Eure Mäuse mit 6 Jahren-Vorschulalter... was können sie!?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sandramutti 15.01.11 - 00:12 Uhr

hallo!

ich lese immer von kindern mit 5, dass sie schon so gut rechnen können... unser nachbarsjunge kann mit 4 (angeblich) lt. eltern schon lesen...#schock

und meine große???
sie ist an sich sehr schlau, interessiert sich für vieles... nur nicht für die dinge, die für die schule wichtig wären...#gruebel

sie fing an mit 4 jahren ihren namen zu schreiben...
nun kann sie mama, papa, oma usw. aber mehr nicht... möchte sie auch nicht. 0,00 interesse.
sie kann alle großbuchstaben, kleinbuchstaben auch zu 90%
aber wörter lesen... funktioniert garnicht...

sie kann alle zahlen von 1-20 lesen, ein paar davon schreiben und rechnet + und - im 10er bereich ohne probleme... im 20iger bereich braucht sie etwas länger, aber kann sie.
sie zählt bis 50, mit kleinen hilfen bis 100.

puzzle mag sie nicht, kann sie nicht...

malen kann sie garnicht... menschen und häuser... mehr will sie nicht, kann sie nicht #kratz

schleife binden klappt prima seit 1 jahr... uhr möchte sie lernen, klappt aber noch nicht wirklich.


muss ich mir gedanken machen????
schließlich beginnt ja schon in ein paar monaten die schule...


was mein kind allerdings besonders gut kann, den ganzen tag radio hören und sich zu den hits aus den charts tanzschritte einfallen lassen, unterhält sich mit mir wie eine große (also alles absolut vernünftig was sie mir zu sagen hat), und singt all die lieder von ke$a, shakira usw. auf englisch super gut und auswendig nach... und kann auch schon sehr viel auf englisch (da sie sich sehr für die sprache interessiert)...
also was sie interessiert beherrscht sie prima... der rest... naja... mag sie nicht, kann sie nicht.

wie ist schauts bei euren kleinen so aus?

lg, sandra!

Beitrag von jimmytheguitar 15.01.11 - 00:37 Uhr

Klingt für mich alles normal! Mein Sohn ist 6 1/2 Jahre alt und ist auch noch im Kiga (war ein sog. Kann-Kind). Eigentlich kann er genau das was deine Tochter auch kann, mehr aber auch nicht. Aber die Schulreife hat er. Und lesen etc. lernen sie ja dann in der Schule. Habe letztens erst noch gehört daß sie es besser auch erst dann lernen sollten. Bei uns im Kiga gibt es übrigens Kinder die schon viel weiter sind und richtig schreiben und lesen können (Meist aber noch Lautschrift). Ich denke aber die Eltern haben sehr viel mit ihnen geübt (wird von den Eltern aber nicht zugegeben). Mir fehlt da schlichtweg die Zeit. Denke aber nicht das mein Sohn dadurch später Defizite haben wird. Was ihn interessiert zeige und erkläre ich ihm auch.

LG

Beitrag von sandramutti 15.01.11 - 00:49 Uhr

ja genau, das denke ich mir auch manchmal. ;-)
bei uns konnte man zb sehr gut beobachten, viele kinder, die eben keine kleineren geschwister hatten, mami sehr viel zeit für sie hatte, konnten schon sehr früh schreiben zb.,
naja und meine große spielt eben auch nachmittags viel, viel lieber mit der kleinen schwester, als sich mit mir hinzusetzen und wörter zu üben.
abends will sie zur zeit auch keine geschichte hören (im gegensatz zur kleinen schwester), nein sie schnappt sich lieber den papa, spielt mit ihm dann "mikado" oder andere spiele, bis sie müde ins bett fällt.

denke mir eben immer, die letzten paar monate ohne schulstress soll sie eben noch machen was sie mag und ihr spaß macht...noch richtig kind sein...eben tanzen bis zum umfallen, wenns ihr ding ist...
nur sehe ich dann eben auch die anderen kinder, die in ihrem alter schon so viel mehr können, frage ich mich, ob ich sie doch nicht genügend "fördere", mit ihr mehr üben sollte usw.
und lesen ist ja garnicht ihr ding... wie wirds dann mal in der schule werden???#zitter

Beitrag von lalelu74 15.01.11 - 01:11 Uhr

Hallo,

das hört sich für mich völlig normal an. Meine Söhne konnten beide nicht lesen, bevor sie in die Schule kamen. Sie konnten noch nicht mal alle Buchstaben. Die Zahlen konnten sie bis 20 lesen und im 10er Bereich + und - rechnen ging auch schon ganz gut.

