keine schmerzen mit PDA?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von melli.87 15.01.11 - 14:00 Uhr

Hallo ihr lieben, ich bin jetzt so ziemlich am Ende ud habe mich für einen WKS entschieden. Es ist mein erstes Kind und ich hab so wahnsinnige Angst vor den Schmerzen.
Mein Termin wäre am 21. also nächsten Freitag.
Jetzt kommen mir doch Zweifel, ob das alles so gut war....
Ich habe gelesen, dass eine PDA die Schmerzen ausschaltet. Ist das so?
Evtl. wüde ich es doch so versuchen.
Wer hat Erfahrungen damit?
Würde mich freuen, wenn sich wer meldet um mir evtl etwas Mut zu machen
Liebe grüße

Beitrag von kleiner-gruener-hase 15.01.11 - 14:14 Uhr

Wenn die PDA richtig dosiert ist spürt den Wehenschmerz als solches nicht mehr, nur noch den Druck den die Wehen verursachen.

Lass dir gesagt sein, dass die PDA für die Austreibungsphase aber runtergedreht wird, damit man aktiv mitarbeiten kann... Ist die PDA dann nämlich noch so dosiert, dass man nix merkt, bleibt der notwendige Pressdrang aus.

Beitrag von uvd 15.01.11 - 14:18 Uhr

jede frau hat ängste, gerade in der ersten schwangerschaft.
das ist völlig normal.
um die aufzuarbeiten, ist es jetzt etwas spät, so eine woche vor termin :-)

ein kaiserschnitt ist allerdings auch nicht zu unterschätzen. es ist eine schwere bauchoperation und birgt jede menge risiken für dich und dein kind.

wenn du dir unsicher bist, dann kannst du doch zunächst den wehenbeginn abwarten und sehen, wie du damit zurecht kommst. wenn es gar nicht geht, kannst du immer noch einen KS machen lassen.

such dir am besten gleich eine kompetente hebamme, sie kann mit dir den geburtsverlauf durchsprechen und dir deine ängste nehmen.

nur mut, geburt ist ein wahnsinnig intensivens und tolles geburtserlebnis und wenn nicht hineingepfuscht wird, produziert der körper soviele eigene glückshormone und körpereigene schmerzmittel, daß die geburt gar nicht als schmerzhaft wahrgenommen wird.

Beitrag von kikiy 15.01.11 - 14:38 Uhr

Der Kaiserschnitt ist KEINE schmerzfreie Geburt! Stell dich drauf ein,dass du 24 Stunden lang nicht aus dem Bett kommst, und danach auch erstmal nur unter Schmerzen aufstehen und dich bewegen kannst!

Beitrag von widowwadman 15.01.11 - 15:21 Uhr

Das muss nicht so sein. Ich finde es nicht hilfreich der Posterin auch noch zusaetzlich Angst vorm KS zu machen.

Ja, es ist eine OP mit entsprechenden Risiken, die man nicht herunterspielen sollte. Aber es ist nicht so dass man auf jeden Fall 24 Stunden liegt und dann nur unter Schmerzen aufstehen kann, besonders wenn man die Schmerzen richtig behandelt.

Warum ist es ok den Schmerz und die Risken einer vaginalen Geburt immer so herunterzuspielen, und beim KS wird masslos uebertrieben.

Beitrag von minnie85 15.01.11 - 16:33 Uhr

Also ich hatte ja beides und kann daher vergleichen, die Wehen waren weniger schmerzhaft und v.a. eben nur begrenzt, der KS-Schmerz dauerte halt Tage und war irgendwie fieser.

Beitrag von kikiy 15.01.11 - 20:11 Uhr

Ich hab das sachlich beschrieben,so wie ICH es 2 Mal erlebt habe! Warum soll ich schreiben dass es schmerzfrei abläuft, wenn es in der Regel nicht so ist? Wir sind doch erwachsen,oder muss man um alles ein Mäntelchen hängen?!

Ich habe den Schmerz vaginaler Geburten weder erwähnt noch heruntergespielt,kann ich auch gar nicht,da ich ihn nicht kenne.

Warum interpretierst du das in meinen Text hinein?

Beitrag von amaia 16.01.11 - 07:53 Uhr

Vielleicht wurde es nicht in DEINEN Text hineininterpretiert, sondern in den einer anderen Forumsschreiberin?

