An alle mit "Kann-Kindern"... bereut ihr die Einschulung?

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von cludevb 15.01.11 - 12:53 Uhr

Hi!

Ich suche mal ein paar Erfahrungen wegen Kann-Einschulung...

bis Sommer müssen wir uns entschieden haben ob unser Zwerg am Vorschulunterricht im Kindergarten nach den Sommerferien teilnimmt.
Kann-Einschulung müssten wir allerdings durchboxen, da unser Kindergarten da voll unflexibel ist und pauschal alle Kann-Kinder nicht am Vorschulunterricht teilnehmen lässt.

Er ist super fit, es steht eigentlich nichts im Weg. Sein kompletter Freundeskreis wird ab August auch als "Vorschulkinder" gelten. Bei der U8 vor ner Woche hat der Doc gemerkt dass die "Tests" für meinen Zwerg so einfach waren, dass er nen Grossteil der U9 schon mal mitgetestet hat "mal gucken wie weit wir kommen" ;-) Mit Bravour bestanden.
Er ist halt nur 8 Wochen nach dem momentanen MussDatum geboren, sonst wär es ja keine Frage ob ja oder nein.

Wie liefs bei Euch? Bereut ihr es inzwischen dass ihr die "Chance" nicht genutzt habt, eure Zwerge noch ein Jahr länger zu Hause lassen zu können?
Oder habt ihr sie eingeschult: wie läufts in der Grundschule?

Danke im Vorraus ;-)

LG Clude mit Kidz (4 und 1,5)

Beitrag von lena10 15.01.11 - 13:05 Uhr

Hallo!

Uuups, jetzt wirst du wieder jede Menge Antworten bekommen à la "Würde ich nie machen, gönn dem Kind seine Kindheit"....#augen

Mein Sohn wurde im August vorzeitig eingeschult und bisher (!) kann ich nur sagen, dass es die absolut richtige Entscheidung war (was auch die Meinung seines Lehrers ist). Wir bereuen es nicht!
Er kommt bestens zurecht, hat neue Freunde gefunden, erledigt seine Sachen zuverlässig und Hausaufgaben dauern maximal eine Viertelstunde. Fachlich langweilt er sich inzwischen schon....

Ihn ein Jahr länger zu Hause zu lassen, wäre keine Chance für ihn gewesen, sondern Quälerei.

Was die Zukunft bringt, weiß ich natürlich nicht! Jetzt im Moment war es für mein Kind so jedenfalls am besten.

Gruß, Lena

Beitrag von cludevb 15.01.11 - 13:47 Uhr

*grins*

ich kann damit Leben dass es Leute gibt die Prinzipiell mit Steinen werfen ;-)
meine Jungs haben auch mit 4 Monaten schon die ersten Löffel Beikost bekommen und haben beide mit ca 1,5 das Töpfchen kennengelernt (Ergebnis, der grosse war vorm 2. Geburtstag von sich aus trocken) ;-)

deswegen hab ich ja auch speziell Eltern von Kann-Kindern angesprochen, wenn ein Kann-Kind noch nicht so weit ist haben die Eltern halt Glück gehabt dass sie nicht unter Muss fallen, aber 8 wochen früher geboren und er wäre sowieso ein Muss-Kind!

Ich gönn meinem Zwerg ja auch seine Kindheit, aber im KiGa kann ihm jetzt schon keiner mehr was beibringen - und alles was er kann hat er zu Haus gelernt bzw lernen wollen, ich üb ja nicht extra mit ihm.

Ich habe eher "Angst" dass er - wenn ich ihm das extra Jahr Kindergarten "gönne" nur noch Mist macht weil er heillos unterfordert und gelangweilt ist wenn er zum - dann - vierten Mal "das Gleiche" dort machen soll ;-)

Und wenn ich mir vorstelle dass er ein Jahr länger bleibt und dann mit den Kleineren eingeschult wird - die ein Jahr jünger sind und - tut mir leid - im Vergleich zu ihm echt noch "babyhaft" sind...

...UND andererseits sehe dass MUSS-Kinder die dies jahr eingeschult werden müssen und dafür jetzt zwangsweise logopädie, ergotherapie und solche schoten machen müssen damit sie hingehen können...
und Lukas jetzt fast schon so weit wäre...

klar er ist ein Junge, viel am toben und spielen - aber alles was an fähigkeiten verlangt wird ist jetzt schon vorhanden, er kann sich auch locker zu haus mit mir hinsetzen und ruhig und bedächtig ne stunde basteln ohne sich ablenken zu lassen, lässt sich auch dabei geduldig anleiten...
und das rechne ich dann nochmal 1,5 jahre weiter wenn er in die schule gehen könnte und diese fähigkeiten noch weiter ausgebaut sind...