Beide kommen in der Schule sehr gut klar. Die Leherin unseren jüngeren Sohnes sagte am Elternsprechtag, dass es keine Rolle spielt, ob ein Kind bereits lesen kann oder nicht. Es würde sogar vorkommen, dass die die zur Einschulung nichts können, die die schon lesen konnten, überholen und besser sind.

lg
lalelu74

Beitrag von marenchen23 15.01.11 - 08:22 Uhr

Hi,

mein Sohn ist 5,5 wird im Juli 6 und soll dann im Sep in die SChule. Er kann lediglich die Zahlen bis 5 lesen, im Rechnen tut er sich schwer, schreiben kann er nur seinen Namen (3 Buchstaben) :-) er hat kein Interesse.... und dann soll er in die SChule?
Der Kindergarten sagt, er sei mit das fitteste Vorschulkind in der Gruppe?!
Die Mama einer Freundin ist Lehrerin und sagt, dass es vollkommen in Ordnung ist! Nur wenn ich immer wieder lese, wie viel Tamm Tamm drum gemacht wird, bin ich mir echt unsicher.
Ich werd mich jetzt einfach überraschen lassen.
Denn ansich will er ja in die Schule, mir ist es egal, ob noch ein Jahr Kiga oder Schule.

Also ich finde deine kann schon echt viel.

Maren

Beitrag von lamama192 15.01.11 - 08:28 Uhr

Hallo

ich versteh das alles nicht, wenn ich hier immer lesen, was die kinder alles können, bevor sie in die Schule kommen!! Klar, wenn es das Kin dunbedingt lernen will, soll man es nicht daran hindern! Andererseits, als ich damals in die Schule kam, weiß ich noch wie heute, hab ich mir gedacht, oh Gott, dass ABC werd ich niemals lernen, das ist ja sooo schwer #rofl
Wir haben das alles erst in der Schule gelernt...: ABC, rechnen, lernen, lesen!
Und heute können es manche Kiddies schon,bevor sie in die Schule kommen!!!! DAS muss doch nicht sein!!! 1. ist es für die Kinder doch dann total langweilig, wenn sie das schon ALLES KÖNNEN!!! Und 2., aus uns allen ist doch auch was geworden, auch wenn das das ERST in der Schule gelernt haben, oder? ;-)

Also ruhig Blut ihr lieben... Eure Kinder lernen es schon und wenns erst in der Schule ist! Na und.... ;-)

Gruß

Beitrag von rienchen77 15.01.11 - 08:45 Uhr

mein Kind kann nicht rechnen, nicht schreiben, nur ihren Namen...und mehr braucht sie auch vor der Einschulung nciht...es gibt keinen Vorteil ob man schon etwas vor der Einschulung kann oder nicht....und ich mag vergeiche überhaupt nicht...

Beitrag von shakira0619 15.01.11 - 08:50 Uhr

Hallo!

Ist es heutzutage so, daß Kinder VOR der Schule rechnen, schreiben und lesen können müssen? #zitter

Ich dachte immer, die Schule ist dafür da, das zu lernen.

Mein Sohn ist erst 4 Jahre alt, er kann große Buchstaben schreiben, manche aus dem Kopf, manche nur abschreiben, manche spiegelverkehrt. Seinen Namen schreibt er und er mag dieses Buchstabenspiel.

Zählen mag er auch und er ist sehr stolz, wenn er die Zahlen schreibt.

Aber das sind keine Dinge, die man können MUSS. Dafür ist doch die Schule da. Also mach Deinem Kind keinen Druck!

Liebe Grüße

Beitrag von kleiner-gruener-hase 15.01.11 - 09:51 Uhr

Was soll ich denn da sagen??

