So schnell so eine Fehldiagnose, ärgerlich!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hotchica 15.01.11 - 08:37 Uhr

Guten Morgen ihr lieben Kugelmamis,
Ich kann nur jedem im Kreis Wesel abraten ins Marinen Hospital Wesel zu fahren.
Vor 2 Tagen bekam ich starke Rückenschmerzen beim Einkaufen und wir sind ins nahe gelegene Krankenhaus gefahren. Bei der Untersuchung haben sie einen Nierenstau festgestellt- Abgesehen davon einen verkürzten Gebärmutterhals von weniger als 2 cm und einem riesen Trichter.
Natürlich wurde ich stadionär aufgenommen und hing den ganzen Tag am Tropf. Durfte nur mit dem Rollstuhl aufstehen und hatte richtig geweint weil es noch viel zu früh ist und mein Baby nicht alleine überleben kann.

Am 2ten Tag nachdem sie mich Untersucht haben war der GMH angeblich schon wieder 2,8cm lang #kratz.
Die Ärztin meinte ich solle noch 2 Wochen bleiben und im Bett liegen, sie hat mir Trombosestrümpfe/spritze geben lassen und ich habe mich dran gehalten.

Am Abend kam mein Mann auf die Idee mich in unser Krankenhaus verlegen zu lassen ich stimmte ein und habe alles in die Wege leiten lassen. Kurze zeit später durfte ich dann auch schon los.
In unserem KH angekommen schaute die Gyn die Arztbriefe an und dann mein GMH und fing an zu meckern. Mein GMH sei 4,2 cm lang und sie hätte noch nie so einen schwachsinn gesehen und schickte mich heim.

Natürlich habe ich mir noch eine dritte Meinung eingeholt. Dieser Arzt kam auch auf 4,2-4,3 cm und schickte mich heim.

Ich war so sauer weil ich mich ernsthaft Frage wer abgesehen von mir noch in diesem Krankenhaus lag mit höllischer Angst ihr Baby zu verlieren.

Wollte es nur mal Posten:-)

LG die glückliche , mit super Aktiven krümlchen und klasse GMH#ole

Beitrag von connie36 15.01.11 - 08:40 Uhr

hi
wer sagt dir das es eine fehldiagnose war. das gibt es schon, das sich das wieder verlängert.
und auch das die trichterbildung zurückgeht. viell. war der gmh nicht ganz so verkürzt wie die es im ersten kkh ausgemessen haben, aber es kann durchaus sein, das er bei zb. 2,8 war, und dann durch die ruhe wieder verlängert war.
ist durchaus möglich, da das öfters vorkommt.
lg conny ks-11

Beitrag von hotchica 15.01.11 - 08:44 Uhr

Ja aber mir haben 2 Ärzte gesagt , dass wenn sowas passiert es dann um mm geht und nicht um 2 cm. Die haben scheiße gemessen und das ist auch auf dem ultraschall zu sehen ...:-D

Beitrag von connie36 15.01.11 - 08:46 Uhr

das hattest du in deinem post nicht geschrieben, zumindest nicht in dem ersten, auf den ich geantwortet hatte;-)
lg conny....

Beitrag von hotchica 15.01.11 - 08:45 Uhr

Ich muss dann wohl noch dabei sagen, dass auf den Ultraschallbildern der Messfehler ganz klar zu sehen war!:-p

Beitrag von nanunana79 15.01.11 - 08:45 Uhr

Guten Morgen,

ich sehe das ähnlich wie die Vorschreiberin. Und im Zweifel ist es mir lieber wenn man übervorsichtig ist, als wenn man es auf die leichte Schulter nimmt.

Ich habe meinen Großen in Wesel entbunden und habe da auch mit vorzeitigen Wehen gelegen. Ich war da, besonders von der ärztlichen Seite her sehr zufrieden und glaube das als gelernte Intensivkrankenschwester auch einordnen zu können.

LG

Beitrag von hotchica 15.01.11 - 08:48 Uhr

Ja aber wenn man ein ganz klaren Messfehler sieht, Abstrich und Blutwerte unauffällig sind. Dann denke ich ist es klar. Und die Bewertungen über die Gyn sind auch nicht toll

Beitrag von nanunana79 15.01.11 - 08:54 Uhr

Naja, ist bei mir ja auch schon fast 3 Jahre her.

Ich finde es nur etwas unglücklich wegen so einer Erfahrung gleich das ganze KH schlecht zu reden. Klar, ist es für Dich alles andere als schön gewesen und ich kann mir vorstellen, das Du echt Angst hattest.