LG Clude

Beitrag von janamausi 15.01.11 - 19:24 Uhr

Hallo,

<<aber 8 wochen früher geboren und er wäre sowieso ein Muss-Kind! <<

Dann wäre er aber immer noch einer von den jüngesten Kindern. Da gibt es dann viele Kinder in der Klasse, die 1 Jahr oder fast ein Jahr älter sind.

<<Und wenn ich mir vorstelle dass er ein Jahr länger bleibt und dann mit den Kleineren eingeschult wird - die ein Jahr jünger sind und - tut mir leid - im Vergleich zu ihm echt noch "babyhaft" sind... <<

Genauso verhält es sich aber auch, wenn Du deinen Sohn vorzeitig einschulen lassen würdest. Da gibt es Kinder, die sind 1 Jahr älter und im Vergleich zu denen wäre dein Sohn "babyhaft". Ein Jahr macht schon viel aus bei Kindern.

<<...UND andererseits sehe dass MUSS-Kinder die dies jahr eingeschult werden müssen und dafür jetzt zwangsweise logopädie, ergotherapie und solche schoten machen müssen damit sie hingehen können... <<

Das sehe ich auch so, aber diese Kinder sind doch meistens die jüngeren Muss-Kinder. Ich kenne zumindest kein "älteres" MUSS-Kind das Probleme in der Schule hat.

Meine Tochter ist letztes Jahr September regulär in die Schule gekommen. Das Jahr davor hatte ich auch mal für mich überlegt, ob ich meine Tochter nicht vorzeitig einschule. Ich fande sie eigentlich auch schulreif. Jetzt bin ich so froh, dass ich es nicht gemacht habe, da ihr jetzt die Schule so leicht fällt. Ich denke zwar, dass sie es ein Jahr früher auch geschafft hätte, aber wahrscheinlich mit viel mehr Mühe.

Und ich glaube viele Kann-Kinder hätten vom schulischen her keine Probleme und könnten ganz gut mithalten, aber vom sozialen Verhalten merkt man oft einen großen Unterschied.

LG janamausi

Beitrag von graupapagei4 17.01.11 - 06:38 Uhr

Ich kenne einige ältere Miss-Kinder, die erhebliche Probleme in der GS hatten und sogar wiederholen mussten.

Und ich kenne kein vorzeitig eingeschultes Kind an unserer Schule, welches nicht an der Klassenspitze war, weil man nämlich bei diesen Kindern ganz besonders genau hinschaut ubnd sie nur im Ausnahmefall einschult, wenn sich alle Beteiligten ganz sicher sind.

Beitrag von marion2 17.01.11 - 11:33 Uhr

"weil man nämlich bei diesen Kindern ganz besonders genau hinschaut ubnd sie nur im Ausnahmefall einschult, wenn sich alle Beteiligten ganz sicher sind."

Das ist hier leider nicht der Fall. Es wird weder genauer hingeschaut, noch müssen sich alle Beteiligten sicher sein, dass das gut ist.

Du kannst dein Kind problemlos früher einschulen lassen - im Zweifelsfall macht es dann ein Jahr länger - das wird von Anfang an mit eingeplant.

Beitrag von janamausi 18.01.11 - 17:08 Uhr

Hallo,

nach meiner "Erfahrung" (also was ich so von Freunden gehört habe) schaut man bei uns nicht genauer hin, sondern es richtet sich wohl eher danach, wie viele Kinder regulär eingeschult werden und ob die Klassen "voll besetzt" sind etc.

Beitrag von janamausi 15.01.11 - 19:29 Uhr

Hallo,

<<Uuups, jetzt wirst du wieder jede Menge Antworten bekommen à la "Würde ich nie machen, gönn dem Kind seine Kindheit".... #augen<<

Was ist denn daran so schlimm? Jeder hat seine Meinung und die Mütter von Kann-Kindern können nicht sagen, wie es gewesen wäre, wenn sie noch ein Jahr gewartet hätten und die Mütter die noch ein Jahr gewartet haben, können nicht sagen wie es gewesen wäre wenn sie das Kind ein Jahr früher eingeschult hätten.

Sondern jeder kann nur seine Erfahrungen sagen.

Jedes Kind ist unterschiedlich und bei einigen Kann-Kindern ist es sicherlich die richtige Entscheidung, aber bei einigen wohl auch nicht.

