Husten Husten und nochmals Husten! HILFE!!!!!!!!!!!!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tigerente0304 14.01.11 - 22:02 Uhr

Hallo zusammen!
Kurz vor Weihnachten haben wir im Bezug auf unsere Tochter Asthma bronchiale bekommen. Seit dem muss sie Salbutamol und Kordison inhalieren. Es tut ihr gut und ihr Zustand verbessert sich zusehenst.
Nun haben wir seit Beginn dieser Woche das Problem, dass sie eine Mittelohrentzündung und eine Kehlkopfentzündung (Reizhusten ohne Ende) hat.
Der Kinderarzt hat uns den Capval Saft verschrieben und uns über die Risiken in Verbindung mit ihrem Asthma und den dazugehörigen Medikamenten aufgeklärt! Zunächst haben wir es probiert, allerdings hilft der Capval kein Stück. Sie hustet wie verrückt, bis zum Erbrechen. Sie ringt nach Luft, wird ganz rot, schwitzt und beim Einatmen (!) hört man ein ganz dumpfes Geräusch. Laut Kinderarzt ist das vom Kehlkopf her. Hat nichts mit der Lunge zu tun. Denn bei der Lunge wäre es genau umgekehrt. Ihre Lunge sei auch absolut frei. Außer Capval hatte er keinen Rat.
Was ist mit Homöopathie? Hat hier jemand Erfahrung. Einige Mittelchen hatte ich damals von unserem alten Kinderarzt (wir sind umgezogen, deshalb "alter Kinderarzt") bekommen. Von nicht allem war ich überzeugt, aber ich bin dem ganzen auch nicht abgeneigt. Unser jetziger Kinderarzt kennt sich damit nicht aus. Allerdings hat er dann auch gesagt, dass es in der Homöopathie Mittel gibt, die keinerlei Einfluss auf die schulmedizinischen Medikamente haben und auch keine Nebenwirkungen mitbringen würden.
Ich glaub, ich sollte mir hierzu einen Homöopathen dazu nehmen.

Ich würde gerne Eure Meinung hierzu hören. Hat jemand erfahrung? Könnt Ihr mir Tips geben? Auf was sollte ich achten??
Sage jetzt schon danke!!!!
Ganz liebe Grüße an ALLE!!#winke

Beitrag von sterni84 14.01.11 - 22:07 Uhr

Hallo!

Ich hatte Weihnachten eine Kehlkopfentzündung und mir gings schon lange nicht mehr so schlecht. Man bekommt kaum Luft, ständig dieser Reizhusten dazu und ich war verschleimt ohne Ende. Dazu noch diese fürchterliche Heiserkeit, sodass ich keinen Ton mehr herausbekam.

Hast Du kein Antibiotikum für deine Tochter bekommen? Mir hat eine aufgeschnittene Zwiebel abends am Bett geholfen und viel trinken und Bonbons lutschen. Zudem hab ich Salbeitee getrunken und damit gegurgelt.

LG Lena

Beitrag von tigerente0304 14.01.11 - 22:14 Uhr

Hallo zurück!
Antibiotikum habe ich nicht für die Kehlkopfentzündung bekommen. Hab 2 Tage vorher eins bekommen für die Mittelohrentzündung! Es ist wie verhext, sie fängt sich im Moment alles ein!
Wie Du es beschreibst, scheint es ihr auch zu gehen. Sie ist 3 1/2 und kann auch schon ganz supi erklären, wie es ihr geht und was ihr schmerzt! Allerdings ist sie überhaupt nicht verschleimt, sie hustet ganz trocken, hat einen echt ätzenden Reizhusten! Heißer ist sie auch!

Der Kinderarzt hat auch gesagt, was ganz wichtig ist, sei viel viel trinken. Macht sie auch. Sie liebt Fencheltee und trinkt davon echt viel!

Das mit der Zwiebel werd ich mal ausprobieren. Bin gespannt, was die Maus dazu sagt *schmunzel*

Vielen Dank für den Tip!!!!

Beitrag von nashivadespina 14.01.11 - 22:11 Uhr

Hustet sie denn derzeit auch, erbricht und bekommt einen roten Kopf? Wurde ein innerliches (gefährliches) Quincke Ödem was ja auch Kehlkopfentzündungen etc auslösen kann ausgeschlossen?