Meine Große wird im April 6, schreibt ihren vollen Namen und Mama und Papa. Sie erkennt und schreibt alle Zahlen, zählt bis 20.
Rechnen geht nur wenn wir uns wirklich in Ruhe hinsetzen und uns intensiv damit beschäftigen.
Sie kann super Geschichten (z.B. vorgelesene) nacherzählen.
Sie malt jeden Tag den ganzen Tag, auch ausmalen klappt prima- ohne drüber zu malen.
Schleife binden kann sie nicht, hat sie keine Geduld zu... Sie kann weder Melodien halten noch singen- das bedeutet nicht dass sie nicht ständig singt- es klingt halt alles gleich...

Ich denke mir dass sie eben in die Schule kommen, um all diese Dinge die sie jetzt nicht können, dort zu lernen. Denn auch ihre Erzieherinnen sind der Auffassung, dass sie weder zu langsam ist noch dass sie mehr können müsste.

Mir ist es wichtig, dass sie ihren Bruder weiter so lieb behandelt wie bisher und ein fröhliches Kind ist. Erwachsen werden sie noch früh genug.

LG

Beitrag von sandramutti 15.01.11 - 11:06 Uhr

ich bin nur ein wenig verunsichert, da einige mütter, deren kinder eben jetzt in die 1. klasse gehen, horrorgeschichten von der schule erzählen...
stunden für hausaufgaben, kinder müssen schon soviel von anfang an können und eine mutter meinte sogar zu mir: "wenn sie nicht schon vor der einschulung rechnen, schreiben können, dann kommen sie in der schule heutzutage garnicht mehr mit..."#schock
und deren kinder konnten schon viel mehr als meine kleine, soweit ich weiß, besser malen, lesen, zahlen alle und und und.

hilfeeeee....#zitter

möchte ja nicht als mutter daran schuld sein, wenn sie sich gleich von anfang an hart tut... aber andererseits, wozu ist dann überhaupt noch die schule da, wenn sie schon alles vorher können sollen???#kratz

Beitrag von kleiner-gruener-hase 15.01.11 - 14:33 Uhr

Ich denke da kommt es auch sehr auf den Klassenlehrer, die Schule und die Klassengröße an...

Lass es auf dich zukommen, was anderes bleibt uns nämlich nicht übrig!

Beitrag von scotland 15.01.11 - 17:56 Uhr

Lass dich ja nicht verunsichern (siehe mein Posting unten). In jeder Klasse sind Kinder aus "bildungsfernen Familien". Es ist auch nicht so, dass es sofort wahnsinnig hart losgeht.

Doof ist auch, wenn du deinem Kind was beibringst und die lernen das ganz anders (Druckbuchstaben, Zahlen, etc etc. etc).

Im Vergleich zu unserer Schulzeit ist es schon so, dass sich Methoden und Stoff geändert haben und dass es mittags mehr Hausaufgaben gibt. Wenn du dein Kind unterstützt, gibt es da keine Probleme.

GLG
Scotland

Beitrag von babybaer4 15.01.11 - 11:23 Uhr

Hallo,

na dann Prost Mahlzeit.Mein Sohn wird jämmerlich versagen in der Schule.
Er kann seinen Namen mit 3 Buchstaben schreiben.Zählen bis 30 und erkennen bis 9.
Am Rechnen hat er überhaubt kein Intresse und ausmalen hasst er.
Dafür baut er wunderbare Dinge aus Duplo und erfreut sich am spielen.
Und wißt ihr was ich mache mir gar keine Sorgen,das er alles was er in der Schule lernen soll ,noch gar nicht kann;-)

Lg Sabine

Beitrag von scotland 15.01.11 - 13:04 Uhr

Mach dir da keinen Kopf. Es gibt immer Mamis, deren Kinder viiiiiiiiiiieeeeeell mehr können als deins.

Prinzipiell: Kinder entwickleln sich unterschiedlich und generell kann jedes normal begabte Kind auch mit 5 lesen lernen. In Großbritannien beispielsweise kommen Kinder ja mit 4 in die Schule, da ist es nicht ungewöhnlich, dass sie mit fünf schon lesen können. Eine Nation voll Hochbegabter?

