So häufig Antibiotikum????????

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von pollerkermit 15.01.11 - 13:18 Uhr

Hallo zusammen,

ende November hatte meine Maus (4,5 Jahre) eine Mandelentzündung, die nicht ausheilen wollte, alos wurde Antibiotikum verschrieben, das hat auch geholfen. Kurz vor Weihnachten hat sie sich im KiGa mit Scharlach infiziert...also nochmals Antibiotikum.
Jetzt haben wir alle seit einer Woche eien Virus-Grippe...unsere Maus hat es am schlimmsten erwischt, sie fiebert seit einer Woche sehr hoch. heute war der Arzt nochmal da, er sagte, das gefällt ihm überhaupt nicht, er hat Angst, das sich zusätzlich noch irgendwo Bakterien angesiedelt haben, die sie zusätzlich belasten. Also gibts nun wieder Antibiotika für sie. Das dritte mal in weniger als drei Monataten.

Ich selber habe in meinem ganzen Leben nur wenig Antibiotika bekommen, jetzt frage ich mich, ob das alles so richtig ist#kratz

LG
Doro

Beitrag von lamama192 15.01.11 - 13:21 Uhr

Genau das hab ich den Arzt gestern auch gefragt, da meine Tochter auch mal wieder AB verschrieben bekommen hat!!! Sie ist jetzt 4 und hat in ihrem Leben schon 4 o. 5x AB bekommen!!! ich kenne Erwachsene, die das noch NIE bekommen haben ;-)

Er meinte aber, er hatte als Kind immer und immer wieder Mandelentzündung usw... er bekam kein AB und hat sich sein ganzes leben, bis er erwachsen war, damit rumgequält. Er meinte, wenn es sein MUSS; ist es nun mal das "beste". Klar ist es nicht gut, aber es wird ja nicht verschrieben, wenn es nicht wirklich sein MUSS!

Also, nun ja, ich hab es halt so hingenommen, ich möchte ja, dass es ihr besser geht! und wenn es sein muss, dann ist es halt leider so ...

Beitrag von curlysue1 15.01.11 - 14:52 Uhr

Ich bin schon der Meinung, dass viele Ärzte es einfach verschreiben, weil sie selbst nicht genau wissen was es ist, einfach prophylaktisch.

Bin da ganz arg kritisch, weil sich so einfach viele Resistenzen einstellen.

Beitrag von nana141080 15.01.11 - 16:48 Uhr

Hallo!

In Studien wurde bewiesen, das normale Ärzte Antibiotikum 3x schneller verschreiben als KINDErärzte. Deswegen gehe ich auch immer zum Kinderarzt.

Da sie das schon 3x bekam, solltest du nun wirklich eine Symbioflor Kur mit ihr machen. Nach jeder AB Einnahme (also NACH den 10 Tagen), sollte deine Tochter Symbioflor 1 einnehmen.

JETZT holst du ihr am besten ein Rezept über Symbioflor pro,1 und 2!

Das sind gute Bakterien die den Darm besiedeln. Denn jede AB Einnahme macht den Darm dünner und anfälliger für neue Krankheiten.

Und ich würde auch an deiner Stelle schauen das sie ansonsten nur pflanzlich oder homöopathisch behandelt wird. Am besten von einer klassischen HP die mal eine Anamnese macht!

http://symbiopharm.de/

VG Nana

Beitrag von sabine31 15.01.11 - 22:50 Uhr

Hallo,

so wie es klingt, scheint es ja nicht ganz abwegig zu sein, Antibiotika zu geben. Zumindest bei ner eitrigen Mantelentzündung und bei Scharlach geht wohl kein Weg dran vorbei, wenn man mal bedenkt, was sein kann, wenn man keines gibt.

Und jetzt, naja da solltest Du entweder Vertrauen zu dem Arzt haben oder den Arzt wechseln.

Aber ich kenne noch was viel besseres: meine Schwägerin war jetzt mit ihrer Tochter (fast 2) beim Arzt. Der meinte, es sei ne Bronchitis. Bei Kleinkindern sei der Husten immer eine Bronchitis und weil jetzt das Wochenende ist, gebe er mal vorsichtshalber ein Antibiotikum mit, falls es schlechter wird - hä?????????????

LG Sabine

Beitrag von nana141080 16.01.11 - 13:58 Uhr

#rofl Weil das Wochenende vor der Tür steht gibt er lieber AB mit...

Ja leider machen das auch heute noch viele Ärzte.deswegen geh ich ausschließlich zu meinem Kinderarzt.

Aber er hat Recht wenn er sagt das bei Kleinkinder FASt immer ein schlimmer Husten eine Bronchitis ist. Fast. Nur, zu 85% sind das VIREN und keine BAKTERIEN ;-)