LG janamausi

Beitrag von lena10 15.01.11 - 19:50 Uhr

Richtig!

Nur hatte sie ja ausdrücklich nur nach Erfahrungsberichten gefragt!

LG Lena

Beitrag von janamausi 16.01.11 - 08:36 Uhr

Hallo,

ja, aber man hat doch auch wenn man selber kein Kann-Kind hat Erfahrungen.

Meine Tochter wurde z.B. mit 6 3/4 Jahren eingeschult (in ihre Klasse gehen 2 Kann-Kinder und auch einige junge Muss-Kinder) und sie erzählt viel was in der Schule passiert und da merke ich schon einen Unterschied im sozialen Verhalten.

LG janamausi

Beitrag von barbarelle 15.01.11 - 13:17 Uhr

Bereuen wirst du es die ersten beiden Schuljahre garantiert nicht - ab der dritten Klasse kommen den meisten Eltern der Kann-Kinder Zweifel und das z.T. berechtigt.

Man merkt den Kinder deutlich an, das die Entwicklung noch etwas hängt. Muss nicht sein aber ich beobachte das gerade jetzt verstärkt, da mein Kind in der dritten Klasse ist.

Bei uns hat sich die Frage nie gestellt. Sie ist März geboren und hätte sicher gut und gerne nach den Anforderungen die diese Tests so haben ein Jahr früher gehen können.

Grüße
Barbarelle

Beitrag von cludevb 15.01.11 - 13:50 Uhr

#danke

Beitrag von knutschka 15.01.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

ich soll mich laut Kindergarten und Kinderarzt auch schon einmal ganz langsam mit dem Gedanken einer vorzeitgen Einschulung vertraut machen. Bei uns in MV ist der Stichtag allerdings schon der 30.06. Meine Tochter hat am 10.09. Geburtstag - in vielen anderen Bundesländern würde sie regulär 2013 eingeschult werden - bei uns aber nicht. Deswegen bin ich auch gespannt auf die Antworten hier.

Meine allgemeine Meinung zur vorzeitigen Einschulung ist eigentlich: nur, wenn es absolut nötig ist. Das wäre in meinen Augen bei einer vorliegenden Hochbegabung der Fall. Aber selbst dann wäre die sozial-emotionale Entwicklung ein ganz wichtiges Kriterium für mich. Und da würde ich mich auch auf die Aussage unseres Kigas verlassen. Schade, dass ihr dort anscheinend keine Kooperation zu erwarten habt...

Meine Antwort ist dir zwar keine Hilfe, aber ich bin gespannt auf die Antworten hier.

LG Berna

Beitrag von truller 15.01.11 - 13:34 Uhr

Bereuen? Nein !
Sie wurde nur 5 Tage nach dem Termin geboren.

Auch nicht ,als sie die 2. Klasse dann wiederholt hat.

Aber genau überlegen.

Wie sagte meine Schwägerin mal: Die Kinder müssen dann doch ,ein Jahr länger bis zur Rente arbeiten.;-)

Beitrag von tauchmaus01 15.01.11 - 14:35 Uhr

Es ist doch total unterschiedlich mit den Kindern.
In der Grundschulzeit ist das alles noch Ponyhof und Friede, Freue, Eierkuchen.
Sobald es dann richtig losgeht mit der Oberschule geht es dann nicht mehr nur ums Können, sondern auch um die körperliche Entwicklung.
Da hinken die "Kleinen" dann ganz schön hinterher und da gehen auch die Probleme los.
Ich kenn mehrere Oberschullehrerinnen die ganz deutlich sagen, dass es mehr als auffällt wenn Kinder früher eingeschult werden und das viele von ihnen darunter leiden. Nicht dass sie in der Schule schlecht wären, aber es geht um mehr als um Lesen und Schreiben.

Und die Kinder die sich im letzten Kitajahr langweilen tun mir sehr leid.
Meine Kleine kann Lesen und Schreiben (wird im Sommer 6) und zwar schon seit 2 Jahren. (da begann sie damit) Aber sie hat eine gute Kita die schon weiß wie man Kinder beschäftigt.....wenn Kinder sich beim Spielen langweilen, dann stimmt was nicht finde ich.