Beitrag von kikiy 16.01.11 - 08:48 Uhr

Dann hätte sie mir doch nicht direkt geantwortet #kratz

Beitrag von amaia 16.01.11 - 10:00 Uhr

Manchmal ist das mit den Antwortbutton nicht so eindeutig. (Finde ich zumindest).
Ich glaube das bezog sich eher auf den Text über Dir von uvd.
Aber ist ja auch egal.
Schönen Sonntag.

Gruß Amaia

Beitrag von tragemama 15.01.11 - 15:30 Uhr

Das ist einfach nicht richtig. Jeder erlebt das anders. Ich bin jeweils 8 Std. nach der OP aufgestanden und konnte meine Kinder von Anfang an selbst versorgen. Dank moderer Schmerzmittel konnte ich das gut aushalten.

Beitrag von muffin357 15.01.11 - 17:29 Uhr

tja: und ich kam 2 Tage nicht aus dem Bett und hatte über eine Woche Schmerzen wie Hölle....

Fakt ist einfach: dass bei einer Vaginalen Geburt die wirklichen Schmerzen vorbei sind, sobald das Kind draussen ist -- und die Natur sorgt sogar noch dafür, dass man das Schmerzgefühl vergisst (nicht die Schmerzen, klar)

Beitrag von tragemama 15.01.11 - 19:17 Uhr

Und warum hast Du keine adäquate Analgesie bekommen?

Beitrag von minnie85 15.01.11 - 21:29 Uhr

Also ich habe Analgesie (Ibuprofen3x600 + Dipidolor i.v.) bekommen nach dem KS, 3 Tage lang, und es tat trotzdem durchgehend die ersten 48 Std. höllisch weh!
Wohingegen nach der normalen Geburt der Riss bißchen geziept hat, aber das war zu vernachlässigen. Mir gings danach einfach gut.

Du hast ja nur KS erlebt und kannst daher nicht vergleichen.

Beitrag von tragemama 15.01.11 - 22:55 Uhr

Nö, vergleichen kann ich nicht - möchte ich aber auch nach allen gehörten Erfahrungsberichten überhaupt nicht.

Beitrag von sandra091285 15.01.11 - 19:18 Uhr

Ich hatte auch einen KS und bin nach 6 Stunden aufgestanden, habe meine Tochter sie ganze Zeit selbst versorgt, brauchte am 3. Tag keinerlei Schmerzmittel mehr und habe diesen Schritt nie bereut!


Meine Freundin hat vaginal entbunden, und konnte anschließend 4 Wochen nicht richtig laufen und ihr Kind kaum versorgen, musste alles ihr Mann machen. Sie hatte Labienrisse Grad III und einen Dammriss bis in den Darm!

Na Prost, dann lieber einen Kaiserschnitt!

Beitrag von widowwadman 16.01.11 - 09:38 Uhr

Ich kenne einige Frauen die wochenlang nach der vaginalen Geburt nicht sitzen konnten und ueble Folgen durch Risse hatten. Der Schmerz ist bei einer unkomplizierten vaginalen Geburt vielleicht schnell vorbei, aber nicht bei jeder.

Beitrag von amaia 16.01.11 - 10:04 Uhr

Recht hast Du.

Schon wieder dieses leidige Kaiserschnitt Thema. Immer das übliche. Der KS ist so schlimm, birgt so viele Risiken, ist eine OP, ist egoistisch, die Risiken des Kindes und und und.

Als ob es bei der vaginalen Geburt keine Risiken für Mutter und Kind, keine Spätfolgen gäbe.
Das wird wie immer unter den Tisch gekehrt.

Aber gut, Heuchelei, Mainstream und Ideologien sind in diesem Land an der Tagesordnung.

Gruß
Amaia

Beitrag von zwei-erdmaennchen 16.01.11 - 16:57 Uhr

Hi Amaia,

ja, so ist es leider :-(

Ich persönlich denke, dass es deutlich schlimmer ist an einer normalen Geburt festzuhalten bis irgendwann die Herztöne des Kindes abfallen und das Ganze dann in einem Not-KS endet als sich von vornherein für einen KS zu entscheiden.

Klar hat die Natur das so eingerichtet das die Kinder vaginal geboren werden. Dabei wird aber vergessen, dass dabei auch reihenweise Kinder und Mütter ihr Leben lassen mussten und die Bevölkerungszahl durch eine Geburt bei Weitem nicht immer nach oben verändert wurde. Aber das wird eben gerne ignoriert.

