Taufe ja oder nein?

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Beitrag von blami1977 15.01.11 - 14:07 Uhr

Hallo erstmal,

ich habe da mal eine allgemeine Frage :-)
Wie würdet Ihr entscheiden:
Ich selber betrachte mich als gläubigen Menschen, habe jedoch mit der Kirche nichts am Hut. Aufgrund mehrfacher Enttäuschungen von mir und meiner Familie in der Vergangenheit durch die Kirche bzw. deren Vertreter, sowie der jüngsten Ereignisse halte ich von diesem Verein gar nichts.
Würdet Ihr trotzdem Euer Kind taufen lassen?
Wie gesagt, der Grundgedanke der hinter der Taufe steht ist mir schon wichtig.

Danke für Eure Meinungen.
LG

Beitrag von hedda.gabler 15.01.11 - 14:14 Uhr

Hallo.

Nein, würde ich an Deiner Stelle nicht machen, da Du dem Kind, dass durch die Taufe in die Gemeinde aufgenommen wird, weder die Werte und Traditionen vermitteln kannst und vor allem willst noch im kirchlich-christlichen Leben begleiten kannst und willst.

Wenn Dir etwas an einer Taufe im Sinne vom Segen Gottes, solltest Du Dich nach einem freien Theologen umsehen.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von triso 15.01.11 - 15:52 Uhr

Du sprichst mir aus der Seele, wie schon öfter!#danke

Beitrag von arelien 15.01.11 - 16:28 Uhr

Huhu ,

Mein Mann und ich sind auch getauft aber überhaupt nicht gläubig.
Wir haben uns dazu entschieden unsere Kinder nicht taufen zu lassen.
Sollten sie es irgendwann einmal selber es wollen so würden wir es mit ihnen machen..Aber auch nur aus freien Stücken von den Kindern..

Beitrag von julchen55 15.01.11 - 16:36 Uhr

Hi,
nein ich würde nicht taufen.
Wir glauben an Gott aber haben mit der Kirche nichts am Hut.
Ich kann auch so meinen Glauben leben. Wir beten mit den Kindern usw.
Aber getauft sind beide nicht.

Sie sollen entscheiden wenn sie alt genug sind.

Gruß
Jule

Beitrag von paddelboot-neu 15.01.11 - 16:40 Uhr

Frag das Kind, ob es getauft werden möchte!


Meine sind nicht getauft, sie können es dann beizeiten selbst entscheiden!

Gruß!

Beitrag von fusselchen. 15.01.11 - 18:47 Uhr

warum einem kind einen galuebn aufzwängen...

ich habe meine kleine nicht taufen lassen, das kann sie selbst entscheiden wenn sie alt genug für ist und sich sicher ist das sie getauft werden möchte!

lg

Beitrag von danymaus70 15.01.11 - 18:58 Uhr

Hi,

ich bin getauft (ev.) bin aber vor ca. 11 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Ich glaube schon irgendwie an Gott aber nicht an das, was in der Kirche zum Besten gegeben wird.

Ich habe meinen Sohn nicht taufen lassen, er geht aber ab und zu Sonntags in den Kindergottesdienst.

Wenn er sich irgendwann taufen lassen möchte, denn kann er es gerne tun.......ich wollte ihm aber keine Religion aufdrücken.

LG Dany

Beitrag von moulfrau 15.01.11 - 20:25 Uhr

Hi,
ich bin ev. mein Mann kath.

Wir glauben an Gott, gehen an Festtagen, Hochzeiten, Taufen, wenn der Musikverein spielt, in die Kirche.

Wir beten nicht öffentlich oder Tischgebete, wir versuchen "gute und gerechte Menschen" zu sein.

Unsere Söhne haben wir ev. taufen lassen, da mein Heimatort auch Evangelisch ist.

Ich finde, Kinder sollten eine Richtung gewiesen bekomen, damit sie überhaupt wissen können, was es schon mal gibt. Sind wir bei den SE gehen wir auch mal in den kath. Gottesdienst.

Die in meinem Jahrgang nicht getauft wurden, weil die Eltern sie entscheiden lassen wollten, sind bis heute nicht getauft. Da ist die eine und andere Patenschaft auch schon mal flöten gegangen. Sind zwar gute Freunde der Eltern, aber konnten halt als Paten nicht genommen werden.

Gruß Claudia

Beitrag von blami1977 16.01.11 - 23:42 Uhr

Hallo Claudia,

siehst Du, da ist ja eines der Probleme die ich mit den Ansichten der Kirche habe.
Warum verweigert die Kirche denen die Patenschaft, die die Eltern sich wünschen?
Sicher darf man hier das Argument nicht außer Acht lassen, dass die Kinder im Sinne der Kirche erzogen werden sollen.
Aber mal ehrlich: ich lebe die Grundsätze eines christlichen Miteinanders und bin selber gläubig auch ohne die Kirche und traue mir durchaus zu, solche Werte auch vermitteln zu können (bin allerdings getauft).
Und grade die katholische Kirche sollte mal vor der eigenen Tür kehren und so einiges überdenken.
Da finde ich es doch sehr scheinheilig andere zu massregeln.
Aber ich wollte jetzt eigentlich auch nchct die Kirche an sich angreifen oder deren Mitglieder, also bitte nicht falsch auffassen :-)

Beitrag von monalisa71 19.01.11 - 23:54 Uhr

Ja,das wurde ich machen.Ich kann mich leider nicht als gläubig beschreiben,habe aber meine Kinder taufen lassen und versuche sie in dem Glauben zu erziehen.Ich bedauere das sehr dass ich meinen Glauben verloren habe.Als Kind hat mir das spirituelle sehr viel bedeutet und auch geholfen.Ich fand es so schön und beruhigend zu wissen dass da irgendwo jemand ist der mir immer zuhört und mich beschützt(ich kann schon die urbiamöchtegernpsychologen hören die mir eklären das ich eine arme Sau bin wenn ich glaube das mir nur der liebe Gott zuhört).Ich finde es sehr wichtig den Kindern die Möglichkeit zum glauben zu geben.Das was die Kirchenvertreter präsentieren ist empörend und hat natürlich mit Glauben nichts zu tun.
LG Mona