Ich würde schnellstmöglich einen Facharzt (Allergologen und Pneumologen) aufsuchen. Wenns aktuell so ist, dass sie mit den Medikamenten auch nicht zurecht kommt und es ihr so schlecht geht würde ich heute noch mit ihr zur Spezialklinischen Ambulanz fahren. Wenn sie nicht richtig auf Medikamente eingestellt ist besteht die Gefahr dass es schlimmer wird und sie garkeine Luft mehr bekommt.

Gute Besserung#blume

Beitrag von tigerente0304 14.01.11 - 22:41 Uhr

WAS?? Um Himmels Willen!
Wie soll ich die Geräusche beschreiben?? Es ist unnormal! Meine Tochter hat schon seit dem sie 6 Monate alt ist, mit Husten zu tun. Hat schon sehr viel Medikamente genommen, war schon in FFM in der Kinderuniklinik bei einem Professor Dr. Zielen, der das alles verhamlost hat. Dann wurden Allergietests und ein Schweißtest gemacht. Nichts hat was ergeben (zum Glück), weshalb man nun im Ende, ja 3 Jahre später auf ein Asthma bronchiale gekommen ist. Und jetzt dann das mit dem Kehlkopf.
Nö, gar nichts wurde großartig mehr untersucht an dieser Kehlkopfentzündung!!!! Das ärgert mich ja so. Ich war jetzt jeden TAG in dieser Woche beim Kinderarzt und hab ihn echt schon genervt. Aber meinem Kind geht es von Tag zu Tag schlechter und die finden das alle für NORMAL??? Komm mir vor, wie die alte Glucke über ihrem Kind. Aber wenn es ihr nicht besser geht, was soll ich denn machen?? Ich vertrau dem Arzt doch! Mensch, ich könnt nur heulen.
Und dann meinte der Vertreter meines Kinderarztes dann: Oh, haben Sie eine 10er Karte bei Herrn Dr. König gewonnen? haha!
Ich kann nicht drüber lachen!!!
Ich nehm mir Deinen Rat gut zu Herzen!!! Vielen Dank!
Im Moment schläft sie jetzt ruhig hier auf der Couch. Sie schläft schon die ganze Woche bei uns im Bett, weil wir so Angst um sie haben!!!
Vielen Dank für Deine Worte!!!!!

Beitrag von nashivadespina 15.01.11 - 00:21 Uhr

Die Uniklinik FFM und auch der Kinderarzt sind aber so weit ich weiß auch nicht mit Psenumologen / Allergologen ausgerüstet oder? Allgemeinmediziner haben nicht das fachwissen was ihr jetzt aber dringend benötigt und behandeln demnach auch öfter falsch bzw nicht so gut. Suche schnellstmöglich einen Facharzt bzw Spezialklinische Notfallambulanz auf. Dort kann euch am besten geholfen werden.

Beitrag von nicolevoice 14.01.11 - 22:50 Uhr

Guten Abend,
das mit dem dumpfen Geräusch kenne ich umgekehrt von meinen Kindern.
Wenn es pfeift, heisst es spastische Bronchitis...
Das wird Dir doch erstmal nicht wirklich helfen!
Ich würde auch in die Notfallpraxis fahren, denn die Meinung eines anderen Arztes kann nicht schaden.
Da Ihr schon über mehrer Wochen nicht zur Ruhe gekommen seit, hoffe ich, dass Ihr bald heraufindet wie Ihr Eurer Tochter helfen könnt.
Gruß Nicole

Beitrag von stef998 15.01.11 - 14:48 Uhr

Hallo,

Sohnemann (5) hat seit Jahren das gleiche Problem, jeder Husten wird schnell chronisch und ohne Inhalation mit Cortison und Berodual geht gar nix, es ist zum Verzweifeln, sind immerhin zwischendurch mal eine Woche frei von Husten aber dann gehts gleich wieder los :-(
nach 3 Monaten Dauercortison mussten wir vertretungsweise zu nem andren Kiarzt...er meinte wir sollten es mal mit Antibiotika versuchen, er würde die Inhaltationstherapie unterbrechen und dann würden wir ja weiter sehen...bin sonst gar kein Fan von Antibiotikum und ich dachte mir ein Versuch ist es wert...und es hat geholfen.

Nachts gebe ich in Akutphasen ne Mischung aus Spongia und Drosera, Ipecacuana, jeweils D6 oder auch mal Monapax Saft der ist ja auch homöop.


aktuell machen wir ne Immunaufbaukur von Orthomol junior, hat uns meine Hausärtzin empfohlen.

wünsch Euch gute Besserung :-)
lg stef.