Wenn ich dann hier immer lese, dass werdenden Mamis die sich z.B. bei BEL schon für einen KS entschieden haben trotzdem zum vaginalen Entbindungsversuch geraten wird, dann lang ich mir ehrlich gesagt an den Kopf #klatsch. Wenn's blöd läuft haben die dann die Verletzungen/Beschwerden nach einer Normalgeburt PLUS die eines Kaiserschnitts. Ob das dann so erstrebenswert ist - ich weiß ja nicht #gruebel

Dir einen schönen Restsonntag und viele Grüße
Ina #winke

Beitrag von erato37 15.01.11 - 14:47 Uhr

Hallo Melli :-)

Mir ging es ähnlich wie Dir ... so kurz vor "Schluss" wußte ich dann irgendwie gar nicht mehr was ich wollte .... Dann hab ich mich allerdings besonnen und mir gesagt: Du gehst da hin und sie werden Dir schon sagen was Du tun sollst. Wenn es spontan für Dich nicht geht und die Schmerzen nicht auszuhalten sind, dann werden Sie Dich genau in dieser Situation gut beraten und zu Deinem Wohle . Das ist ihr Job ... ich gebe zu, dass ein wenig Vertrauen schon dazu gehört. Gar nicht so einfach ;-)

Ich hatte eine Einleitung und ziemlich Schiß als es dann wirklich losging.
Über die PDA hatte ich mich vorher beraten lassen ... nach 1 Stunde merkten wir dann, dass es wirklich die beste Möglichkeit für mich war(ich hatte mir das offen gelassen). Der Arzt hat sie gelegt und mir war sofort wohler und ich konnte wieder richtig durchatmen.

Ich spürte den Druck aufs Becken und der Schmerz war nicht 100 % weg - aber er lies sich wirklich gut aushalten. (...und wenn ich das sage, dann heißt das schon was ;-) ) In den Presswehen haben sie dann ein wenig reguliert, damit ich aktiv sein kann .... und es hat gut geklappt.

Nach der Geburt kann ich Dir sagen, dass es wirklich stimmt: Du schaffst das und hast die Kraft! Mittendrin allerdings gibts nen Punkt an dem Du am liebsten gehen möchtest ... aber dann dauerts nicht mehr lange und die Hebamme macht Dir Mut!

Versuche ein wenig los zu lassen .... alle die Dich unter der Geburt betreuen machen das in der Regel sehr gut und gib ihnen ein Stück Verantwortung .... eine Geburt ist meiner Erfahrung nach Teamwork... und danach biste echt stolz :-)

Alles Gute für Euch :-)
Erato

Beitrag von schutzengelsha2009 15.01.11 - 16:22 Uhr

Hallo...
Ich habe gerade deine Frage gelesen.
Du hast Bedenken, das ist verständlich.
Ich habe meine Tochter auf normalem äset zur Welt gebracht und ich würde es immer wieder machen.
Ich habe eine PDA gekriegt, damit waren die Schmerzen ne ganze Zeit weg...
Habe keine Angst vor den Schmerzen, die gehören dazu.
Nach der Geburt ist alles vergessen und wenn du aktiv bei der Geburt mitwirken kannst, dann ist das was ganz tolles. Viele Frauen haben Mohr die Möglichkeit auf eine spontane Geburt, weil es einfach zu riskant wäre, warum auch immer! Aber wenn bei dir alles in Ordnung ist und du das ok für spontan Geburt hast, lass dir das nicht nehmen!
Höre auf dein Herz dann kann nichts schief gehen.
Nach der Geburt meiner Tochter (lag sogar noch im Kreißsaal) wollte ich gleich wieder schwanger werden um nochmal eine Geburt mitmachen zu dürfen.
Das war das bisher schönste was in meinem leben passiert ist!
Lass dich Zu nichts überreden was du nicht selbst willst.
Sprich mit deinem FA wenn du unsicher bist aber überlege gut... Wenn der WKS vorbei ist und du alles bereust, dann ist es zu spät...
Ich wünsche dir alles Liebe und eine wunderschöne Geburt (egal wie) und ein gesundes Baby...
Bitte halt uns auf dem laufenden, für welchen weg du dich entschieden hast!