Beitrag von hotchica 15.01.11 - 09:08 Uhr

Nein , nein
So meine ich das auch nicht!
Das Personal und alles andere ist super. Sie sind sehr lieb dort und sehr freundlich. Auch die Ärzte waren super freundlich.
Nur ich finde sowas darf einfach nicht passieren und wie soll ich sonst reden wenn ich 2 Tage die größten Ängste für einen Messfehler durchgestanden habe :-(

Beitrag von meandco 15.01.11 - 09:42 Uhr

sorry, aber irgendwas muss gewesen sein, sonst wär nicht so ne diagnose rausgekommen.

ich an deiner stelle wär froh, dass sie vorsichtiger als nötig waren. oder wärs dir umgekehrt lieber gewesen #kratz

weiter alles gute
me

Beitrag von redsea 15.01.11 - 09:57 Uhr

Hallo,

das muss überhaupt keine Fehldiagnose sein.

Es gibt auch einen sogenannten Gummiband-Zervix.... das war bei mir so... bei mir veränderte sich der GMH während der US-Untersuchung (also innerhalb von 4 Minuten) laufend.

Zwischen 1,2 und 3 cm, einmal ging ein Trichter auf, dann war er wieder verschlossen.
Ich lag 2 Wochen im KH und jetzt hat er sich halbwegs wieder stabilisiert.

LG
Redi

Beitrag von mamaneuburg 15.01.11 - 11:21 Uhr

Sagt mal, ist heute der "Ich meckere über alle Krankenhäuser und Ärzte - Tag?" ... ich lese hier nur einzelne Sachen, aber du bist heute schon die Zweite, die Diagnose und Kompetenz eines Arztes/einer Ärztin und des Krankenhauses in Frage stellt.
Diagnosen entstehen nicht ohne Grund. Natürlich kann es einen Messfehler gegeben haben, aber sei doch lieber froh, dass sie übervorsichtig war!

Beitrag von leah82 15.01.11 - 13:50 Uhr

Na ganz so kann man das auch nicht abtun!

Immerhin haben sie ihr auch Medikamente verabreicht und das ist nicht mehr lustig, wenn man solche Medis verordnet, muß man sich schon sehr sicher sein, besonders bei Schwangeren!

Versteh ich nicht so ganz. Ich wäre auch sauer, wenn ein Arzt evtl. falsch diagnostiziert und zwei weitere das anders sehen#kratz.

Beitrag von mamaneuburg 15.01.11 - 14:35 Uhr

Und weshalb war sie am Tropf gehangen? Wegen der starken Rückenschmerzen, die wohl von nem Nierenstau herrührten und der wurde ja dann wohl später auch nicht in Frage gestellt, sie meckert nur über das falsche Ausmessen des Gebärmutterhalses, wie man sowas nur machen kann und und und...
Ich glaube nicht, dass man ihr irgendwas verabreicht hat, was dem Kind hätte schaden können.
Ich finde es echt unmöglich hier, wie gleich immer Ärzte und Krankenhäuser "durch den Schmutz gezogen werden". Natürlich kann der GMH falsch ausgemessen worden sein, aber eine Trichterbildung wird nicht einfach so erkannt, die wird schon dagewesen sein! So "blöd" ist kein Arzt, dass er sich das einbildet. Kann doch sein, dass der sich wieder zurückgebildet hat, sowas kann manchmal recht schnell gehen, ne Bekannte war auch mal morgens beim Arzt, der stellte nen Trichter fest und mit viel Liegen war der am Tag drauf wieder verschwunden. Weshalb manche hier ein Fass aufmachen ist echt unglaublich!

Beitrag von hotchica 15.01.11 - 14:45 Uhr

Ja du warst ja auch nicht in dieser Situartion.
Es ist einfach schlimm die angst zu haben das Kind zu verlieren. Wahrscheinlich 2 Wochen im Krankenhaus zu liegen weil mal eben so ein Messfehler passiert ist. Ich habe bitterlich geweint und soll nun glücklich sein das der Arzt vorsichtig war ?
Stell dir mal vor sie hätten mich iwann aufgeschnitten um mir den GMH zu nähen und dann? Sie haben ja einzig und allein darauf gewartet, dass der Abstrich okey ist.
Das ist absulut nicht okey.
Und einen Trichter kann man finden wenn man falsch misst. Das hat der Frauenarzt mir sogar gezeigt.