Problematisch ist, dass es so "en vogue" geworden ist, dass das eigene Kind "so weit ist". Da man Kindern ab 5 prinzipiell das Lesen beibringen kann (machen noch viel früher) und da es ja auch Kinder gibt, bei denen der Prozess von selbst in Gang kommt (und man kann ja immer behaupten, dass es bei einem auch so war) gibt es doch sehr viele Eltern, die da behutsam - "gewaltsam" nachhelfen und etwas anstoßen. Um konrekter zu werden: Bei uns in der Stadt gibt es eine Frau, die Grundschulvorbereitungskurse anbietet. Da lernt sie mit den Kindern lesen + schreiben und Rechnen im Zahlenraum bis 20, also alles, was ein normal begabter 5 Jähriger lernen kann und was normal in der 1. Klasse so dran kommt. Resultat? Viele der Kinder sind dann "so weit" und langweilen sich im Unterricht. Langfristige Beobachtung: In Klasse 3, wenn alles schwieriger wird, haben sie nicht gelernt, ordentlich zuzuhören, weil sie ja "alles schon konnten" und bekommen keine Probleme.

Schick dein Kind völlig entspannt in die Schule und signalisiere ihm damit, dass du ihm 100% zutraut, dass es das packt. Treten dort Defizite auf, kann man da noch immer dran arbeiten.

Scotland <- deren Tochter nicht malen und puzzlen kann und die trotzdem erfolgreich in der 3. Klasse gelandet ist.

Beitrag von widowwadman 15.01.11 - 19:24 Uhr

Es ist keine Nation Hochbegabter, sondern zeigt dass die Kinder in Deutschland doch sehr spaet eingeschult werden. Und lesen lernen faengt bei uns spaetestens schon in der Preschool (mit 3) an.

Beitrag von mel-t 15.01.11 - 15:19 Uhr

Mein Vorschulkind kann ihren Namen schreiben und noch einige wenige Buchstaben ( alles groß) mehr.

Zählen kann sie glaub ich fast bis hundert, manchmal fragt sie dann aber noch mal nach. Zahlen schreiben, mit Fehlern (zwei falschrum) und erkennen etwa im 20er-Bereich. Einfache Plus- und Minusaufgaben mit Hilfe der Finger.

Malen und Puzzlen im normalen Rahmen. Schwimmen und Radfahren, aber noch keine Schleife binden.

Auch fehlt ihr noch eine Menge Geduld und Frustrationtoleranz...Ganz normale Fünfjährige eben....Wunder mich auch immer, was die Kinder vor der Schule schon alles können (sollen oder müssen).


Mfg
Mel-t

Beitrag von daviecooper 15.01.11 - 20:53 Uhr

Hallo!

Ich bin GS-Lehrerin und finde dein Kind völlig normal. Als Tipp würde ich dir geben, ihr in der nächsten Zeit vielleicht das Malen und Puzzeln noch etwas schmackhaft zu machen, denn es ist wichtig für die Feinmotorik und die Auge-Hand-Koordination. Das könnte ihr in der Schule zu Gute kommen.

Aber wenn sie partout nicht will - lass sie.

Ich staune immer wieder über die Beiträge, dass hier sooo viele KiGa-Kinder schon lesen können.

Ich bin Lehrerin in einem sehr gehobenen Einzugsgebiet, wo die Eltern viel Zeit, Muße, Geld und Ehrgeiz haben, ihre Kinder zu fördern. Und bei uns ist es normal, dass 2-3 Kinder von ca. 20-25 einer 1. Klasse schon wirklich lesen können. In meiner Klasse waren es 7 von 20, das war echt ungewöhnlich.

Wenn man bei urbia so liest, entsteht manchmal der Eindruck, Kinder die NICHT lesen können zum Schulstart wären die Ausnahme.

Das ist aber absolut nicht so. Entweder schreiben hier nur die "Ausnahmefälle" oder bei dem einen oder anderen Beitrag ist Skepsis geboten, ob das denn auch wirkliches Lesen ist;-)

LG

daviecooper

Beitrag von mondfluesterin 15.01.11 - 21:22 Uhr

Danke für diese Antwort. Mein Sohn ist zwar erst vier, aber dieses ewige "Mein Kind kann schon dies und das" geht mir wahnsinnig auf die Nerven.
Wenn man Urbia glauben darf, können die meisten Kinder mit einem Jahr schon auf einem Bein hüpfen, mit zwei Jahren fließend ihre Muttersprache und erste Wort in Englisch sprechen und mit sechs sind sie soweit, wie andere Kinder ein Jahr nach der Einschulung. Komisch, dass wir gar nicht so viele Genies in Deutschland haben, wie es laut den Müttern hier sein müssten...