LG Tanja #winke

Beitrag von minnie85 15.01.11 - 16:28 Uhr

Hast PN!

Beitrag von inkognito1810 15.01.11 - 16:41 Uhr

Bis du die PDA bekommst, hast du Schmerzen, denn sie kann nicht von Anfang an gelegt werden, und auch nicht bei jeder Frau.
Ich habe bei beiden Kindern gesagt: "Ich versuche es so, aber die PDA bleibt als Option".

Und wenn du Angst vor den Schmerzen hast, dann ist ein WKS definitiv nichts für dich. Denn neben der längeren Bewegungseinschränkung hast du danach auch definitiv Schmerzen. Und ich denke, die sind anders schlimm, denn sie bringen dich nicht mit jedem Wiederkehren zum Ziel.

Zudem ist ein völlig unnötiger WKS, den du dann übrigens auch selbst zahlen musst, dem Kind gegenüber ziemlich egoistisch.

Beitrag von muffin357 15.01.11 - 17:26 Uhr

ich möchte Dir Mut machen, es vielleicht doch "normal" zu versuchen...

Julian kam per PDA -- es stimmt: die Schmerzen werden viel ausgeschaltet - aber meist lässt Sie beim pressen nach, - - aber das ist "egal", denn hormoonell wird es DIR egal sein und Du wirst diese Geburtsschmerzen, die Du vielleicht gegen Ende doch noch hast wirklich vergessen...


aaaaaber: NIEMALS würde ich freiwillig einen KS machen lassen. Nora kam per KS und die Tage danach waren einfach Hölle ... und auch Wochen danach nur Ärger + Schmerzen an Narbe usw.... und heute: 4 Monate danach: immer noch total Taub, Phantomschmerzen usw....

wenn ich die Wahl hätte, würde ich auf jeden Fall ein paar Minuten oder Stunden Geburtsschmerzen oder ein paar Tage wundsein und Damm-heilung in Kauf nehmen ... niemals möchte ich noch einmal diese KS-Beschwerden erleiden müssen, - alle: Katheter, die ersten Tage, und auch wochen Später usw....

überleg es Dir einfach, wenn Dein Grund wirklich "nur" die Angst vor den Schmerzen ist, dann kann die Hebi dir helfen diese zu überwinden und der Rest macht die PDA...

#winke Tanja

Beitrag von autofrau 15.01.11 - 17:53 Uhr

Hallo,

Ein Kaiserschnitt ist danach viel schlimmer als die normale Geburt. Ich hatte 2007 eine PDA, sie wurde 14.00 verabreicht, gegen 18.00 kam es zum Geburtsstillstand , ich sollte pressen, hatte aber kein richtiges Gefühl dafür da mir 16.00 noch was nachgespritzt wurde. Das ganze endete dann mit Dammschnitt u. Saugglocke um 19.22 Uhr. Das Baby hat die letzte Drehung ins Becken nicht gemacht- lag sicher daran das ich ganz schlank bin und nur 48 kg vor der SS hatte.
Egal ob mit oder ohne PDa ein Kaiserschnitt ist schlimmer als die Beschwerden nach dem Dammschnitt. Die PDa fand ich sehr angenehm, auch das anlegen, es war im Sommer und das Mittel lief schön kalt in den Rücken, ich fand es total angenehm.
So nun bin ich wieder in der Situation, hab wieder tierische Angst, überlege mir aber genau ob ich die PDA nehme, da man ja auch zur Aufklärung erfährt das diese Geburten oft mit Zange oder Glocke wie bei mir enden können.Falls ich nicht völlig erschöpft bin und die Nacht vorher schlafen konnte werde ich die Sache wohl ohne PDA durchstehen. Außerdem kannst du da nicht aufstehen und rumlaufen im Kreisssaal. Ich lag von 13.00 bis 22.00 Uhr nur im Bett.

So hoffe du schreibst mal zurück wie es war, bin in der 37. Woche, genau 37+0 heute, hatte auch schon Wehen und hoffe das alles besser wird

Hab übrigens nach der Geburt gesagt beim nächsten nur noch ein Kaiserschnitt, es war eine Erfahrung für mich die total schlimm war, dachte wirklich es gibt nichts schlimmeres als eine Geburt. In diesem Sinne viel Glück, Gruß Katharina#winke

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