6 Jahre - Vereinssport, er kann sich nicht entscheiden

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Beitrag von nicky2308 15.01.11 - 12:52 Uhr

Hallo ihr Lieben,

unser Sohn Jannik ist 6 Jahre und im letzten August ein Schulkind geworden.

Schon immer war/ist er sehr sportlich und nutze jede Gelegenheit sich zu bewegen (wo,wie und was war dabei immer nebensächlich).

Nachdem er mit 4 das Seepferdchen machte, begann er im August 2009 mit dem Ringen in einem Verein, was ihm immer viel Freude bereitete (Training zweimal wöchentlich von 16.30-18.30 Uhr). Er ging mit Begeisterung zum Training und fieberte jedem Wettkampf entgegen.

Mit Schulbeginn äußerte er immer wieder den Wunsch (wie seine Mitschüler) zum Fussball gehen zu dürfen. Das Probetraining war ein voller Erfolg und nun spielt er freitags auch noch 2 Stunden Fussball.

Langsam wird es uns zuviel, wir kennen unser Kind und ich merke deutlich, dass dies zuviel des Guten ist. Jannik ist natürlich anderer Meinung und besteht darauf "alles" zu machen.

Zusätzlich wurde jetzt im Hortbereich noch eine Sport AG eingeführt, die hier schon zu vielen Tränen führte (er "durfte" sie bisher nicht besuchen). Er versteht einfach nicht, dass man nicht morgens 4 Stunden Schule, dann Sport im Hort und anschließenden Vereinssport kombinieren kann.

Wir haben uns jetzt schon zweimal mit ihm zusammengesetzt und das Thema besprochen, aber er lässt sich nicht "überzeugen", er kann sich einfach nicht entscheiden, was ihm mehr Freude bereitet.

Man merkt deutlich, dass alle Veranstaltungen nicht zu realisieren sind, er ist körperlich geschafft, weinerlich, gibt schnell auf und schläft an den Tagen, wo kein Sport ist bereits gegen 18.00 Uhr hier auf der Couch ein.

Und jetzt? Wie würdet ihr vorgehen? Einfach bestimmen, was für ihn das "Beste" ist. Es muss eine Lösung her und wir wissen nicht so recht, wie wir entscheiden sollen.

Alles war bisher läuft/lief sind Janniks Entscheidungen gewesen, uns ist es egal, welchen Sport er ausübt, ob er auf Wettkämpfe geht oder im Hortsport glücklich wird.

Liebe Grüße
Nicole mit Jannik, Julian und Johanna.

Beitrag von yve1978mar1965 16.01.11 - 14:16 Uhr

Oh das ist schwierig.
Ich kann gut verstehen das ihr es für zu viel haltet, was es ja scheinbar körperlich auch ist.
Aber andererseits möchte er gern überall dabei sein, auch gut zu verstehen.

Wie kommt er denn in der Schule mit?
Wenn er dort in die HortAG gehen möchte ist das vieleicht auch wichtig in der Zugehörigkeit zu den anderen Kindern in der Schule!?
Ich glaube ich würde ihm das im Hort nicht verbieten, vieleicht könnte er da einfach mal schnuppern ob er es dann überhaupt mag - vieleicht findet er es doof und das Thema erledigt sich von allein?
Es gibt eben auch Kinder die den ganzen Tag Bewegung wollen und auch vertragen - klar und nicht verkehrt das sie dann aber ausgepowert sind.

Vieleicht könnt ihr nochmal mit der Schule und seinen bisherigen Sportvereinen sprechen was ihr tun könntet und was man ihn selbst entscheiden lassen sollte?

Beitrag von corinna2202 16.01.11 - 20:46 Uhr

hi

echt schwierig aber ein übertrainiertes volkschulkind ist auch gesundheitlich ein problem, und so wie du schreibst fängt es bei deinem sohn schon genauso an wie bei meinem cousin damals, übermüdet, schlecht gelaunt,... (mein cousin bekam dann auch kreislaufprobleme, wachstumsprobleme etc)
da tut ihr euren sohn nichts gutes damit mein cousin wurde dann von seinem arzt gezwungen zu pausieren und sich dann für dass zu entscheiden was ihm am meisten fehlt,... seit er sich für eins spezialisiert hat hat sich auch alles wieder eingespielt und sein körper darf wieder "kind" sein ...
ich würde vorschlagen das ringen und die sport hort geschichte zu machen und das fußball aufzugeben, ansonsten hat er zu viel lauftraining für sein alter. und JA er ist ein kind und da müssen ihm einfach die eltern die entscheidung abnehmen er kann sich ja gar kein bild über die konsequenzen machen ...
ales gute
corinna