Mona

Beitrag von cludevb 15.01.11 - 17:52 Uhr

...
jup sie langweilen sich. dass ich nciht sooo berauscht bin vom KiGa wäre einer der nächsten Punkte ;-)

Und "die Kleinen" es geht ja nur um 8 dusselige Wochen, nur weil er 8 Wochen später geboren ist hängt er ja weiß Gott nicht hinter den Kindern her die halt 8 Wochen früher geboren sind!

selbst wenn man mal weiterdenkt... er spielte später fussball, handball o.ä. er würde IMMER im jahrgang 2006 spielen und nicht im jahrgang 2007, und alle mit denen er bei späterer einschulung in eine klasse geht und dann auch befreundet wäre sind 2007... er würde sogesehen also auch später vom körperlichen immer als 2006 gelten und nicht so wie dann - bei späterer einschulung - 2007 also immer mit "älteren" kindern zusammen spielen müssen.

... nur mal als weiterer überlegungspunkt ;-)

LG Clude

Beitrag von tauchmaus01 15.01.11 - 18:53 Uhr

KLar, bei 8 Woche ist das kein Unterschied. Aber oft werden Kinder mit eingeschult weil die Eltern nur bis zum nächsten Sommer denken können.

Aber auch egal, wenn man dann nicht zusammenbricht falls das Kind eine Klasse wiederholt.

Mona

Beitrag von cludevb 15.01.11 - 19:00 Uhr

*grins*

ne klasse wiederholen? ich geh ja nicht davon aus ;-)

ok... wenn - dann kann aber besser ein kind die klasse wiederholen das früher eingeschult wurde - und dann nicht mehr in der Kann-klasse ist sondern in der muss-klasse, als ein später eingeschultes kind dass dann bei den deutlich jüngeren kindern landet... mal andersrum überlegt #schein

LG clude

Beitrag von schnecki82 16.01.11 - 20:58 Uhr

Hallo Clude,

Du solltest den Punkt mit den 8 "dusseligen" Wochen außer Acht lassen. 8 Wochen später wäre der Stichtag, an dem Dein Kind regulär eingeschult werden müsste.

Das heißt aber NOCH LANGE NICHT, dass die Kinder in dieser Klasse NUR 8 Wochen älter sind. Die Kinder gehören trotzdem noch zu den jüngsten der Klasse und soviele Stichtagskinder gibt es eh weniger.

Ich habe mich, entgegen der Meinung der Erzieherinnen, gegen eine vorzeitige Einschulung entschieden. Meine Tochter zieht bislang sehr gut durch und ist einfach schon reifer und (alleine schon vom Aussehen, Handeln, Mitdenken usw.) als die "kleinsten" (damit meinte ich jüngsten) Kinder ihrer Klasse. Sie ist jetzt in der 1. Klasse einer Schulanfangsphase (Jül).

Ich wurde auch erst kurz vor meinem 7. Geburtstag eingeschult. Ich glaube nicht, dass ich irgendwelche Nachteile davon habe (abgeschlossenes Studium).

Komisch, das heutzutage sooooo enorm viele Kinder im normalen sozialen Umfeld und sozialer Auseinandersetzung unterfordert sind. Da läuft doch was nicht ganz rund ... #kratz ?

LG Sabine

Beitrag von h-m 17.01.11 - 12:27 Uhr

Also ich fand die Schule jahrelang langweilig. Da hört die Langeweile also nicht unbedingt auf.

Beitrag von cosmashiva24 15.01.11 - 14:56 Uhr

Hallo

ich habe ein kann kind gehabt und ich hab ihn bewust ein jahr noch im kiga gelassen, weil er für mich einfach noch zu klein war, um diesen anforderungen gerecht zu werden, er hat in diesem einen jahr noch so einen sprung gemacht und er geht nun mit freude in die schule und glaub mir das pensum ist nicht zu verachten. wir sind heute 1 std an den hausaufgaben gessesen ohne das er glesen hat, das kommt dann noch heute abend.

Ich hab für diese Jahr ein muss kind und bei ihm wollte ich eine zurückstellung, weil er noch sehr klein ist für sein alter, aber weder KIGA noch KInderarzt befürworten das, also wird er gehn , leider.

Meine Schwester hat für diese Jahr auch ein kann kind aber sie hat auch 2 große söhne und sie sagt wenn sie daran denkt das er dann mit gerade mal neun auf eine weiterführende schule gehn soll und das ganz alleine, das macht sie nicht er muss dann mim bus ne halbe std fahren.

In den ersten beiden klassen geht es noch ganz entspannt zu aber, das pensum zieht an ab der dritten und was ist dann?

Ich bin eigentlich immer dafür sein kind so lange wie möglich kind sein zu lassen.

Ach und als beispiel fällt mir noch was ein mein großer hat eine klassenkameradin die am selben tag wie er geb hat , aber ein jahr jünger ist als er und er berichtet mir täglich davon das sie viel weint und nicht mehr in die schule möchte.

