimal da, haben auch ein paar Mal telefoniert. Julian hat Globulis bekommen und dadurch hat alles wieder geklappt!

Ich kann dir nur empfehlen, zu einem Heilpraktiker zu gehen.

Ich drücke dir die Daumen, dass ihr das Problem in den Griff bekommt!

Liebe Grüße
Ramona mit Julian (4 Jahre)