Wie seht ihr das?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von .mondlicht.4 15.01.11 - 11:41 Uhr

Hallo,

war ja letzte Woche beim FA und habe einiges an Infomaterial mitbekommen. Nun bin ich gerade dabei mir das Ganze durchzulesen.
Durch meinen Beruf als Erzieherin wurde ich bereits vor der SS auf Windpocken, (Ringel-)Röteln, Keuchhusten, Zytomegalie etc. getestet und habe auch einen aktuellen Impfstatus.

Je mehr ich aber lese und ich erfahre, was ich alles bekommen könnte, frage ich mich, wie die Leute das früher gemacht haben. Wenn ich da an meine Eltern denke, da war es noch nicht einmal üblich das Geschlecht zu bestimmen, geschweige denn die ganzen Vorsorgeuntersuchungen. Und auch wir sind alle gesund auf die Welt gekommen.

Ist das heutzutage nicht alles etwas übertrieben und Panikmache, oder sehe ich das einfach zu locker?
Was habt ihr testen lassen und wie verhaltet ihr euch? Habt ihr auch jeglichen Kontakt zu U3-jährigen abgebrochen oder achtet ihr nur auf Hygiene?

lg mondlicht (7. SSW)

Beitrag von marinmaris 15.01.11 - 11:48 Uhr

Hallo Mondlicht,

also ich hab nur den Röteln-Titer bestimmen lassen und ansonsten überhaupt keine Tests gemacht. Die die Standard sind halt nur. Viele kosten auch nur Geld und du bist oft genauso schlau wie vorher.
Ich esse keine Salami, Schimmelkäse, Schalentiere schneide vom Käse den Rand weg, buddel nicht in der Erde und meide das Katzenklo und passe bissl mehr wg. meiner Katze auf. Ich habe mir keine Panik machen lassen und ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass mein Kleiner gesund ist und hoffe, dass er kerngesund auf die Welt kommt.

LG,
marinmaris 29.ssw

Beitrag von knackundback 15.01.11 - 11:50 Uhr

Hi,

ich leben eigentlich normal weiter.
Obst/Gemüse wasche ich nur noch gründlicher ab als vorher (hat mir die FÄ nahegelegt). Das wars aber auch schon.
Ich laufe jetzt nicht vor kleinen Kinder oder Katzen weg ;)

Sicher sind die schwangeren früher auch ohne jegliche Vorsichtsmassnahmen ausgekommen (man wusste es aber auch nicht besser). Wir wissen aber eben auch nicht wieviel damals in den Schwangerschaften schief gegangen ist.

Ich bin froh das wir heute bessere Möglichkeiten haben (US, Feindiagnostik, Zuckertest etc). Trotzdem sind wir nunmal schwanger und nicht krank. Also packe ich mich natürlich auch nicht in Watte ;-)

LG

Miri

Beitrag von steffken80 15.01.11 - 12:04 Uhr

Hallo,

hab dazu mal ne keine Geschichte.

Meine Mutter war vor 36 Jahren mit meinen Bruder schwanger und bekam Blutungen. Weiss leider nicht genau wie weit sie damals war, glaube so im 4. Monat. Jedenfalls wollten sie Ausschabung machen, weil man davon ausging sie hätte eine FG. Kurz bevor es losgehen sollte, kam ein Arzt vorbei und sagte es gebe da ein neues Gerät und wenn sie nichts dagegen hätte würde er es gern noch ausprobiert.
Diese Teil war eine Art CTG, ich denke mal sowas wie der heutige Angelsound.
Mit diesem Teil haben die dann die Herztöne hören und somit wurde keine Ausschabung vorgenommen.
Möchte nicht wissen, wie viele Frauen damals eine Ausschabung bekommen haben, obwohl sie nur Blutungen hatten.

LG Steffken