Es muss aber jeder für sein kind selbst entscheiden, ich bin froh so entschieden zu haben, weil er fühlt sich wohl damit.


LG cosma

Beitrag von kleinerlevin 15.01.11 - 16:24 Uhr

Hi

Mir tut es nicht leid das ich meinen Sohn noch ein Jahr zu hause gelassen habe.
Er kommt dieses Jahr mit 7 Jahren hin.
Gruß Annette

Beitrag von litalia 15.01.11 - 17:13 Uhr

meine kommt dieses jahr mit fast 7 zur schule. sie ist am 25.08.04 geboren.
hier in thüringen war sie aber kein kann kind 2010 sondern ist ein normales muss kind 2011 ;-)

ich bin da eigentlich ganz froh drum wenn ich so manche kleine zwerge mit so einem riesen ranzen sehe #zitter

meine ist jetzt 122 groß und wiegt 25 kilo, sie kann einen ranzen tragen ;-)

meine ist anfänglich etwas schüchtern und redet nicht gleich aufgeschlossen mit jeden, sie braucht etwas bis sie "auftaut"....dieses jahr ist das schon besser als letztes jahr. gerade die ruhigen kinder haben ein höheres risiko opfer von hänselein zu werden.

meine kleine freut sich riesig auf die schule, im kiga ist sie mittlerweile durchaus etwas unterfordert mit den vorschulaufgaben und hat manches mal auch keine lust mehr hinzugehn. spielen tut sie sehr gerne im kindergarten.
aber oftmals bekommen sie so arbeitsblätter a´la *male 6 kreise rot aus, 4 kreise gelb und 2 kreise grün" ....oder sie würfeln mit 2 würfeln und müssen die punkte zusammen zählen und das kann sie alles schon seit "ewigkeiten" und ist ihr zu langweilig.

zuhause macht sie gerne aufgaben mit mir, sie rechnet wie eine wilde. ich schreibe ihr immer ein blatt voll aufgaben .." 5 + 3......9+7.....12+8.... usw und sie rechnet es dann. und ich spiele dann lehrer und korrigiere es ;-)

sie möchte unbedingt lesen lernen, leider weiß ich nicht so recht wie ich ihr das richtig bei bringen soll also vertröste ich sie damit das sie es dann bald in der schule lernt *g*

Beitrag von schullek 15.01.11 - 20:40 Uhr

hallo,

meiner wäre dieses schuljahr ein kann kind. wird aber regulär dann nächstes jahr eingeschult, da ich es einem nicht hochbegabten kind in diesem schulsystem nicht zumuten möchte so jung einzusteigen. die probleme mit kann kindern, die wie meiner udn offensichtlich deiner sehr fit sind, sehe ich nicht in der grudnschule, sondern in den weiterführenden schulen. der druck ist enorm mittlerweile und ich möchte das meinem kind mit gerade mal neun nicht antun. ich studiere lehramt udn sehe immer wieder im praktikum, wie anstrengend es für die kinder gerade in klassenstufe 5 udn 6 ist (gymnasium) und wie viele unten durch fallen. sie verlieren jegliche lust am lernen.
meiner hat zudem einen tollen kiga, ist sehr verspielt und hat wahnsinnig viel fantasie. langweilen wird er sich sicherlich nicht und dem regulären schulbeginn kann ich dann ganz entspannt entgegen sehen.

lg

Beitrag von arienne41 15.01.11 - 22:16 Uhr

Hallo

Niedersachsen:
2010 Stichtag 31.07.2004
2011 Stichtag 31.08.2005

Mein Sohn ist geboren am 10.08.2010

Ein Junge im Kiga ist am 02.08.2005 geboren kommt also mit meinem Sohn in eine Klasse und da liegen in diesem einen Jahr wirklich Welten.

Ich war wie du am kämpfen was denn nun richtig ist.
Mein Sohn hat das Vorschulprogramm letztes Jahr mitgemacht und macht es dieses Jahr nochmal.
Für den Kiga war das alles kein Problem und für meinen Sohn ist es auch keins.
Wir haben und gegen die Kann-Kind Einschulung entschieden und es war das beste was ich tun konnte.

Alle die ich kennenlernte die ihr Kind früh eingeschult haben sagten sie würden es nie wieder tun. Diese Kinder sind schon aus der Grundschule raus und haben es schwerer mit dem lernen.

Höre dich doch einfach mal bei euch in der Gegend um.


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